Diplomatie im Tonstudio: Die Außenminister Kouchner und Steinmeier mit dem Rapper Muhabbet

Steinmeiers Unaufgeregtheit

Muhabbet weiß, was er sagt

Spezial Die Bilder der martialischen Ermordung des holländischen Filmemachers Theo van Gogh sind eine bleibende Bedrohung des aufgeklärten Westens. Sympathisierende Äußerungen verdienen weder Toleranz noch Unaufgeregtheit - zu der Außenminister Steinmeier im Fall Muhabbet rät. Von Esther Schapira

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Dezember 2007 13:59

Islam heißt Frieden?

Klaus Brand (Roman-Ferkl)

Treffender Artikel, Kompliment Frau Schapira. Eine Ergänzung erlaube ich mir: Sie schreiben "Sie (die Muslime) müssen klären, wer den Koran richtig zitiert, die Dschihadisten oder jene, die beteuern, Islam heiße Frieden."

Islam bedeutet nicht Friede, wie auch jene wissen, die das beteuern, sondern Unterwerfung. Wikipedia, Stichwort Islam:
Der Islam (arabisch ?????? islam, „Unterwerfung unter oder Hingabe an Gott“)

Wer hier wen unterwirft ist dann allerdings Gegenstand allerlei Rabulistik. Im Endeffekt läuft diese dann stets darauf hinaus, daß Friede erst eintrit, wenn alle freiwillig oder unfreiwillig die Unterwerfung vollzogen haben.

Dann bitte - was mich betrifft - kein Friede.

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02. Dezember 2007 11:12

Das ist nun mal so

Torsten Klier (TorstenKlier)

ob es den Schwestern passt oder nicht: Leben heißt kämpfen.
Es ist die naturgegebene Aufgabe des Mannes, die Familie zu ernähren und zu beschützen.
Und wenn die sanften, die deutschen Männer platt gemacht werden, wird eben keiner mehr da sein, der das Land (die Frauen) beschützt.
So einfach ist das.

Nach den islamistischen Entwicklungen in den letzten Jahren darf schon gefragt werden, wessen Geschäft die Feministinnen betreiben. Wenn Thea Dorn die deutschen Frauen zur Kinderlosigkeit aufruft, wird eben niemand mehr da sein, der die deutsche Kultur tradiert und verteidigt.
So einfach ist das.
Und dann wird der Dialog (bzw. die als „Dialog“ bezeichnete Farce) eben mangels Masse von deutscher Seite her eine Leisetreterveranstaltung sein.

Jeder kann diesen Schapira-Aufsatz vergleichen mit den Programmen und „wissenschaftlichen“ Ergüssen zum Gender-Mainstreaming auf der Website des Ministeriums für alles außer Männer - und sich fragen, warum angesichts der islamistischen Bedrohung die Zerstörung des deutschen Mannes immer noch das Hauptanliegen des feministischen Kampfes ist.

"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden."
Klar, so klappt´s bestimmt.

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02. Dezember 2007 02:33

Esther Schapira's Kommentar zu Steinmeier's Unaufgeregtheit

Karin Friedrich (kapefrie)

Dem Kommentar ist voll zuzustimmen. Zu Bedenken ist dabei, dass Steinmeier langjaehriges SPD-Mitgkied ist und diese Partei sich nicht nur in der muslimischen Frage sondern in allen strategisch grundsaetzlichen Fragen stets fuer den Weg des kurzfristig geringsten Widerstands entschieden hat und dass im Vertrauen auf die letztendlich uns von den Amerikanern gewaehrte Unterstuetzung im Notfall. Diese instinktive und frueher berechtigte " Versicherung" duerfte nach Schroeder und bei der von Steinmeier betriebenen Distanzpolitik zu den USA beim amerikanischen Volk so nicht mehr einloesbar sein,solange Verharmlosung unsere Politik bestimmT. Das macht die ohnehin leichtfertige Position Steinmeiers noch unverstaendlicher.

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01. Dezember 2007 19:50

Lebensgefährliche Toleranz

Michael Trapp (kunststofftrapp)

Der "Respekt vor anderen Kulturen" bedroht unsere freiheitliche Gesellschaft im Kern. Es rächt sich bitter, dass Zuwanderer aus außereuropäischen Kulturen über Jahrzehnte hinweg bei uns aufgenommen wurden, ohne die eindeutige Forderung voranzustellen, dass auf Dauer hier nur leben kann, wer unsere Werteordnung vorbehaltlos anerkennt. Die vereinte Linke in unserem Land hat jede Form von Zuwanderungsbegrenzung und Anpassungs"druck" als ausländerfeindlich diffamiert und somit die Entstehung von Parallelgesellschaften nach Kräften gefördert. Geradezu zynisch ist das angestengte Wegschauen von Grünen und anderen Linken Frauenrechtler/-innen gegenüber der Unterdrückung von Frauenrechten in den islamischen Parallelgesellschaften. Dass aus ihren Reihen heraus deutsche Bischöfe als "Hassprediger" und "Frauenerniedriger" (Stichwort: Gebärmaschinen) verunglimpft werden, sie aber islamkritischen Stimmen nicht beistehen wollen, sich durch ihr dröhnendes Schweigen eher von ihnen distanzieren, wirft die Frage auf, welche Ziele sie mit ihrer "Toleranz" verfolgen? Bitter, dass unsere unter so großen Opfern in Europa errungene Meinungsfreiheit existenziell gefährdet ist. Hochachtung für Esther Schapiras Zivilcourage!

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01. Dezember 2007 17:22

Weder Bibel, Tora noch Koran schützen Frauen vor brachialer Gewalt

Stefan Werner (Kameramann)

Die Somalierin Ayaan Hirsi Ali, Autorin des Van Gogh Films Submission, wanderte illegal in den Niederlanden ein. Sie setzt sich gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien ein und wurde auch selbst verstümmelt. Die Beschneidung wird vor allem in den Ländern der Sahelzone und am Horn von Afrika praktiziert und hat keinen spezifisch religiösen Ursprung, denn sie wird zwar hauptsächlich, aber nicht nur von Muslimas bei ihren Töchtern angewandt, sondern auch von koptischen Christen, äthiopisch-orthodoxen Christen, äthiopischen Juden und animistischen Stämmen befolgt. Weder Bibel, Tora noch Koran schützen Frauen vor brachialer Gewalt. Religion braucht wie jede Form der Macht Kontrolle durch Vernunft, aber die Menschen müssen auch da abgeholt werden, wo sie sind. Polarisierende Kampfansagen verbunden mit auf die Brust gesetzte Pistolen sind da wenig hilfreich. Es gibt erfolgreiche Projekte, die durch Aufklärung Beschneidungungen verhindern und auch Beschneiderinnen einbeziehen.

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01. Dezember 2007 14:48

Christentum und Islam

Niels Steppan (SteppanDA)

Ein sehr guter Artikel von Frau Schapira, aber zwei Anmerkungen dazu:
Immer wird in diesen Fällen die unterdrückerische Seite des Christentums, aus der sich Europa befreit habe, vorgeschoben, um damit dem Islam die gleichen Chancen einräumen zu können. Dieser Vergleich ist völlig unvollständig und unkorrekt.
Die Basis des Christentums ist eine, die eigenes Nachdenken und aufbegehren gegen Autoriäten geradezu begünstigt. Wir haben einen Religionsgründer, Jesus, der sich im Namen der Nächstenliebe gegen die religösen Autoritäten jener Zeit gestellt hat (Heilung am Sabbat, z.B. Mt. 12, 1-14) und ebenso im Namen der Vernunft (!) die Reinheitsgebote außer Kraft setzte (z.B. Mk 7,14-19). Nicht zuletzt dafür wurde er gekreuzigt (z.B. Mt 12, 14). Das ist kaum jemandem bewusst.
Im Koran und im Leben Mohammeds finden sie das aber NICHT! Mohammed führte Kriege, ließ Gefangene köpfen, hatte Konkubinen und Sklavinnen, heiratete eine 6-jährige und hatte mit ihr Geschlechtsverkehr, als sie 9 war und ließ Kritiker und Abgefallene ermorden.
Ich verstehe auch nicht, dass eigentlich niemand die beiden Gedanken mal ausspricht, dass Einwanderung auch beendet werden kann und dass wir Migranten doch nicht zwanghaft alle in D behalten müssen.

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01. Dezember 2007 12:42

Der "Islam" wird nicht durch "das Schwert" sondern über "die Geburtenrate" ....

Marcella van Rijsweg (vanrijsweg)

....verbreitet.

Danke insofern , für den Hinweis, Herr Rosenberger. Wer lange genug wartet, wird sich in der "Minderheit" wiederfinden.

Was lernen wir daraus?! Wir "Alteuropäer/Innen" sind langfristig gesehen eher ein "aussterbendes Volk".

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01. Dezember 2007 08:01

Hat man keine Probleme, so erschafft man sich eben welche...

Harry LeRoy (Cimon)

Es war eine gewaltige Torheit, aufgrund von unwichtigen Wirtschaftsinteressen, eine solch verantwortungslose Einwanderungs- und Asylpolitik zu betreiben; ist der alte Karl Martell wirklich schon vergessen? Erinnert sich niemand mehr an die Türkengefahr und die Abwehrkämpfe vor Wien? Man hat hier gleichsam eine fünfte Kolonne ins Herzen Europas implantiert, die schon allein Dank ihres demographischen Wachstums (das selbstverständlich von den Steuerzahlern finanziert wird) für die Ausbreitung fremder Werte und Überzeugungen sorgt. Der Artikel hängt freilich noch immer der absurden Vorstellung an, man könne eine monotheistische Religion samt Absolutheitsanspruch in eine säkulare Ordnung einbinden, aber diese Illusion dürfte sich schon bald verflüchtigen.

Das Problem wurde durch die Einwanderungspolitik geschaffen und es kann nur durch deren Umkehrung wieder aus der Welt geschafft werden. Schließlich war niemals die Rede von millionenfacher Masseneinwanderung aus einem fremden und feindseligen Kulturkreis nur von Gastarbeitern erzählten Politik und Wirtschaft damals; die demokratische Legitimation dieser Politik ist somit äußerst fragwürdig, auch wenn mittlerweile selbst die CDU das Integrationsmärchen erzählt.

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30. November 2007 22:10

CSU auf der Suche nach dem Quotenmoslem

Bernd Roosenberger (Ausweiser)


Martin Neumeyer Vorsitzender der Arbeitsgruppe Integration und Islam der CSU-Landtagsfraktion:
Noch in diesem Jahrhundert bekommen wir ein Verhältnis von 50:50, also 50 % Christen, 50 % Muslime.Mittelfristig werden wir ohne Muslime keine Wahlen mehr gewinnen. Die CSU muss sich daher öffnen.

http://www.pi-news.net/wp/uploads/2007/11/neumeyer3.jpg

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30. November 2007 09:17

@Herr Gaenger

S Senol (playboy58)

Natürlich sehen Sie sie nicht,weil integrierte muslime unauffällig unter Ihnen Leben.
Dass Deutschland heute ein Multi-Kulti Staat ist, dafür können Sie getrost Ihren Vorfahren danken, und nach Aktionen wie in den 60er, in denen Flugblätter über den Dörfern der Türkei abgeworfen worden sind um Gastarbeiter zu werben (Zeitzeuge:Mein Opa), war es leichtsinnig zu denken dass Sie hier schnelles Geld machen und wieder verschwinden...
Aber, Ihre Vorfahren kamen auch einst aus dem heute Türkei genannten Land. Ihr Papst Benedict XIV (1740-1758) hatte offiziell erklärt, dass Maria in Ephesos (bei Selcuk) gestorben sei.
Christen wundern sich darüber, daß an diesem Wallfahrtsort auch Muslime beten. Dies ist leicht erklärt:
In der islamischen Welt spricht man von Maria mit Gottesfurcht, Liebe und Verehrung. Die Gebetsnische in der Moschee (mihrab) erinnert an ihre Zelle (die im Koran ebenfalls als „mihrab“ bezeichnet wird). Die neunzehnte Sure des Koran trägt den Namen „Meryem“ = Maria. Viele Koranverse sprechen von ihr und von ihrem Sohn Jesus, die beide „vor der Bosheit des gesteinigten Satans“ bewahrt sind. Jesus ist ein „Gesandter“, seine Mutter eine „Wahrhaftige“, aber beide sind doch nur „Menschen, die essen und trinken“.


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30. November 2007 08:18

Die Leisetreterei der Deutschen ist in gewisser Hinsicht erklärlich..

Wolfgang Meyer (kritzel3)

Dass wir Deutsche uns nach Jahren der Aufarbeitung der schlimmsten Phasen unserer Vergangenheit schwer tun, uns mit den Themen Zuwanderung oder Islamismus angemessen auseinanderzusetzen, halte ich für erklärlich. Ein durchaus plausibles Resultat ist jenes überschießende Gutmenschentum, das nichts mehr fürchtet als den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit. Dass hieraus bei vielen Menschen, auch Politikern und Journalisten, die Tendenz entstanden ist, jegliche Kritik an Ausländern und eingewanderten Moslems als Ausländerhass oder Intoleranz zu ächten, ist zwar auch erklärlich, aber eben nicht angemessen. Hier wird Leisetreterei und Mangel an Zivilcourage als Toleranz getarnt. Eindeutige Kampfansagen an unsere in ethischer Hinsicht sicherlich vorbildliche Verfassung kann man nicht tolerieren.
Ich möchte mich der erfreulicherweise langen Reihe derer anschließen, die Frau Schapira zu ihrem mutigen Artikel gratulieren.

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29. November 2007 21:40

Steinmeier lernte bei Schröder

Wolf Doleys (Karneades)

Ein couragierter Beitrag Schapiras. Steinmeier macht das gleiche wie sein Ex-Chef Schröder: das Gefährliche kaschieren (Putin sei ein "lupenreiner Demokrat").

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29. November 2007 18:46

Steinmeiers Reaktionen sind o. k. - Bei Frau Schapira vermute ich Doppelmoral!

Jerry Stiller (JerryStiller)

"Ich werde die Bilder dieser hinterhältigen Schlachtung nicht los": Esther Schapira

Frau Schapira, mir geht es ebenso... ich denke dabei allerdings vor allem an den Libanonkrieg, an die willkürliche Zerstörung des Landes. An die vielen Kriegsverbrechen bis hin zu einer willkürlichen "Verminung" von weiten Teilen des Libanon mittels "Streubomben".

Sie sollten Herrn Steinmeier dafür kritisieren, daß er Verantwortliche der israelischen Regierung (für mutmassliche Kriegsverbrechen) die "Hand gereicht hat".

Dies wäre dann wirklich berechtigt.

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29. November 2007 18:36

Kompliment

Daniela Jentzsch (Selbstdenker)

Ein ausgezeichneter Artikel zu diesem Thema. Auch Dank an die FAZ, dass sie ihn veröffentlicht hat - entgegen der gängigen Praxis, Gedanken dieses Tenors zu drucken. Frau Shapira wird wohl harte Zeiten erwarten dürfen. Denn fraglos wird sie der Bedrohungswahn ebenso treffen, wie R. Giordano, nach seinen kritischen Äusserungen zum Islam. Er bezeichnet in einem offenen Brief im Pressedienst die Drohungen als das "Unheimlichste", was ihm je begegnet ist. Islam heisst eben nicht "Frieden", sondern "Unterwerfung". Es ist nicht zu erwarten, dass es in der Zukunft eine Annäherung der Kulturen geben wird. Sieht man sich zu diesem Thema in anderen EU-Ländern um, stellt man fest, dass diese durch fast pathologische political correctness schon weiter in der Unterwerfung sind. Es erhebt sich nur die Frage, wollen wir das schnellstmöglichst nachholen? Es ist uner-hört, dass die Angelegenheit Muhabet von der Regierung einfach ausgesessen wird. Keinerlei Distanzierung von dem besagten Text, oder den friedlichen anderen Texten, die ja im Internet nachzulesen waren, und einem den Schweiss auf die Stirn treiben könnten. Der Preis für das Erhalten dieser Wählerstimmen könnte sehr hoch sein.

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29. November 2007 17:25

Die unterschätzte Islamistische Gefahr

Hans Naumer (Naumer1)

Ein mutiger und besonders lesenswerter Beitrag von Esther Schapira.
Dieser Artikel müsste weit verbreitet werden.

Mit herzlichen Grüßen aus Neustadt an der Weinstraße

Hans Naumer.

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