Die Vermögensfrage

Sanierung fremdfinanzierter Renten ist kein Vergnügen

Die Sanierung der gesetzlichen und privaten Renten ist ein Dauerbrenner. Für den Anleger hängt die Minimierung des Flurschadens von der künftigen Entwicklung der Kapitalmärkte und der Besteuerung der Geldanlagen ab. Von Volker Looman

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Februar 2008 11:14

Fallstricke bei Renten, die nicht auf Kinder bauen

Ogdan Ücgür (Ogdan)

Dieses Beispiel zeigt doch sehr schön, daß Renten, die auf Ansammlung von Werten beruhen letztlich immer unsicher sind.

Faktum ist: in dem Moment, in dem man selbst nichts mehr zur Wertschöpfung einer Volkswirtschaft beitragen möchte, muß man von dem Leben, was in der Wirtschaft an zu erübrigenden Werten geschaffen wird.

Bei sinkender Bevölkerung ist das natürlich immer weniger - daher sind die Europäischen Staaten mittelfristig in einer Rezession wie die FAZ am 18. Februar 2002 schrieb: "Schließlich führt die Investmentbank [Merryl Lynch] noch die demographische Entwicklung in Westeuropa an. In den nächsten Jahren würden die europäischen Länder mit der harschen Tatsache konfrontiert, daß ihre Erwerbsbevölkerung schrumpft. Das [...] verringere , rechnerisch gesehen, das Wachstumspotential des Bruttoinlandsproduktes in der [ganzen] Region."

Daher ist die einzig vitale Position in der Rentenfrage, sich eigene Kinder zuzulegen und in deren Erziehung und Ausbildung zu investieren. Mittelfristig wird es - wie von der deutschen Zentrumspartei schon länger gefordert - auf eine Umstellung von Rentenversicherung in einen direkten Anspruch gegenüber den eigenen Kindern kommen müssen.

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