
Der ausgewogenen Stellungnahme von Michael Hanfeld zum erstaunlich argumentativ schwachen Artikel von Alice Schwarzer sollte die Beantwortung der Frage hinzugefügt werden, weshalb beide Autoren mit keinem Wort die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zitieren. Frau Schwarzer sei die Lektüre empfohlen "Der Weg zur Freiheit", Gespräche mit Alan Clements, 1997 erschienen im Gustav Lübbe Verlag

Der ausgewogenen Stellungnahme von Michael Hanfeld zum erstaunlich argumentativ schwachen Artikel von Alice Schwarzer sollte die Beantwortung der Frage hinzugefügt werden, weshalb beide Autoren mit keinem Wort die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zitieren. Frau Schwarzer sei die Lektüre empfohlen "Der Weg zur Freiheit", Gespräche mit Alan Clements, 1997 erschienen im Gustav Lübbe Verlag

Betr. Alice Schwarzer’s Aufruf , Myanmar (Burma) zu helfen Lange Zeit hat sicher niemand so trefflich empört über die Geschehnisse in Myanmar (Burma) wie der unselige W.Kremp vom Spiegel. Dann kam Alice Schwarzer und hat mit ihrem Artikel in der FAZ u.a. gewollt, Solidarität und Hilfe mit den den Betroffenen in Myanmar anzumahnen, z.B. durch Besuche, Gespräche, Spenden. Diese aktive Form von Hilfe schafft zumindest Trost und neue Energie, das ungleiche match vielleicht doch noch zu gewinnen. Dafür gehört der Schwarzer (sorry Alice fuer das “der”) die Sympathie der Ausländer hier in Myanmar, die wir auf Besserung hoffen. Man mag die anstehenden Wahlen in 2010 als des Teufels verwerfen, aber haben nicht alle Demokratien klein angefangen, waren wir schon Demokraten und Vorbilder als Weimar unterging? Thailand war von 1932 bis 1997 eine schlecht versteckte Militär-Diktatur und die üben immer noch. Zugegeben, mit diesen Wahlen werden sie es wohl auch dieses Mal nicht schaffen, ihre ungebetenen Herrscher gänzlich loszuwerden. Trefflich formulierte Analysen, wie die von Michael Hanfeld FAZoder von Matussek vom SPIEGEL, tun dies aber noch weniger. Danke Alice Schwarzer. Dipl.Ing Bert Morsbach, Yangon - Myanmar

Auch wenn ich diesen Artikel für lesenswert empfinde, so kann ich das Gefühl nicht vertreiben, dass hier seitens der FAZ Schadenbegrenzung (mal auf die schnelle) bemüht wird. Auch wenn die FAZ für mich weiterhin eine respektable journalistische Adresse bleibt, so hat man sich langsam an die abstrusen Artikel und geistigen Ausfälle der Steinzeitfeministin Schwarzer als ein fester Bestandteil, ja gar ein Markenzeichen dieser Zeitung, gewöhnt. Dass man sich hier aufgerafft hat, die Bundesverdienstkreuz-Trägerin zu widersprechen und zu kritisieren ist für mich die eigentliche Überraschung. Der Verdienst hierfür aber geht auf der ganzen Linie an Matthias Matussek. Dass dieser kritische Mann weiterhin für eine Boulevard-Zeitschrift tätig ist, ist mir seit langem ein Rätsel... aber das ist eine andere Geschichte.

Danke an Herr Hanfeld für seine Sachlichkeit und an Herrn Mattusek für seine absolut notwendige Polemik..

dass Sie die Bilder wieder gerade gehängt haben.

Vielen Dank fuer Ihren Kommentar, Herr Hanfeld. Sie zeigen auf, dass die Junta Burma's/Myanmar's tatsaechlich fuer dieses leidgepruefte Volk das groesste Uebel ist! -- Die Junta hat das Land heruntergewirtschaftet und auch oekologisch ruiniert. Wenn die Generaele jetzt ihren (und nicht die des Landes!!) wahren Freundinnen ein falsches Bild vorgaukeln, ist das eher kriminell angesichts des Leidens der Menschen dort. Im uebrigen erwaehnt die unsaegliche Frau Schwarzer in keiner Zeile, dass die Junta nach den Wahlen 1989 ueber 3000 Menschen -- Studenten darunter! -- ermordet hat. Das ist ihr wohl egal solange sie erzaehlen kann, "ich war da, und da, und ich habe dies und das gesehen ..." -- Wem das von Ihnen empfohlene Buch zu schwer ist, denen empfehle ich Amy Tan's "Saving Fish From Drowning"! -- Auch die Kommentare zu Fr. Schwarzer haben gezeigt, das zum Glueck noch nicht alle Deutsche so irrsinnig wie Fr. Schwarzer denken -- auch Ihnen allen vielen Dank! -- Ex-Kolonialismus ist keine Entschuldigung, das eigene Volk zu knechten und zu unterdruecken!! Totalitaere Herrschaft kann niemals entschuldigt werden. Wer fremde Hilfe stiehlt und umettikiert ist ein Betrueger.