In dem Elektronikkonzern beherzigen noch nicht alle Manager die strengen neuen Verhaltensregeln

„Der Berg ruft... vertrauliche Info“

Unerlaubtes Skivergnügen mit Siemens

„Zu unserer jährlichen Skiausfahrt nach Lech am Arlberg“ lud ein Siemens-Vertriebsleiter 18 Mitarbeiter ein. Das könnte eine schöne Geste gewesen sein. Doch durften die Mitfahrer das Event nicht in den Kalender eintragen. In der Einladung hieß es geheimnisvoll: „Der Berg ruft... vertrauliche Info.“ Nicht ohne Grund. Von Joachim Herr

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Juni 2008 17:12

Öko-Hotel von Brad Pitt oder Promi-Knast?

Herbert Rohrer (100WorteReporter)

Die neuen Verdachtsmomente gegen Klaus Zumwinkel wegen Untreue und die freundlichen Einladungen -„Der Berg ruft“- zum Skivergnügen durch die Siemens Geschäftsleitung lassen auf Umzüge in den „Ein-Stern-Promi-Knast“ und nicht in den “Fünf-Sterne-Öko-Schuppen” von Brad Pitt in Dubai schließen.

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04. Juni 2008 13:06

Siemens, " Der Berg ruft... " und andere Fragen

Günther Janssen (GuGJanssen)

Wie definiert Siemens den Unterschied zwischen Provisionen und "Schmiergeld"? Welche Informationen haben die "unabhängigen" amerikanischen Wirtschaftsprüfer an amerikanische Wettbewerber "streng vertraulich" weitergegeben, kann man das wirklich ausschließen? Wenn nein, welcher Schaden i ist Siemens durch entgangene oder noch entgehende Geschäfte entstanden. Wenn ja, wieviel Steuereinnahmen sind dem Fiskus und damit den Bürgern entgangen? Wurde dies bedacht, die Verhältnismäßigkeit bei der Aufklärung der verschiedenen Vorgänge stets gewahrt?

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04. Juni 2008 11:27

Brot und Spiele

arthur hund (arturhund)

Schon die römischen Kaiser mussten ganze Länder ausplündern und versklaven, um ihre Basis (das römische Volk) gut zu füttern und mit Gladiatorenkämpfen bei Laune zu halten. Einige Konzerne in Deutschland scheinen rechtstaatliche und demokratische Prinzipien als lästig zu empfinden, und sich nach feudalistischen Verhältnissen zurück zu sehnen. Man kann aber nicht sagen, dass die Manager allein davon profitieren. Der Rest bekommt auch seinen Teil ab.

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04. Juni 2008 10:49

So what?

Norbert Czech (nczech)

Wenn so etwas wert ist, "gedruckt" zu werden, dann können Sie das Zeitungs- bzw. Website- Volumen ab sofort verzehnfachen. Die geschilderten "Untaten" sind ein Ausschnitt aus unserem tagtäglichen real existierenden Wirtschaftsleben - so funktioniert's nun mal... Der Nachrichtenwert ist zu vergleichen mit: "In Florida wedelt eine Palme" oder "In China ist ein Sack Reis umgekippt"!

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04. Juni 2008 08:15

Naja

benjamin maier (schulbrezel)

Dieser Artikel beruft such auf dies und das - also vor Gericht kommt so etwas nicht weit... Die Darstellung lässt lediglich Vermutungen zu und Spekulationen - das sind nicht wirklich Fakten. Das finde ich ziemlich grenzwärtig. Wenn es stimmt - dann stimmt es, wenn nicht, dann ist es echt peinlich. Solche Email-Betreffs "geheimnisvoll" zu nennen empfinde ich als lächerlich. PS: Ich arbeite nicht für Siemens, bin kein Spitzel und habe sonst keinerlei Verbindungen dazu - ich bin lediglich über diesen schlechten Artikel überrascht!

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