Gemeinsam sind sie stark: Mitglieder der Jugendorganisation “Naschi“ feiern P...

Russlands kremltreuer Nachwuchs

Jugend ohne Gott, aber mit Putin

Sie pöbeln gegen Demokraten, lösen die demographischen Probleme Russlands und verehren Präsident Putin: Kerstin Holm über kremlnahe Jugendorganisationen, Russlands Nachwuchselite.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Juli 2007 23:30

Rußlands Tragödie

Christian Barzel (Falke27)

ist, daß die Russen glauben 1945 gesiegt zu haben. Der "Sieg" brachte den Russen, Osteuropäern und Ostdeutschen nur weitere 50 Jahre Leiden. Es ist traurig, daß sich russische Patrioten hinter Stalin und die UdSSr stellen, die das große Unglück des russischen Volkes war.

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11. Juli 2007 21:55

Wie immer.

Alexey Cangé (SavyG)

Bürokratenarroganz, undefinierbare Einflüsse der Globalisierung (und natürlich kein Einfluss konkreter Konzerne, bzw. westlicher Staaten) und der bloße Wunsch wieder Weltmacht zu sein distanzierten das russische Volk von der westlichen Welt? Nicht etwa das gescheiterte Experiment ‚Demokratie’, das maßlos vom Westen ausgeschlachtet wurde um Russland bloß vom wirtschaftlichen Aufschwung auszuschließen? Naschi feiern nicht Putin, sondern das wofür er steht. Ein neues Russland mit einer Zentralgewalt die endlich respektiert wird, und die dem ethnisch in sich zerfallenen und korrumpierten Land endlich wieder Stabilität und Sicherheit gebracht hat. „Demokratie kann man nicht essen“, und sie braucht einen Boden auf dem sie gedeihen kann. Die Darstellung der Naschi als pöbelnde Gruppe ist ähnlich wie die Reduzierung der breiten Antiglobalisierungsbewegung auf die radikalen Steinewerfer. Man diskreditiert eine ganze Bewegung, in der man sie mit einer kleinen radikalen Gruppe gleichsetzt. Kein Wort von ökologischen Projekten, Spendenaktionen, von Blutspende, vom Aufbau von Schulen und anderen sozialen Freiwilligendiensten in denen diese Gruppierungen aktiv engagiert ist. FAZ halt. Wahrheit, aber eben nur die Halbe.

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11. Juli 2007 07:49

Mut zu dem. Experiment

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Der von Ihnen beschworene Mut zum Experiment verlief in Russland in den 90iger Jahre ungefähr so:
extreme und schnelle Verarmung der Bevölkerung fast bis zum Hungerstatdium, dagegen ein unermessliches Reicherwerden von einigen Kriminellen infolge eines unrechtmäßigen Ausverkaufs der russischen Schlüsselindustrien bzw. durch Korruption und zu Schleuderpreisen erworbene Verträge von Seiten ausländischer Großkonzerne. Wer will denn so was schon haben?
Sicher die Bevölkerung nimmt sprunghaft ab, aber warum schreiben Sie denn nicht, dass diesbezüglich auch viel unternommen wird, wie z.Bsp. bekommt jede russische Mutter ca. 25000 $(!) als Kinder-Empfangsgeld plus Kindergeld.
Im Übrigen wächst der Lebensstandard der russischen Bevölkerung sprunghaft (siehe Kaufkraftsanstieg - westliche Konsumkonzerne machen fast nur noch Geschäfte dort), dessen kann ich mich jedes Mal vergewissern, wenn ich mal in Russland bin. - Die Russen haben eben keine Lust mehr, sich von allen möglichen Konzerne wie Shell und Konsorten beklauen zu lassen und deswegen sind sie selbstverständlich die Bösen. Weiter so!

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10. Juli 2007 23:04

Kriegsveteranen als Nationalisten?

Viktor But (webas25)

Wie wagen Sie es einen Kriegsveteranen als Nationalisten zu bezeichnen?
Die deutsche Presse glänzt wie immer mit beispiellosen Arroganz und Oberflächlichkeit.
Und natürlich wissen die Leserbriefeschreiber auch was in der Seele der jungen Leute vorgeht, und das da kein Gott ist, sondern Putin. Gut jetzt weiss ich das ich auch so einer bin-ohne Gott aber mit Putin . Normalerweise schreibe ich keine Komments aber langsam hat man die Nase voll von s.g. "Russlandsexperten" die nicht einmal richtig Russisch können.

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