
Ach immer diese Schlechtrederei,
mit genügend Durchhaltevermögen klappt das schon.
Es gibt kein Volk, das nicht dumm genug wäre, auf massive Propaganda hereinzufallen. Und irgendwann geht dann auch den Konteraktivisten die Luft aus und sie besinnen sich darauf, dass man die Leute besser ausnutzen sollte, anstatt ihnen irgendeine Wahrheit einzureden.

Der Artikel des Autors Edo Reents ist ein gelungenes Spiegelbild für die derzeitige Situation, in der sich die schreibende und intellektuelle Zunft befindet. Er strotzt nur so von intelligenten und "ich weiß was"-Plattitüden. Man kann den Eindruck gewinnen, dass sich hier jemand selbst schulterklopfend bestätigt, was für ein toller Typ er ist.
Jedoch ist u.a. gerade das ein Grund, warum in Deutschland kein WIR-Gefühl mehr aufkommen will. Alle wissen (natürlich erst) im Nachhinein, wie es gerade nicht hätte gehen sollen. Aber wurde auch nur ein Ansatz der Lösung der modernen Volkskrankheit Pessimismus genannt? NEIN! Natürlich nicht, weil der Elfenturm-Blickwinkel eine genauso große Beschränktheit aufweist, wie das allseits gebranntmarkte sog. Stammtisch-Gerede. Nur weiter so Herr Reents, schreiben Sie für Ihre Zielgruppe, die 2 Prozent, die in Deutschland dazugehören, werden Sie verkraften.

Danke für den schön geschriebenen Verriss einer Kampagne, die an Blödigkeit den hauswandgroß brüllenden Losungen aus der Dädäärr- Endphase in nichts nachsteht: "Meine Liebe, meine Treue, meine Kraft meinem sozialistischen Vaterland".
Als Schallverstärker im Fernsehen wurden gern Goldmedaillengewinner, Künstler und verdienstvolle Wissenschaftler hergezeigt.
Schade nur, dass so viel Witz an einen unwürdigen Gegenstand verschwendet ist. Und leider: es werden auch künftig noch viele Millionen gezahlt , um den glückverheißenden Geist des Sozialismus weiter zu beweihräuchern.