Die letzte Schwelle: Die “Dignitas“-Sterbestätte in Schwerzenbach

Sterbehilfe

Nachruf vorab, Tod auf Abruf

Das Geschäft blüht: In Genf wurde ein Suizid in der Zeitung angekündigt, und die Sterbehelfer von „Dignitas“ schockieren mit einer neuen Methode: Ein Plastiksack überm Kopf führt zum Ersticken. Die Rede von der „Sterbefabrik“ geht um. Von Jürg Altwegg, Genf

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Mai 2008 22:28

Straßenbahn ist auch da!

Jewgenij Protas (russiatimes)

Es ist doch so, wenn ein "sehr" Kranker Mensch sterben will, dann kann er sich auch vom Balkon springen, oder unser die Straßenbahn laufen ect. pp. Daher bin ich der Meinung, lieber ist das Offiziell als die Leute still und heimlich sich umbringen. Herr Altwegg hat einen sehr guten und Zeitlosen Artikel verfasst. Weiter so!

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10. Mai 2008 10:20

Für ein sozialverträgliches Frühableben

Michael Menzel (Galenos)

sorgt schon jetzt die Gesellschaft indem sie arme Alte medizinisch nur noch drittklassig versorgt und in miesen Aufbewahrungshäusern verkommen läßt. Das ist die Realität und die Regel von der es lediglich Ausnahmen gibt. Insofern brauchen sich die Moralisten keine Sorgen zu machen, daß der legal individuell erwünschte und erflehte Tod von entsetzlich gequälten Menschen und vor allem sehr kranken Alten zu einem allgemeinen Begehr der Tötung nach Alter und Zustand führen würde. Das wird ohnehin schon indirekt gemacht und es wird die Zeit kommen, wo es zur Selbstverständlichkeit werden wird - so oder so. Hört also auf, Menschen das zu verwehren, daß man jedem Tier zubilligt, nämlich eine Erlösung von grausamen Leid, welches auch den Pharisäern, die heute Moral predigen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zustoßen wird, was sie sich heute nur noch nicht vorstellen können.

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