Vorsicht: Toben oder Lautsein stört die „Normalisierung” des Kindes - sagt Maria Montessori

Montessori-Pädagogik

Das Mysterium vom tropfenden Schwämmchen

Die Montessori-Pädagogik steht derzeit hoch im Kurs. Überall im Land eröffnen neue Schulen, interessierte Eltern stehen Schlange. Doch die hundert Jahre alte Reformpädagogik der italienischen Ärztin wirft Fragen auf. Von Heike Hupertz.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. September 2007 18:16

Einige Ergänzungen

Joerg Boysen (joergboysen)

Montessoris Menschenbild ist geprägt von der angenommenen Grundeinstellung des Kindes, selbstständig und selbst bestimmt lernen zu können und zu wollen. Bei der Umsetzung dieser Erkenntnisse kommt es darauf an, die Lernumgebung des Kindes (altersstufengerecht) förderlich zu gestalten. Hierauf legen Montessori-Kinderhäuser und –Schulen zu Recht wert.
Die Montessori-Pädagogik geht davon aus, dass Kinder beim Lernen ein stabiles Arbeits- und Sozialverhalten aufweisen, das durch Selbstständigkeit, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Disziplin bestimmt ist. Montessori-Pädagogen ist bewusst, dass unsere moderne Welt nicht immer die Voraussetzungen hierfür schafft; sie lernen daher, Kinder in Richtung dieses Verhaltens zu bringen.
Dass Eltern ihre Kinder gerne den weltweit anerkannten Montessori-Kindergärten/-Schulen anvertrauen, liegt gewiss nicht an ihrem Glauben an „Mysterien“, sondern an der grundsätzlichen Richtigkeit und Wirksamkeit dieser humanen und demokratischen Bildungs- und Erziehungskonzeption, die von engagierten wie extra qualifizierten Pädagogen verwirklicht wird.
Montessori Dachverband Deutschland e.V.
www.montessori-deutschland.de

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