
Jeder, der einfach die offiziellen Propaganda-Bananen konsumiert ohne einen Blick dahinter zu werfen, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Man haette die Olympischen Spiele nur mit der Bedingung vergeben duerfen, dass Menschenrechte inclusive Pressefreiheit bis zum Start der Spiele fest etabliert seien. - Tja, aber Kneete ging vor und Herr Rogge und Gehilfen sollten sich schaemen. Den FAZ-Beitrag finde ich sehr treffend. Um nicht in die Falle zu gehen, muss weiter hinter die Kulissen geschaut werden. Ich hoffe, die internationalen Medien geben auch nach Olympia China besondere Aufmerksamkeit. Danke FAZ!

der Westen ist intolerant und hochmütig, weil er China am liebsten in seinen vertrauten Schema und Vorstellung sehen möchte, sei es Kultur oder Demokratie. Leider kann die westlichen Demokratie nicht so einfach auf China übertragen werden!! China wurde von den Medien schon vorverurteilt, seit der Tibetkrise, da kann China sich noch so sehr bemühen oder weniger, die westlichen Journalisten finden immer etwas kritisieren. Dabei haben die Kritiker nicht immer die nötigen Hintergrundwissen. Etwas mehr Toleranz würde dem Westen besser stehen.

In China zeigen sich die Anzeichen, die jedes diktatorische Regime, gleichgültig, womit es sich legitimiert, fürchten muss. Die Entwicklung macht nie vor der Entwicklung der Horizonte der Menschen halt, die sich bald nicht mehr nur fragen, wofür sich ihre Anstrengungen wirklich lohnen.

Der Artikel zeigt die Ignoranz und die Missgunst westlicher Autoren. Kein Wort zu den 1,7 Mio. freiwilligen Helfern, freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die unermüdlich im Einsatz waren, um den Besuchern beizustehen, darunter viele Rentner. Das gab es so noch nie bei Olympia. Diese Menschen haben sich in den letzten Jahren auf ihren Job vorbereitet und sogar etwas Englisch gelernt. Ich bin mir sicher, dass die meisten Besucher die freundlichen und stets hilfsbereiten Chinesen in angenehmer Erinnerung behalten werden. Diesen Menschen gilt der größte Dank. Dann den Veranstaltern, die sich redlich bemüht und viel Geld investiert haben, um der Welt wunderbare Spiele zu bieten. Vogelnest und Wasserwürfel wird niemand mehr vergessen. Auch nicht die großartige Eröffnungs- und Schlussfeier. Selbst das Wetter war entgegen aller Unkenrufe gut. Warum sollte sich Peking nach den negativen Erfahrungen des Fackellaufs seine Spiele von den anrückende Horden westlicher Barbaren und wilder Exiltibetischer vermiesen lassen, deren Absicht es war, die Spiele für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die meisten Besucher waren sicher froh, sich die Spiele ungestört von Hooligans, Randalierern und Weltverbesserern ansehen zu können.

Die Meinung, die der Artikel vertritt, ist journalistisches 0815 , ein sich verpflichtetender ,immer-kritischer blick, in dem sich die "westliche" welt ruehmt, wenn sie sich mit den "Oberflaechlichkeiten und Luegen" Chinas waehrend Beijing 2008 vergleicht; um nicht zu sagen vor allem Deutschlands Presse. Leider sehe ich darin keinerlei konstruktive und proaktive Einstellung; ausser ACHTUNG! VORSICHT! "Nicht in die Falle treten!" haben sie keine besseren Ansaetze. Es ist eine offensichtliche Sache, die nicht breitgetreten werden muss. Wie bei den Kommentaren hier schon erwaehnt wurde, gaebe es viele weitere Beispiele, nicht nur China. Ich persoenlich denke da an 1936, Olympia zur NS-Zeit. Auch da wurde Olympia hier und da geformt, so dass es perfekt zur Machtdarstellung Hitlers diente. Wenn wir schlau genug sind, zu wissen, dass es eine Inszenierung ist, dann muessen wir auch nicht krampfhaft nach Authentizitaet in den Medien schreien. Meine (plumpe) Reaktion als ich den Artikel las:" Ja nee, is klar...weiss doch jedes Kind, hab ich tausendmal gehoert..irgendwelche andere Ansaetze, die MOEGLICHERWEISE eine weitsichtigere und zur Konvergenz fuehrende Perspektive traegt?"

Auf den ersten Blick möchte man Ihnen zustimmen, doch bei näherer Betrachtung Ihres Statements kommt man um einen exakten Vergleich nicht umhin. Stellen Sie die politischen Machenschaften zum Vergelich, ähneln die sich auf den ersten Blick. Doch vergessen Sie dabei nicht die Menschen! Wir haben gerade in unserem Land ein sehr gutes Beispiel dafür geliefert bekommen. Letztlich sind die Politiker an den Menschen gescheitert, die gerade wir immer nur als homogene Masse gesehen haben. D i e DDR! Das stupide Aufzählen von Verfehlungen politisch Agierender ist müssig und führt zu einem völlig falschen Volksbild. D i e Amerikaner; d i e Russen; d i e Chinesen....! Es sind die politischen Systeme die zu kritisieren sind. Aber Kritik und Verteufelung von aussen helfen da nicht weiter. Anreize für die Menschen, ihre Systeme von innen zu erneuern, sind da wesentlich hilfreicher. Oberflächendebatten dienen den Systemen nicht den Menschen, die in diesen Systemen leben.

Die, die die Authentiztiät bei den Spielen fordern, tun das, da sie ausserhalb dieses Untehaltungsbereiches in der perfekten Inszenierung des Alltags leben, von dem sie sich erholen wollen. Somit kann man sagen, daß die, die die Spiele als perfekte Inszenierung sehen wollten, tagtäglich in einem realistischeren Umfeld leben und sich davon erholen wollen. Beide wollen dasselbe: sich von einer Extremposition erholen, indem sie direkt zum anderen extremen Pol pendeln.