Ihre Bücher haben die Welt verändert: Simone de Beauvoir

Zum Hundertsten von Simone de Beauvoir

Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es

Ihre Bücher müssten heute nicht nur Klassiker, sondern Bestseller sein. Warum Simone de Beauvoir die Welt verändert hat: Zum hundertsten Geburtstag der französischen Philosophin und Schriftstellerin. Von Julia Voss

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Januar 2008 17:50

Eine Revolutionärin würde hundert.....

wolf haupricht (emilgilels)

Eine aussergewöhnlich mutige und konsequente Frau, die das Tor zur Freiheit und Selbstbestimmung weit aufgestoßen hat. Sie hatte den Vorteil, ihren Intellekt dafür einsetzen zu können und in einem Umfeld zu leben, das ihr keine Steine in den Weg legte.
Im Übrigen hat die ital. Sänderin MILVA ( u.a. Brecht-Lieder) im Sinne der Überschrift des Beitrages einen adäquaten Song "Zusammenleben" gelungen interpretiert, der einen kleinen Beitrag zur Thematik leistet.
Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen im Sinne von S. de Beauvoir.

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10. Januar 2008 13:31

Welche natürliche Ordnung?

Annette Moussa (oerschen)

Sie schreiben, dass die Forschung langsam aber sicher so weit ist, diese natürliche Ordnung zu finden, in der beschrieben wird, wie Männer und Frauen sich zu verhalten haben. Sie verweisen auf die Verunsicherung der Postmoderne, in das Finden einer solchen Ordnung wünschenswert sei. Nun frage ich Sie: Welche Ordnung soll gefunden werden? Brauchen wir eine "natürliche" Ordnung, die vorschreibt, wie Männer und Frauen sich zu verhalten haben?

Simone de Beauvoir schrieb das, wofür Generationen von Frauenbewegungen gekämpft haben: Dafür, dass nicht das Geschlecht ausschlaggebend ist, wenn von Fähigkeiten und Gesteszustand gesprochen wird. Dass auch erkannt wird, dass Frauen als Menschen genau die gleichen Rechte zustehen wie Männern. Aber wichtig ist auch, dass Männer und Frauen in ihrer Individualität verschieden sind. Keine Forschung der Welt kann gegensätzliches beweisen.

Frauen und Männer gehören beide dem Menschengeschlecht an. Beide zusammen machen die Menschheit aus. Deshalb müssen beide gleichberechtigt an der Gesellschaft beteiligt sein.

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09. Januar 2008 22:44

Re: Peter Wendt

Klaus-Henning Bähr (henning_baehr)

Oh Mann! Si tacuisses...

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