Das Geschäft blüht: In Genf wurde ein Suizid in der Zeitung angekündigt, und die Sterbehelfer von Dignitas schockieren mit einer neuen Methode: Ein Plastiksack überm Kopf führt zum Ersticken. Die Rede von der Sterbefabrik geht um. Von Jürg Altwegg, Genf
Vor zwei Jahren hatten wir die Opernsängerin und Sprachpflegerin Edda Moser zu ihrem damals gerade ins Leben gerufenen Festspiel der Deutschen Sprache befragt. Anschließend erhielten wir dutzendweise Leserkommentare. Wir haben sie abermals interviewt.
Bildergalerie Er wird als architektonische Sensation gefeiert und als Symbol der Macht kritisiert: Ein Besuch auf der Baustelle des CCTV Towers in Peking - und bei denen, die ihn bauen. Von Niklas Maak, Peking
Kauderwelsch im Alltag: Wir haben unsere Leser gefragt, ob sie schon mal eine Situation erlebt haben, in der die Aussprache oder Wahl eines Wortes Befremden, Heiterkeit oder Missverständnisse hervorgerufen hat. Hier sind neue Antworten.
Bilingualität ist in gebildeten Kreisen derzeit angesagt. In der Frage aber, ob Migranten, die systematisch ihre Muttersprache lernen, leichter Zweitsprachen wie das Deutsche erwerben, gehen die Meinungen unter Wissenschaftlern auseinander. Wir haben zwei Experten zum Meinungsstreit gebeten.
Männertrauma und Mannesglück: Nerven mit Niveau, das ist eine der Qualitäten von Alice Schwarzer. Warum Alice Schwarzer größer als der Feminismus in Deutschland ist und sich den Börne-Preis verdient hat. Eine Lobrede. Von Harald Schmidt
Verschwindet das Bewusstsein für geistiges Eigentum im Netz? Der Plagiatsforscher Stefan Weber über Qualitätssicherung und den Wandel der Wissenskultur in Zeiten beschleunigten Datenflusses.
Spezial Wolfgang Wagners Rücktritt ist ein epochaler Einschnitt in der Geschichte eines weltweit einzigartigen, hochrenommierten Festivals. Wer immer ihm nachfolgt, muss über das Gesamtkunstwerk Richard Wagners neu nachdenken. Von Julia Spinola
In der Nacht zum 1. Mai starb Philipp von Boeselager, der letzte überlebende Beteiligte des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944. Mit dem Ausbleiben moralischer Anerkennung nach 1945 hatte er gerechnet. Der Zweifel am moralischen Impetus des Anschlags hat ihn geschmerzt. Von Frank Schirrmacher
In der Nacht zum 1. Mai starb Philipp von Boeselager. Er war der letzte Überlebende des 20. Juli 1944, einer aus dem innersten Kreis der Hitler-Attentäter. Drei Wochen vor seinem Tod gab er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch ein letztes Interview.
Wolfgang Wagner tritt zurück: Natürlich ist das zunächst einmal eine wunderbare Nachricht, nach so vielen Jahren der Stagnation in Bayreuth. Doch es ist bloß ein Schachzug in einem durch und durch korrupten Spiel. Nicht ohne Risiko. Von Julia Spinola, Bayreuth
Friss und stirb, Literat: Die Literaturpreisflut schadet der Literatur. Aus Wölfen sind Schoßhunde geworden. Dabei schert sich ein großes Werk um Preise so wenig wie um Verbote. Ein Ruf zu den Waffen. Von Oliver Jungen
Harald Schmidt sollte Roman Herzog lesen, sich einen Ruck geben und seine Show retten. Sonst stellt den Präzeptor der Late Night Show im Ersten bald Niels Ruf auf Sat.1 noch wirklich in den Schatten. Von Michael Hanfeld
An diesem Sonntag wird über Tempelhof abgestimmt. Doch was ist der legendäre Flughafen? Ein mit Erinnerungen durchsetztes Versprechen auf ein schwereloses Leben oder Mahnmal für die menschliche Unfähigkeit, Utopien zu leben? Von Nils Minkmar und Volker Weidermann
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