Karikaturenstreit

Wo liegt die Provokation?

Es geht nicht um Geschmacksfragen: Am anfangs so harmlos erscheinenden Fall der dänischen Karikaturen wird die Bereitschaft des Westens gemessen werden, seine eigenen Ideale zu verteidigen.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Februar 2006 12:57

Provozieren muss möglich sein!

Anneliese Adamczyk (TPau)

Vorab: Ihren Artikel finde ich hervorragend. Danke für Ihre entschiedene Verteidigung unserer Werte!

Sie schreiben u.a.: "Eine Pressefreiheit, die die Religionsgemeinschaften ausnehmen will, wäre keine Pressefreiheit mehr."

Ich sehe dies genau so. Interessanterweise bestreiten heutzutage gerade Vertreter der Linken das Recht auf Kritik der (islamischen) Religion, die ehemals mit dem Marx'schen Anspruch angetreten sind, dass "die Kritik der Religion die Voraussetzung jeder Kritik" sei. Seltsame Kehrtwendung.

Sie schreiben weiterhin: "Toleranz darf nur erwarten, wer selbst tolerant ist." Sie legen hiermit den Finger auf die Wunde. Denn der grenzenlose Toleranzbegriff, der hierzulande seit langem von gewissen Gruppen propagiert wird, toleriert ja auch die Intoleranz. Wer aber ein gutes Prinzip verabsolutiert, der führt es ad absurdum. Wer die Intoleranz toleriert, zerstört die Grundlage der Toleranz, nämlich die Freiheit. Das extremste Beispiel dafür findet sich auf einem Foto, welches kürzlich Henry M. Broder in der Berliner Phoenix-Runde zeigte. Auf dem Foto sind zwei Londoner Bobbies zu sehen, die schützend vor einer Gruppe von Muslimen steht, die ein Plakat hoch halten mit der Aufschrift "Kill those who insult Islam". Selbst im extrem toleranten Großbritannien steht derartige Volksverhetzung meines Wissens unter Strafe. Wieso wird also so etwas geduldet? Wie dumm und feige kann man denn sein?

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05. Februar 2006 21:44

Schließe mich an,

Martin Bauer (Martin.Bauer)

Herr Meißner, hier liegt die wahre Parallele (zumindest eine unter mehreren möglichen; eine ganz andere, ebenso mögliche hat vor einiger Zeit der Kölner Kardinal Meißner geliefert, als er unsere Praxis der Abtreibung mit dem Holocaust verglich und dafür Prügel von Paul Spiegel und etlichen Politikern bezog; Meinungsfreiheit fängt zu Hause an!).

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05. Februar 2006 15:06

Karikaturenstreit-Strichprobe

Jochen Meißner (meissner-jochen)

(...)
Manch einer hätte sich ein ähnliches Einstehen für diese Freiheit während der Auseinandersetzung um das Tucholsky-Zitat "Soldaten sind Mörder" gewünscht.

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05. Februar 2006 11:52

Wo die Provokation liegt

Luca Di Blasi (diblasi)

"So funktionieren Karikaturen: Sie provozieren." Richtig, doch das gilt auch für antisemitische Karikaturen, etwa jene des "Stürmers". Diese aber gelten zu Recht als verpönt. Warum? Weil sie geeignet sind, gegen Minderheiten mobil zu machen. Daher stellt sich die Frage, ob Jyllands-Postens Karikaturen eine Stimmung gegen die muslimische Minderheit in Dänemark schüren - dann sind sie geschmacklos und problematisch.
Dagegen scheinen manche Karikaturisten mehr an die anderthalb Milliarden Muslime weltweit gedacht zu haben. Platthaus: "Liebe Muslime, seht dem kleinen Dänemark das Ganze doch nach!" Dann erscheint Jyllands-Posten nicht mehr als Blatt, daß antimuslimische Klischees bedient und auf Minderheitengefühle trampelt, sondern als mutiger Provokateur gegen eine obskurantistische Übermacht.
Damit ist aber das Problem nicht von der Welt, denn dann hat es sich nicht etwa um eine durch Internet etc. leider in den islamischen Raum gelandete Fehlzustellung gehandelt; die islamische Welt war von Vorneherein der eigentliche (imaginäre) Adressat!
Daß im Falle einer Verletzung fundamentaler Menschenrechte selbst eine Intervention als Nothilfe geboten sein mag, ist richtig. Wer aber gibt uns das Recht, anderen Kulturen unsere (nicht ohne weiteres universalisierbaren) Vorstellungen von Meinungsfreiheit aufzudrängen? Diese Vorstellungen vor Feinden zu verteidigen, ist richtig und notwendig, da hat Platthaus natürlich recht. Andere Kulturen mit ihnen anzugreifen, ist es nicht.

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05. Februar 2006 10:32

Oh, peinlich

Martin Bauer (Martin.Bauer)

Mein letzter Kommentar sollte ursprünglich die Überschrift „Hallo, Frau Neubert“ bekommen, wurde dann aber umgearbeitet, ohne daß diese, fürs Verständnis nicht ganz unerhebliche Anrede dafür in den Text gewandert wäre. Nun denn ...

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05. Februar 2006 10:28

Wir alle sind Glaubenskrieger

Martin Bauer (Martin.Bauer)

Auch wenn ich Vieles radikaler sehe als Sie, schätze ich Ihre Kommentare, denn sie zeigen eine Ehrlichkeit, die man nicht häufig antrifft.

Uns Sie haben Recht: Wenn Konflikt und Haß ausbricht, dann ist das erste, was entgleitet, der neutrale Beurteilungsgrund; und um den muß man ringen, nicht um parteiliche Vernunftsgründe für die eigenen Vorurteile. Dennoch, auf Ihre letzte Frage, ich fürchte, 90 % wären entspannt, und das einfach deshalb, weil unsere „Religion“ heute weder eine echte, noch einfach keine ist, sondern ein säkulares Konstrukt, ein in postmoderner Subjektivität gedunsener liberal-materialistischer Vulgärhumanismus. „Wo euer Schatz ist, da wird euer Herz sein.“ sagte Jesus (Mt. 6,21), und ich schließe daraus, daß auch uns, denen die lebendige Hoffnung auf die Auferstehung abhanden gekommen ist, trotzdem Folgendes gilt: Der Glaube ist nicht das, was jemand zu glauben glaubt, – das ist ein Ahnen und Vermuten –, sondern das, womit wir spontan Hoffnung verbinden, das ist unser wahrer Glaube; der bestimmt mit der Struktur unseres bewußten Denkens den Wortlaut unserer Bekenntnisse.

In diesem Sinne haben wir genau die gleiche Aufgabe zu meistern, wie wie unsere offen glaubenskriegenden Voreltern: das ewige Problem der Toleranz, die eine Form der Nächstenliebe ist, ohne daß darum doch Nächstenliebe eigentlich aus Kompromißbereitschaft käme; sie kommt aus der Festigkeit eines (selbst-kritikfähigen) Glaubens, nicht aus der Beliebigkeit des Wahrheitspluralismus.

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05. Februar 2006 06:57

Wo liegt die Provokation?

Thomas Prill (thomas.prill)

Ich bin erschuettert ueber die gewaltsamen
Proteste und die beschwichtigenden Kommentare unserer Politiker.
Unsere Presse steht jetzt in der Pflicht klarzustellen, dass sie sch nicht durch randalierende Horden zensieren laesst.
Wenn diese gewaltaetigen Auswuechse nicht in aller Entschiedenheit missbiligt werden, wird sich in Zukunft jede Zeitung davor hueten ins Visier der islamischen Gesinnungspolizei zu geraten.

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05. Februar 2006 02:14

Wo liegt die Provokation?

R. Ott (Mady)

....man kann auch die ZEITUNG lesen - und was liest man da,-Gott SEI DANK noch - in einer Großen Mosche in Kopenhagen erklärt der Imam, daß ein Muslim niemals ein Bürger eines westlichen Staates sein kann. Der Muslim schließt mit dem säkularen Staat lediglich einen "Sicherheitsvertrag" ab ! Als wahre Gläubige dürfen sie aber niemals die Tennung von Religion und Staat akzeptieren. Für einen Moslem muß immer das religiöse Gesetz der Scharia gelten.

"WIR Muslime dürfen und müssen die Redefreiheit nutzen, aber nur sofern sie den Zielen des Islam dient.!!!!!!!!

So denken nicht alle im Westen lebenden Muslime, aber einflussreiche Imame und Gruppierungen schon.
Man muß sich fragen, was uns unsere Freiheit wert ist.

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04. Februar 2006 21:57

Manchmal sind wir auch beleidigt

Stephan Scharf (stephanscharf2)

Ich möchte auf einige Beiträge eingehen. Wenn man schon mit Fakten aufwarten möchte, so doch bitte auch exakt. Laut Wikipedia liegt die Zahl nichtmuslimischer Iraner bei unter 2 %, nicht bei 5% Christen und 8% Juden. Sollte Wikipedia da einem Irrtum unterliegen, nehme ich den Vorwurf zurück. Zu dem Beispiel des hinduistischen Regisseurs, der Jesus und die Jünger als Schwulentruppe darstellen könnte. Natürlich würde das hier viele Menschen beleidigen und nachhaltig verärgern. Aber darum geht es hier nicht mehr. Dass Menschen durch die Karrikaturen beleidigt werden, möchte sicherlich niemand bestreiten. Aber würde der Film umgesetzt, würde dann in Mitteleuropa die indische Botschaft gesprengt werden und über Wirtschaftssanktionen nachgedacht werden? Zur Zeit kann man davon sicher nicht ausgehen.

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04. Februar 2006 21:01

Unter dem amerikanischen Atomschirm

gisbert heimes (gisbert4)

<<<Humorlosigkeit ist ein Merkmal von Diktaturen.
Elisabeth Keim (bkeim)04.02.2006, 17:28>>>


lassen sich Prinzipien und Privilegien - noch - gut behaupten und genießen.

Aber es wird Behauptung für Behauptung unbequemer und ungemütlicher unter dem Schirm.

Zwischenstadium: mittlerweile fühlen wir uns schon recht unwohl, wenn wir vor dem Besteigen eines Flugzeugs nicht ordentlich gefilzt worden sind.

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04. Februar 2006 20:06

Lolita lesen in Teheran!!!

Nicole Miller (lindsdale)

Jeder der sich für diese Diskussion interessiert sollte "Lolita lesen in Teheran" lesen. Dieses Buch der
iranischen Literaturprofessorin Azar Nafisi hat mir eindringlich vor Augen geführt, was Literatur - und die Freiheit zu lesen und auszusprechen was man denkt für eine Bedeutung hat. In der westlichen Welt verlieren wir leider im Alltag nur zu schnell das Bewußtsein mit welchen Privilegien wir leben dürfen. Im Zuge dessen vergessen wir auch, daß man für diese Werte einstehen muß und die Verteidigung dieser Freiheit jegliche wirtschaftlichen Verluste wert ist.

Im Rahmen der Auseinandersetzung um Salman Rushdie sagte der iranische Botschafter damals in Köln, daß Deutschland ohnehin nichts unternehmen würde: denn die Regierung hätte Angst und wirtschaftliche Interessen. Sehe ich die Reaktion unser Politiker (allen voran Bush - denkt er etwa an seinen eigenen Fundamentalismus?) bekomme ich wirklich Angst.

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04. Februar 2006 18:07

Eine Sandale! Ein Zeichen!

Stefanie Neubert (contactsteff)

Hallo Herr Müller!
Ich finde Ihren Beitrag sehr interessant und auch wahr. Er hat mich zum denken angeregt und ich bin zu folgendem Schluss gekommen: ich selbst zitiere gerne aus dem "Leben des Brian". Ich bin Monthy Phtyon-Fan und mich amüsiert, dass der Film aufs Korn nimmt, was die Menschen aus dem eher unbedarften Brain machen. Man kann ja nicht gerade behaupten, dass dieser sein Schicksal wählt (im Gegensatz zu Jesus). Ich kann über den Film lachen, auch wenn er an einigen Stellen einige meiner religiöser Tabus durchaus berührt. Ganz richtig fühlt es sich nicht immer an. Aber es gibt einen grossen Unterschied zwischen diesem Film und den Karikaturen, so glaube ich. Nimmt der Film doch eher die Religion als ganzes auf die Schippe, belustigt sich über das Bedürfniss der Menschen nach Religion und zeigt eben einen "Brian" (nicht Jesus) als hilfloses Opfer von Massenwahn, so beleidigt er die Figur Jesus jedoch nicht direkt unter der Gürtellinie. Zudem kommt er aus unserem weiter gefassten "eigenen Kulturkreis" und er stempelt nicht polemisch alle Christen als z.B. potentielle Kinderschänder ab (was ja auch Frauen einschliessen kann, wie wir aus der traurigen Realität wissen). Der Film ist also für unsere Verhältnisse verdaulich - für den einen schwerer, für den anderen leichter. Was aber, wenn ein hinduistischer Regisseur behauptet, Jesus hätte mit seinen 12 Aposteln die erste Schwulenbewegung der Geschichte gegründet. Wären wir dann ALLE noch so entspannt?

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04. Februar 2006 17:28

Humorlosigkeit ist ein Merkmal von Diktaturen.

B. Keim (bkeim)

Ein schlauer Kopf bezeichnete einmal Humorlosigkeit als eines der Wesensmerkmale von Diktaturen, jenen Gesellschaftsordnungen, die keinen Spaß verstehen. Es scheint sich hier zu bewahrheiten.

Ein wenig erinnert die Debatte, an die Diskussionen der 68er, die im Ostblock gleichwertige Gesellschaftssysteme erblicken wollten, die eben "andere", aber doch Werte hätten, die den unseren in nichts nachstünden. Diese fünfe Kolonne der nützlchen Idioten, hatte Stalinismus und Sozialismus in manchen Kreisen salonfähig gemacht. Werden wir nun ähnlich Nachsicht mit islamistischen Eifererern hegen?

Nein! Wir dürfen nicht. Nich weil wir ihre religiöse Überzeugung nicht teilen, sondern weil dies mit wahrem Glauben und Religion nichts zu tun hat. Wahrer Glaube wird immer persönlich errungen, niemals erzwungen. Einmal befreit, das andere Mal unterdrückt er und hier sollte man die Grenzlinie zu den Eiferern ziehen.

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04. Februar 2006 16:59

Die Kunst der Satire: Das Leben des Brian

Kei Müller (keimue)

Das Stichwort lautet Fähigkeit zu distanzierter Betrachtungsweise. Hierzu ist die islamische Gemeinschaft anscheinend aufgrund ausgebliebener geistiger Entwicklungen der letzten 200 Jahre nicht imstande. Diese Entwicklungen werden denn ja auch mit dem Begriff dekadent, alternativ blasphemisch abgetan. Vor allem die Fähigkeit zur Selbstkritik und Selbtsironie scheint mir recht minderwertig ausgeprägt. Wer mit dem Argument arbeitet, dass betreffende Zeitungen christliche Satire nicht abdruckten, da sie um einen Sturm der Entrüstung (wohlgemerkt wäre dieser höchstwahrscheinlich gewaltfrei) fürchteten, dem sei Monty Pythons Film "Das Leben des Brian" an Herz gelegt, welcher unsere Religion teils bitterböse auf's Korn nimmt. Ich kann mich nicht entsinnen, dass Christen die Filmemacher deswegen gesteinigt hätten.

Religion ist jedermanns eigene Sache und darf nicht, mit dem Ziel, Gewalt zu provozieren, instrumentalisiert werden. Oh je, aber ich bin ja Protestant; hier muss ich tolerant sein und den protestierenden Randalierern nachsehen, dass sie zu diesem Gedankengang aufgrund ihrer Historie nicht in der Lage sind. Toleranz benötigt zwei Parteien. Die eine, die sie ausübt, die andere, die sie würdigt.

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04. Februar 2006 11:59

Die Freiheit des Soziopathen

Martin Bauer (Martin.Bauer)

Sehr gut, Herr Böhm, es ist genau so, wie sie schreiben. Bitte bleiben Sie bei dieser festen Gesinnung, denn der zwischenmenschliche Umgang wird rauher werden in den kommenden Wochen und Monaten. Die Interessen, die diese Welt lenken, sind auf Krieg aus. Die Scharfmacher sind unter uns.

Zum Thema eingehend, wäre zu sagen, daß es sich mit Sicherheit wunderbar für seitenlange und Monate, ja Jahre überdauernde akademische Beleuchtungen von allen nur erdenklichen Blickwinkeln und mit maximaler Ausgewogenheit eignen würde, - und dennoch von der Art ist, daß mit alledem nichts, ja GAR NICHTS zur Sache geredet wäre. Die Freiheit, die zu verteidigen, hier uns wie ein nachgerade HEILIGER AUFTRAG anheimgestellt wird, erinnert mich an einen Film, den ich vor einigen Jahren sah, in dem ein unauffälliger Einzelgänger, der sich selbst als Soziopath bezeichnete, erklärte, wie es mit seinem – im übrigen recht fröhlich hingenommenen – „Leiden“ angefangen habe: Er stand auf einem Balkon im ersten Stock und überlegte sich, ob er nicht einmal herunterspringen sollte. Und was meinen Sie, was den Ausschlag gab, daß er es schließlich tatsächlich tat? – Es war ein schlichtes, schier unwiderlegliches Argument: „Es kann doch nicht sein,“ sagte er sich, „daß von vornherein entschieden sein soll, daß ich es (wieder) NICHT tue!“ Ja, in der Tat, das kann es doch nun wirklich nicht, denn wo bliebe denn sonst noch die menschliche Willensfreiheit ??!

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