Ein Selbstentwickler: Jürgen Todenhöfer

Einzelkämpfer Jürgen Todenhöfer

Sind wir die Terroristen?

Früher sagten Parteifreunde, er habe nicht alle Tassen im Schrank. Heute tut der frühere CDU-Politiker und heutige Medienmanager Jürgen Todenhöfer komplett verrückte Dinge: Er spricht die Wahrheit über den Irakkrieg aus. Von Nils Minkmar

Lesermeinungen zum Beitrag

31. März 2008 05:49

Soll man lachen oder weinen, Herr Stark, über Ihre kruden ideologischen

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Ausflüsse? Irak ist jetzt eine Art Rechtsstaat, der aber leider in Gewalt und Blut versinkt, so dass es den Leuten praktisch wenig bringt, wenn sie sich über die Ermordung oder Entfürung von Familienmitgliedern bei einem Gericht beschweren dürfen.
Saddam war ein son-of-a-bitch, aber er war zur Zeit seiner Instrumentalisierung gegen Iran unser son-of-a-bitch. Gewöhnliche Krimininalität war nahezu unbekannt, das Abhacken von Händen daher nicht annnähernd so häufig wie heute die Morde und Entführungen durch staatliche Sicherheitskräfte. Unter allen arabischen Ländern (zugegeben keine besonders hohe Messlatte) wies Saddams Irak die höchste Partizipation von Frauen in Bildung und Berufsleben auf, war eine Bildungs- und Gesundheitsoase und zog Menschen aus vielen anderen arabischen Ländern an.
Freilich hat Freiheit ihren Preis; zynisch und menschenverachtend ist es allerdings, wenn Typen wie Bush, Blair oder Sie für die Iraker entscheiden, dass sie diesen Preis gefälligst zu zahlen haben. Die Warnungen vor dem blutigen Chaos im Irak waren zahlreich - die Ideologen der "Freiheit" ignorierten sie und deshalb klebt das Blut der Opfer auch an ihren Händen.

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30. März 2008 20:09

Sind wir Terroristen

Benedikt Gresser (Benediktus)

Jürgen Todenhöfer zeigt, wie wenig die Herkunft entscheiden muß, wohin ein Mensch seinen Weg schließlich geht. Er macht es für diejenigen, die bei einer Einschätzung in ihren - oft wenigen - Schubladen nachschauen, schwer, ihn einzuordnen.
Für diejenigen, die sich bei ihren Zielen von der Welt leiten lassen, die wir unter der Kategorie Herz verbuchen, ist er ein Freund, mit dem man sich einen Austausch wünscht. Ein Austausch, bei dem die natürlichen Grenzen persönlichen Vorstellungsvermögens durchlässig werden können.
Alle Achtung vor solchen "Einzelkämpfern" - ich nenne sie lieber Persönlichkeiten.

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27. März 2008 11:46

Qualitätsjournalismus?

Andreas Frick (Hephaistos)

Ich verstehe nicht, warum die FAS sich den (recht abstrusen) Thesen Todenhöfers so willig anbiedert. Den Abdruck seiner beiden Anzeigen zuvor in der FAZ kann ich gut verstehen. Wenn er oder sein Arbeitgeber für die Verbreitung seiner Thesen zahlt, ist das in Ordnung. Es war problemlos zu erkennen, daß es Anzeigen waren und keine redaktionellen Beiträge. Aber so eine unkritische Berichterstattung über ihn und seine Ansichten ist einfach ein schlechter Witz auf dem Niveau eines Käseblättchens. Qualitätsjournalismus bedeutet, die Dinge von allen Seiten genau zu beleuchten, die Leichen im Keller ans Tageslicht zu befördern, und politisch unkorrekt die Dinge beim Namen zu nennen. Davon ist in diesem Artikel nichts zu spüren. Das ist sehr schade.

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26. März 2008 03:08

Die Wahrheit über den Irakkrieg?... Ist offensichtlich.......

Leonie Verführt (L.Verfuehrt)

In einem zurückliegenden, überschaubaren Zeitraum von etwa 10-15 Jahren ist das irakische Volk zunächst durch die von den USA & Co. betriebenen Wirtschaftssanktionen systematisch 'ausgehungert' worden, um sich dann - mittels eines unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffkrieges - die Kontrolle über die Rohstoffressourcen des Irak zu sichern.

Infolge des unprovozierten Angriffskieges der USA gegen den Irak sind bereits mehr als 1.000.000 Menschenleben ausgelöscht worden. Nimmt man die Opfer aufgrund der vorausgehenden Wirtschaftssanktionen hinzu, sind es bereits mehr als 2.500.000 Tote Iraker.

Sollte man die mutmasslich Verantwortlichen für die vermuteten und zugleich offensichtlichen schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit - wie etwa Herr G.W. Bush, Herr Rumsfeld oder auch Herr Toni Blair - 'nur wegen ihrer schweren Kindheit' - davor verschonen, einem internationalem Gericht und einer gerechten Strafe zugeführt zu werden?!

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25. März 2008 19:30

Todenhöfer leidet an Realitätsverlust

Harald Klingelhöfer (Harald_K)

Wer ein solch politisch-schillerndes Leben wie der Todenhöfer hat, wer plötzlich von rechts nach links driftet, dessen Wandel muß man zu Recht hinterfragen dürfen. Ist das etwa die Weisheit des Alters, die Ihn bewogen hat das Lager zu tauschen, ist es eine Art von Profilierungssucht (bei wem auch immer), oder hat der Mann einfach die Realität verloren, bzw. ignoriert er einfach nur die Wahrheit.
Sicherlich hat Todenhöfer recht, der Irakkrieg war eine Fehlentscheidung der US-Regierung und der Blutzoll an den eigenen Leuten und vieler unschuldiger
Irakis ist schrecklich. Aber man darf nicht vergessen dass die Zahl unschuldiger Toter des Irakkrieges zu einem Großteil auf das Konto verfeindeter religiöser Gruppen im Irak selbst geht.
Todenhöfer irrt gewaltig. Er macht die Opfer zu Tätern. Wir (der Westen)sollen es plötzlich sein. Dazu kann ich nur sagen, der Mann soll die Augen aufmachen, dann sieht er die Realität. Die Bombenbastler und Bombenwerfer sitzen irgendwo im
Grenzgebiet zwischen Afganisthan und Pakistan, und daß Schlimme ist, diese Brut rekrutiert auch noch mit Erfolg hier im Westen seine Leute für ein wahrhaft ungerechten Krieg.

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25. März 2008 12:31

@Detlef Stark - Irakkrieg vs Franz. Revolution?

A. Malliki (a.malliki)

Das sind starke Worte. Sie vergleichen den Irakkrieg mit der franz Revolution. Bei Ihrem Vergleich haben Sie vergessen, dass die franz. Bevölkerung sich selbst von der eigenen Schreckensherrschaft befreite.

Ich bin nachwievor davon überzeugt, dass Amerika sich einen Dreck um den Irak scheren würden, wenn es dort kein Öl gäbe.

Denn ginge es wirklich um die Menschen, hätten die USA niemals Hussein aufrüsten dürfen. Das Embargo nach dem Ersten Irakkrieg war der größte Fehler und sollte eigentlich nach dem Versailler-Vertrag niemals mehr vorkommen - allerhöchstens mit purer Absicht und Kalkül, damit man später in das Land einfallen und es beschlagnahmen kann.

Denn heute ist Demokratie die Öffnung für ausländische Investoren zur Ausbeutung der Rohstoffe ohne Nutzen für die jeweilige Bevölkerung. Hierzu sollten Sie einmal die Kreditverträge mit afrikanischen Staaten lesen.

Es geht also nicht um Demokratie, Freiheit und Menschenwürde sondern schlicht und einfach um Ausbeutung und Versklavung durch Zinsen für die globalisierte Welt.

Es ist armselig, jede Kritik als Verschwörung anzutun, weil die Gegenbeweise fehlen.

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25. März 2008 11:10

FAZ ist unfähig zur Selbstkritik

A. Malliki (a.malliki)

Wenn es darum geht, die Deutsche politische Richtung ins Fadenkreuz zu nehmen, glänzt die FAZ mit journalistischer Überkorrektheit. Hier wird aus allen möglichen Ecken Hintergrund angehäuft, damit ja keiner auf die Idee kommt, dass Todenhöfer in seiner Grundaussage absolut Recht hat.

Am Beispiel China wir offensichtlich wie gespalten unsere Weltanschauung in den Medien geworden ist. China gilt als Besatzer Tibets und wird an den Pranger gestellt und der Menschenrechtsverletzung öffentlich angeklagt. Es wird mit Boykott gedroht.

Im Irak sieht die Situation anders aus: Amerika hat sich in diesen Angriffskrieg gelogen und muß heute ganz offiziell als Besatzer angesehen werden. Die dortigen Unruhen werden uns aber Terrorismus verkauft und die Tötung der Irakischen Bevölkerung als Verteidigung zu deren Freiheit. Wir argumentieren wie die Chinesen, wenn es um Tibet geht.

Afghanistan wurde mit der Begründung überfallen, dass Bin Laden sich in dessen Bergen verstecke. Nach ihm wird schon lange nicht mehr gesucht, aber der Besatzer NATO ist geblieben und jede Gegenwehr der Bevölkerung ist Terrorismus.

Es gilt als korrekt, wenn Araber erschossen und von Bomben zerfetzt werden - alles andere ist Verschwörungstheorie.

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25. März 2008 08:54

Sind wir wirklich besser?

Frank Steinke (dl8waa)

Das Grundproblem auf beiden Seiten ist der feste Glaube daran, die bessere Gesellschaft zu sein. Natürlich läuft mir die Galle über, wenn ich mit neuen Nachrichten aus der islamistischen Welt, mit deren Vorstellungen von Ethik, Religion und Moral konfrontiert werde. Natürlich stimme ich dem Großteil der hiesigen Kommentare zu.

Dennoch stelle ich mir sofort die Frage: Ist es nicht nachvollziehbar, dass auch einem Islamisten die Galle überläuft, wenn er mit unserer Kultur konfrontiert wird? Mit unserem Werteverfall, unserer Umweltzerstörung, unserer Konsumsucht, unserem Verlust sozialer Bindungen und damit einhergehendem Kindermangel, unserem intellektuellen Niedergang der Medien, unserer allgegenwärtigen Pornographie, unserem Streben nach Spaß als höchstem Lebenszweck?

Solange es nicht BEIDEN Seiten gelingt, von ihrem hohen Ross herunterzukommen, werden wir keine friedliche Welt haben.

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25. März 2008 08:40

Wie nett

Thomas Wenzel (Coloneltw)

interessant wie sehr sich die Leute über einen Mann aufregen können aber die Inhalte nicht verstehen.
Wenn wir hier Mathe spielen dann bitte richtig. Saddam war ein Massenmörder der 1 Mio Kurden mit Giftgas umgebracht hat. Gut Bush Senior hat ihm das Gas verkauft und sein Sohn hat die Belege dafür und wollte die Überreste suchen.
Wenn man einem Mörder eine Waffe in die Hand drückt ist man an dem Mord, der dann passiert mitschuldig. Vielleicht hat unser Junior aus texas nicht selbst 1/4 der irakischen Bev. getötet aber er hat dazu beigetragen. Sein Vater ist 1990 nicht ohne Grund an den Grenzen des Iraks stehen geblieben. Denn Ihm war klar der Einmarsch würde mehr Blutvergießen und Bürgerkrieg fördern als es das Wert ist.
Meine Frage ist: Wie können solche Systeme wie Irak, Nordkorea etc entstehen? Wer finanziert sie? Wer liefert die Waffen? Diese Antworten geben Aufschluss auf die wahren Hintermänner. Diese müssen wir los werden dann erledigen sich diese Systeme von selbst. Aber im eigenen Hinterhof wühlt man ungern. Und ja auch Kohl hat Waffen geliefert - wir sind also nicht ganz unschuldig. Um andere zu ändern müssen wir bei uns anfangen.

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24. März 2008 22:42

Schwachsinn

Peter Lichtenstein (PLichtenstein)

mir kommen gleich die Tränen, da hat der Herr Todenhöfer kein PRIVATES Geld gescheut und diverse Zeitungsanzeigen sowie einen dreisprachigen Internetauftritt finanziert.
Seltsam nur, daß das Impressum der Webseite etwas anderes sagt. Dort ist doch zu lesen, die Webseite wird von der VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE GMBH betrieben, einer Bertelsmann-Tochtergesellschaft.
Nach privater Zahlung sieht das aber nicht aus.

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24. März 2008 22:18

Soll das die Wahrheit sein?

Detlef Stark (wool-web)

Der richtige Kommentar von Leser Alexander Schertz kann noch erweitert werden:
Unter Saddam Hussein war der Irak eine blutige Diktatur, jetzt ist es eine Demokratie in Freiheit:
Es gibt eine freiheitliche Verfassung, Irak ist jetzt ein Rechtsstaat (ich selbst habe dort vor Jahren noch mit ansehen müssen, wie man einem Dieb die Hand abhackte), es gibt Parteien, Meinungsfreiheit, Frauengleichheit, Pressefreiheit, Bildungsfreiheit.
Dies ist die andere und positive Seite des Irak-Krieges.
Aber das deutsche Gutmenschentum blendet das alles aus; die Freiheit scheint bei uns Naturgesetz zu sein und Unfreiheit kennen wir ja seit 1989 nicht mehr.
Freiheit kostet leider oft Opfer, das ist seit der französischen Revolution so.
Wollen wir den Irakern die Freiheit vorenthalten?
Detlef Stark

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24. März 2008 21:27

Ewiger Student ... auch im Kopf

Rudolf Valentino (Rudi24)

Todenhöfer amüsiert mit ausgestrecktem Zeigefinger. Unnachahmlich in seiner vor Eitelkeit triefenden Selbstdarstellung als unbeugsamer moralischer Einzelkämpfer gegen den Strom. Tatsächlich käut er einmal mehr einen sentimental aufgepeppten Mainstream wieder. Glücklicherweise nahm die Zahl der Anschläge im Irak in den letzten Monaten spürbar ab. Laut Wikipedia sind inzwischen „zivilgesellschaftliche Regungen gegen den Terrorismus“ bemerkbar. Die al-Qaida hat sich inzwischen unbeliebt gemacht in der Bevölkerung. Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung - meist mit einheimischen Opfern. Das ist die Situation im Irak. Krieg gibt es nur in den Köpfen vieler Journalisten. Und natürlich in dem von Jürgen Todenhöfer. Recht hatte sein Fraktionskollege, als er sagte: „Der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ Genau das Zeug, das man braucht, um heute in den Medien en vogue zu sein.

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24. März 2008 21:09

Linksruck

Henrik Tressing (htressing)

Aus der Entwicklung Ihrer Zeitung her zu beurteilen hat man zunehmend den Eindruck, dass Sie nach links ruecken. Es ist bedrueckend zu sehen, dass sie derart unkritisch ueber Herrn Todenhoefer berichten.
-Schon der Titel besagt, dass alle westler (also alle Amerikaner, Deutsch, Franzosen etc) fuer den Irakkrieg verantwortlich sind ("Sind wir die Terroristen?")
-Das bedeutet dass wir ja alle schuldig sind, uns so fuehlen sollen und daher verstaendnis haben mussen fuer Irakis die selber toeten.
-Weitere Implikationen sind die Gewalttaetigkeit des Islams. Es wird suggereirt dass diese dem aggressiven Handeln des Westens entspringt. Diese Sichtweise ist zutiefst in Frage zu stellen und enspringt eine kurzsichtigen historischen Sichweise bzw. theologischen Unkenntnis.
-Herr Todenhoefer wird als "Einzelkaempfer" beschrieben. Dies ist er nicht, da es dem Zeitgeist entspricht den Westen zu kritisieren, ja zu diabolisieren.
-Ausserdem, so schrecklich und falsch der Irakkrieg ist, Herr Todenhoefer scheint im Besitz der Wahrheit zu sein (definiert er sie ???)
Dazu gaebe es noch mehr zu beanstanden.......

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24. März 2008 19:33

Wer braucht besonders „schräge Helden“?

Herold Binsack (Devin08)

Auch Möllemann war ein Freund der Araber, und was für einer,er was sogar tief in Geschäfte mit ihnen verwickelt – in Waffengeschäfte,versteht sich.Ihm zu Ehren, muss man aber erwähnen,dass er das wenigsten eine Zeitlang im „Interesse“ der Bundesrepublik Deutschland tat.In wessen Interesse agiert ein Todenhöfer?Ich glaube nicht an die Wandlung eines Saulus zum Paulus, nicht in der Neuzeit jedenfalls; dieser Mythos ist wahrlich antik.Und ich denke, um in dieser Frage weiter zu kommen – „who the fuck ist Todenhöfer?“,wie ein Leser das so sinnig in den Raum stellte –,sollte man zweier Dinge nachgehen:Der Knackpunkt dürfte die Geschichte und Rolle der Zeitschrift Burda sein.Wenn ich mich nicht irrre (es waren viele!),war sie genannt in Schmidt-Eenbooms BND-Journalismus-Connection-Triller „Undercover“, als Zeitschrift auf der Gehaltsliste des BND (oder war´s der CIA?), und der zweite Knackpunkt dürfte der virulente postmodern-deutsche Antisemitismus (gelegentlich gar verknüpft mit Antiislamismus – eine dialektische Meisterleistung, zugegeben!) sein.Der BND wildert und sponsert zugleich in der Szene des Antisemitismus und Antiislamismus,was sicherlich keine leichte Aufgabe ist.Dazu braucht man vielleicht b e s o n d e r s schräge Helden

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24. März 2008 19:26

AUSGEWOGEN

günter nicodemus (gnico7)

zeigt sich hier die FAZ.
Es wird Zeit, sich auch der Kehrseite des "Befreiungskrieges" zuzuwenden. Es hätte Bush gut angestanden, bei der Gedenkfeier des 4000. ums Leben gekommenen US-Soldaten auch sein Bedauern über die hunderttausende umgekommenen Zivilisten zu äußern. Aber das wird einfach ausgeblendet, verschwiegen und verdrängt. Sind halt nur Collateralschäden.
Wichtig ist auch, die in dem Artikel auftauchenden Links und Querverweise zu verfolgen.

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