Muslimische Papstkritik

Unsere Freiheit ist bedroht

Die Gewaltgeschichte des Christentums ist beendet, die Gewaltgeschichte des Islam leider nicht. Die völlig unverhältnismäßigen Reaktionen aus der muslimischen Welt zeigen, daß der Papst das richtige Thema angeschnitten hat. Von Christian Geyer.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. September 2006 15:07

@Annette Lotz, aber, aber.....

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

Muß man denn immer gleich mit dem Vorschlaghammer auf den Gegner losgehen und von "Lüge" reden?
Mir ist völlig neu, dass die Kirche die "Menschenrechte" erfunden haben will, dagegen hat sie bekanntermassen die 10 Gebote, das sind aber eher Pflichten als Rechte.
Jede Religion hat nun mal den Anspruch im Besitz der Wahrheit zu sein, das kann man ihr nicht ernsthaft verübeln.
Politisches Machtstreben, sei es auf Ideologien oder Nationalismus gegründet ist die eigentliche Gefahr und darauf hat Herr Kaiser mit Recht hingewiesen.
So sehe ich auch bei den Islamisten viele religiöse Motive nur vorgeschoben, sie wollen Macht, Gewalt, Unterdrückung.
Die "Gleichberechtigung" der Frau ist ihnen ein besonderes Dorn im Auge, was ich als Mann ganz gut verstehen kann,
denn die hat ja auch bei uns inzwischen negative Begleiterscheinungen (Geschlechterkampf).

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26. September 2006 20:37

Altmann, Lotz und Rajabi, es ist wirklich erstaunlich,

Wolfgang Kaiser (WolfgangKaiser)

wozu menschliche Phantasie in der Lage ist!
Schon ´mal überlegt, dass die beiden Ideologien, die im letzten Jahrhundert wohl die meisten Menschenleben gefordert haben (Faschismus und Kommunismus) nicht nur nicht-christlich, sondern klar anti-christlich, ja anti-klerikal fundiert waren?
Gegen diese Abermillionen Toten wäre die Zahl der seit Jahrhunderten immer wieder aus der Asche der Scheiterhaufen bemühten, im Namen der Kirchen verbrannten "Hexen" und Ketzer als lächerlich gering zu titulieren, wenn es sich auch hierbei nicht auch um absolut bedauernswerte und nicht zu rechtfertigende Menschen-Schicksale handeln würde.
Sie sind aber mit Ihren offenkundigen Wissenslücken sicher und gut in der Meinungskoalition mit dem Islam aufgehoben. Wie man dort nämlich in der Gegenwart (und die interessiert in erster Linie) mit Themen wie Gewalt, Dialog, Integration, Ehrlichkeit umzugehen pflegt, sieht man tagtäglich in den Nachrichten oder, wenn man die Beiträge von Herrn Rajabi liest...
Aber schlagen Sie ruhig weiter (hoffentlich nur verbal) auf die meiner Ansicht nach, letzte verbleibende moralische Instanz unserer Hemisphere, die katholische Kirche, ein!
Wenigstens beschleunigt das die eigene Dekadenz!

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20. September 2006 14:36

Täter in Afghanistan und Irak ?

Markus Teuber (arathorn)

Im Iraq wie auch in Afghanistan sind die Täter ja wohl eher
Moslems,die andere Moslems töten.

Aber vielleicht ist es mir ja entgangen,daß seinerzeit
S.Hussein nebst Gefolgsleuten zum Christentum konvertiert
wären,daß die Taliban sich hätten taufen lassen und Abu Musab al-Zarqawi und Co. im Iraq den christlichen Glauben herbeibomb(t)en.
In der Tat,Herr Rajabi,solche "Sensationen" entgehen einem doch gern,wenn man nicht auf der Höhe der Zeit bleibt.

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20. September 2006 12:54

Meine Güte, Herr Rajabi

Daniel Hirsch (dhirsch)

Wie kommen Sie denn darauf, dass die Terroropfer im Irak oder in Afghanistan vom Westen getötet werden? Tatsache ist doch, dass muslimische Terroristen ihre eigenen Glaubensbrüder attakieren. Ohne die westlichen Truppen in diesen Ländern hätten wir dort einen ausgewachsenen Bürgerkrieg mit viel mehr Opfern. In Afghanistan hätten wir wieder die Taliban an der Macht. Das können Sie doch nicht wirklich wollen! Im Irak sind Kurden und Schiiten zu tausenden von Saddam Hussein mit Giftgas getötet worden, das war Völkermord. Der Irakkrieg war mit Sicherheit nicht gerechtfertigt und die politischen Folgen sind desaströs, keine Frage. Jedoch können Sie doch nicht von Völkermord sprechen! Übrigens verbessert sich doch die Sicherheitslage zusehends. Andererseits, wie bezeichnen Sie denn die Worte Ihres Idols, Herrn Achmadinedschads? Ist die "Auslöschung Israels" etwa kein Völkermord? Irgendwie ist diese Argumentation aber einschlägig. Jedes Mal, wenn die Muslime verlieren, wird von Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesprochen, wenn sie gewinnen, ist es ein heroischer Sieg im Namen Allahs. Leider fällt es mir immer schwerer zwischen Muslimen und Islamisten zu unterscheiden, kein Wunder, dass wir unsere Freiheit bedroht sehen.

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20. September 2006 12:49

die Gewaltgeschichte des Christentums

Franz Altmann (elviejo_136)

ist in Westeuropa seit einigen Jahrzehnten
(der letzte große Ausläufer war die Mitwirkung
an der Franco-Diktatur in Spanien mit mehreren Hunderttausend Toten) im wesentlichen beendet.

Nicht aber aus Einsicht, sondern nur weil der
Vatikan heute weder über die Mittel noch über
die gesellschaftliche Akzeptanz verfügt, seine
Lehren mit Gewalt durchzusetzen.

Trotzdem mischen sich selbsternannte kirchliche
Würdenträger heute noch regelmäßig in die deutsche
Innenpolitik mit irgendwelchen "Forderungen" ein.
(von Bayern, Italien oder Spanien ganz zu schweigen)

In Amerika haben wir dafür eine Regierung, deren
Oberhaupt mit religiösen Visionen seine Angriffs-
und Eroberungskriege gegen fremde Länder begründet
und gleichzeitig im eigenen Land die Forschungs-
und Wissenschaftsfreiheit zunehmend religiösen
Dogmen unterordnet.

Bitte nie vergessen: die Freiheit und Bildung,
die wir heute in Europa genießen, konnten nur
gegen der erbitterten Widerstand des Vatikans
durchgesetzt werden.

Dessen Ideal bleibt das Mittelalter, wo Hunger,
Elend und Analphabetismus die Menschen in die
Kirchen trieben. Und wer meckerte, landete im
Folterkeller oder wurde lebendig verbrannt.

Etwas weniger Selbstgerechtigkeit täte gut

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20. September 2006 10:26

Sie machen sich doch lächerlich, Herr Rajabi

Elisabeth Müller (liemue)

"Ziele sind immer noch gleich.
Vertreibung, Völkermord und Ausbeutung.
Der Afghanisten- und Irak-Krieg wird zwar nicht unter der Deckmanel der Relegion geführt, aber wird vom von denen ausgeführt, die den gleichen relegion zugehören."

Es werden von westlich-christlichen Ländern weder religiös motivierte Kriege geführt, noch religiös motiviert gemordet. Punkt.

Und von Zielen wie Vertreibung, Völkermord und Ausbeutung zu reden ist reine Verleumdung und Hetzpropaganda der übelsten Art.

Deshalb ist für mich "Dialog der Kulturen" mit Ihnen persönlich entgültig beendet.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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19. September 2006 22:27

demoskopische Entwicklung

Holger Dannat (Holger1502)

Die Muslime greifen zu früh an, was beispielsweise dem Zentralrat der Muslime, der zur berüchtigten Muslimbruderschaft gehört oder zumindest gehört hat (s. Ulfkottes "Der Krieg in unseren Städten"), völlig klar ist, denn er ruft aus zur Zurückhaltung. Aus dem einfachen Grund, dass es in etwa 30 Jahren, wenn die demosk. Entwicklung so weiterschreitet, mehr Muslime als Katholiken in Deutschland geben wird. Etwa 15-20 Jahre später sind es dann mehr Muslime als Christen zusammen. Wir EU-Bürger sind naiv und gutgläubig, wir lassen das auch noch zu. Sie werden uns alle Rechte nehmen. Und wenn nötig tatsächlich mit dem Schwert. Wir hegen sie, sie setzen ihre Kinder in unser Land, das sie zu ihrem Kalifenstaat machen wollen. Sie werden Parteien gründen und uns schrittweise entmündigen. Wir sind eben noch immer naiv und blicken weg. So lange, bis es wieder mal zu spät ist... Der Feind steht, von unserer Gesellschaft gut versorgt, in unserem Land und will uns langfristig vernichten.

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19. September 2006 21:39

Hervorragende Idee, Herr Balkaya!

Guillermo Emmark (konfusius)

"Ich bin für Atomtechnologie und ein einsatzfähiges Arsenal an Atomwaffen außer in Pakistan auch in den maßgeblichen islamischen Ländern wie Türkei, Iran, Saudiarabien, Indonesien und Malaysia."

Exellenter Vorschlag! Dann könnte man auch die Scharia ein bisschen modernisieren und Ehebrecherinnen "nuken" statt dieser ollen, unvorteilhaften Steinigungen. Aber sagen Sie mal Herr Balkaya, besteht angesichts dessen, was jetzt schon im Irak zwischen Sunnitden und Schiiten abgeht, nicht die Gefahr, dass die Umma die Atomwaffen dann gegeneinander, sozusagen intern nutzen würde? Die Saudis gegen die Perser usw.? Und dass die Umma sich dann selbst erledigen würde? In einem kollektiven Suicide Bombing? Dass wäre doch eigentlich schade und eher zum Vorteil der Bush-Krieger und Kreuzritter, die dann vermutlich einen Burger King aus der Kaaba machen würden. Lieber nochmal drüber NACHDENKEN!!!

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19. September 2006 18:37

Ja, Freiheit wird bedroht, aber wessen Freiheit,....

Behrouz Rajabi (rajabi)

Täglich sterben menschen im Irak und afghanisten,.....
durch militante westen, und ihr schreit, dass ihr freiheit bedroht sei.
Das ist doch heuchlerei und verleumdung.
"Die Gewaltgeschichte des Christentums ist beendet."
Also es gab diese Gewalt!
aber beendet ist das schon lange nicht.
Es hat nur sein form und namen geändert.
Ziele sind immer noch gleich.
Vertreibung, Völkermord und Ausbeutung.

Der Afghanisten- und Irak-Krieg wird zwar nicht unter der Deckmanel der Relegion geführt, aber wird vom von denen ausgeführt, die den gleichen relegion zugehören.

Nein nicht die Freiheit der Christen ist bedroht, sondern
die Freiheit der Menschen.

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19. September 2006 15:25

Thema völlig verfehlt, Frau Lotz

Elisabeth Müller (liemue)

"Das ist es, was ich hier lese: der Ruf nach dem starken Mann und dem radikalen Staat."

Wie bitte ?
Wo genau haben Sie denn nun solches gelesen ?
Mir scheint, Sie diskutieren hier mittlerweiel völlig am Thema vorbei.

Die meisten Beitrags-Schreiber fordern nichts weiter als die Erhaltung und vor allem Einhaltung unserer demokratischen Rechte, als da wären Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit.

Keiner will die Muslime der BRD in Generalverdacht nehmen, die meisten Beiträge differenzieren klar und deutlich zwischen Islam und radikalen Islamisten.
Allerdings sollte man dann bitteschön auch auf islamischer Seite hierzu etwas deutlicher Stellung beziehen.
Gegen Morde und Hass-/Hetztiraden in der islamischen Welt wird nicht annähernd so "beleidigt" reagiert. Kein Wunder also, wenn ein gewisses Misstrauen entsteht.

Was jedoch überhaupt nicht sein darf ist die Tatsache, die Sie nun wirklich nicht leugnen können, daß islamische Institutionen und Personen im In- und Ausland massive Einflussnahme auf die freie Meinungsäusserung in der westlichen Welt nehmen.
Diese Erpressung dürfen wir in einer freien Welt nicht hinnehmen. Dies wäre ein Rückschritt in die finstere Vergangenheit der Vor-Aufklärung.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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18. September 2006 17:16

Atomares Gleichgewicht?

Elisabeth Müller (liemue)

Atomares Gleichgewicht zwischen den (aktuellen) islamischen Ländern und dem Westen. Gott beschütze uns.

Daran mag ich nämlich nicht glauben. Der Kalte Krieg zwischen dem Westen und der USA war wenigstens noch von Logik bestimmt.

Aber wie würde sich wohl ein atomares "Gleichgewicht" mit der nihilistischen Sichtweise islamscher Märthyrer vereinbaren:
"Wir lieben den Tod und Ihr das Leben".

Die aktuellen Bilder und Reaktionen aus der islamischen Welt, lassen auch nicht gerade auf den häufigen Gebrauch von Vernunft, Ratio und Logik schliessen.

Deshalb möchte ich auf ein solches "Gleichgewicht" sehr gern verzichten.
Wir haben nämlich schon genug Ärger und ausreichend andere Probleme auf dem Raumschiff Erde.

Das Geld für atomare Bewaffnungsprogramme sollte man viel besser in Bildung und Entwicklung investieren. Die daraus resultierende positive Entwicklung könnte den Drang nach nuklearer Bewaffnung erheblich dämpfen. Mir wäre lieber Sie würden sich solche Dinge wünschen.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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18. September 2006 16:33

Also Herr Balkaya,Sie sind ja völlig auf dem Holzweg!

Markus Teuber (arathorn)

Mehr kann man dazu einfach nicht sagen.

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18. September 2006 16:11

Und er hatte doch recht

Jutta Hamberger (Myshkin)

Was Papst Benedikt in Regensburg zitierte, wird durch die Reaktionen der muslimischen Welt auf das Häßlichste bestätigt. Wo leben wir eigentlich, wenn wir - nach Renaissance, Aufklärung und Säkularisierung - nicht mehr sagen können, was wir denken? Wo leben wir, wenn wir nicht aus einer historischen Schrift zitieren dürfen?

Dem Papst kann nun wirklich niemand Islam-Hetze vorwerfen. Sogar seine Kritik hat er fein verpackt. Ich kann auch den FAZ-Redakteuren nicht zustimmen, die meinen, er hätte diplomatischer sein sollen. Glaubt einer, dann wäre der islamische Mob nicht auf die Straße gegangen bzw. geschickt worden?

Der Islam ist in seinen Grundzügen eine gewaltbereite Religion. Das paart sich leider meist mit großer Armut und mangelnder Bildung. Nichts erschreckt mich mehr und widert mich mehr an als die verzerrten Fratzen aufgebrachter Menschen - die anderen im Namen ihres Glaubens Tod und Teufel wünschen. Toleranz ist ein Wert, den der Islam und v. a. seine religiösen Führer wohl erst noch entdecken müssen. Wir sollten fest bleiben und uns das Recht zur Kritik nicht absprechen lassen.

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18. September 2006 08:00

Eckgart Haerter

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Zitat: Wir müssen unsere Lebensart niemandem anpreisen - vollkommen richtig, denn schließlich leben ja Millionen von in den letzten Jahren und Jahrzehnten eingewanderten Muslimen im der westlichen und aufgeklärten Welt und nicht Millionen von Europäern in der islamischen Welt. Fakt.
Der Papst kann und muß das sagen, was die meisten der Europäer und Christen denken und die Reaktionen und Bilder der gesamten islamischen Welt bestätigen ja in anschaulichster Weise, daß der Papst vollkommen Recht hatte. Aber anscheinend ist ja der Haß (und der Neid) auf den wohlhabenden Westen das einzige, was die islamische Welt noch zu mobilisieren vermag. Angebrachter wäre es, diese Energien insoweit zu steuern, in der islamischen Welt das zu schaffen, was die nach Europa gekommenen Muslime in Europa schätzen und warum sie hier seit Jahrzehnten bleiben: Wohlstand, eine soziale Gerechtigkeit hohen Ausmaßes, Religions-, Entwicklungs- und Redefreiheit und davon ist ja der größte Teil der islamischen Welt genauso weit entfernt, wie die Zeit des Papstzitates von der jetzigen Zeit. Herr Papst, weiter so! Und bitte nicht entschuldigen, die meisten, mir bekannten Europäer sind mit Ihnen vollkommen einverstanden.

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17. September 2006 15:13

als Anwalt der säkularen westlichen Welt

Sophia Orti (rum)

Also, Papst von Christian Geyer, Papst der Bayern, Papst von Deutschland, Papst der Europäer, Papst der säkularen westlichen Welt, ...

Wo hört es auf?

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