Zwischennutzung des Schlossplatzes

„White Cube“ - eine temporäre Kunsthalle für Berlin

Soll vor dem Schloss auf dem Schlossplatz stehen: der „White Cube” für Gegenwartskunst

Soll vor dem Schloss auf dem Schlossplatz stehen: der „White Cube” für Gegenwartskunst

30. Oktober 2007 Auf dem Berliner Schlossplatz wird nach dem Abriss des Palastes der Republik übergangsweise die Kunsthalle „White Cube“ errichtet. Das teilte der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit (SPD) an diesem Dienstag mit. Der Entwurf für den Hallenbau aus Holz und Kunststoffverkleidung stammt von dem Wiener Architekten Adolf Krischanitz und soll vor allem die zeitgenössische Kunstszene der Stadt vorstellen.

Das etwa 850.000 Euro teure Projekt soll von der privaten Stiftung Zukunft Berlin finanziert werden. Es setzte sich gegen das konkurrierende Projekt „Wolke“ des Berliner Architektenbüros Graft durch. „Ich bin sehr glücklich, das Berlin nun auf mich zukommt“, sagte Krischanitz zur Entscheidung des Senats. Mit zwei temporären Kunsthallen in der österreichischen Hauptstadt habe er bereits Erfahrungen zu dem Thema gesammelt. Mit dem Bau könne bereits im November begonnen werden, im Sommer 2008 solle sein „zeltartiges“ Gebäude dann stehen.

Text: dpa
Bildmaterial: kunsthalleberlin.com

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