
Was die Gates mit ihrer Stiftung getan haben, ist einer Licht und Heil bringenden Fackel in ziemlich düsteren Zeiten vergleichbar. Es wäre wünschenswert, daß dieses vor einem beispielhaften Hintergrund humaner und sozialer Verantwortung gegebene Signal viele Nachahmer findet.
Doch die Forderung nach mehr Reichen scheint wenig angebracht. Sie gibt es und sie leben im Überfluß. Was bei ihnen fehlt, ist eine objektive Bestandsaufnahme der eigenen Existenz in Relation zu der Umwelt, die ihnen ihre Lebensweise ermöglichte, wie Bill Gates sie offensichtlich vornahm. Wenn die Reichen das auch täten, wäre die Mehrung von Lebensqualität für sie und die Gesellschaft als neues, verdienstvolles Ziel klar erkennbar.