Im Umbruch

Die Landesbanken suchen nach Geschäftsmodellen

Die Welt der Landesbanken wird neu geordnet. Aber was machen Landesbanken eigentlich? Sie sind die Banken der Bundesländer und die Dachbanken der Sparkassen. Sie vergeben billige Kredite und verdienen meist nicht viel Geld. Von Gerald Braunberger

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Dezember 2007 00:43

Wird es nicht

gisbert heimes (gisbert4)

Zitat:
<<<So dürfte das Monopoly der Landesbanken in den kommenden Jahren fröhlich weitergehen.>>>
Wird es nicht. Die von Gerald Braunberger selbst in dem Artikel aufgezeigten Gründe für die Misere der Landesbanken werden auch politische Eitelkeiten hinwegfegen. Siehe Sachsen. Und die Sparkassen kommen auch an ihr Limit: den nordrhein-westfälischen Sparkassen z. B. gehören 51 % der WestLB - was sie schon viel gekostet hat. Wie's ausschaut, führt kein Weg mehr an horizontalen (zwischen Landesbanken) und vertikalen (zwischen Landesbanken und Sparkassen) Zusammenschlüssen vorbei. Am Ende könnte die Deutsche Sparkasse AG stehen. Dieser Prozeß hätte schon vor 25 Jahren auf freiwilliger Basis eingeleitet werden müssen. Die Schmerzen wären geringer gewesen. Und die Kosten auch.

Ein weiteres kommt hinzu: mit den Genossenschaften und den Sparkassen balgen sich zwei 'Säulen' des deutschen Bankensektors in der Fläche um dieselben Kunden (Retailgeschäft). Diese Fragmentierung ist nicht gut für den Standort D. Zwei Säulen genügen für einen ausreichenden Wettbewerb (denn die Ausländer sind ja auch noch da): private Banken und der Zusammenschluß von Sparkassen + Genossenschaften. Darauf sollte man nicht wieder 25 Jahre warten. Sonst...

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