Mohammed-Karikaturen

Die Morddrohung kommt aus Mekka

Seit einigen Wochen lebt er unter Todesdrohungen und unter Polizeischutz. All das wegen einer Zeichnung, für die er hundert Euro Honorar erhielt. Einer der zwölf Karikaturisten der dänischen „Jyllands-Posten“ spricht über den „Wahnsinn“, den er jetzt erlebt.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Februar 2006 04:57

Mohammed-Karikaturen

Fern Weirich (Fern)

Am Ende ist sich jeder selbst der Nächste und die Sch.... fällt bekanntlich nach unten.
Bezeichnend ist, daß sich die selbstbedienenden Presseorgane mit den Federn anderer, ungefragt, unbezahlt, widerrechtlich aber auflagenträchtig schmücken. Copyrightverletzung ist trotz gesetzlicher Regelung offensichtlich noch immer (nicht mal) ein Kavaliersdelikt.
Daß Politiker diese Krise ausnutzen - so oder so - liegt in der Ethik der politischen Praxis.Die dänischen Kollegen sind nicht nur Freiwild für muslimische Hetzer geworden, sondern direkt auch ein Opfer des Globalismus: Meinungsfreiheit gegen internationalen Handel - da sind die Zeichner als solche und als Mensch "quantité négligeable". es zeigte sich aber, daß sie auch Sand in einem maroden Getriebe waren.
Fern

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08. Februar 2006 22:25

Schlimm und schlimmer

Arno Kowalski (arko)

Was ist schlimmer: Das Zeigen der weiblichen Scham oder ein General in vollem Wichs? (aus dem Gedächtnis frei nach H. Marcuse) --
Was ist schlimmer: Ein Strichmännchen als Mohammed oder die Tötung von Menschen für eine Überzeigung.

Es tut mir Leid: Ich verachte das Duckmäusertum der westlichen Presse. Alle, alle müssten sie diese Karikaturen, die in ihrer Harmlosigkeit kaum zu übertreffen sind, in ihren Zeitungen und in ihren Fernsehsendern zeigen. Jetzt hat die muslimisches Presse die Meinungsherrschaft, die plump gefälschte Abklatsche der Karikaturen den Massen zum Protest vorwirft (Mohammed mit Hakenkreuz im Turban, heute in Ägypten). Gleichzeitig wird übelste Hetze gegen das Judentum gezeigt - ein Mann mit Davidstern auf dem Rücken hat die "Muslim-World" in Brand gesteckt (Kölner-Stadt-Anzeiger von heute, 08.02.06). Hier gilt das Bilderverbot nicht. Bigotte Religiosität.

Kowalski

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