Ganz klar: Es schadet nichts

Niemand ist's gewesen: Nicht die Hersteller von Killerspielen, das Fernsehen, die Horrorfilme. Doch wer ist dann nur schuld, wenn Kinder sich in ihrem Leben nicht zurechtfinden?

Lesermeinungen zum Beitrag

18. November 2005 14:18
Muss man es wirklich noch sagen?  
Stefanie Neubert (contactsteff)

Muss man es wirklich noch sagen? In einer vollkommen individualisierten Gesellschaft in der Selbstverwirklichung an erster Stelle steht und Ehen die Lebensdauer einer Kaugummi-Packung haben, wer versäumt es da, die Kinder zu erziehen? Wer hat die Verantwortung für Kinder? Wer hat überhaupt je Verantwortung für Kinder getragen? So ganz fundamental und an erster Stelle? Die Eltern. ganz einfach, auch wenn es viele immer noch nicht hören wollen. Schliesslich hat noch nie jemand behauptet es sei ein Zuckerschlecken oder eine Urlaubsreise ein Kind zu erziehen. Es ist auch kein Statussymbol. Nein, das ist Liebe, Zuwendung und die permanente Auseinandersetzung mit sich selbst und die ständige Frage, was denn nun - auch gesellschaftlich gesehen - richtig und zumutbar für Kinder ist. Da geht eben ziemlich viel Zeit für die Selbstverwirklichung verloren. Falls dann etwas schief geht schiebt man es eben schnell auf andere Sachen. Wie die aber ins Kinderzimmer gekommen sind, oder ohne Wissen der Eltern in das Leben des Kindes, das fragt offensichtlich niemand. Eltern sind verantwortlich für Ihre Kinder, Eltern sind verantwortlich für einen andauernden Diskurs über gesellschaftliche Werte und deren Vermittlung an die Kinder. Sie dürfen mich ruhig ein wenig radikal nennen. Wenn man ehrlich ist, ist die Antwort letztendlich aber doch nicht so schwer. Sie tut nur ziemlich weh, weil sie unter Umständen am eigenen Selbstbild ganz schön kratzen kann.

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18. November 2005 11:22
Und?  
Niels Heidenreich (schoschie)

Völlig polemischer und oberflächlicher Kommentar, der alle möglichen Einflüsse und Faktoren über einen Kamm schert und vor allen Dingen keine konkrete Aussage hat. Überflüssig.

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18. November 2005 09:52
Die Kinder sind schuld  
Helmut Klein (Frido2)

Hätte es selber nicht besser ausdrücken können....

Habe selber drei Kinder ( 22,18.16 ) und kenne den Kampf
zwischen Wertefindung und Verblödung.

Aber vielleicht brauchen wir ( die Wirtschaft ) ja die Blöden damit sie jederzeit kompatibel sind.

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus wie leicht es ist ein Abitur zu machen und dabei noch 20 bis 30 Std.
die Woche arbeiten kann. Man kann ja abwählen. Die Ergebnisse der Pisa-Studie hätte ich 1999 bereits vorher
sagen können. Man musste sich nur mit den Leistungsan-
forderungen und Leistungskontrolle( Gymnasium )ein we-nig beschäftigen. Wenn lehrplanmäßige Themanebereiche -aus welchen Gründen auch immer - nicht behandelt wur-den, ja dann wurden diese halt vor dem Zentralabitur halt auch nicht geprüft.
Irgendwann wird diese geistige Luftblase platzen und man wird erkennen müssen das "OHNE FLEISS KEIN PREIS"
zu erzielen ist. Aber was rede ich wieder für einen Blöd-
sin.

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