Beruf und Familie

Was ist nur mit den Frauen los?

Es ist eine Frechheit. Wie kann es sein, daß 2006 das Kinderkriegen zur alleinigen Frauensache erklärt wird? Warum ist so wenig von den Männern die Rede? Was geschehen muß, um die Deutschen vor dem Aussterben zu bewahren.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. August 2006 15:42

Völlig kostenlose Kinderbetreuung (5)

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

[Fortsetzung] ... Und wenn nur hervorragend ausgebildetes Personal zum Einsatz kommt, dann zahle ich sogar noch wesentlich mehr.”

So läuft der Hase!

Nochmal: Ich habe nichts gegen die Betreuung von Kindern – soweit wir uns das leisten können. Eine Erhöhung der Neuverschuldung des Staates kommt dafür aber nicht in Frage. – Meinetwegen können wir auch über eine für Patienten kostenlose medizinische Versorgung nachdenken, aber nur, wenn jemand genau und seriös darlegt, wie sie finanziert werden soll. Alles andere ist Unfug.

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12. August 2006 15:41

Völlig kostenlose Kinderbetreuung (4)

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

[Fortsetzung] ... werden in den nächsten Jahrzehnten völlig aus dem Ruder laufen. Schön, wenn wir jetzt laut über neue finanzielle Kraftakte für den Staat nachdenken! Ein bisserl weltfremd halt, aber sonst ganz ok.

Wenn ich die ganze Diskussion so mitverfolge, muß ich leider davon ausgehen, daß viele Bürger(innen) zwar ganz gern die Politiker für die Finanzmisere des Staates verantwortlich machen, selbst aber gar nichts begriffen haben und ohne Unterlaß vom Staat immer mehr Geld einfordern. Ich fürchte leider, daß unser Staat finanziell an die Wand gefahren wird, und zwar schneller, als die meisten Menschen in unserer Gesellschaft es sich vorstellen können. Und nicht „die Politiker”, sondern die Bürger(innen), die den Hals einfach nicht vollkriegen können, sind schuld an dieser Entwicklung.

Daher kann ich nur sagen: Keine finanziellen Forderungen bitte, ohne daß genauestens und in seriöser Weise erklärt wird, wo dieses Geld herkommen soll!

Unseriös und unerfüllbar ist: „Ich fordere eine kostenlose Kinderbetreuung.”

In Ordnung ist: „Ich fordere die Einrichtung einer Kinderbetreuung und bin bereit, für die entstehenden Kosten aufzukommen – entweder über Gebühren oder über eine deutliche Erhöhung der Einkommensteuer ...

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12. August 2006 15:34

Kinderbetreuung „völlig kostenlos” (2)

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

Wer hat sich denn mal überlegt, was die ganze professionelle Betreuung – vom Kleinkind bis zum Abitur – kostet? Die Kommunen freuen sich bestimmt, wenn sie nicht nur (weitere) Kindergrippen, Kindertagesstätten und Kindergärten einrichten, sondern dafür auch noch lauter gutbezahlte Akademiker-Vollzeitstellen schaffen sollen. Und es wird auch nicht ausreichen, wenn die Schulen den Kindern ganztags offenstehen. Die Kinder wollen ja auch mal „raus”, etwa radfahren, Fußball spielen, etwas einkaufen usw., was aber mit der schulischen Aufsichtspflicht leider gar nicht gut vereinbar ist. Wenn ich daran denke, daß die Schüler derzeit vielfach in Riesenklassen mit ca. 34 Schülern unterrichtet werden, dann möge sich bitte niemand einbilden, wir könnten in der restlichen Zeit des Tages niedliche Kleingruppen bilden, in denen die lieben Kinder ach so toll betreut, versorgt und gefördert werden ...

Wir werden in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten erleben müssen, was eigentlich jeder schon vernommen haben sollte: Daß der Staat sich längst finanziell total übernommen hat und leider keine Aussicht auf eine ernsthafte Haushaltskonsolidierung besteht. Die Kosten sämtlicher Sozialkassen (Krankenkassen, Rentenkasse, Pensionen, Pflegekasse, ...)

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12. August 2006 15:31

Kinderbetreuung „völlig kostenlos” (1)

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

Wie heißt es doch im Artikel? „Eine völlig kostenlose Kinderbetreuung muß her.” / „In erster Linie ist jetzt der Staat gefragt.” Gut gesagt! Das drückt aus, worin unser Hauptproblem heutzutage besteht: Wenn der Staat nicht die Probleme für uns löst, sind wir aufgeschmissen.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich will nicht zurück zu den „guten alten Zeiten” oder Frauen an „Heim und Herd” verbannen. Ich habe nur etwas dagegen, daß wir den Staat als eine Institution betrachten, von der wir unablässig fordern, fordern, fordern, fordern und – fordern können. Die Illusion, die mit Worten wie „völlig kostenlos” verbreitet wird, halte ich für unerträglich und unverantwortlich.

Was der Staat finanziert, zahlen am Ende wir, sei es über Steuern, Abgaben oder Gebühren. Dies gilt es zu bedenken, wenn eine hochprofessionelle Rund-um-Betreuung für Kinder jeden Alters gefordert wird und wenn für diese Betreuung ausschließlich „exzellent ausgebildetes Betreuungspersonal” (also Akademiker) herangezogen werden soll, das mit den Kindern nicht nur Bauklötzchen spielt, sondern für jede Gelegenheit das passende pädagogische Konzept parat hat.

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23. März 2006 10:48

Empörte alte Herren

Richard Herden (richardherdenqwert)

ereifern sich darüber, dass "die jungen Dinger"
ihnen nicht mehr klaglos zu Diensten sind wie
in der "guten alten Zeit".

Es ist wahr: jeder Fortschritt in den Menschenrechten
fordert seinen Preis. Es gibt immer zunächst auch "Opfer",
die dadurch ihre Privilegien verlieren.

Als in Amerika die Sklaverei abgeschafft wurde, standen die Besitzer der Baumwollplantagen vor der Frage, wer denn nun die ganze Arbeit erledigen sollte. In der Folge entwickelten sich Arbeitsverträge und Tarifparteien.

So ähnlich ist es, seit (ein paar Jahrzehnten) Frauen in
Deutschland nicht mehr per Gesetz als Gebärmaschinen
und Lustobjekte kostenlos zur Verfügung stehen.

Entweder die Männer machen mit und leisten ihren Teil oder wir kommen nicht weiter.

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22. März 2006 17:06

Frauen sollen arbeiten...

Niko Akathari (NikoA)

..., denn sonst geht der so gelobhudelte Staat noch pleite. Doppelverdiener zahlen deutlich mehr Steuern und "Sozialabgaben". Der Staat hilft nicht, er zockt ab. Und seine Leute haben jeden Grund für die Propaganda berufstätig zu sein. Das fängt in den staatlichen Schulen schon an. Sie leben nämlich davon.

Der Artikel fängt stark an, um dann so schwach zu enden, wie zur Zeit alles in Deutschland: Der Staat (wer immer das sein mag) solls richten!

Diese Vernunftlosigkeit, die nicht versteht, daß der Staat nichts, aber auch gar nichts schaffen kann, sondern immer nur kostet und Fehlentscheidungen produziert kostet uns noch den Hals. Warum benutzt der Staat denn Zwang? Warum vertraut niemand mehr freiwilligem Handeln? In allen Bereichen!

Die Bild-Zeitung macht auch wieder Druck, als wenn die staatlichen Zwänge nicht schon reichen würden. Es ist eine Schande und bringt gar nichts außer einmal mehr zu suggerieren, daß man schön so leben sollte, wie es alle tun.

Mit der Abnahme an wirtschaftlicher Freiheit, die die wesentlichste ist, und mit zunehmender staatlich-monopolistischer Halbbildung fliehen die Menschen offensichtlich in Selbstmord, Depression, Auswanderung und Nachwuchsverweigerung. Nie geborene und Tote kann man nicht besteuern und die zahlen auch nicht in die staatliche Einheitsrente ein. Das kapieren inzwischen sogar die Politiker der Deutschen Einheitsregierung.

Wir sind DDR. Und das hat schon 'mal nicht geklappt.

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21. März 2006 00:51

Was ist nur mit den Frauen los.

Achim de Jong (carljung)

Wenn ich das richtig sehe, versteht sich die Frankfurter Allgemeine als eine Wirtschaftszeitung, die dem klassischen Liberalismus nahe steht.
Wenn ich das richtig verstanden habe, so geht doch der Liberalismus davon aus, dass sich dann, wenn jeder Mensch seinen Vorteil sucht, das letztlich durch die Marktkräft zum Wohl für alle führt.
Und wenn nun liberal denkende Frauen sich entschließen, wegen Karriere und Selbstverwirklichung oder weil es eben ihrer Lebensplanung entspricht, auf Kinder zu verzichten, dann ist das ihr gutes Recht. Sie handeln nach ihren Bedürfnissen und schaffen durch dieses Handeln einen Bedarf (an qualifizierten Arbeitsplätzen), der sich nicht auf Windeln und Kindernahrung erstreckt. Auch das ist gut. Sie und ihre Art zu sein, ihre Gene und ihre Kultur geheb vom Markt des Lebens und übrig bleiben Männer und Frauen, deren Kultur und deren Fühlen traditioneller, familien- und kinderfreundlicher ist und auch das ist gut. Denn der Markt regelt alles, auch der Markt des Lebens, und die Selbstverliebten, die Karrieregeilen und die Raffer haben auf dieser Welt keinen Platz, wegen Nachwuchsmangels. So ein Pech aber auch.
Ergo: Gott ist ein Betriebswirt, ein echter Liberaler.

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20. März 2006 11:38

Und noch etwas...

Marta Rublik (Vitruvia)

Der Vater des Kindes, auch erst 23 Jahre alt, kann sich sehr gut mit der Vaterrolle indentifizieren.
Die Schwangerschaft war nicht geplant, wir waren wirklich noch sehr jung.

Und trotzdem widerspricht unsere kleine Familie jedem gesellschaftlichen Standard.

Ob das daran liegt, dass uns unsere Eltern beigebracht haben, dass man zwar für seinen Erfolg hart arbeiten muss, aber gerade Kinder und Familie einem einen Sinn im Leben vermitteln ?

Obwohl der Papa so früh Vater wurde, obwohl er nicht jeden Abend mit seinen Kumpels unterwegs sein kann und obwohl er einen Großteil seines Geldes für Spielzeugautos ausgibt, findet auch er (!!!), dass der Kleine das Beste ist, was ihm passieren konnte.

Vor 5 Jahren war mein Freund noch überzeugtes Einzelkind. Heute überlegt er, dass er doch lieber zweifacher Papa wäre... Vielleicht nicht gleich jetzt, aber in wenigen Jahren. Auf jeden Fall, bevor wir 30 sind.

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20. März 2006 11:25

Lebendes Beispiel, aber gigantische Ausnahme

Marta Rublik (Vitruvia)

Ich bin eine Ausnahme: Schwanger mit 17, Mutter mit 18. Mit 20 habe ich mein Abitur bestanden. Und zwar auf einem "normalen" Gymnasium, ohne Abendschule, o.ä. Mein Freund ist auch nur ein halbes Jahr älter als ich.
Wir leben zu dritt, stecken beide mitten in der Ausbildung.

Ohne eingebildet klingen zu wollen, denke ich, dass ich schon ein wenig was geschafft habe, in meinem Leben. Wir verdienen unser Geld selbst, zahlen die Miete pünktlich. Unsere Eltern unterstützen uns "persönlich", also mit Rat und Tat, weniger finanziell.
Unser Sohn, mittlerweile 5, ist seinen Kindergartenfreunden intellektuell eher etwas voraus als hinterher.
Klingt ja alles ganz gut, oder? Warum aber werde ich jeden Tag schief angeguckt, weil ich mit 23 so ein Leben führe? Ich denke, da ist das, von einigen Lesern schon genannte, Hauptproblem.

Es kann nicht sein, dass es so "unnormal" (hab auch schon "asozial" gehört) ist, eine funktionierende Familie zu haben UND sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und ganz nebenbei: Es ist zwar nicht einfach im herkömmlichen Sinne, aber es ist auf jeden Fall möglich, wenn man sich seine Zukunft strukturiert.

Menschen über 30! Das was ich kann, könnt Ihr doch sicher schon lange!
Klar, wäre es einfacher, wenn ich finanziell mehr Möglichkeiten hätte.Mag sein, dass ich nicht mit 25 Richtung Management blicke. Vielleicht brauche ich ein paar Jahre länger. Na und ? Ist das schlimm?

Ich verstehe nicht, warum dass so vielen so unverständlich ist...

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20. März 2006 09:31

Nachtrag

Andreas Seidl (ASeidl)

zu meinem Beitrag.

Die alte Bundesregierung hat ein Gesetz gemacht, wonach Vaterschaftstests ohne Zustimmung der Mutter illegal sind und vor Gericht keine Beweiskraft haben.

Die Begründung der Justizministerin war, zu vermeiden, daß die Alleinerziehenden Mütter in die Sozialhilfe abgleiten!

Hier wird von staatlicher Seite die Aufdeckung eines Betruges verboten - der Nutznieser ist eben dieser Staat!

Eine bessere Wertschätzung familienwilliger Männer könnte man nicht ausdrücken! Wenn Menschen sich mit dem geltenden Recht nicht mehr identifizieren ist es auch kein Wunder, wenn sie sich entziehen.

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19. März 2006 21:58

Danke

Torsten Klier (TorstenKlier)

Eigentlich ist der Artikel von Frau Adorján schon ein gewaltiger Fortschritt.
Sie verzichtet darauf, Männer pauschal als Verbrecher, Vergewaltiger und Kinderschänder darzustellen. Selbst das Thema „häusliche Gewalt“ (unter der nach Feststellung der rot-grünen Bundesregierung 38% aller Frauen leiden) kommt nicht vor.
Nein, Männer sind nur noch ganz allgemein verantwortungslose faule Säcke.
Es geht voran.
Vielen Dank.

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19. März 2006 21:27

Was ist nur mit den Zeitungen los?

Wolfgang Rettig (Hustensaft13)

Der Artikel von Frau Adorján ist für meinen Geschmack ziemlich aggressiv gegen Männer im allgemeinen gerichtet, obwohl der Anlaß doch eigentlich die Anprangerung von Erfolgsfrauen in der Bild-Zeitung ist. Aber was geht denn bittesehr eine Tageszeitung an, ob Frau oder Mann Eltern werden wollen? Muß man der Einmischung in privateste Dinge durch die BILD noch einen draufsetzen und sozusagen in Ergänzung nun die Männer auf die Anklagebank setzen?


Inhaltlich habe ich besonders einen Kritikpunkt: der laute Ruf nach dem Staat, der ein gesellschaftliches Problem lösen soll. Das ist der Ruf, den Bock zum Gärtner zu machen.

Ein Staat, der das gesellschaftliche und auch das private Leben immer stärker einschnürt, löst solche Probleme nicht, er stellt sie her!
Der Sozialstaat wird quasi wie eine Staatsreligion angebetet und verteidigt, landauf landab und von Frau Adorján erneut wird er angerufen, das Volk vor dem Aussterben zu bewahren. Als wäre der Staat ein allmächtiger Fruchtbarkeitsgott, dem man sich erwartungsfroh unterwirft, und auf den man dann zornig ist, wenn seine Allmacht sich nicht zeigt.

Pech gehabt, das war die falsche Religion, die falsche Ideologie. An der biologischen Frage zeigt sich nun in aller Deutlichkeit, wo der Staatsgott endgültig versagt. Dem Irrglauben weiter anzuhängen, diese Zeit hat das Land nicht mehr, der Preis dafür ist inzwischen nicht mehr bezahlbar.

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19. März 2006 19:06

maenner - vaeter

michael ffm (michaelffm)

fragt auch jemand mal, WARUM der anteil der unwilligen maenner so hoch ist?
mein vorschlag:
eindeutige gesetzliche bestimmungen ueber das gemeinsame sorgerecht und die gemeinsame unterhaltspflicht nach einer scheidung.(heute sind die gerichte nach wie vor die reinsten bollwerke von "maennerfeindlichkeit"....)
und zudem:
wieder etwas mehr "maennliches" in der oeffentlichen und privaten erziehung,ein bisserl mehr natur halt...

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19. März 2006 18:19

Schuldzuweisungen zwischen den Geschlechtern bringen nichts

Andreas Seidl (ASeidl)

Die Tatsache, daß Männer wie Frauen vor der Verantwortung, die Kinder bedeuten, zurückschrecken hat meiner Meinung nach ihre Ursache darin, daß unsere Gesellschaft in ihrem Paradies des staatlichen wohlbehütet sein, ein generelles Problem entwickelt hat, Verantwortung für sich, geschweige denn für andere zu übernehmen. Der Staat hat die Rolle der Familie übernommen, Lebensrisiken abzumildern, nun nehmen die Menschen eben diese Rolle auch in Anspruch.

Eine zweite Ursache liegt in der Tatsache, daß gerade Medien, Politiker und Werbung die neuen Ideale von Karriere und aktiver Lebensgestaltung lehren, auch wenn bei 9 v. 10 die Karriere zu mindest Illusion bleibt. Jedoch ist zu bedenken, daß dieser moderne Lebensplan noch zu jung ist, um wirklich bewertet werden zu können, denn im hohen Alter werden viele heute bewußt kinderlose ihre Gleichaltrigen beneiden, die regelmäsig Besuch ihrer Kinder und Enkel bekommen. Eine hohe Suizidrate Vereinsamter könnte die Folge sein.

Ich glaube auch nicht, daß kostenlose ganztägige Betreuung auf dem Hintergrund des oben genannten etwas ändert, zudem auch das Beispiel Frankreich falsch ist, da die hohe Kinderzahl im Wesentlichen auf Einwanderer aus Nordafrika zurückzuführen ist. Geben wir uns also nicht Illusionen hin, sondern setzen wir uns mit dem Thema wirklich auseinander. Die Lösung liegt nicht bei der Regierung sondern im Bewußtsein jedes Einzelnen, was er sich vom Leben erwartet.

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19. März 2006 17:21

Das Fähnchen wird schön nach dem Wind gedreht!

walter brühn (walterb)

Warum das Kinderkriegen zur alleinigen Frauensache erklärt wird? Ganz einfach, weil Frauen das zur Frauensache erklärt haben. Ansonsten müßten sie ja mit einem Mann darüber sprechen, daß auch er eventuell Kinder möchte. In dieser in Jahrzehnten gewachsenen Blockladehaltung manifestiert sich ein Verhalten, daß es Männern nahezu unmöglich macht, sich nicht ausschließlich als vorhersehbarer Zahlidiot, sondern eher als verantwortungsvoller Vater zu sehen. Meine Kinder sind gottseidank erwachsen. Heute würde ich nicht mehr zu einem Vater. Wohl wissend, was mir dadurch entgeht. Aber als juristisches Neutrum würde ich mich nicht behandeln lassen.
Männer kommen und gehen nicht, wann sie wollen, wie Sie schreiben, sondern Männer sollen kommen und gehen wenn sie will. Da Ihre Einstellung heute keine besondere Provokation oder gar ein neuer Gedanke darstellt, hoffe ich, daß noch viele Männer in den Zeugungsstreik treten, den ihnen ihre Frauen aufgezwungen haben.
Danke.
wb

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19. März 2006 17:12

Herr Grütgen - Steuerklasse 3 für Väter

A. Ro-Nori (Steuerzahler)

Der angesproche Punkt von Herr Grütgen ist absolut wichtig. Unterhaltspflichtige Väter versorgen für eine Familie und sollten in Steuerklasse 3 bleiben.



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19. März 2006 16:35

Gesellschaft erkennt erziehende Väter nicht an

Moritz Liedtke (Folko)

Richtig ist sicherlich, dass der Staat aktuell nicht die nötigen Rahmenbedinungen bietet, sowohl was Betreunug angeht, als auch die Rechte der Männer hinsichtlich des Sorgerechts nach einer Scheidung.
(Und als ehemaliges Kind einer berufstätigen Mutter und auch Scheidungskind (beim Vater geblieben) habe ich da zumindestens eine direkte Einsicht, auch wenn mir damals sicherlich der nötige Überblick fehlte.)
Ein anderes Problem ist unsere Gesellschaft. Ein Mann, der Erziehungsurlaub nimmt wird einerseits komisch angeguckt. Andererseits lernt man als Mann schon früh, dass Frauen gerne die coolen (Kariere-)Typen bevorzugen, zumindestens wenn es nicht gleich um Familiengründung geht.
Ergo passt man(n) sich an und gibt lieber den Coolen anstatt den Familienmenschen, der gerne auch (s)einen Anteil am Auwachsen der Kinder miterleben würde.

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19. März 2006 15:12

Ausgenommen!

Stefanie Neubert (contactsteff)

Herr Grütgen und andere von solchen Fällen betroffene Männer und Frauen sind aus meinem Kommentar selbstverständlich ausgenommen. Möchte das anschliessend nur ausdrücklich betonen!

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19. März 2006 15:07

Frauen und Männer, deren Kinder und die Werte

Stefanie Neubert (contactsteff)

Was mich bei diesen sehr interessanten und durchaus auch richtigen Artikeln zu den oben genannten Themen schon ein bisschen wundert.. und auch bei einigen Kommentaren..:
Ich werde einfach den Eindruck nicht los (das ist jetzt natürlich vollkommen subjektiv und ich will auch niemanden persönlich damit angreifen), dass in Deutschland immer noch alle glauben, das Leben müsste auf die eine oder andere Weise ablaufen wie ein Urlaub mit Vollpension. Wenn dann Probleme auftauchen, stellen sich immer noch alle mit Schmollmund in die Ecke und sagen: das stand im Prospekt jetzt aber nicht so drinn, das ist die Schuld des Reiseveranstalters.
Die aufkommende Diskussion ist richtig und wichtig, sie sollte von möglichst vielen Standpunkten aus beleuchtet werden. Wenn dann endlich mal alle begreifen, dass das Leben eben keine Ideallösungen für alle bietet, äusserst risikoreich ist und im schlimmsten Fall mit dem Verlust des selben enden kann, dann können wir vielleicht auch mal wieder normal Beziehungen führen, Kinder kriegen und uns über andere Dinge unterhalten.

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19. März 2006 14:31

160 Mill. Bürger in der BRD

A. Ro-Nori (Steuerzahler)

Frauen und Männer wollen Eltern sein! Der Meinung bin ich!

Ich betone noch einmal, die Perspektiven in Deutschland sind nicht gerade so, dass eine Frau und Mann es verantworten wollen, in diesen Staat oder dieses System Kinder zu gebären. Wir werden diese Entwicklungen auch noch in anderen Staaten des absoluten Kapitalismus sehen, sie hat längst begonnen.

Die vorgebrachten Gründe sind Augenwischerei. Es ist keine Antibabypille, keine falsche Partnerwahl oder Karrieregeilheit der Grund. Jede Frau stellt Überlegungen ab dem 30 Lebensjahr an, ob sie Mutter werden will. Und die Mehrheit entscheidet sich offensichtlich gegen Kinder, weil die Perspektiven für die späteren Erwachsenen schlicht weg fehlen; Arbeitsplätze, Bildung, Gesundheit, Umwelt.

Sollen nach dem Wunsch der Politik in 100 Jahren 160 Millionen Menschen in Deutschland leben oder was soll diese Diskussion?

Hier wird wieder die Forderung nach unendlichem Wachstum breitgetreten, das es nie geben wird.

Während der Industrialisierung gab es Kinderarbeit, weil die Väter nicht eingestellt wurden um die billige Arbeitskraft der Kinder auszunutzen. Schulbildung gab es nur für Bessergestellte, daran haben die Gewerkschaften etwas geändert. Jetzt werden alle Errungenschaften der Zivilisation und Gleichberechtigung per Gesetz gekappt. Kinder in diese Welt - Nein DANKE!

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19. März 2006 13:32

Gefragt ist Familienbande und Umverteilung der Arbeit auf Minderqualifizierte

Stefanie Kurtenbach (Kurtenbach)

Nirgends so deutlich wie in der Kinderbetreueung, spiegeln sich zwei entscheidene Gesellschaftscharakteristika Deutschlands wieder; die dünner immer werdende Familienbande und die staatlich abgelehnte Umverteilung von Arbeit auf Minderqualifizierte.

Grundsätzlich muss nicht jede Frau auch 24 Stunden am Tag für Ihr Kind da sein. Dies mag in den ersten zwei Lebensjahren ein schöner Luxus sein, welcher mit dem Erziehungsgeld auch honoriert wird. Spätestens nach 48 Monaten Kinderbetreueung, bei mehrern Kinder auch länger, sollte es möglich sein wieder Arbeit zu finden. Bleibt das Problem der Fürsorge für den Nachwuchs. Sicherlich ist der Aufbau von Kinderkrippen eine Möglichkeit, doch diese steuerfinanziert zu betreiben ein immenser finanzieller Aufwand. Bleiben zwei Alternativen - die kostenlose Betreuung durch nahe Verwandte wie Großeltern oder die kostengünstige Betreuung durch eine Tagesmutter. Warum ist es denn nicht möglich die Kinder wenigsten Halbtags bei der Großmutter in Aufsicht zu geben?
Sollte es dennoch nicht möglich sein auf Hilfe innerhalb der Familie zurückzugreifen, so stellt der Deutsche Staat erheblich Hindernisse für die Beschäftigung einer Tagesmutter in den Weg. Sozialversicherungen in einem Arbeitgeberverhältnis sind nur der Gipfel des Eisbergs, den es zu überwinden gibt. Günstige ausländische Arbeitskräfte mit einem Stundenlohn von wenigen EUR wären eine Alternative, oder das Bewilligen von 1-EUR-Jobs für mehrere Kinder einer Nachbarschaft.

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19. März 2006 13:15

Jetzt reichts!

marcus hoeht (mupsi)

Eine Frechheit ist die Behauptung, "daß die Pille Freiheit vor allem für Männer bedeutet". Tatsächlich hat die Frau die Wahl, ob sie von dem betreffenden Mann (der potentiell immer fruchtbar ist) ein Kind haben will oder nicht. Es gibt genügend Beispiele, in denen Frauen die Pille "vergessen" haben und dann wunschgemäß schwanger geworden sind.
Das Jammerlied auf die "arme überlastete Alleinerziehende" kann ich nicht nachvollziehen. Die Mutter meiner 9jährigen Tochter hat es nach eigener Aussage nicht nötig länger als 30 Stunden die Woche zu arbeiten (obwohl dies aufgrund der Betreuungssituation durch mich und den Schülerladen möglich wäre). Das finanzielle Risiko einer gescheiterten Beziehung wird voll auf die Unterhaltspflichtigen (meist die Väter) überwälzt. Die Düsseldorfer Tabelle sieht für eine 9Jährige 257 € Unterhalt vor die Mutter kassiert neben Steuervorteilen asuch noch das Kindergeld in Höhe von 154€ Das ergibt einen Nettozufluss für die Alleinerziehende von ca. 500€ monatlich! Durch die derzeitige "Treibjagd" auf Männer wird eher ein Zeugungsstreik als eine Motivation erreicht, Kinder in die Welt zu setzen. Leider wird derzeit diese Tendenz von der Politik eher noch unterstützt.

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19. März 2006 13:06

The Simpsons coming home

Benno Wagner (bennowagner)

Der Kommentar des Lesers Weber ("Lust haben, Vater zu sein") verdeutlicht die Ursache und das ganze Ausmaß unserer demographisch gemessenen moralischen Katastrophe. Homer Simpson hätte es kaum besser -- und erschütterner -- vorführen können: wenn 'die Frau' mir 'meine' Kinder erst wegnehmen darf und dann 'ich' mit 'meinem' Geld für 'die' dann noch bezahlen soll, dann habe ich eben 'keine Lust', welche zu --- machen...

Mon dieu!!!

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19. März 2006 12:40

Menschen-Kinder statt High-Tech-Investitionskinder - die Systemfrage kommt dran

Rüdiger Kalupner (Ruediger_Kalupner)

Wer weiß, dass alle Steuerungsstrukturen in Deutschland auf das Wachstum von Kapitalstock und Exportüberschüssen ausgerichtet sind, wer also weiß, dass das Wachstum der High-Tech-Systemkinder das oberste Ziel in Deutschland ist, d.h. der geheime und zugleich offenbare Tyrann aller gesellschaftlicher Innovationen geworden ist, wer also in diesen obersten Steuerungsstrukturen (= Ziele, Realisierungsprozess-Wege, Prämierungs-Bestrafungs-Instrumente) denken kann, der weiß, dass die Forderung, der Staat habe "Bedingungen zu schaffen, in denen Kinderkriegen wieder etwas Selbstverständliches ist" auf den Sturz dieses Wachstumszwang-Tyrannen zielt. Denn weder die Massenarbeitslosigkeit noch der systembedrohliche Rückgang der Geburten usf. sind das natürliche Freie-Spiel-der-Kräfte-Ergebnis einer industriellen Wohlstandsgesellschaft.

Jede Tyrannei von Teilinteressen landet in seiner Systemkrise (= spätestens nach 50 Jahren wird sie zum Ancien Regime), weil sie alle Formen des Natürlich-Selbstläuferisch-Anderen unter dienenden Anpassungsdruck setzen muss. Jeder alternde Systemtyrann muss am Ende dafür sorgen, dass nur noch das wächst oder stabilisiert wird, was seinen Machterhaltinteressen kurzfristig dient. Heute heißt das in Deutschland: Alle Räder müssen rollen für die qualitätive und quantitative Vermehrung unserer High-Tech-Investitions-Kinder. Dabei kommt der Reihe nach alles unter die Räder. Nun ist das System Frau-Mann-Kinder medial dran. Bald wird es die Systemfrage sein.

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19. März 2006 12:37

Deutsche Bahn

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Es ist nur ein Randaspekt, aber in den sogenannten Kinderabteilen sitze ich in der Regel mit anderen Leuten, die wie ich über Akten und ähnlichem brüten. Mag es die Intention der Bahn sein, durch Abschaffung der Abteile und durch wahhlose Verpflichtung zur Fahrt im Großraumwagen ihre Kunden quiekenden Mitfahrern auszusetzen und vor Kindern zu schützen, ist die Gesellschaft immerhin dreist genug, sich diesen Ruheraum mit Namen Kinderabteil nicht nehmen zu lassen.

Davon unberührt bleiben natürlich die im wesentlichen richtigen Gedanken des Artikels. Hinzu kommt natürlich, daß Akademiker, die sich von Zweijahresvertrag zu Zweijahresvertrag hangeln, keine Kinder in die Welt setzen wollen.

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19. März 2006 10:23

Verlust christlicher Werte

Peter Kremer (PeterKremer)

ich spreche da aus eigener Erfahrung wenn ich behaupte, daß ein wesentlicher Grund darin liegt, daß unsere sogenannten gut ausgebildeten Frauen ihre zu Zeiten des andauernden Wirtschaftsaufschwungs während der 70er und 80er Jahre von Eltern und Gesellschaft induzierten Vorstellungen von Wohlstand und Selbstverwirklichungs-möglichkeiten in der Realität mit ihren Partnern nicht verwirklichen können und meinen, daß der Grund in der falschen Partnerwahl lag. Es folgt dann häufig aufgrund unserer pseudoliberalen Unterhaltsgesetzgebung die Scheidung/Trennung was für Kinde(r) und Männer zur lebenslangen Katastrophe wird.
Es ist jetzt wie mit der Wirtschaft, die Arbeitsplätze im Ausland schafft, als die Gewerkschaften durch unrealistische Lohnforderungen die Kosten für die Arbeit in nicht mehr erwirtschaftbare Höhe getrieben hat. Da eine öffentliche Diskussion in den Medien den Arbeitgebern den schwarzen Peter zuschanzte, stimmten sie einfach mit den Füßen ab und schafften Realitäten, über die sich nun alle wundern.
Mit den Männern verhält es sich da ganz ähnlich.
Der Autor hat vor 10 Jahren mit seiner damals auch selbständigen Frau eine gemeinsame Firma gegründet, zwei Kinder in die Welt gesetzt, hat sich Tag und Nacht "gemeinsam" mit seiner damaligen Frau um die Kinder, Haushalt, Firma, Mitarbeiter, etc. gekümmert, wäre an Erschöpfung fast gestorben und hat vor 3 Jahren alles verloren. Was uns fehlt ist nicht der Staat, sondern die Rückbesinnung auf die christlichen Werte.

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19. März 2006 05:58

God is a girl!

Thorsten Pattberg (PhillipPaux)

Ich mag den Satz: "vor dem Aussterben zu bewahren!". Gut moeglich, dass viele Deutsche ueberhaupt gar nicht begriffen haben, in was fuer einer heiklen Lage wird uns befinden. Waherend wir uns vorbildlich nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgepeppelt hatten, was wir wieder einmal unseren Frauen zu verdanken hatten, hatten wir die letzten 30 Jahre verschlafen. Japan und Russland sind die beiden Laender denen wir keine schlaflosen Naechte bereiten sollten, beide haben etwa doppelt soviele Einwohner, und die Auswirkungen sind offensichtlich gewaltig: Japan ist Deutschland wirtschaftlich und technologisch und kulturell weit ueberlegen und wird den Vorsprung noch weiter ausbauen, und die Soviet-Union war das groesste imperialistische Projekt des Jahrhunderts, mit solchen Laender wie Kazachstan, Ukraine, Weissrussland, Polen, Maldova etc. , die praktisch alle immer noch Russisch-Orthodox gepraegt sind, und moralisch durch und durch Slavisch bleiben.
Die Wichtigkeit des Mannes in Deutschland ist in der Tat zweitrangig geworden, NUR die Frauen koennen das Ruder rumreissen, und wir Kerle muessen uns anstrengen und hoffen, dass die Frauen auf deutschen Boden ein neues Interesse entwickeln, Gott stehe uns bei, diese unsere schoene, einmal starke Kultur, aufrechtzuerhalten.

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19. März 2006 00:06

Aussterben,was ist schon dabei?Hauptsache:die Dividenden vermehren sich+wachsen.

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Wie kann man die Deutschen vor Aussterben bewahren?Ganz einfach;man muss sie zu Pandabaeren erklaeren.Dann wird die ganze Welt mithelfen,Bedingungen zu schaffen,die die notwendigen Lebensbedingungen fuer die Pandabaeren schuetzen und in denen sich die Pandabaeren sogar wohlfuehlen und sich wieder vermehren.
Die Sache laeuft leider in eine andere Richtung.Nicht die Bedingungen sollen der Gesellschaft dienen,sondern die Gesellschaft hat den 'Bedingungen'zu dienen,die die Profitmaximierung zum heiligen Ziel erklaert haben.(Oder waren das irgendwelche Leute,die diese Bedingungen postuliert haben,damit die Wirtschaft wieder zum Bluehen gebracht werden koenne?Fuer wen eigentlich?).
Disen heiligen Postulaten muss sich sogar die ganze Welt unterordnen und
zu dienen bereit sein.
Man kann diese meine 'Thesen'ergaenzen, oder zu widerlegen versuchen...
Ich bitte darum.

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18. März 2006 22:41

Lust haben, Vater zu sein

Jürgen Weber (weberjn)

Viele Männer haben Lust, Vater zu sein, aber welcher klar denkende Mann hat Lust, Geldgeber für Kinder zu sein, die ihm seine Frau weggenommen hat? Solange Frauen jederzeit den Vater ihrer Kinder verlassen und ihm seine Kinder wegnehmen können, ohne daß er irgendetwas dagegen tun kann, außer brav seinen Unterhalt zu zahlen und zu hoffen, daß seine Ex ihm nicht auch noch mit allen Tricks den Umgang mit seinen Kindern unterbindet, solange diese väterfeindliche Gesetzgebung besteht, wird den Männern die Lust aufs Vaterwerden mit Gewalt ausgetrieben.

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18. März 2006 22:22

lesenswerte Literatur

Karl Heinz Engstfeld (Jeans)

Zur weiteren Differenzierung und Korrektur einiger Vorurteile bzgl. 'natürlicher' Mutterbilder lese man(n):

Sarah Blaffer Hrdy: Mutter Natur - Die weibliche Seite der Evolution, Berlin 2002

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