Nurgül Altuntas in ihrer Klasse der Wiesbadener Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule

Jugendkriminalität einmal anders

Wo die Schule zur Heimat wird

Wir brauchen keine Debatten über kriminelle Ausländer, sondern Menschen wie die Deutschlehrerin Nurgül Altuntas, die mit Optimismus und Strenge jugendlichen Migranten die Chance für ein gutes Leben gibt. Von Nils Minkmar

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Januar 2008 11:56

Wo die Schule Heimat wird

Silvia luckgei (luckgei)

Ich finde den Artikel klasse und er macht Mut. Nur eine Frage: Wieso komme ich zu dem Eindruck, daß man Ausländer ungestraft beleidigen darf, und diese dann dafür abgestraft werden, wenn sie sich wehren? Ich glaube nicht, dass Frau Altuntas so wie es dargestellt ist, nach einer einzigen verbalen Attacke so ausgerasstet ist. Da müssen schon viele Erniedrigungen vorher gewesen sein. Man schaue sich nur die Erzählung über ihren Vater an, und mit welchen Hoffnungen sie in das gelobte Land Deutschland sie gekommen sind. Und was für einen Empang wurde ihnen bereitet? Du stinkst hat eine Klassenkameradin zu ihr gesagt, wo gerade Türken sehr wehrt auf Reinlichkeit legen.
Solche Leute bringt man mit Strafe zur Besinnung? Das funktioniert vieleicht bei Mädchen, sie sind gewohnt Represalien zu dulden.
Neulich las ich ein zitat (habe leider vergessen von wem) Wenn man einen Fremden kennenlernen will, sollte man ihn verwöhnen.
daran gemessen, wollen wir Deutschen keine Fremden kennenlernen, sondern nur ihre Arbeitskraft haben. Besonders für unsere Rentenkassen.
Silvia Luckgei

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28. Januar 2008 09:34

Zum Beitrag über Frau Altuntas

Gunter Jess (gjess)

Frau Altuntas ist ein mutmachendes Beispiel gelungener Integration. Allerdings wundere ich mich, daß jene Lehrerin, die Ihr mit einer Ohrfeige "auf die Sprünge" half, nicht umgehend entlassen worden war.
Ich hoffe, daß dieser Artikel nicht das Fazit der bisherigen Diskussion über die jugendliche Ausländerkriminalität in der FAZ ist, auch wenn die Wahlkampagne von R. Koch offensichtlich in Hessen abgestraft wurde.
Für nachhaltig erfolgreiche Integration sind m.E. 3 Maßnahmen erforderlich:
1. Unterstützung von Leuten wie Frau Altuntas, um Integration zu befördern,
2. Klarheit und Wahrheit der Sprache bei Problemen im Integrationsbemühen,
3. Eindeutigkeit der Reaktion bei gefährdeter bzw. gescheiterter Integration.
Wird einer der Punkte vernachlässigt, so wird das Gesamtergebnis immer mangelhaft bleiben. Aber das wird vielen Schönrednern auch egal sein, weil es denen um Bestätigung ihrer Ideologie und nicht um praktikable Lösungen geht.
Dr.Gunter Jess

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26. Januar 2008 10:35

Falls es nicht aufgefallen sein sollte,

Torsten Klier (TorstenKlier)

die 8-jährige Göre kam nicht zur Besinnung, weil die Lehrerin ihr eine 2te, 5te oder 50ste Bewährungschance gab, sondern weil sie sofort mit der härtest möglichen Sanktion reagierte.

Ansonsten
Es kann kein Zufall sein, wenn man von ALLEN Seiten über türkische Frauen nur Gutes hört und liest. Selbst die JungeFreiheit (nicht gerade bekannt als Zentralorgan der Einwanderungsfreunde) ist des Lobes voll über diese rätselhaften Wesen.
Langsam dämmert, warum die Türken nicht bereit sind diese Frauen rauszurücken. Irgendwie verständlich, denn wenn die die gehen lassen, bleiben denen nur noch die hochemanzipierten und hochqualifizierten Akademikerinnen, die Powerfrauen mit ihrer Frauenpower - diese Heulsusen die sich schon in Lebensgefahr wähnen, wenn die drei Schritte nicht in der Sänfte getragen werden, sondern (oh graus) selbstständig gehen sollen.

Der Schreiber zieht seinen virtuellen Hut und verneigt sich vor Frau Altuntas.

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26. Januar 2008 05:53

Sehr schön!

B. Lehmann (lemdax1)

In vielerlei Hinsicht ein schöner, ermutigender Artikel! Die Diskussion zur überproportionalen Gewaltbereitschaft ausländischer Jugendlicher, der Integrationsfrage uvm ist sehr wichtig und richtig. Durch Schweigen löst man keine Probleme. Dennoch ist es auch wichtig, angesichts der stark emotionalen Debatte auch mal gute Beispiele zu nennen. Das gehört nämlich alles zur Lage von Migranten in Deutschland und erleichtert es, offen und gemeinsam Probleme zu lösen.

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25. Januar 2008 20:53

Mit solchem gutmenschendeln Bla-Bla werden die Probleme nur vernebelt !

Klaus P. Lücke (microplan2002)

Kriminelle Schlägertypen mit Migrationshintergrund gehören konsequent abgeschoben. Nur das löst die Probleme wirklich und wirkt vor allem präventiv. Die ansonsten diskutierten 'Lösungen' dienen nur der Vernebelung der Gedanken und verfolgen den Zweck, den Status quo nicht anzurühren und so durch Fakten Realitäten zu schaffen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Es ist ohnehin schon 5 nach 12 ! Wenn überhaupt , dann ist jetzt Handeln gefordert, denn die Politik hat ja lange genug (mit offenen Augen allerdings) geschlafen.

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25. Januar 2008 19:47

Hätten wir nur Einwanderer wie Nurgül Altuntas, ...

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

..., wäre die Zuwanderung tatsächlich eine kulturelle Bereicherung. Leider ist Frau Altuntas eine Ausnahmeerscheinung.
Wie auch immer, Biografien wie ihre können gar nicht oft genug dargestellt werden. Gerade Frauen islamischer Herkunft wird ja nach wie vor der freie Lebensentwurf verweigert.

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25. Januar 2008 18:55

Schule und Heimat......?

wolf haupricht (emilgilels)

Frau Altuntas scheint noch den Typ Lehrer(in) zu verkörpern, der bei uns ausgestorben ist. Wenn die sonstigen Leistungen stimmen, wäre das ein gutes Beispiel. Wahrscheinlich lässt sich das aber nicht verallgemeinern, da personenspezifisch. Wo Licht ist, ist oft auch Schatten. Deswegen wären nähere Angaben wichtig.

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25. Januar 2008 17:40

Das tut gut...

Bernd Almstedt (Almstedt)

So ein Beitrag tut gut - endlos gut!!! Nicht dass er jetzt als Entwarnung mißverstanden werden dürfte, das bei uns in Deutschland sich schon alles von allein wieder richten würde.... Mein grenzenloser Respekt und meine Bewunderung gilt Frau Altuntas, die trotz ideenlosen Politiker und verbeamteter Arbeitsplatzbesetzer in den Schulen den Schneid hat zu zeigen, wie es geht. Sicher ist sie auf diesem Weg nicht ganz allein und auch die Unterstützung der Schulleitung ist nötig, um überhaupt die "Erlaubnis" zu bekommen, etwas Gutes tun zu dürfen aber ihre Initiative ist richtig, ehrlich und gut! Ich ziehe meinen Hut und wünschte mir mehr Lehrer aus diesem Holze - sehr gerne auch mit ausländischen Wurzeln!

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25. Januar 2008 16:32

Paradies

Christoph Niederkleine (C.Niederkleine)

Das klingt wie das Paradies, wo Menschen aus allen Nationen in Liebe vereint bei Jesus sein werden.
Wunderbar, Frau Altuntas. Ich freue mich, daß Sie hier sind. Ich kann gar nicht sagen, wie wunderschön diese Geschichte von Ihnen und Ihrer Familie ist. :)

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25. Januar 2008 15:38

Alle Menschen sind gut,

rudolf hering (schindergraben)

nur der Herr Koch ist böse. Sehr böse!

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25. Januar 2008 15:24

Hut ab

Hermann Schulz-Du Bois (schulzdubois)

Wir brauchen mehr solch angagierter, positv denkender Meschen in unserer
Gesellschaft. Das ist das Salz in der Gesellschaftsuppe, daß hier und da leider zu oft fehlt. Eine tolle Frau!

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