Die Vermögensfrage

Die meisten Dachfonds sind ein miserables Geschäft

Dachfonds sind für Privatanleger häufig ein miserables Geschäft. Die einmaligen Ausgabeaufschläge und die laufenden Verwaltungskosten sind in vielen Fällen höher als der Schutz vor der Abgeltungsteuer. Von Volker Looman

Lesermeinungen zum Beitrag

08. April 2008 17:26

Falsch gerechnet 2

Alexander Schulze-Fielitz (Finanzbeamter)

@argubi: Wenn ich den Artikel richtig verstehe, geht Herr Looman davon aus, dass sowohl die "Offiziere" als auch die "Feldwebel" jeweils 1,5% vom Kuchen haben wollen, damit sinkt die Rendite um 3 von 8 auf 5%.
Was mir aber an der Stelle nicht ganz einleuchtet ist, wieso ein Einzelfondsmanager als Feldwebel in einem Dachfonds 1,5% Managementgebühr haben will, während die Kosten sozusagen solo "in der Regel bei einem Prozent im Jahr" liegen. Der Dachfonds wird hier also 0,5% teuerer gerechnet. Ist es nicht vielmehr so, dass durch mögliche Rückvergütungen (so sie denn weiter gegeben werden) die Kosten für einen Einzelfonds im Dachfondsverbund stark sinken, z.B. im Schnitt auf 0,4%? Dann wäre die Kostenschere wesentlich kleiner und die Dachfonds hätten nur einen Renditenachteil von 0,35% aufzuholen. Wenn man dann noch annimmt, dass Indexfonds in "exotischeren" Märkten durchaus auch mal 0,75% Managementgebühr kosten und teilweise auch keine Dividenden ausschütten, scheint mir der Renditenachteil bei einigen Dachfonds gar nicht mehr so groß.

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07. April 2008 18:07

Falsch gerechnet

Norman Argubi (argubi)

Kann es sein, dass der Herr Finanzanalytiker sich verrechnet hat. Aus dem Artikel: Der Eintritt in den Dachfonds kostet 2,5 %, die Arbeit wird mit 1,5 % entlohnt. Dadurch sinkt die Rendite von 8 % auf 5 %. Wie kommen diese Zahlen zustande. Entweder sind 2,5+1,5 = 4 %. DAs wäre jedoch falsch, denn die Eintrittsgebühr (Ausgabeaufschlag) wird nur einmalig fällig.
Oder man folgt dem Artikel, dass der Autor über 15 Jahre vergleicht, dann (2,5 : 15 = 0,17 %) kommt man auf deutlich weniger. Selbst durch eine mathematsich korrekte Aufzinsung kommt nicht auf o.g. Zahlen.

Auch wenn ich selber durchaus kein Freund der beschriebenen Dachfonds bin, so sollte man zumindest erwähnen, dass es auch hier sehr gute gibt, die mit einem aktiven Management einen nachweislichen Mehrwert für Ihre Anleger erreichen.

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