Steinbrücks Taxifahrerlogik

Warum man besser nicht auf Profis hofft

Bundesfinanzminister Steinbrück meint in seiner erfrischenden Art, von nun an müsse „ein Profi“ die Geschicke der Kreditanstalt für Wiederaufbau lenken. Das ist beunruhigend. Nils Minkmar erklärt, warum man in der Politik besser nicht auf Profis hofft.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. April 2008 19:38

Wenn der Autor der messerscharfen Gedanken ein Profi ist, widerlegt er die...

Karl Friederichs (KFrieder1)

...Kritik an der Profigläubigkeit selbst. In der Sache hat er Recht, dass die Bemerkung von Steinbrück (Die Unterscheidung wie der Umkehrschluß) so etwas nach Stammtisch klingt und dass die Politiker (Nicht-Profis ?) das Finanzmarktproblem nicht hätten, wenn es die sog. Profis (auch Lemminge genannt) bei den Privatbanken nicht verursacht hätten. Aber vielleicht wollte Steinbrück ja sagen, dass im Vorstand der KfW im nächsten Halbjahr weniger die politische Führung und mehr der gute Sanierungs-Handwerker gefragt sei ? Dann würde ein Schuh daraus.
Als gehässiges Fazit könnte man feststellen: Der Politiker ist nicht nur vom Profi, sondern auch vom Diplomaten oft weit entfernt. Nicht nur bei der Festlegung zu Koalitionsfragen.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche