
Es ist, bei allem Unverständnis für US-amerikanische Exzesse, aber doch auch bei uns klar, dass niemand diskriminiert werden soll. Das bedeutet, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Wenn aber Dicke für gewisse Tätigkeiten nicht geeignet sind, darf ein Arbeitgeber Dünne einstellen. Genauso dürften Fluglinien bei Besonders Dicken Zuschläge erheben. Und für spezielle Autositze dürfen Aufpreise verlangt werden. Das sind keine Diskriminierungen. Ausgrenzungen anderer Art aber schon, und die sollten unterbleiben. Andererseits kann man niemandem vorschreiben, was er schön finden soll. Das ist dann wieder Freiheit des Einzelnen, in der das Recht der Dicken, nicht abqualifiziert zu werden, seine Grenzen findet. Auch wenn so manche US-Seuche zu uns herüberschwappt, der hier interessierende Auswuchs dürfte bei uns so nicht virulent werden. Also ist doch höchstens gelassenes Kopfschütteln angezeigt!

die meisten dicken sind selber dafür verantwortlich, wie sie aussehen. es gibt einige, die ihr übergewicht durch eine krankheit oder medikamente haben. aber das sind die wenigsten. bei den meisten würde eine gesunde ernährung ausreichen. ausserdem: was ist am dicksein schützendwert? das gewicht lässt sich ändern! eine behinderung oder eine krankheit jedoch nicht. diese menschen haben sich ihr schicksal nicht ausgesucht, und ich fände es eine häme für sie, wenn dicksein auf die gleiche stufe gestellt wird. morgen ist es eine diskrimminierung, wenn ein hauptschüler wegen mangelndem abi kein arzt werden kann! oder jemand nicht in punkoutfit am bankschlater arbeiten darf! alles wird momentan unter diesen hut gepackt. es ist einfacher, die schuld bei anderen zu suchen und sich selber nicht ändern zu müssen. dazu lohnt es sich für firmen nicht, auf diese extrema ausgelegt zu sein. dafür besteht zu wenig nachfrage. und das kann niemand einem unternehmen verdenken, dass es sich nciht mit solchen produkten runterwirtschaften will. ganz nebenbei: wenn gilt die diskrimminierung nur für wirklich extrem übergewichtige menschen. ich kenne genug(mich eingeschlossen), die etwas zu viel auf den rippen haben, und von denen hat keiner problee

Wenn ich sehe, wie manche Menschen fressen, könnt ich kotzen ! Und nun frage ich: wer wird hier diskriminiert ??? Was steht als nächstes an - Schutz für Pädophile oder Junkies. Es ist unglaublich, wir ziehen uns jeden widerwärtigen Dreck rein, Hauptsache - er kommt aus USA.

Die Gleichung dick=krank geht leider nicht auf. Jüngstes Beispiel Apple-Chef Steve Jobs. Der war offensichtlich abgemagert und alle dachten sofort, er müsse schwer krank sein. Das ist die Wahrheit. Die Gleichung dünn=krank ist instinktiv.

Es ist schon lustig, wie die Politik in letzter Zeit jedes Ausscheiden aus der Norm entweder schützens- und förderungswert mit Gesetzen untermauert oder mit Verboten belegt. Sie sollte begreifen, dass man nicht alles reglementieren kann, egal, in welche Richtung die Diskussion um das Dicksein ausgeht, man kann nur hoffen, dass nicht wieder irgendein sinnloses Gesetz nach der Sommerpause folgt.

alle möglichen und unmöglichen Randgruppen fordern Schutz und Hilfe, und wer soll diese Lasten denn schultern bzw. das bezahlen? Irgendwann verabschieden sich die "Draufzahler", im drastischten Fall mit Auswandern oder "ich mach jetzt auch auf Diskriminierung".

Bei dieser Diskussion wird unterschwellig ein anderer Aspekt deutlich. Der subjektiv wahrgenommene Verteilungskampf. Für wen oder was soll ich noch zahlen oder Verständnis haben? Man fühlt sich irgendwann überfordert. Ob jetzt die Überforderung eine reale ist oder durch Trommelfeuer der Lobbyisten und Medien eine gefühlte Überforderung wäre interessant festzustellen. Die Dicken fühlen sich angegriffen, weil sie beschossen werden und jetzt schießen sie zurück. Aber entspricht die Veränderung des Problems des Dickseins der medialen Inszenierung. Oder wird in beide Richtungen maßlos übertrieben?

Aha .. Der Satz liest sich ja toll - eloquent. Ich kann ihm sogar, was genetisch bedingte oder zugezogene Krankheiten angeht, zustimmen. Aber diesen Satz auf die "normale" Fettleibigkeit anzuwenden ist ein Witz. Natürlich habe ich die Kontrolle über mein körperliches "So-Sein" außerhalb von Krankheit. Ich selbst bin schlank- wenn ich meinen Fressattacken freien Lauf lassen würde, wäre ich es nicht- dann hätte ich schon mindestens 10-15 Kilo mehr. Irgendein Hilfsmittel sollte man sich setzen .. bei mir ist es die Kalorientabelle. Als Mann über 50 brauche ich etwa 1700 Kalorien (Kcal) .. um mein Gewicht zu halten. Das ist eine normale Mittagsmahlzeit und ein paar Schnitten Brot. Süße Limonaden hab ich seit Jahren ganz gestrichen, wenn es am Abend mehr Bier sein muss, lass ich die Abendmahlzeit weg. DAS macht mir in dem Moment keinen SPASS, ganz im Gegenteil. Ich kann nicht wirklich einsehen, dass ich mich für Dicke bücke, Ihnen Wege abhehme- und in meinem KV-Satz ein ordentlicher Betrag für die Behandlung von Fettleibigkeitsschäden (z.B. Orthopädie) enthalten ist. Gegen Dicksein hilft nur eins: Weniger Essen, keine kaolrienhaltigen Getränke, aber das ist Lustverzicht- und wer will das schon.

die tage etwas über eine studie , wo herausgefunden wurde, daß je depressiver und unglücklicher kleine kinder in ihrem elternhaus waren, je höher war ihr gewicht als erwachsener. davon auszugehen, daß dicke "nur wollen " muessen und schon sind sie schlank, mißachtet erst mal das "so geworden sein" der menschen in eklatanter weise. die quote der erwachsenen dicken, die langfristig schlank werden, liegt ja auch extrem niedrig, obwohl der leidensdruck vielfach erheblich ist. es ist schon ziemlich dysempathisch, von den dicken zu verlangen, einen permanenten kampf gegen sich selbst zu führen, während otto-normal sich einen feixt.(viele ärzte mit ihren leni riefenstahl idealen sind da meist ganz vorne dabei) insofern finde ich es sehr zielführend, wenn dicke sich nicht mehr als sündenbock zur verfuegung stellen - und kleidung, betten und autositze verlangen, die für sie geeignet sind.

Bei den allermeisten Dicken liegt es in ihrer eigenen Verantwortung dass sie dick sind. Sie haben sich mit ihrer Lebensweise dafür entschieden und müssen nun mit den entsprechenden, selbst eingebrockten, Nachteilen leben oder das halt ändern. Sonst kommen bald alle und wollen Antidiskriminierungsschutz, nach dem Motto: Ich habe mich zwar frei entschlossen Raser zu sein aber es ist ja auch noch keiner dabei zu Schaden gekommen, warum werde ich also gegenüber anderen Fahrern in Form von Bußgeldern etc. diskriminiert. Und diese Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen. Die Leute müssen generell endlich mal lernen mit den Konsequenzen ihres Handelns zu leben anstatt immer irgendwie davor in Schutz genommen zu werden.

bedarf des Schutzes. Dazu zählen Magersüchtige ebenso wie Fettsüchtige. Allein schon mit den begrifflichkeiten junterstellen wir eine Krankheit (Sucht). Und kranke Menschen bedürfen eines Schutzes! ___Genauso benötigen Menschen mit einem Riesenriecher unseren Schutz, da sie für die Größe der Nase nicht verantwortlich sind. Kleinwüchsige und Menschen mit Riesenwuchs bedürfen ebenfalls unseres Verständnisses. Mein Vetter ist z.B. 2,02m groß. Er kann sich nicht jedes Auto kaufen. Er hat Probleme beim Hemden- und Krawattenkauf. Selbst die XXL-Krawatten sind zu kurz. Und er hat kein Übergewicht - er ist nur zu lang geraten. Diskiminierung darf nicht geduldet werden - und wenn es der Schüler ist, der mit seinen 14 Jahren OSAMA heißt. Seine Eltern konnten 1994 noch nicht wissen, dass dieser Name eine sehr negative Bedeutung bekommen wird... Auch wenn jemand aber seinen Sohn heute Adolf nennt, auch dieses Kind verdient Schutz vor Diskriminierung.

Menschen, die blind oder querschnittsgelähmt sind, eine Amputation oder Taubheit erleiden mußten, sind behindert, ohne daß dieser Zustand von ihnen oder durch Dritte geändert werden kann. Jemanden, der einfach nur zuviel Nahrung zu sich nimmt, in die selbe Kategorie einzuordnen, ist ein blanker Hohn. Sollten auch die Raucher, die die die gleichen Gesundheitskosten verursachen wie die Fettleibigen, sich solchen Bestrebungen hingeben? Denn wer das eine fordert, wird sich schwertun, das andere abzulehnen.