Vorabdruck

Alice Schwarzer: „Die Antwort“

Sie ist die berühmteste deutsche Feministin - Bestsellerautorin, Journalistin, Medienphänomen. Von Samstag an druckt das Feuilleton der F.A.Z. Alice Schwarzers neues Buch, „Die Antwort“, exklusiv vorab. Es behandelt nicht weniger als die drängenden Fragen unserer Zeit.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Mai 2007 09:49

@Torsten Klier - Ich stimme Ihnen voll zu

Norbert Ost (grohfuda)

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich ergänze mal noch:

23.
Männer sind nutzlose minderwertige Wesen.

24.
Männer sind feige.

25.
Männer sind Jammerlappen.

26.
Frauen sind friedfertig und im Gegensatz zu Männern immer ehrlich.

27.
Pornographie ist Theorie, Vergewaltigung die Praxis.

28.
Jeder Koitus ist eine Erniedrigung der Frau.

29.
Frau Schwarzer verkraftet es nicht, dass einige Männer ihr widersprechen oder gar sie nicht ernst nehmen.

30.
Es dauer noch mindestens 1000 Jahre, bis wirkliche Gleichberechtigung erreicht ist.

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06. Mai 2007 19:33

beeindruckende Erfolgsbilanz

Christian Heier (albino_2004)

Vor 100 Jahren wurde Frauen die Aufnahme eines Studiums verwehrt oder zumindest sehr schwer gemacht, nur weil sie Frauen waren.
Heute gibt es Lehrerinnen und Lehrer, die Jungs im Unterricht nicht dran nehmen, ihnen für gleiche Schulleistungen schlechtere Noten geben oder sie vor der Klasse zum Deppen machen, nur weil sie Jungs sind. Man sieht: Die Menschheit entwickelt sich konsequent weiter...
Vor 40 Jahren durften Frauen ohne Einwilligung ihrer Männer kein Konto eröffnen und keinen Beruf ausüben.
Heute ist es von der Willkür der Mutter abhängig, ob geschiedene Männer ihre Kinder sehen dürfen. Das Recht, ihnen Unterhalt zahlen zu dürfen, haben sie aber unabhängig davon. Man sieht: Für die Frauen wurde enorm viel erreicht...
Lassen wir diesen Sarkasmus. Durch den Feminismus ist unterm Strich nichts zum Besseren verändert worden. Es wurden lediglich die Rollen der Mächtigen und Ohnmächtigen ausgetauscht. Irgendwann wird sich das herumsprechen, und um Alice Schwarzer wird es dann gottlob ziemlich still werden. Solange müssen wir eben noch warten.
@ Thorsten Klier: Sie haben die Abtreibungsraten vergessen. Millionenfacher Mord an ungeborenen Kindern. Auch ein Teil der beeindruckenden feministischen "Erfolgsbilanz".

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06. Mai 2007 17:44

@Malinowski

Volker Kulessa (solelite)

Stimmt, woher weiß er das?

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06. Mai 2007 12:16

Warum sollte ich das Buch lesen

Torsten Klier (TorstenKlier)

Wir wissen ohnehin, was da steht:
1.
Frau=GUT
2.
Mann=SCHLECHT
3.
Männer unterdrücken Frauen seit 3000 Jahren
4.
Frauen und Männer sollen gleichberechtigt sein
5.
Frauen erkämpfen/erobern die Männerdomänen
6.
Männer sind zu faul/verantwortungslos eine Familie zu gründen
7.
Männer schlagen/vergewaltigen ihre Frauen und schänden ihre Kinder
8.
Männer unterdrücken Frauen im Arbeitsleben
9.
Männer erteilen Frauen Berufsverbot
10.
Frauen verdienen bei gleicher Leistung 40% weniger als ihre männlichen Kolleginnen
11.
Männer zwingen Frauen zu unbezahlter Arbeit im Haushalt
12.
Männer zwingen Frauen die Karriere zu opfern
13.
Männer machen Karriere, weil Frau ihnen den Rücken freihält
14.
Das Patriarchat, das Patriarchat, das Patriarchat, das ...
15.
Männer haben in der Familie nichts zu suchen
16.
Männer verlassen ihre Familien
17.
Frauen machen alles besser als Männer
18.
Männer müssen Frauen viel mehr unterstützen
19.
Schwarzer leidet, weil das Patriarchat ihr 3000 Jahre lang verboten hat, sich im Steinbruch selbst zu verwirklichen
20.
Männer beuten Frauen sexuell aus.
21.
Frauen sind das gefolterte Geschlecht
22.
Frauen sind das verleumdete Geschlecht

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06. Mai 2007 06:32

unzeitgemäß

Rene Apfelbaum (zifan)

Irgendwie hab ich immer das Gefühl, dass Alice Schwarzer nicht mit der Zeit klar kommt. In meinem Freundeskreis ist keine Frau, die sich irgendwie unterdrückt oder so fühlt. im gegenteil, viele sagen, sie wissen gar nicht mehr was sie noch alles sein sollen, was ihnen die Frauenzeitungen etc. sagen. Einige heben tatsächlich die "altmodische" Idee, sich voll um die Famile, also ich meine in dem Fall Haushalt und Kinder, zu kümmern, weil sie es wollen..aber damit gelten sie ja als Heimchen oder schwach. Solange man sich nicht ständig über den Stress mit Beruf...und die Vereinbarkeit von...und die Kinder sind so anstrengend...bla bl bla äusserst scheint man keine Anerkennung zu finden.

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05. Mai 2007 22:17

Danke - Alice!

Jutta Hamberger (Myshkin)

Diese Frau hat vermutlich mehr für Frauen und Frauenrechte getan als viele andere Menschen - weibliche und männliche. Es ging ihr immer um eines: es kann und darf nicht sein, daß Frauen weniger Rechte haben, nur weil sie Frauen sind.

Heute erleben wir eine Situation, in der Frauen vieles erreicht haben. Was aber nicht heißt, daß man sich ausruhen kann. Noch immer ist vieles nicht selbstverständlich, noch immer wird an Frauen ein anderer Maßstab gelegt als an Männer. Also kein Grund zur (Selbst)zufriedenheit.

Da kommt Alice Schwarzers neues Buch gerade richtig. Und - wenn man nach dem 1. Kapitel urteilen kann - ist es scharfzüngig und klug auf den Punkt, ein Lesevergnügen. Ich wünsche mir nur, daß es auch sehr viele Männer lesen!!

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05. Mai 2007 18:03

@Sarwat Qadeer - Dialogsimulation gestern und heute

Marek Möhling (MMoehling)

> Der Islam hat den Frauen viele Rechte zugesprochen

Im Vergleich zum westlichen 21sten Jahrhundert perpetuiert der Islam immer noch die patriarchale Ordnung, die er im arabischen 7ten Jahrhundert zementierte, auch wenn die vorherigen Zustände noch unsäglicher waren.

Die ahistorische Darstellung, dass der Islam emanzipatorische Elemente habe, ist ein Element neuzeitlicher Taqiyya der Verteidiger der reaktionären Orthodoxie. Wer ausschert, wie die Aleviten, für welche die Gleichberechtigung seit jeher ein echtes Anliegen war, und kein Lippenbekenntnis seit 9/11, wird von Sunniten und Schiiten als Ketzer seit jeher blutig verfolgt. Seit die Alevitin Ekin Deligöz es wagte, gegen das Kopftuch zu appellieren, lebt sie unter Polizeischutz.

Bassam Tibis soziologisches Desiderat des "Euro-Islams" ist von den Alevis umgesetzt worden, wenige Promille aller Muslime, ihr Schicksal verdeutlicht die Zukunft dieses Gespenst. Hoffnung liegt nur in den Muslimen, die sich von dieser nach wir vor reaktionären und totalitären Weltanschauung lösen. Die aber müssen Lebensgefahr auf sich nehmen. In Saudi-Arabien, im Iran, bei uns - überall.

Europas wichtigster und dynamischster sozialer Akteur erstickt jeden Widerstand - wir schauen zu.

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05. Mai 2007 17:38

@ Qadeer: Gleichheit!

Klaus Steffen (krs)

Frau/Herr Qadeer,
Sie haben da wohl (typischerweise) was mißverstanden. Es geht nicht darum, daß der Islam den Frauen "viele Rechte" gewährt. Denn das ist im Verhältnis zur sonstigen Minderstellung der Frauen im Islam ein recht schwacher Trost.

Nein, es geht darum, daß den Frauen (den Mädchen) die gleichen Rechte zustehen, wie auch den Männern (Jungen). So fordert das unser GG und genau so haben Sie das auch zu sehen. Jedenfalls, solange Sie in diesem Lande anwesend sind.

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05. Mai 2007 17:29

Wer so tönt

Torsten Klier (TorstenKlier)

wie Stephanie Malinowski, die kann ruhig mal die Bilanz des Schwarzerschen Wirkens ansehen. Die hat doch nach eigenem Bekunden und vor allem nach dem ihrer Claqueurinnen „so viel“ erreicht.
Was erreicht?
Jeder kann sich mal überlegen, wie es 1970 (vor Schwarzer) aussah und mit dem aktuellen Zustand vergleichen, in Bezug auf

1.
Geburtenrate

2.
Bildungsniveau, dabei differenziert nach
a)
durchschnittliche Beherrschung der Kulturtechniken
b)
Anzahl der Menschen die ein tatsächlich anspruchsvolles und nützliches Studium abschließen, das die Absolventen in die Lage versetzt, qualifizierte, freiwillig nachgefragte (nochmals Dank an Rüdiger Beckmann für diese treffliche Formulierung) Arbeit zu verrichten.
c)
Anzahl der Absolventen in den Pseudo-Wissenschaften
d)
Anzahl der Menschen mit Schulabschluss pro Jahrgang

3.
Zahl der tatsächlichen Kindesmisshandlungen/Verwahrlosungen

4.
Eheschließungen/Scheidungen

5.
Rentensicherheit

6.
Produktion und Vertrieb von Pornographie

7.
Staatsverschuldung

8.
Arbeitslosenrate

Nur mal meine spontane Auswahl. Weitere Kriterien für Lebensqualität und Zukunftssicherheit ließen sich aufzählen. Und auch da wäre das Ergebnis: NEGATIV.

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05. Mai 2007 01:26

Stolz ist ein Charakterfehler

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

Es bedeutet Anspruch ohne Gegenleistung

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04. Mai 2007 21:03

Der Raub der Sabinerinnen ist falsch

Torsten Klier (TorstenKlier)

Tatsächlich wurden die Sabiner geraubt. So war das nämlich. Kein Wunder, dass die Männer, oder wie wir Schwestern sagen: ausgediente Alphatierchen, Angst vor starken Frauen haben.
Klingt komisch, ist aber so. Kann jeder googeln
<Angst „vor starken Frauen“> bringt 5.130 Treffer
<“Angst vor starken Frauen“> 4.790.
<"alice schwarzer" Angst "starken Frauen"> bringt 217
und
<"alice schwarzer" Angst "starke Frauen"> 1280 Ergebnisse.
Wäre nicht verkehrt, dass Alice Schwarzer Alice Schwarzer liest, bevor sie sich öffentlich äußert.

Ach so, ich vergaß:
Widersprich nie einer Frau. Warte bis sie es selbst tut.

Frauen sind grundsätzlich stark. Es sei denn, eine wirft (wieder mal) ihr Kind aus dem Fenster. Dann kommen die grauen Helferscharinnen, um ihr „die helfende Hand“ zu reichen, der starken Frau.
Interessenten bitte nach <„Projekt Findelbaby“ Hamburg LKA> googeln.

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04. Mai 2007 20:01

Freue mich aufs Buch

Rolf Haas (scodella)

Groß und toll. Sie hat nie locker gelassen und bin froh, dass es sie gibt. Ich freue mich auf ihr Buch.

Wenn es manchmal in Diskussionen hart auf hart kommt, da man es dann und wann leider noch mit devoter Befürwortung mannesherrlicher Chauvilitäten zu tun hat, ist Alice Schwarzer für mich immer eine Richtschnur, um cool und hartnäckig für gleiche Rechte,und gleiche Pflichten zu stehen.

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04. Mai 2007 18:36

hat den Frauen geschadet

Volker Kulessa (solelite)

Ich kenne niemanden, der den Frauen und ihren berechtigten Anliegen mit ihrem dummdreisten Geschwätz mehr geschadet hat als A.Schwarzer. Alle Frauen, die ich kenne, sind klüger, intelligenter, cleverer, erfolgreicher, liebenswerter und haben damit den Anliegen der Frauen in weit größerem Maß Gehör und Achtung verschafft und positive Veränderungen herbeigeführt als A.S.

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