
Wer sein Geld nicht den Vesicherungskonzernen anvertrauen möchte, weil er keine Lust hat, deren STrukturen damit zu finanzieren, hat bald ein großes Problem: Abgeltungssteuer!
Ich möchte mein Geld, z.B. bei der Bundeschuldenverwaltung (Bundeswertpapierverwaltung) anlegen. Die Zinsen sollen meinen Grundstock langsam erhöhen. Wenn ich dann mal 65 (nicht 67!) bin, möchte ich von den 6.000 EUR Zinsen im Jahr (150.000 Grundkapital bei 4% Zinsen), mir monatlich 500 EUR auszahlen. Das ist meine Rente.
Wenn ich sterbe bekommen meine Kinder das Geld, wenn ich vor der Rente sterbe, bekommen sie es auch.
Ich will auch keine Zuschüsse vom Staat - ich will nur, dass 6.000 EUR Zinsen STEUERFREI sind.
Aber nein!
Man predigt Selbstvorsorge, bestraft aber diejenigen, die es tun wollen...
DIe Versicherungslobby zwingt durch Riester UND Abgeltungssteuer UND die HART IV-Regeln, den Bürgern ihre Produkte auf. Schlimmer: Diese angeblichen Förderbeträge zahlen wir durch erhöhte Steuern (MWST, KfZ, etc).
Es ist ein Wasser-Kochen/Wasser-Kühlen: Verbraucht Energie und das Wasser bleibt Wasser. Es wird einfach nicht zu Wein!
Das Schlimme: Riester ist eine LEIBrente. ISt man tot, bekommt die Versicherung das Geld. toll!

z.B. mit der Abgeltungssteuer.

Die meisten Artikel hierzu beschreiben die typische deutsche Mentalität zum Problemlösen: Jammer, meckern und fluchen, statt selbst was zu tun. Schuld sind immer die anderen. Wer meint, dass 30€ fürs Premiere-Abo und 30€ für Flatrate -was auch immer - besser investiert sind als in jede Art der Altersvorsorge hat es nicht besser verdient. Aber dann wird wieder nach dem Staat geschrien, der es richten soll - so löst man keine Probleme zur Altersvorsorge.

Wenn 1/3 aller Arbeitnehmer Zeitverträge haben, fällt für jene bereits die betriebliche Altersversorgung (bAV) flach, da die Verträge in der Regel nur über 2 Jahre gehen und nicht über fünf Jahre, was dafür Voraussetzung wäre.
Wer unter 3000 EURO als Familienvater einer kleinen Familie verdient, kann kaum Mittel für die Altersvorsorge abzweigen.
Wer tatsächlich einen unverfallbaren Anspruch auf bAV mit 30 Jahren erreicht und kurz darauf die Firma wechselt oder wechseln muss, kann in den verbleibenden 37 Jahren bis zu seinem Rentenalter nur hoffen und beten, dass die Firma nicht pleite geht, gesplittet, verkauft oder "entsorgt" wird. Er kann auch nur hoffen, dass die derzeitige Unterdeckung der Rücklagen in der Industrie für Versorgungszusagen in Höhe von 86 Mrd EURO so nicht weiter wächst, wie in den letzten Jahren. Es gibt nicht alleine nur das Problem, dass Arbeitnehmer keine Altersvorsorge treffen, sondern dass auch jene die Altersorsorge betreiben, genau so wenig auf Sicherheit für ihr Alter vertrauen können, wie es bei der gesetzlichen Rente ohnehin der Fall ist. Mein Schriftwechsel mit Herrn Müntefering läßt deutlich werden, dass man die Probleme dort kennt, aber nicht beheben will.
Heider Heydrich
Wörthsee

Wer eine Immobilie mit einer Rendite von 3,7 % kauft (Miete € 4.800.- / Kaufpreis 130.000) und diese mit einem Kredit zu 5,25 % finanziert sollte grundsätzlich ganz die Finger von Investitionen lassen.

Die meisten Menschen bis weit in die Mittelschichten können sowieso nicht beides haben: flottes Leben und gesichertes Alter. Jedenfalls nicht, wie der Artikelschreiber sie sich das vorstellen.
Sondern weder noch.

Es ist zum jammern, wie wenig Deutsche rechnen können.
Der Wenigverdiener meint - das ist nur für Reiche. Unsinn! Ein 20-25'jähriger muss ca. 10%-12% seines Lohnes zur Seite legen - egal, wieviel er verdient, 10%-12%. Das ist beim Wenigverdiener sicher weniger (in Euro ausgedrückt), als beim Vielverdiener. aber für jeden passend zu seinem Einkommen und zum darauf ausgeri chteten Lebensstandard.
Um die Abgeltungssteuer kümmern sich fast nur die Vermögenderen (das sind Erfahrungen von der Webseite www.abgeltungssteuer-sparen.info) - dabei trifft es alle. Nach 25-30 Jahren hat ein Anleger nur halb so viel auf dem Alterskonto nach Abgeltungssteuer, als der , dem es gelingt ohne Abgeltungssteuer anzulegen. Hier ist es egal ob Arm oder Reich - das trifft alle gleich. aber die, welche es am nötigsten hätten, die Wenigverdiener - da regt sich niemand auf, tut keiner was dagegen.

..die deutschen Gesetze jährlich und meistens zum Nachteil der Bürger ändern, fehlt die erforderliche Sicherheit, die Geldanlagen für die Zukunft, sprich Alter, fördern können.
Und da der Staat zunehmend Geld braucht, nimmt er sich dieses über Steuern und Abgaben und natürlich bei demjenigen, der gespart hat. So einfach ist das, nur nicht für den Sparer.

Ich verdiene nur 14500 im Jahr, davon sparen für später? Wie???? Altersvorsorge ist nur für Reiche!!!!!!!!!

Ein Kapitalbetrag, welcher zur freien Verfügung steht wird an der Börse angelegt (Blue Chips).
Dann "vergessen" wir diese Investition, schauen 20 Jahre lang nicht mehr hin.
Und nach Ablauf dieser Zeitspanne erfreuen wir uns über eine zusätzliche "Alterversorgung".

....wer sich das heute leisten kann, braucht i.d.R. nicht für`s Alter vorzusorgen.
Die anderen haben zu wenig Einkommen, um für den Lebensabend? zu sparen.
Hinzu kommt die Haltung: Wir leben heute und was morgen kommt, ist zunächst nachrangig.
Die Zeiten, die der Beitrag herbeisehnt, sind m.E. passe´.
Wird denn den Jungen nicht ständig eingeredet, dass man ja nichts versäumen darf?