herzlichen glückwunsch zu ihrem wunderbaren beitrag "die kinder sind an allem schuld".
ich denke ich habe selten einen artikel gelesen, der mangelnden sachverstand und billigste polemik so herausragend kombiniert hat.
willkommen im 21. jahrhundert.
Leider lassen sich zuviele Menschen Dogmen aufzwingen. Zu einer vernünftigen Betrachtung gehören diese nicht, denn sie sind in keinster Weise objektiv. Lesen kann man das in kaus Artikel.
Deshalb sollten Sie sich einmal diese Kritik - eine Antwort auf diesen Artikel - zu Gemüte führen. Nur um die Gefahr abzuwenden, dass das Geschrei nach sinnlosen Verboten noch größer wird:
http://www.antigames.de/2005/11/18/schuld-sind-immer-die-anderen/
Grüße
Robert
Muss man es wirklich noch sagen? In einer vollkommen individualisierten Gesellschaft in der Selbstverwirklichung an erster Stelle steht und Ehen die Lebensdauer einer Kaugummi-Packung haben, wer versäumt es da, die Kinder zu erziehen? Wer hat die Verantwortung für Kinder? Wer hat überhaupt je Verantwortung für Kinder getragen? So ganz fundamental und an erster Stelle? Die Eltern. ganz einfach, auch wenn es viele immer noch nicht hören wollen. Schliesslich hat noch nie jemand behauptet es sei ein Zuckerschlecken oder eine Urlaubsreise ein Kind zu erziehen. Es ist auch kein Statussymbol. Nein, das ist Liebe, Zuwendung und die permanente Auseinandersetzung mit sich selbst und die ständige Frage, was denn nun - auch gesellschaftlich gesehen - richtig und zumutbar für Kinder ist. Da geht eben ziemlich viel Zeit für die Selbstverwirklichung verloren. Falls dann etwas schief geht schiebt man es eben schnell auf andere Sachen. Wie die aber ins Kinderzimmer gekommen sind, oder ohne Wissen der Eltern in das Leben des Kindes, das fragt offensichtlich niemand. Eltern sind verantwortlich für Ihre Kinder, Eltern sind verantwortlich für einen andauernden Diskurs über gesellschaftliche Werte und deren Vermittlung an die Kinder. Sie dürfen mich ruhig ein wenig radikal nennen. Wenn man ehrlich ist, ist die Antwort letztendlich aber doch nicht so schwer. Sie tut nur ziemlich weh, weil sie unter Umständen am eigenen Selbstbild ganz schön kratzen kann.
Völlig polemischer und oberflächlicher Kommentar, der alle möglichen Einflüsse und Faktoren über einen Kamm schert und vor allen Dingen keine konkrete Aussage hat. Überflüssig.
Hätte es selber nicht besser ausdrücken können....
Habe selber drei Kinder ( 22,18.16 ) und kenne den Kampf
zwischen Wertefindung und Verblödung.
Aber vielleicht brauchen wir ( die Wirtschaft ) ja die Blöden damit sie jederzeit kompatibel sind.
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus wie leicht es ist ein Abitur zu machen und dabei noch 20 bis 30 Std.
die Woche arbeiten kann. Man kann ja abwählen. Die Ergebnisse der Pisa-Studie hätte ich 1999 bereits vorher
sagen können. Man musste sich nur mit den Leistungsan-
forderungen und Leistungskontrolle( Gymnasium )ein we-nig beschäftigen. Wenn lehrplanmäßige Themanebereiche -aus welchen Gründen auch immer - nicht behandelt wur-den, ja dann wurden diese halt vor dem Zentralabitur halt auch nicht geprüft.
Irgendwann wird diese geistige Luftblase platzen und man wird erkennen müssen das "OHNE FLEISS KEIN PREIS"
zu erzielen ist. Aber was rede ich wieder für einen Blöd-
sin.
Der Beitrag ist sehr gut und veranschaulicht in klarer Weise, in welches Netz negativer Wertevermittlung Kinder heutzutage verstrickt werden. Ihre Kritik trägt zur Bewußtmachung und Befreiung bei.
Machen Sie weiter so!
Alles Gute!