Sie wird jetzt nicht mehr die 2 Millionen EUR Jahresgehalt bekommen sondern nur noch 1.998.000 EUR. Das ist eine bittere Pille. Trotzdem, die Herabstufung in der Hirarchie wird sie nicht verzweifeln lassen. Sie muss doch einsehen, daß jetzt mal auch der Hansen dran ist. Schließlich wär' es ja nix geworden mit der "Teilprivatisierung" ohne die SPD. Und derweil spielen jetzt Hansen und Mehdorn für den verblödeten Deutschen Michel und das opulent verdienende Bahn-Fußvolk das Spiel: Guter Cop, Böser Cop. Da mußte ein Typ für's Grobe her. Die Suckale hätte das nicht gebracht. Da hat Hansen doch die passendere Struktur. Ohne Skrupellosigkeit kommt so ein Logistik-Weltunternehmen einfach nicht weiter. An Mehdorn selbst, als "Gottvater" wird aber schwerlich jemand in dieser Disziplin herankommen. Der ist Spitze! Und den Finanzminister freut's, auch wenn nur ganz kurz, weil das Geld, das für die Privatisierung erwartet wird nur für die Portokasse reicht, und weil die Bahn in ein bis zwei Jahren nur noch Geschichte sein wird.
In der Regel werden solche Vorstandsposten bei Staatsunternehmen nach Parteiproporz vergeben. War es hier nicht so, stellen sich Fragen: Welche Macht hätte Beck, Hansen zum Arbeitsdirektor durchzusetzen? Ist das wieder ein Gerücht, das die Parteien, vor allem die SPD, in Verruf bringen soll? Dann bitte schön auch das Parteibuch von den Herren Mähdorn und Sack und Frau Suckale erwähnen und nicht bei Herrn Hansen stehen bleiben. Welche Freunde hatten denn die, die sie in diesen Job gehoben haben? Frau Suckale wurde wahrscheinlich von den eigenen Leuten geopfert. Für die Zustimmung der SPD zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn? Wenn schon mit Unterstellungen und Vermutungen gearbeitet wird, dann alles auf den Tisch. Wenn der Artikel Frau Suckale trösten sollte, wäre er besser nicht geschrieben worden. Die Art und Weise, mit der Frau Suckale mit Arbeitnehmern verhandelt, hat mich von den zitierten Qualitäten der Dame nicht überzeugt. Wer austeilt, muss auch einstecken können.