Es bleibt nur ein Schatten: Die beschädigte Figur wurde aus dem Museum entfernt

Ersatzattentat in Berlin

Hitler kaputt

Kurz nach Eröffnung des Berliner Tussauds-Ablegers mit der umstrittenen Hitler-Wachsfigur gab einer der ersten Besucher handfest seine Meinung über die Ausstellung kund und malträtierte den Weichling am Kopf. Unser Reporter Eberhard Rathgeb erlebte das Ersatzattentat aus unmittelbarer Nähe.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Juli 2008 14:09

Mutter Goebbels vergiftet die lieben Kinder

h. schriewer (schriewer)

Da nachgestellte Führerbunkeridyllen von einigen FAZ-Lesern augenscheinlich begrüßt werden, andere Leser Hitler aber lieber ohne Kopf sehen, wäre diese Figurengruppe mein vermittelnder Vorschlag im Wachsfigurenstreit.

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07. Juli 2008 11:23

Unfähigkeit mit der eigenen Geschichte umzugehen

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Dieser Hitlerfigur den Kopf abzuschneiden und dabei "nie wieder Krieg" zu schreien, ist nicht mehr als Unfähigkeit im Umgang mit der eigenen Geschichte. Statt "nie wieder Krieg" zu schreien, sollte wir lieber "nie wieder totalitäre Systeme" schreien. Als ich dann zur Kenntnis nahm, dass der "Attentäter" aus Berlin-Kreuzberg stammt, wollte ich fast darauf wetten, dass dieser "Attentäter" sicher das ein oder andere T-Shirt eines Massenmörders (Che Guevara, Lenin etc.) in seinem Schrank hat. Es ist schon grotesk. Während bei einer Ausstellung mit Personen der jeweiligen Zeitgeschichte (was Hitler nun einmal ist), die grosse Empörungswelle läuft; darf man in Deutschland weiterhin die kommunistischen und sozialistischen Schadtaten leugnen; darf Shirt mit dem Konterfei eines Massenmörders (eben Che G. oder Lenin) tragen. Aber natürlich, die haben ja für eine "gute" Sache gemordet. Leider behaupten Nazis auch für eine "gute" Sache gemordet zu haben. Die Deutschen sind schlicht unfähig, vernünftig mit der eigenen Geschichte umzugehen.

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06. Juli 2008 23:36

Endlich ein Deutscher besser als Stauffenberg

Anton Kettenruettler (kettenruettler)

da erfüllte einer den Herzenswunsch und die feste Absicht der meisten Deutschen, Hitler zuköpfen,allerdings erst nach Hitlers Tod.

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06. Juli 2008 19:57

Geldmacherei

Jan Philipp Kampmann (jpkampmann)

Eins ist sicher: Die "Köpfung" dieser Figur hat die deutsche Gesellschaft deutlich weiter gebracht als ihre Aufstellung. Wir sollten uns ernsthaft fragen, warum wir derartige Geldmacherei mit der Figur Adolf Hitlers zulassen. Die Aufarbeitung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts bedarf weiterhin großer Hingabe, nicht nur in Sachen DDR, was manche für mich schier unbegreifliche Kommentare bei den Lesermeinungen auf dieser Seite, z. B. in Sachen Stauffenberg, beweisen. So arm dran sind wir aber geschichtswissenschaftlich noch nicht, dass wir solch einen Ausverkauf unserer Geschichte hinnehmen müssten. Der Mann hat jedenfalls einen Preis verdient. Vielleicht kann man ja zusammenlegen, um ihm die Sachbeschädigung zu bezahlen.

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06. Juli 2008 14:35

Warum solch eine Aufregung?!

Greta Sternheim (Greta-Pia)

Ich begreif das ganze Getöse um den Wachs-Hitler nicht. Wir können ihn ebenso wenig aus der Geschichte ausblenden wie Nero, Stalin oder andere Böslinge. Warum dann nicht ins Wachsfigurenkabinett? Genauso unsinnig erscheint mir das Fotoverbot in puncto Hitler. Wer ein Hitler-Bild haben will, findet im Internet eine reiche Auswahl davon, und wer sich unbedingt zusammen mit Adolf ablichten lassen möchte, findet dazu ebenfalls via Internet und Fotomontage etc. etc. gar reichlich Gelegenheit. Da braucht's keinen Besuch in Berlin. Und das Kopf-Abreißen macht die Jahre von 1933 bis 1945 gewiss nicht ungeschehen. Amüsant gegenüber dem ganzen Wachs-Hitler-Hype ist allerdings die Helmut-Kohl-Reaktion auf sein Erscheinen als Puppe im Berliner (Wachsfiguren-)Kabinett. Er sollte die Sache in der Weisheit des Alters mit einem Schmunzeln hinnehmen und sich nicht mit irgendwelcher Grollerei in dieser Sache lächerlich machen.

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06. Juli 2008 11:41

Das ist ja fast schon .....

Friedrich Lorenz (LOCONS)

.... als Störung der Todenruhe zu qualifizieren.

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06. Juli 2008 11:23

Adolf Hitler - ein klinischer Fall von Nekrophilie?

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Endlich mal ein gelungenes Hitler-Attentat, möchte man ausrufen - auch wenn es diesem offenbar geltungssüchtigen Kopf-ab-Antifaschisten nur gelungen ist, sich an einer toten Wachsfigur zu vergreifen. Zumindest bekommt die Studie Fromms "Adolf Hitler - ein klinischer Fall von Nekrophilie" mal einen völlig unerwarteten Drive, mit dem der Diktator in interessierten Kreisen mit antifaschistischer Hilfe gar vom Täter zum Opfer mutieren kann. Angesichts des - bei der Tat des Kopf-ab-Reißens - ziemlich hirnrissigen Attentäter-Ausrufs "Nie wieder Krieg!" - ohne den der richtige Hitler nun mal leider nie vernichtet worden wäre - muss man dem Attentäter weitere ziemlich dösbattelige Aktionen zutrauen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem medienwirksamen rituellen Abstechen einer Gummipuppe bei Beate Uhse am Tag der Frau als Zeichen gegen die sexuelle Ausbeutung letzterer? Den dazu passenden Ausruf sollte sich der Attentäter dann allerdings etwas sorgfältiger überlegen. Naja, bis zum 8. März hat er ja auch noch viel Zeit.

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06. Juli 2008 11:23

'Du sollst Dir kein Bild von deinem Gotte machen' (Mose 20, 2-5)

Peter Reinike (P.Maikaefer)

Bush arbeitet sich am Iran ab, wie die SZ titelt, und Berlin an einer Wachspuppe. Bei der Neueröffnung von Madame Tussauds Unter den Linden wird die Hilter-Wachspuppe beschädigt, geköpft wie einige behaupten- und die Welt erzittert vor einem solchen dramatischen historischen Moment. Seitdem das letzte Licht im Bunker unter der Reichskanzlei verloschen ist, wird der Widerstand gegen den NS-Staat mit jedem Tag immer stärker, nun dieser glanzvolle Höhepunkt. Das hat zwar nichts mehr mit Moderne, sondern mehr mit mittelalterlichem Ikonoklasmus - der eifrigen Bilderstürmerei der Dogmatiker- zu tun. Broder gefällt's und hier ist er sich plötzlich sehr einig mit den islamischen Eiferern, die auch schon mal das Bilderverbot mit Gewalt durchsetzen. ''Du sollst Dir kein Bild von deinem Gotte machen' (Mose 20, 2-5) ließe sich in Mephisto-Allüre dann auch über den 'Dämon' Hitler formulieren, in dem einige 'das Böse' vermuten. Das wäre aber das endgültige und absurde Armutszeugnis des geistigen Bankrotts. Insofern aber schlüssig: Willkommen in der Berliner Vormoderne...

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06. Juli 2008 10:39

Welch mutige Heldentat

Konrad Fit (Einstein-1)

Dieser Anschlag entspricht einem erotischen Gefühl besonderer Art, bei dem die Macht über die Wehrlosigkeit von Puppen eine Rolle spielt. Marktlückenforscher ufjepasst! Es stellt sich die Frage, ob es schon aufblasbare Hitler-Gummipuppen gibt? Sicherlich könnten wir uns auch die Frage, eines globalen Nutzens, solch mutiger Menschen, stellen. Wie wäre es, mit einem staatlich finanzierten Dauerurlaub, in einem Hotel seiner WAHL, bis zum nächsten Anschlag, in Simbabwe ?

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06. Juli 2008 09:16

na endlich

Jan Popow (themroc)

Ich hoffe, er wird immer wieder abgerissen!

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06. Juli 2008 08:30

Hitler-Figur

Klaus D. Wolf (serigala)

Ich verstehe die ganze Aufregung der "Gutmenschen" nicht. In der Hamburger Dependance steht die Hitler-Figur seit Jahrzehnten - und es hat sich bisher keiner darüber aufgeregt. Hitler gehört zur Deutschen Geschichte und sollte auch weiterhin ausgestellt werden, neben Stalin und Idi Amin, evtl. auch Bush und weiteren politischen Verbrechern. Deutschland wird seine Vergangenheit nie bewältigen, wenn weiterhin so verkrampft damit umgegangen wird und jedes geäußerte "Unwort" und jeder "belegte" Begriff sofort von "Gutmenschen" als Verstoß gegen die political corectness angeprangert wird. Ich habe dieses Getue allmählich satt!

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06. Juli 2008 08:27

Hitler hat im Bunker noch Bücher gelesen ?

Robert Schrey (etiterum)

Auf dem Tisch liegen soviele Bücher. Das ist bestimmt eine Geschichtsfälschung.

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06. Juli 2008 08:19

Glück gehabt! Für eine richtig spektakuläre Aktion fehlte dem 'Attentäter'...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... wohl die Bombe !? So musste er sich ziemlich banal auf die wenig 'zündende' Idee eines Ringkampfs mit dem Wachs-Hitler einlassen . Aber wie dem auch sei: mit Hilfe von Journalisten und Medien wird dieser Stauffenberg-Abklatsch dennoch die Chance erhalten, beinahe genau so berühmt zu werden wie einst sein Vorbild - und das sogar noch unmittelbar vor dem historischen Gedenktag des 20. Juli !!! Aber Spaß beiseite: Was mich aber an dem Ereignis grundsätzlich wundert ist der Umstand, dass das Museum offenkundig nicht auf die doch sehr nahe liegende Möglichkeit vorbereitet gewesen ist, dass die Präsentation der Hitler-Wachsfigur voraussichtlich jede Menge 'gut meinender' oder bloß geltungssüchtiger Ersatzattentäter und andere Psychopathen anziehen wird und offenkundig keine entsprechenden Vorkehrungen getroffen hat ... Oder steckt das Museum selbst hinter dieser spektakulären Aktion, um auf diese Weise für sich Werbung zu machen ???

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06. Juli 2008 07:54

o tempora, o mores

Lutz Spilker (WebbStar)

Das gesamte Unterfangen gibt die geistige Armseligkeit des Unverständnisses preis. Bar allen Vermögens die Geschichte zu ändern, stülpt man seiner Erbärmlichkeit über eine eher wehrlose Figur. Und wie es sich gehört, schreit die umherstehende Menge „Hurra“. Welch eine „Heldentat“…

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06. Juli 2008 07:34

@ Hans Albers (Wizzbyte)

Sönke Peters (soenkepeters)

Sehr geehrter Hans Albers, unternimmt man in einem totalitären Polizeistaat schlimmster Barbarei einen Staatsstreich, gehört weit mehr Courage dazu, als Sie es sich in der warmen Stube wohl so vorstellen. Mit Maulheldentum oder dümmlichen Leserbriefen ist da nämlich nur wenig auszurichten. Die nach dem 20. Juli 44 gefolterten und ermordeten Offiziere (und deren zivile Mitverschwörer) haben nicht nur ihr Leben eingesetzt, sie haben es schlichtweg zu hunderten verloren. Bevor Sie den militärischen Widerstand im Dritten Reich also mit der albernen Attacke auf eine Puppe gleichsetzen, empfehle ich Ihnen dringend, sich mit diesem einmal ernsthaft zu beschäftigen. Schon z. B. mal was von v. Gersdorff oder v. dem Bussche-Streithorst gehört? In diesem Zusammenhang lesenswert: Joachim Fest: „Staatsstreich. Der lange Weg zum 20. Juli“. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

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06. Juli 2008 02:04

Zivilcourage

Dominik Hagenberg (uzumaki88)

Mehr Zivilcourage! Schützt die Hitlerfigur ;D

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06. Juli 2008 00:58

Schöner Artikel - Tränen gelacht

h. schriewer (schriewer)

Während im Vorfeld schwerblütigste Ernsthaftigkeit die Wachsfigurenfrage wälzte , eine befreiend heitere Erwiederung durch den FAZ-Autor Eberhard Rathgeb. Angenehm fällt vor allem auf, das der "zweite Besucher" nicht unnötig in den Vordergrund gestellt wird, es bleibt die freie Sicht auf eine Art "Ei des Kolumbus".

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05. Juli 2008 23:56

Tja, jetzt ist der Rechtsstaat gefordert :-)

gisbert heimes (gisbert4)

Das geht nun mal gar nicht: das ist eine Straftat wie Mona Lisa Salzsäure ins Lächeln kippen! Oder? Da kommt diese britische Firma und setzt uns den Hitler vor die Nase. Und als ob das nicht Provokation genug wäre, trifft uns die Konsequenz des 'Anschlags' bis ins Mark. Oh oh oh. Gott sei Dank leben wir in einer ebenso schnellebigen wie gedankenlosen Zeit. Allein die Feuilletons werden vielleicht noch ein paar Tage tief schürfen, dann kommt die nächste Schicht.

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05. Juli 2008 23:50

Sie bringen es auf den Punkt, Herr Neef,

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

diese Tat ist kein Ausdruck von Zivilcourage, sondern eher eine überspitzte Anpassungsleistung, im besten Fall eine unbeholfene Form des Voudou. ...Aber da auch der 'Attentäter' weiß, dass er die Zeit nicht zurückdrehen kann, wohl eher ersteres.

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05. Juli 2008 23:12

Mutiger Mann

Peter Gorus (cato3110)

In der heutigen Zeit hätte wohl eher Mut dazu gehört den Täter zurückzuhalten, als die Sachbeschädigung zu begehen. Das sieht weniger nach Mut als nach Geltungsbedürfnis aus.

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05. Juli 2008 21:13

Hitler kaputt - Hurrah!

Xavier Reis (XavierReis)

Die Motive des Täters sind keinesfalls unklar. Jede andere Online-Zeitung weiß, dass der Täter gegen die Ausstellung Hitlers protestieren wollte, eine Ausstellung, in der Hitler mühelos in die Gesellschaft von Popstars, Staatsmännern, Wissenschaftlern etc. aufgenommen wird. Die Belächelung als "demokratische Bewährungsprobe" droht die Demokratie selbst zu belächeln.

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05. Juli 2008 18:51

Da stellt sich natürlich die Frage,...

Marc Neef (marcneef)

ob der "Attentäter" vor 70 Jahren ebenso "mutig" für Demokratie und Menschlichkeit eingetreten wäre, oder ob er da auch nur ein stiller Mitläufer gewesen wäre wie die meisten anderen...

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05. Juli 2008 18:36

Habe schallend gelacht...

Andreas Lehmann (alm)

...als ich die Schlagzeile las. Nach all der typisch deutschen Unkerei im Vorfeld, ob die Neonazis zu Wachshitler wallfahren wuerden, finde ich die Beschaedigung Wachshitlers um so lustiger und irgendwie auch verstaendlich. Ich finde, der Mann sollte straffrei ausgehen und vielleicht die Schadenssumme an Madame T. ueberweisen - ich habe mich koestlich amuesiert. Was soll man nun tun? Wallfahrten oder Wachattentate, alles schwierig fuer Aussteller - ebenso eine potetielle Sonderstellung durch Sicherung... Vielleicht sollte Hitler gleich in die Wolfsschanze gestellt werden und gegen Entgelt vom Besucher (Stauffenberg-Reenactment) nachtraeglich erfolgreich gesprengt werden koennen?

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05. Juli 2008 18:32

Lächerliche Überschriften

Hans Albers (Wizzbyte)

keiner der Attentäter 1944, keiner der Offiziere, hatte den Mut sein Leben einzusetzen, das waren damals Attentate "light". Genau wie das Abreißen eines Puppenkopfes. Erst die überregionale Berichterstattung schafft heute und hier neue "Helden". Aber wie sagt der gute Journalist : "Ich schreibe doch nur, was die Menschen und Menschinnen lesen wollen !"

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05. Juli 2008 17:21

Da hat sich Madame Tussaud wohl etwas übernommen

Konstantin Schneider (bundesboy)

Ist es nicht wunderbar, dass sich Menschen auch 63 Jahre nach Hitlers Selbstmord immer noch wünschen, er hätte nach Kriegsende ganz normal zum Tode verurteilt werden können, so wie Saddam Hussein? Anyway, Madame Tussaud hat sich jedenfalls übernommen und sollte jetzt schnellstens ihre Absicht korrigieren, von NPD-Eintrittsgeldern zu profitieren. Zumal sich ihre wahrscheinlich unterbezahlten Wachleute nicht gerade als wehrhaft erwiesen haben. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Eintrittsgeld von 3 Hitlerfans ausreicht, um den Tageslohn eines Wachmann's zu finanzieren, wird einem ganz schwummrig.

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