Die Vermögensfrage

Streuung und Geduld bleiben die besten Empfehlungen

Die Finanzkrise hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass Erträge und Zinseszinsen nicht in den Himmel wachsen - die beste Lektion, die das vergangene Jahr liefern konnte. Beginnen Sie 2009 mit der Bilanz Ihres Vermögens.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Januar 2009 10:55

Goldpreis kräftig gestiegen

Konrad Fit (Einstein-1)

Gold, ist eine durch unser Universum festgesetzte Menge, welche nur bei der Explosion eines Planeten entsteht, welcher 100 Millionen mal grösser sein muss wie unsere Sonne. Nur hierbei entstehen benötigte Temperatur- und Druckverhältnisse. Deshalb kann man Gold weder herstellen, noch vernichten. Durch das Abschaffen des Goldstandards, und das Ernennen des US-Dollars zur Leitwährung, wurde dieser zum Scheingold. Da sich die Währungen dieser Welt nun am Scheingold messen, und dieses sich dramatisch vermehrt, liegt hierin der Grund für die global stattfindende Finanz und Wirtschaftskrise. Zur Machterhaltung, wird die USA, nach einer Hyperinflation, darauf bestehen, ihre neue Währung, erneut zur weltweiten Leitwährung zu erheben. Eine gerechte Welt, bedarf der Ausweisung der Produkte in Gold- und Silber-Unzen. Doch, das Letzte, was die herrschende Klasse möchte, ist Gerechtigkeit. 2009 will die USA 8.000 Milliarden investieren. Bei dem derzeitigen Goldpreis, könnte allein mit diesem Betrag, sämtliches Gold der Welt aufgekauft werden. Bei dem, in diesem Beitrag, durchgerechneten Rentnerbeispiel, stellt sich die Frage, ob es auch ein Leben vor dem Tod gibt?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
04. Januar 2009 09:39

So viel Geld in Aktien und Gold? Das tut ein Rentenanleger nicht.

Paul Panther (pp0813)

Sicherlich ist das ein "dolles Beispiel": Vorgestellt werden nämlich keine Superreichen, sondern ein braves Schwabenehepaar, das in seinem Leben fleißig gespart hat. Für 400.000 Euro bekommt man in der Stuttgarter Gegend kein allzugroßes Haus. 600.000 Euro Geldvermögen allerdings sind auch für einen Schwaben nicht eben wenig -- aber auch einen solchen Betrag bekommt man durch konsequentes, lebenslanges Sparen zusammen.
Richtig ist der Gedanke, daß man die Rentenansprüche (sinds hier nicht sogar Pensionsansprüche?) eigentlich kapitalisieren und bei der Vermögensbilanz berücksichtigen müßte. Geradezu verwegen allerdings ist die Vorstellung, daß ein Anlegerpaar, das sicherlich sein Leben lang keine Aktie angefaßt hat, ja, noch nicht einmal das vermeintlich sichere Terrain der Festgelder und Sparbriefe hinter sich gelassen hat, auf den Gedanken käme, dies nun erstmals im Rentenalter zu tun. Denkt man die vorgeschlagene, sicher sinnvolle Vermögensverteilung zu Ende, müßten die beiden an die zwei Drittel ihres Geldes in Aktien und Gold stecken (nämlich je etwa 200.000 bei einem Geldvermögen von 600.000). Und das machen die skizzierten Anleger mit Sicherheit nicht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
03. Januar 2009 19:11

Ein dolles Beispiel,

Michael Arndt (Mikel1962)

so richtig aus dem Leben... Weder die Höhe der Rente noch dei Höhe des Vermögens dürfte sich innerhalb der Realität bewegen. Wie wäre die Rechnung mit 2 Kindern, von denen jedes (je nach Ausbildung) ein "Vermögen" von mindestens TEUR 250,0 darstellt?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
03. Januar 2009 16:24

Anleger sollten im Alter ihr angespartes Geld genießen

Dieter Hechel (dhechel)

Lieber Herr Looman, in 2005 hatten Sie unter dem obigen Titel einen ähnlichen Fall geschildert und kamen damals zu dem Schluss, dass die Rentner den Mut aufbringen sollten, das Geld in den nächsten Jahren zu verbrauchen, solange sie gesund und rüstig sind. Das Leben sei zu schön, um sich im Alter und bei diesem Vermögen mit der Frage zu beschäftigen, wie das Geld rentabel und sicher angelegt werden kann. Die beste Anlage sei hier die Investition in die eigene Person --- Ich hatte diesen Artikel aufgehoben, weil ich ihn so prägnant fand. Diese Schlussfolgerung gefällt mir viel besser.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 4 von 4 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche