Bayreuther Visionen: Elke Heidenreich

Gebt der Oper das Unerhörte zurück!

Die hoch beachteten Festspiele auf dem grünen Hügel sollen nicht im Muff der Tradition versinken, sondern wie ein Phönix aus der Asche leuchtend aufsteigen und zeigen, was Oper alles sein kann und sein muss. Elke Heidenreichs Visionen zur Zukunft Bayreuths.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Juli 2008 18:08

Karten in Überfülle...

Helmut Teichmann (teichh1)

...gäbe es, wenn Elkes Visonen realisiert würden... Denn, wie heißt es bei Friedrich Schiller: "...Da wandte sich der Gast mit Grausen"

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23. Juni 2008 08:03

Wagner, ein Pionier

Benedikt Gresser (Benediktus)

Wenn die Bayreuther Festspiele diesem großen Musikpoeten gerecht werden wollen, daan öffnen sie sich für die Klänge der Welt, die die Musik inzwischen bereichert haben, wie Wagners Kompositionen es heute noch leisten. Es wird sich bald entscheiden müssen, ob die Musik den Vortritt bekommt oder Erbrechte an den Einnahmen.

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22. Juni 2008 19:32

Uraufführungen? Uraufführungen !

Jens Herrmann (Namuchat)

"Uraufführung einer Oper hinzufügen, die in der Nachfolge Richard Wagners steht oder dessen Idee des Musikdramas ergänzt und weiterentwickelt". Eine glänzende Idee. Nur gibt es solche Kompositionen schon seit Jahrzehnten nicht mehr; deren Vertreter sind mit der Generation Schönbergs und R. Strauss abgetreten. Dann am besten gleich selbst mal etwas Wagnerformatiges komponieren, Fr. Heidenreich! Bedeutende zeitgenössische Komponisten sind meines Wissens Lichtjahre davon entfernt. Zuletzt war noch Stockhausen einer, der mit einem Wagner vergleichbarem Ethos antrat. Der Versuch ist ja löblich, aber noch hat keiner der sich hier äußernden Opernexperten Zwingendes beigetragen, warum die Bayreuther Festspiele unbedingt mit ihrer großzügigen, prestigeträchtigen Finanzausstattung in der bisherigen Art (: lieber nicht "Tradition") überhaupt weitergeführt werden sollten. Am interessantesten war noch Sir Peter Jonas. Bayreuth hat Angst, einen germanisch-dt. Nimbus zu verlieren. Warum sonst bemüht man sich nicht um einen "modernen" Kini Ludwig II. als Sponsor, einen Ölkonzern, einen Industriemagnaten? Dass Bayreuth auch davon Lichtjahre entfernt, zeigt m. E. nach deutlich, wie weit sich die Festspiele von Wagners Geist selbst entfernt haben.

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