...einen Eimer Wasser in den Rhein kippen.
Das wäre genauso sinnlos wie "Waren boykottieren". Spätestens wenn bei dieser ganzen Boykottiererei die eigene Geldbörse herhalten muss wird man sich wieder für die günstigere Ware entscheiden, egal ob da "Olympia 2008" draufsteht. Die paar Bildungsbürger die hier die Last der Welt auf ihren schmalen Schultern tragen, gehen in der Masse derer, denen der Dalai Lama beim Geldsparen am Popo vorbei geht, ohnehin unter.
Ein chinesisches Sprichwort sagt: Bevor du dich aufmachst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.
Machen Sie das doch mal. Und zählen Sie dabei die Artikel auf denen "Made in China" draufsteht.
Man kann auch jegliches Produkt, das mit dieser Olympiade wirbt, in den Regalen liegen lassen.
Es ist absehbar, daß die Großsponsoren nicht Millionen nur wegen moralischer Bedenken abschreiben werden. Wie sollte man das den Aktionären gegenüber verantworten?
Abgesehen davon, daß ich keinen Fernseher besitze(n will), und die Olympiade daher sowieso schon "boykottiere", bin ich dafür jeder die Olympiade in Peking als Privatperson ignorieren sollte.
Irgendwie ist das alles sowieso nur eine Werbeveranstaltung mit Sport als trojanischem Pferd. Man verliert also praktisch Nichts, und die Tibeter und wir können viel mehr gewinnen.
...aber selbst weiter bei Bosch, Siemens und 3000 anderen deutschen Firmen weiterarbeiten, die in China tätig sind.
Die Leute, die hier den Sportlern blanke Gier vorwerfen können ja selbst auf ihren Lebensunterhalt verzichten und mit einer Kündigung ein Zeichen setzen.
Aber bitte nicht die Sportler vorschicken, die mit den Folgen einer Entscheidung im Jahre 2001 gänzlich alleine gelassen werden.
diese politik der chinesen goutieren.
doch 50% machen es.
jeder verbraucher kann entscheiden mit seinen käufen oder nichtkäufen wo die reise hingeht.
Wärmedämmung: weniger Öl und Gas aus den Energiediktaturen
keine Solarzellen: kein PV-Unsinn und auch kein Abgsatz für suntech
da kann jeder verbraucher sich das MADE in China kaufen oder sein lassen.
da kann jeder entscheiden ob MCDonalds oder COCA-COLA für das richtige Sponsorn.
den deutschen Bahnradmädels kann ich zu ihren gut getarnten Boykott nur gratulieren. Dies sollte vom Innenministerium auch anerkannt werden.
Jeder Sportler der sich nicht qualifiziert ist ein Olympiaboykotteur und zu dem kann ich nur gratulieren.
weltweit überwiegt die gruppe der nichtteilnehmenden die der teilnehmenden um den faktor 1000.
auch ich als Fußballer werde nicht teilnehmen und bin stolz darauf.
Wer will schon ethische Fragen stellen, die Sponsoren, die schon gezahlt haben oder die Sportlern, für die Olympia das Big Business ist?
Ich bin gegen einen Olympia-Boykott, aber auch gegen die gewissenlose Haltung der Beteiligten. Was bleibt am Ende, einige fotogene und PR-taugliche Protestgesten bei der Siegerehrung?
Pressefreiheit bedeutet nicht, daß z.B. ein Felix Magath verplichtet ist, jegliche Fragen eines xbeliebigen Journalisten zu beantworten. Dasselbe gilt auch für ein Unternehmen wie Volkswagen. Jeder hat das Recht ein Interview abzulehnen und muss dies auch nicht zwingend begründen. Im Falle der Panorama-Reporter war doch völlig klar, auf was die in Ihrem Beitrag hinaus wollten, die Antworten hatten Sie sich doch sowieso schon selbst gegeben.
VW ist Sponsor der Spiele (oder besser gesagt, des Fackellaufes) und daran ist meiner Meinung nach prinzipiell auch nichts Verwerfliches, genauso wie die olympische Idee prinzipiell gut ist. Die derzeitigen Aussagen der Politik, daß der Dialog fortgesetzt werden muss halte ich ebenfalls für richtig. Ein wirklicher Boykott, in welcher Form auch immer, halte ich für völlig kontraproduktiv. Die Politik muss reagieren und vor allem auch agieren und das mit allen Mitteln der Diplomatie. Und Diplomatie bedeutet eben i.d.R. nicht bei einem Problem die Konfrontation auf die Spitze zu treiben, auch wenn sich das mancher Boulevardjournalist gerne wünscht. Diplomatie bedeutet miteinander zu reden, auch Druck auszuüben sicherlich, aber zielorientiert.
umzugehen versteht (ARD, 27.03.2008, 21.45h).
Ein interesssanter Bericht, wie man hierzulande, mit Medien umgeht, die einen kritischen Umgang mit Olympia-Sponsoren 2008, anmerken.
M.E. ein beispielloser Affront gegenüber der Verfassung (GG Art.5).
Oder habe ich alles falsch verstanden? Falls ja, SORRY! :-)
Meine Hoffnung ist, dass das Recht, seitens der Medien, "nähere Einblicke" in China während der Spiele, zu erhalten nicht verwehrt wird - somit eine unzensierte(!) Berichterstattung gewährleistet ist.
Ich wünsche weiterhin den Redakteuren der FAZ hierzu: Weitsicht, Offenheit und Mut!
Also, ein Boykott von olympischen Spielen durch demokratische Staaten, nur um ein Zeichen zu setzen, das ein freies Tibet unterstutzt wird, dafur habe ich uberhaupt kein Verstandnis. Einige fuhrende demokratische Lander fuhren Kriege und setzen Militaraktionen durch, damit ihre eigenen Bedurfnisse befriedigt werden und wir vergessen bloss nicht, das auch Folter und Todesstrafen in demokratischen Landern moglich ist. Also wer jetzt von Menschengrundrechten und von Frieden faselt, sollte lieber den Mund halten, denn wirtschaftliche Geschafte und Interessen stehen nunmal uber Menschengrundrechte, damit das Gleichgewicht einigermassen gewahrt bleibt, vergessen wir auch ja nicht die Militarabkommen. China ist genauso schuldig und unschuldig, wie einige der machtbesessene Staaten, die Kriege und Folter durchfuhren und genehmigen. Von einem Olympia - Boykott halte ich garnicht, denn es sind die Sportler von Landern, die Eingeladen wurden, sich zu messen und wer da redete, man hatte die Spiele nicht nach China geben sollen, den frage ich, hatte man die Spiele an die USA geben sollen?
Wir werden den Kapitalisten den Strick verkaufen an dem wir sie aufhängen! Und niemand sollte vergessen, daß die Chinesen immer noch einen direkten Draht zu Lenin haben. Die westlichen Kapitalisten kaufen im Moment gerade alle ihren eigenen Strick in China.
Falls ein Boykott der Olympischen Spiele wirklich nicht ratsam ist, sollte wenigstens intensiv darüber nachgedacht werden, was sonst für das unterdrückte tibetische Volk getan werden kann bei seinem Streben nach Autonomie. Denn mit der grausamen Niederschlagung der Proteste der Tibeter gegen das Bestreben, ihre Kultur auszulöschen, setzt die chinesische Regierung eine lange Reihe von Menschenrechtsverletzungen fort.
Dabei war es ein Chinese, Konfuzius, der 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung die so genannte “Goldene Regel“ verfasste, welche als Grundlage der heutigen Menschenrechte gilt:
"Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu".
Die chinesische Regierung sollte von möglichst vielen Staaten gefragt werden, was denn eigentlich dagegen spricht, die “Goldene Regel“ ihres berühmten Vorfahren zu befolgen.
Die Regierung sollte sich mal vorstellen, die Machtverhältnisse wären genau umgekehrt: Tibet wäre so mächtig, wie jetzt China ist und China militärisch und wirtschaftlich so schwach, wie jetzt Tibet. Und dass dann jenes mächtige Tibet nicht nur das schwache China militärisch besetzt, sondern sogar versucht, die chinesische Kultur zu beseitigen - mit der Folge unendlichen Leids für die chinesische Bevölkerung! Wenn die chinesische Regierung nicht will, dass so etwas ihrem Land angetan wird, sollte sie so etwas Schreckliches selbstverständlich auch nicht Tibet antun!
Wenn die Sportler den Mumm haben klare Zeichen zu setzen, dann wären die olympischen Spiele ganz im Sinne der Menschen in Tibet.
Keine Regel des IOC verbietet es z.B. einen Trainingsanzug in der modischen Form einer Mönchskutte zu tragen.
Es ist auch nicht verboten bei Siegerehrungen die Hände so zu halten wie man es von dem Dalai Lama aus dem Fernsehen kennt.
Solche Gesten und Zeichen vor einem Milliardenpublikum können die Spiele zu einer Demonstration für Demokratie und Freiheit umfunktionieren !
Das kann doch nicht wahr sein, wo blieben denn die Staatsmänner der Welt und die Politik auch im IOC als die Spiele nach Peking vergeben wurden. Jetzt regt sich fast jeder auf. Das hätte man vermeiden können. Aber jeder lies sich feiern. IHR HABT ES DOCH GEWUSST, das China keine Demokratie ist. Siehe die 3 AFFEN.
