
Es ist wohl klar, woher das kommt. DAX-Vorstände sind international meistens besser angebunden als ihre Kollegen von kleineren Firmen. Daher können sie, wenn sie selbst dringend Geld brauchen, eine Fusion durchsetzen, die in die "Freistellung" von Tausenden von Arbeitnehmern mündet. Bei jeder Ankündigung einer Massenentlassung klettert die entsprechende Aktie in die Höhe und der "Top-Manager" verkauft seine Vorzugsaktien mit großem Gewinn. Wenn daraus ein Flop wird, dann kann er immer bei einem Freunderl aus einer anderen Firma in leitender Position unterkommen. Die "Deutschland-AG" lässt sich nicht kleinkriegen und ist international bestens vernetzt. Gilt nicht nur für Deutschland, selbstverständlich.