Die Imker sind alarmiert

Chemiekonzern in der Kritik

Bayer und das Bienensterben

Schlecht gebeizte Maissaat hat rund 11.500 Bienenvölker in Baden-Württemberg geschädigt, 700 Imker erlitten Umsatzeinbußen durch das Massensterben der Bienen. Das Pflanzenschutzmittel stammt von Bayer CropScience. Der Chemiekonzern will den Fall mit Sofortzahlungen schnell abschließen. Von Uta Bittner

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Juni 2008 09:42

Insektenvernichtung

Rudolf Ortwein (rudi.rotwein)

Die Bienen eines Imkers haben eine Lobby und Bayer muß die Imker entschädigen. Sehr gut. Aber wer entschädigt die Restnatur, all die anderen Insekten, welche durch die Vergiftung durch Bayer sterben mußten? Diese haben keine Lobby, sie sind aber für die Gesamtnatur, somit auch für uns Menschen lebenswichtig. Durch den Vergiftungsskandal ist die Spitze der allgemeinen Naturvergiftung durch die Chemie-Konzerne ein kleines bißchen sichtbar geworden.

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16. Juni 2008 16:10

Unverantwortlich, und teuer für Bayer

Peter Schäffer (journalistenpool)

Nicht nachvollziehbar, wie ein Großunternehmen, dass so mit seiner "Corporate Responsibility" wirbt, so einen Scheiß auf den Markt bringen kann. Soll man so einem Unternehmen glauben, wenn es sagt, auch gentechnisch veränderte Pflanzen wären - wie sollte es anders sein - völlig ungefährlich für Mensch und Tier. Da lachen ja die Hühner... Mal sehen, wie teuer das dem Unternehmen zu stehen kommt. Habe hier mal einen Passage aus der jüngsten Jahrespressekonfrenz zitiert, da wird klar, dass Bayer dieser Fehler noch bezahlen wird. Zumal ja auch in Amerika Bienenvölker zu tausenden sterben und vielleicht jetzt die Ursache dafür klar ist... Hier das Zitat aus der Rede der Bayer-Vorstandschefs: "Besonders unsere jungen und innovativen Produkte bei Crop Protection entwickelten sich sehr erfreulich. Der Umsatz unserer Wirkstoffe, die ab dem Jahr 2000 in Kernmärkten eingeführt wurden, konnte gegenüber 2006 um ein Drittel auf knapp 1,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Erhebliche Beiträge leisteten hier unser Saatgut-Behandlungsmittel Poncho®, bei dem der Umsatz nahezu verdoppelt werden konnte, unser Fungizid Flint® mit einem Plus von 37 Prozent, unser Getreideherbizid Atlantis® sowie unser Getreidefungizid Proline®." Gruß Peter S.

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16. Juni 2008 13:14

@Schrey

Ivo Huber (jimmycarter1)

Um auf ihrem Niveau zu bleiben: platter geht's wohl nicht.

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16. Juni 2008 11:36

Da hilft ja nur noch ...

Robert Schrey (etiterum)

...die Gentechnik. Wer hätte das gedacht ?

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16. Juni 2008 09:00

Als könnte man mit Geld alles regeln

Andreas Wessels (PhunkyData)

Langsam nimmt das "Verantwortungsbewußtsein" der Industrie merkwürdige Züge an. Als ginge es bei dieser Sache nur um die "Existenzen" einiger Imker. Nicht das ich Reparationszahlungen nicht gut heißen würde, jedoch vermisse ich die Einsicht, das man auf diese Weise das Ökosystem empfindlich schädigt.

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