Berlins Immobilienmarkt

Babylon für Anfänger

Nicht arm, aber auch nicht sexy: Neubaufassaden in Mitte

Nicht arm, aber auch nicht sexy: Neubaufassaden in Mitte

13. Juli 2008 Wie verkauft man Wohnraum in Berlin, wenn er ein bisschen teurer werden soll: als wären wir in Rom, New York, London, Paris? So versuchen es zumindest die Bauherren und Makler, selbst wenn man vom Penthouse auf die Platte blickt oder der nächste Laden jenseits der übernächsten sechsspurigen Straße liegt.

Drei Inspektionsrundgänge durch eine Stadt, deren Immobilienmarkt neuerdings völlig aus dem Häuschen ist.

1. Die Feier: Italienische Nacht im toten Winkel

2. Das Penthouse: Die Selbstprovenzialisierung Berlins

3. Das Begehren: Wasserstraßenkampf hinter der Jannowitzbrücke

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Bleiben Sie pausenlos informiert. Mit den RSS-Services von FAZ.NET behalten Sie alle Nachrichten stets im Blick. Alle Informationen unter www.faz.net/rss-service

1. Die Feier

Italienische Nacht im toten Winkel

Wo Niemandsland ist, soll italienisches Ambiente locken: Entwurf der “Fellini-Residences“

Hier soll er einziehen, der italienische Geist, und zwar in Apartments, die dann „Lucca“, „Venezia“ oder „Roma“ heißen werden: Wie ein Berliner Bauherr mit einer Prosecco-Party künftige Käufer gewinnen wollte. Von Claudius Seidl

2. Das Penthouse

Die Selbstprovenzialisierung Berlins

Blick auf die Platte für sechstausend Euro im Monat: das “Palladio“ an der Niederwallstraße

Von der Seite erinnert der Bau an die Terrakottatöpfe aus dem Baumarkt, die Mietpreise hier übersteigen die in den teuersten Vierteln von Paris: Mit einer Maklerin im Dachappartement des „Palladio“ in Mitte. Von Niklas Maak

3. Das Begehren

Wasserstraßenkampf auf der Spree

An einem sonnigen Julitag auf der Spree: Schlauchboote vor Investorenkahn

Von einem Ausflugskahn aus sollten sich die Investoren die geplanten Bauprojekte namens „Mediaspree“ schon einmal vorstellen dürfen. Allein: Die „Spree Comtess“ schaffte es nicht zum Bauplatz. Von Peter Richter