Treffender kann man diese beiden Witzfiguren, die mit ihrem Gelaber leider Millionen machen, einfach nicht beschreiben.
Ich habe mehrere Jahre in den Staaten gelebt und Late-Night Shows gehörten zu einem guten Abendprogramm wie die Butter aufs Brot. Habe mich auch im Rahmen einer Forschungsarbeit damit beschäftigt. Ich vermisse das Format in Deutschland sehr. Schmidt & Pocher kann ich nicht viel abgewinnen und mit Late - Night hat das nicht viel zu tun. Schmidt allein war schon toll! Ich denke Niels Ruf könnte schaffen, woran viele vor ihm bereits gescheitert sind. Nicht zuletzt weil bisher versäumt wurde ein Late-Night Format an das deutsche Publikum anzupassen. Habe bisher zwei Sendungen der Niels Ruf Show verfolgt. Der Moderator scheint mir durchaus Potential zu haben und man darf gespannt bleiben.
Dieser Bericht ist doch keine Debatte. Das ist lediglich die Meinung des Autors, welche sich sehr einseitig und subjektiv liest. Man könnte im Umkehrschluss sagen... wer sich diese Sendung gerne anschaut hat keinen Geschmack! Beim nächsten Mal also bitte etwas objektiver schreiben, wie es sich für eine Debatte gehört.
Anscheinend nicht. Habe mich prächtig unterhalten mit einem deftigen und trotzdem analytischem Witz. Von beiden Herren. Schön rotzig teilweise, unter der Gürtellinie, das braucht die ARD. Die Zwei sollten jeden Abend beleidigen und aufdecken. Mehr davon! PS: Auch ich finde, daß die Show nicht mehr an die besten Zeiten auf Sat1 herankommt, sehe es aber mittlerweile wieder lieber.
...das hat schon was...in der ach so ansonsten "will"fährigen vom Einheitsbrei-dominierenden bundesrepublikanischen Medienlandschaft. Leisten wir uns dieses Duo, vielleicht ist es gerade dieser Spiegel unserer Society, den Hanfeld miss-interpretiert! Ergo: macht weiter so, Harald und Oliver, vielleicht verstehen auch die sogenannten "professionellen" Intellektuellen, Euren Witz und Euren knallhart anal-ysierenden Charakter Eurer Show! Gebt dem Volk was es verdient!
Demnächst wieder Karl M. und die Jodelhorrormonstershow. Dann wird das Programm wieder FAZ-freundlicher. Da findet der teutsche Humor endlich seinesgleichen. keine Experimente mehr mit dem Gebührenzahler.
Ich als schlafloser Rentner erwarte jungendfreies Programm. Ohne Anspielungen auf längst Vergangenes.
Mein erster Gedanke, als Schmidt den Pocher holte, war "Der kann das nicht." Und so ist es. Bei der letzten Late night wartete Schmidt, daß Pocher was Eigenständiges hinzaubert. Das Ergebnis: Schweigendes Warten auf Schmidt oder billige Witzchen. In jedem Fall Langeweile. Pocher kann sich dranhängen und Zoten reißen - eigenständig eine Show gestalten kann er nicht. Schmidt muß es wieder allein machen.
und wenn es mit dem Fernshen ist, wie mit vielem, z.B. Essen oder Lesen, wo man Übung braucht, um sich ein Urteil zu bilden, dann will ich mich gar nicht einmischen. Ansonsten ist diese Sendung für einen wie mich durchweg langweilig. Schlicht langweilig.
tun mich im TV eigentlich nur Harald Schmidt + Pocher und Dittsche + ein paar andere Kabarettisten. Auf diese Sendungen freue ich mich, selbst wenn sie Flopps sind. Den Rest im gesamten TV könnte man ruhig weglassen, ich würde nichts vermissen. Harald Schmidt, selbst wenn man ihn nur als stehendes Testbild sendet hat mehr Austrahlung und Power wie die restliche Dünnbrühe, die (leider) ansonsten die Sendemasten verläßt.
Endlich mal ein Kommentar, der es auf den Punkt bringt. Ich muss schon gestehen, dass ich mich beim Einschalten von Schmidt & Pocher gefragt habe, wer an diesem "Dummgeblödel" Gefallen findet.
Ich weiß auch nicht, was das mit einer Sendung für "Ü50" (laut Lesermeinung) zu tun hat? Schaut denn die junge Generation nur noch Dünnbrettsendungen??? Ja, scheint wohl so. Wieso sonst wäre das jetzige Format von S&P nicht schon abgesetzt worden.
Als "U30" darf ich dem dennoch widersprechen. Pocher steht für das, was das öffentlich rechtliche Fernsehen doch gerade nicht vermitteln wollte- dummes Gerede ohne jeglichen Witz, ganz zu schweigen von guter Rhetorik -. Eigentlich stand Schmidt mal für rhetorischen Witz gepaart mit guter Schlagfertigkeit. Schade.
Dieser Beitrag von Herrn Hanfeld ist Symptom einer Entwicklung:
Neben Internetverteufelung tritt jetzt auch Moralwächtertum und Humorlosigkeit, sowie Nostalgie. Von einem Organ der Aufklärung und des aufgeklärten Wertkonservatismus hat sich die F.A.Z. innerhalb der letzten zwei Jahre zu einer Greisenpostille entwickelt. Seit der scheinbaren Verjüngung des Äußeren ist die F.A.Z. in vielen Dingen krampfiger, engstirniger, rentneröser geworden. Diese mentale Retention spricht aber auch frühverkalkte Tagesschau-Gutfinder und Anne-Will-Zugucker an.
Ich wünsche mir die F.A.Z. mit echter Fraktur, ohne Bild, ohne roten Farbschnickschnack, dafür aber mit kosmopolitischen Anspruch, Biß und Intellektualität zurück. Ist garnicht so lange her, gab es sogar dieses Jahrtausend. "Die Welt" in lang: braucht keiner.
In diesem Sinne: "Herr Hanfeld, finden Sie sich!"
- jemand unter 30 Jahren
Weder Schmidt solo noch duo kann ich viel abgewinnen, seit er in der ARD läuft, und in beiden Fällen ist es der gleiche Grund: Einseitigkeit der Themen.
Nach Ende seiner Kreativpause wurde Satire und Kabarett auf Teufel komm raus betrieben, alles wurde nur noch politisch nach einem pseudo-intellektuellen Anspruch der ARD gefiltert. Bis auf ein paar wenige Höhepunkte (z.B. Hitlers Warnung vor dem Rechtsradikalismus) war die Gag-Rendite auf Dauer zu mager.
Mit der Umgestaltung zum "hippen Format" durch Pocher kam die totale Beschränkung auf die Gebiete Boulevard, Fernsehen und Fußball. Dass Pocher manchmal glänzen kann, muss man eingestehen, aber ansonsten gilt auch hier für mich wieder: Über 30-45min betrachtet ziemlich mau.
Ich werde dagegen nostalgisch, wenn ich an die geniale Mixtur aus den Jahren 2001 bis ca. 2003 denke, als noch alles gepasst hat. Da gabs sowohl die Sendung komplett mit dem Rücken zum Publikum, die playmobileske Darstellung der Illas und den Skat-Abend mit Helmut und Manuel. Das Konzept funktionierte gerade täglich, weil die Balance zwischen Anspruch und leicht verdaulicher Unterhaltung perfekt abgestimmt war.
Wieso Schmidt daran nicht angeknüpft hat und es jetzt noch nicht tut, bleibt unverständlich.
Michael Hanfeld ist (mir zumindest) bekannt dafür, dass er sehr starke Meinungen vertritt - entweder er hasst seine Zielobjekte oder er liebt seine Günstlinge. Dazwischen gibt es nichts. Dementsprechend wird jetzt ein neuer Popanz aufgebaut. Schmidt ist schei*e, Pocher unaussprechlich schlecht, Niels Ruf erscheint als Hoffnungsträger. O tempora, o mores. Mir scheint, Hanfeld wurde nie von Schmidt eingeladen und ist deswegen beleidigt. Medienkritiker haben es ohnenhin schwer. Die Adressaten ihrer Kritik interessieren sich selten für die entsprechende Suada. Da kann es einen schon treffen, wenn man kein Feedback bekommt. Lieber Herr Hanfeld: seien Sie nicht so verbittert, machen Sie einfach eine eigene Show auf. Dass Sie kein Talent dazu haben, wird man dann auch übersehen. Wer kennt schon "Hanfeld" (nach dem kein "Han" kräht, für eine Talkshow aber eigentlich kein schlechter Titel). Schmidf und Pocher sind gut. Period.
Typisch für diese und andere Redakteure.
Einer, der mal etwas grober wird, der wird als einer, der "verbrannte Erde hinterlässt" dargestellt und einer der solche Artikel zum Besten gibt, als moralische Instanz angesehen.
Herr Redakteur, Sie schreiben absoluten Mist... Lassen Sie sich das mal gesagt sein... Und eins noch, wenn Sie nicht schlagfertig sind, dann gönnen Sie es wenigstens anderen...
...ich stimme Herrn Hanfeld zwar in Teilen zu, ich halte es aber für ein Unding, dass dieser Bericht nicht als Kommentar gekennzeichnet ist.
