
Ausflüsse? Irak ist jetzt eine Art Rechtsstaat, der aber leider in Gewalt und Blut versinkt, so dass es den Leuten praktisch wenig bringt, wenn sie sich über die Ermordung oder Entfürung von Familienmitgliedern bei einem Gericht beschweren dürfen.
Saddam war ein son-of-a-bitch, aber er war zur Zeit seiner Instrumentalisierung gegen Iran unser son-of-a-bitch. Gewöhnliche Krimininalität war nahezu unbekannt, das Abhacken von Händen daher nicht annnähernd so häufig wie heute die Morde und Entführungen durch staatliche Sicherheitskräfte. Unter allen arabischen Ländern (zugegeben keine besonders hohe Messlatte) wies Saddams Irak die höchste Partizipation von Frauen in Bildung und Berufsleben auf, war eine Bildungs- und Gesundheitsoase und zog Menschen aus vielen anderen arabischen Ländern an.
Freilich hat Freiheit ihren Preis; zynisch und menschenverachtend ist es allerdings, wenn Typen wie Bush, Blair oder Sie für die Iraker entscheiden, dass sie diesen Preis gefälligst zu zahlen haben. Die Warnungen vor dem blutigen Chaos im Irak waren zahlreich - die Ideologen der "Freiheit" ignorierten sie und deshalb klebt das Blut der Opfer auch an ihren Händen.

Jürgen Todenhöfer zeigt, wie wenig die Herkunft entscheiden muß, wohin ein Mensch seinen Weg schließlich geht. Er macht es für diejenigen, die bei einer Einschätzung in ihren - oft wenigen - Schubladen nachschauen, schwer, ihn einzuordnen.
Für diejenigen, die sich bei ihren Zielen von der Welt leiten lassen, die wir unter der Kategorie Herz verbuchen, ist er ein Freund, mit dem man sich einen Austausch wünscht. Ein Austausch, bei dem die natürlichen Grenzen persönlichen Vorstellungsvermögens durchlässig werden können.
Alle Achtung vor solchen "Einzelkämpfern" - ich nenne sie lieber Persönlichkeiten.

Ich verstehe nicht, warum die FAS sich den (recht abstrusen) Thesen Todenhöfers so willig anbiedert. Den Abdruck seiner beiden Anzeigen zuvor in der FAZ kann ich gut verstehen. Wenn er oder sein Arbeitgeber für die Verbreitung seiner Thesen zahlt, ist das in Ordnung. Es war problemlos zu erkennen, daß es Anzeigen waren und keine redaktionellen Beiträge. Aber so eine unkritische Berichterstattung über ihn und seine Ansichten ist einfach ein schlechter Witz auf dem Niveau eines Käseblättchens. Qualitätsjournalismus bedeutet, die Dinge von allen Seiten genau zu beleuchten, die Leichen im Keller ans Tageslicht zu befördern, und politisch unkorrekt die Dinge beim Namen zu nennen. Davon ist in diesem Artikel nichts zu spüren. Das ist sehr schade.

In einem zurückliegenden, überschaubaren Zeitraum von etwa 10-15 Jahren ist das irakische Volk zunächst durch die von den USA & Co. betriebenen Wirtschaftssanktionen systematisch 'ausgehungert' worden, um sich dann - mittels eines unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffkrieges - die Kontrolle über die Rohstoffressourcen des Irak zu sichern.
Infolge des unprovozierten Angriffskieges der USA gegen den Irak sind bereits mehr als 1.000.000 Menschenleben ausgelöscht worden. Nimmt man die Opfer aufgrund der vorausgehenden Wirtschaftssanktionen hinzu, sind es bereits mehr als 2.500.000 Tote Iraker.
Sollte man die mutmasslich Verantwortlichen für die vermuteten und zugleich offensichtlichen schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit - wie etwa Herr G.W. Bush, Herr Rumsfeld oder auch Herr Toni Blair - 'nur wegen ihrer schweren Kindheit' - davor verschonen, einem internationalem Gericht und einer gerechten Strafe zugeführt zu werden?!

Wer ein solch politisch-schillerndes Leben wie der Todenhöfer hat, wer plötzlich von rechts nach links driftet, dessen Wandel muß man zu Recht hinterfragen dürfen. Ist das etwa die Weisheit des Alters, die Ihn bewogen hat das Lager zu tauschen, ist es eine Art von Profilierungssucht (bei wem auch immer), oder hat der Mann einfach die Realität verloren, bzw. ignoriert er einfach nur die Wahrheit.
Sicherlich hat Todenhöfer recht, der Irakkrieg war eine Fehlentscheidung der US-Regierung und der Blutzoll an den eigenen Leuten und vieler unschuldiger
Irakis ist schrecklich. Aber man darf nicht vergessen dass die Zahl unschuldiger Toter des Irakkrieges zu einem Großteil auf das Konto verfeindeter religiöser Gruppen im Irak selbst geht.
Todenhöfer irrt gewaltig. Er macht die Opfer zu Tätern. Wir (der Westen)sollen es plötzlich sein. Dazu kann ich nur sagen, der Mann soll die Augen aufmachen, dann sieht er die Realität. Die Bombenbastler und Bombenwerfer sitzen irgendwo im
Grenzgebiet zwischen Afganisthan und Pakistan, und daß Schlimme ist, diese Brut rekrutiert auch noch mit Erfolg hier im Westen seine Leute für ein wahrhaft ungerechten Krieg.

Das sind starke Worte. Sie vergleichen den Irakkrieg mit der franz Revolution. Bei Ihrem Vergleich haben Sie vergessen, dass die franz. Bevölkerung sich selbst von der eigenen Schreckensherrschaft befreite.
Ich bin nachwievor davon überzeugt, dass Amerika sich einen Dreck um den Irak scheren würden, wenn es dort kein Öl gäbe.
Denn ginge es wirklich um die Menschen, hätten die USA niemals Hussein aufrüsten dürfen. Das Embargo nach dem Ersten Irakkrieg war der größte Fehler und sollte eigentlich nach dem Versailler-Vertrag niemals mehr vorkommen - allerhöchstens mit purer Absicht und Kalkül, damit man später in das Land einfallen und es beschlagnahmen kann.
Denn heute ist Demokratie die Öffnung für ausländische Investoren zur Ausbeutung der Rohstoffe ohne Nutzen für die jeweilige Bevölkerung. Hierzu sollten Sie einmal die Kreditverträge mit afrikanischen Staaten lesen.
Es geht also nicht um Demokratie, Freiheit und Menschenwürde sondern schlicht und einfach um Ausbeutung und Versklavung durch Zinsen für die globalisierte Welt.
Es ist armselig, jede Kritik als Verschwörung anzutun, weil die Gegenbeweise fehlen.

Wenn es darum geht, die Deutsche politische Richtung ins Fadenkreuz zu nehmen, glänzt die FAZ mit journalistischer Überkorrektheit. Hier wird aus allen möglichen Ecken Hintergrund angehäuft, damit ja keiner auf die Idee kommt, dass Todenhöfer in seiner Grundaussage absolut Recht hat.
Am Beispiel China wir offensichtlich wie gespalten unsere Weltanschauung in den Medien geworden ist. China gilt als Besatzer Tibets und wird an den Pranger gestellt und der Menschenrechtsverletzung öffentlich angeklagt. Es wird mit Boykott gedroht.
Im Irak sieht die Situation anders aus: Amerika hat sich in diesen Angriffskrieg gelogen und muß heute ganz offiziell als Besatzer angesehen werden. Die dortigen Unruhen werden uns aber Terrorismus verkauft und die Tötung der Irakischen Bevölkerung als Verteidigung zu deren Freiheit. Wir argumentieren wie die Chinesen, wenn es um Tibet geht.
Afghanistan wurde mit der Begründung überfallen, dass Bin Laden sich in dessen Bergen verstecke. Nach ihm wird schon lange nicht mehr gesucht, aber der Besatzer NATO ist geblieben und jede Gegenwehr der Bevölkerung ist Terrorismus.
Es gilt als korrekt, wenn Araber erschossen und von Bomben zerfetzt werden - alles andere ist Verschwörungstheorie.

Das Grundproblem auf beiden Seiten ist der feste Glaube daran, die bessere Gesellschaft zu sein. Natürlich läuft mir die Galle über, wenn ich mit neuen Nachrichten aus der islamistischen Welt, mit deren Vorstellungen von Ethik, Religion und Moral konfrontiert werde. Natürlich stimme ich dem Großteil der hiesigen Kommentare zu.
Dennoch stelle ich mir sofort die Frage: Ist es nicht nachvollziehbar, dass auch einem Islamisten die Galle überläuft, wenn er mit unserer Kultur konfrontiert wird? Mit unserem Werteverfall, unserer Umweltzerstörung, unserer Konsumsucht, unserem Verlust sozialer Bindungen und damit einhergehendem Kindermangel, unserem intellektuellen Niedergang der Medien, unserer allgegenwärtigen Pornographie, unserem Streben nach Spaß als höchstem Lebenszweck?
Solange es nicht BEIDEN Seiten gelingt, von ihrem hohen Ross herunterzukommen, werden wir keine friedliche Welt haben.

interessant wie sehr sich die Leute über einen Mann aufregen können aber die Inhalte nicht verstehen.
Wenn wir hier Mathe spielen dann bitte richtig. Saddam war ein Massenmörder der 1 Mio Kurden mit Giftgas umgebracht hat. Gut Bush Senior hat ihm das Gas verkauft und sein Sohn hat die Belege dafür und wollte die Überreste suchen.
Wenn man einem Mörder eine Waffe in die Hand drückt ist man an dem Mord, der dann passiert mitschuldig. Vielleicht hat unser Junior aus texas nicht selbst 1/4 der irakischen Bev. getötet aber er hat dazu beigetragen. Sein Vater ist 1990 nicht ohne Grund an den Grenzen des Iraks stehen geblieben. Denn Ihm war klar der Einmarsch würde mehr Blutvergießen und Bürgerkrieg fördern als es das Wert ist.
Meine Frage ist: Wie können solche Systeme wie Irak, Nordkorea etc entstehen? Wer finanziert sie? Wer liefert die Waffen? Diese Antworten geben Aufschluss auf die wahren Hintermänner. Diese müssen wir los werden dann erledigen sich diese Systeme von selbst. Aber im eigenen Hinterhof wühlt man ungern. Und ja auch Kohl hat Waffen geliefert - wir sind also nicht ganz unschuldig. Um andere zu ändern müssen wir bei uns anfangen.

mir kommen gleich die Tränen, da hat der Herr Todenhöfer kein PRIVATES Geld gescheut und diverse Zeitungsanzeigen sowie einen dreisprachigen Internetauftritt finanziert.
Seltsam nur, daß das Impressum der Webseite etwas anderes sagt. Dort ist doch zu lesen, die Webseite wird von der VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE GMBH betrieben, einer Bertelsmann-Tochtergesellschaft.
Nach privater Zahlung sieht das aber nicht aus.

Der richtige Kommentar von Leser Alexander Schertz kann noch erweitert werden:
Unter Saddam Hussein war der Irak eine blutige Diktatur, jetzt ist es eine Demokratie in Freiheit:
Es gibt eine freiheitliche Verfassung, Irak ist jetzt ein Rechtsstaat (ich selbst habe dort vor Jahren noch mit ansehen müssen, wie man einem Dieb die Hand abhackte), es gibt Parteien, Meinungsfreiheit, Frauengleichheit, Pressefreiheit, Bildungsfreiheit.
Dies ist die andere und positive Seite des Irak-Krieges.
Aber das deutsche Gutmenschentum blendet das alles aus; die Freiheit scheint bei uns Naturgesetz zu sein und Unfreiheit kennen wir ja seit 1989 nicht mehr.
Freiheit kostet leider oft Opfer, das ist seit der französischen Revolution so.
Wollen wir den Irakern die Freiheit vorenthalten?
Detlef Stark

Todenhöfer amüsiert mit ausgestrecktem Zeigefinger. Unnachahmlich in seiner vor Eitelkeit triefenden Selbstdarstellung als unbeugsamer moralischer Einzelkämpfer gegen den Strom. Tatsächlich käut er einmal mehr einen sentimental aufgepeppten Mainstream wieder. Glücklicherweise nahm die Zahl der Anschläge im Irak in den letzten Monaten spürbar ab. Laut Wikipedia sind inzwischen „zivilgesellschaftliche Regungen gegen den Terrorismus“ bemerkbar. Die al-Qaida hat sich inzwischen unbeliebt gemacht in der Bevölkerung. Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung - meist mit einheimischen Opfern. Das ist die Situation im Irak. Krieg gibt es nur in den Köpfen vieler Journalisten. Und natürlich in dem von Jürgen Todenhöfer. Recht hatte sein Fraktionskollege, als er sagte: „Der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ Genau das Zeug, das man braucht, um heute in den Medien en vogue zu sein.

Auch Möllemann war ein Freund der Araber, und was für einer,er was sogar tief in Geschäfte mit ihnen verwickelt – in Waffengeschäfte,versteht sich.Ihm zu Ehren, muss man aber erwähnen,dass er das wenigsten eine Zeitlang im „Interesse“ der Bundesrepublik Deutschland tat.In wessen Interesse agiert ein Todenhöfer?Ich glaube nicht an die Wandlung eines Saulus zum Paulus, nicht in der Neuzeit jedenfalls; dieser Mythos ist wahrlich antik.Und ich denke, um in dieser Frage weiter zu kommen – „who the fuck ist Todenhöfer?“,wie ein Leser das so sinnig in den Raum stellte –,sollte man zweier Dinge nachgehen:Der Knackpunkt dürfte die Geschichte und Rolle der Zeitschrift Burda sein.Wenn ich mich nicht irrre (es waren viele!),war sie genannt in Schmidt-Eenbooms BND-Journalismus-Connection-Triller „Undercover“, als Zeitschrift auf der Gehaltsliste des BND (oder war´s der CIA?), und der zweite Knackpunkt dürfte der virulente postmodern-deutsche Antisemitismus (gelegentlich gar verknüpft mit Antiislamismus – eine dialektische Meisterleistung, zugegeben!) sein.Der BND wildert und sponsert zugleich in der Szene des Antisemitismus und Antiislamismus,was sicherlich keine leichte Aufgabe ist.Dazu braucht man vielleicht b e s o n d e r s schräge Helden

zeigt sich hier die FAZ.
Es wird Zeit, sich auch der Kehrseite des "Befreiungskrieges" zuzuwenden. Es hätte Bush gut angestanden, bei der Gedenkfeier des 4000. ums Leben gekommenen US-Soldaten auch sein Bedauern über die hunderttausende umgekommenen Zivilisten zu äußern. Aber das wird einfach ausgeblendet, verschwiegen und verdrängt. Sind halt nur Collateralschäden.
Wichtig ist auch, die in dem Artikel auftauchenden Links und Querverweise zu verfolgen.

George Orwell hat es in seinem Roman 1984 gefallen ein System zu erschaffen, in dem die Felder mit der Hand bestellt und die Kulturgüter maschinell erzeugt werden; würde dies auf den heutigen Staat zutreffen so wäre wohl (mal wieder?) ein Erzeugnis falsch zugestellt worden. Denn einen solchen Artikel würde man zweifelsohne in der TAZ erwarten, ob wohl deren Leser gelegentlich wertkonservative Huldigungen an den Papst ertragen müssen?
Eine merkwürdige Figur ist dieser Mensch auf jeden Fall, geläutert und versöhnend und in einem Maße unangreifbar, dass es nicht mit rechten Dingen zu gehen kann. Seine Thesen zu kommentieren wäre müßig, da man ebensogut an jedem Stammtisch eine Debatte über die amerikanische Politik führen könnte und denselben Unfug zu hören bekäme.
Es verwundert aber, dass jemand der angeblich Mitglied der CDU gewesen ist derartigen Unfug über das alte Ringen zwischen Abendland und Morgenland verbreitet, da hier der Aggressor unzweifelhaft feststeht. Selbst den Kreuzzügen gingen 400 Jahre "heiliger" Krieg der Mohammedaner gegen die Christenheit voraus. Es fragt sich also was solche Konservativen zu bewahren gedenken, wenn ihnen selbst die eigene Geschichte völlig fremd ist.

"Doch außer islamhassenden Internetbewohnern mit zu viel Tagesfreizeit, die sich auf der Website „Politically Incorrect“ austoben, dürfte es jedem vernunftbegabten Leser schwerfallen, Jürgen Todenhöfers Appell an unsere eigenen westlichen Werte zu ignorieren. "
Aha - wer eine andere Meinung hat als der Journalist wird verunglimpft (zuviel Tagesfreizeit) und als unbelehrbar hingestellt.
Auch wenn ich nach Ihrer Meinung nicht vernunftbegabt bin, weil ich nicht Ihre Meinung habe, weiß ich doch eines: Ein Journalist, der so einen Satz losläßt hat Scheuklappen, findet die eigene Meinung grandios und alles andere Sch....

> In seinem Beruf ist Todenhöfer
> ein Mann der Zahlen: „Bin Ladin
> hat 5000 Menschen getötet,
> Bush mehrere hunderttausend.“
Was ist denn dann sein Job? Fälscher? Wie viele Menschen hat Al-Kaida allein im Irak in die Luft gesprengt?
> „Ablehnung von Gewalt gegen
> Zivilisten und die Bereitschaft
> zu Verhandlungen. Im
> irakischen Widerstand ist
> beides vorhanden.“
Klar, wenn man unter "Ablehnung von Gewalt" versteht, daß das Morden der Jihadisten keine Gewalt ist und unter Verhandlungen, daß der Westen sich den Jihadisten beugt und kapituliert vor der islamofaschistischen Gefahr.

Ich sprach mit ihm nach dem Einmarsch des Sovietischen Armee in Afghhanistan...
Da haette er am liebsten sofort Moskau mit Raketen beschossen.
Nun ist er vielleicht etwas klueger geworden,aber seinen sturen Kopf traegt er immer noch mit sich herum.
Die Wahreheit ueber den Irakkrieg ist,das der Cowboy aus Texas seinen sturen Kopf durchsetze und den Krieg gegen den ehemaligen "Freund" und "Verbuendeten" des vor Rice amtierenden Verteidigungsministers Saddam Hussein anfing.Wobei ihm der Leader der Laberparty von GB den Steigbuegelhalter spielte.(Er hat vielleicht gewissensbisse bekommen,daher wurde er katolisch.Dort kann er ja zur Beichte gehen und um Vergebung seiner Suenden bitten.Er kann das sogar beim Papst tun,aber ich weiss nicht or der Heilige Vater beichten von Suenden auch auf englisch versteht?Aber der liebe Gott versteht sicher auch englisch)
Saddam Hussein hat es verdient zum Teufel gejagt zu werden,aber die Kosten der Zeche - sprich die Opfer - muss das Volk aufbringen;sowohl auf der amerikanischer,wie auch auf der irakischen Seite.
Wir werden sehen,wiewet Todenhoefers "Empfehlungen'" dem Frieden behilflich sein werden...Wenn sie jemand ueberhaupt beachten wird...

Ich denke, dass man die Fehler der Vergangenheit nicht rückgängig machen kann. Die Themen, die Herr Todenhöfer anspricht, werden leider noch einige Generationen für politische und diplomatische Verwerfungen sorgen. Da die Nato sich in vielen Dingen uneins präsentiert (unterschiedliche politische und wirtschaftliche Interessen) solange wird bei den arabischen Ländern mit antiwestlicher Prägung ein bestehendes Feindbild intensiviert. Als Themenbeitrag möchte ich den Lesern das Buch von Emanuel Todt "Ein Nachruf auf die USA" empfehlen. Darin sind interessante Ansätze zur Lösung aufgezählt.

ich habe mal wieder NZZ gelsen. welch eine wohltat im vergleich zu dem abgleiten der FAZ.
Ob man diese todenhöfer bejubelung, die einseitige china- und dubai berichterstattung sieht über all "PC" in der FAZ.
haben FAZ und SZ jetzt eine Redaktionsgemeinschaft?

dass heutzutage niemand mehr Notiz von einem J. Todenhöfer nimmt, außer nun einmal der FAZ.
Ich verstehe nur nicht, wie man eigentlich den übergroßen "Mut" bewundern kann, sich so ganz und gar entgegengesetzt der Mainstream-Meinung kritisch und abfällig über G.W. Bush zu äußern.
Vielleicht kann mir das `mal jemand erklären, oder auch, wie man (Israel) sich mit Atomwaffen gegen "selbst gebastelte Kassam-Raketen" zur Wehr setzen können soll.
Derartigen Schwachsinn können nur Leute verzapfen, die nie in Afghanistan im Bunker sitzen mussten, während selbsternannte Glaubenskrieger auf die - übrigens im Auftrag der UN im Land befindliche - ISAF-Schutztruppe mit alten sowjetischen Raketen schossen ...

Man kann von Todenhöfers Meinung halten was man will - und sie als zuweilen "etwas einseitig" beschreiben.
Seine Darstellungen sind natürlich eine "Provokation" für diejenigen, die ihn in den 70igern und 80igern kritisierten. Denn unsere "Betroffenen" haben sich seit Ende der 90iger sehr schnell mit ihrer "neuen Rolle" abgefunden und Positionen bezogen, die "früher" für jede Menge Demonstrationen und Ostermärsche ausgereicht hätten ...
Ist Todenhöfers Meinung nunmehr "links" ? Vielleicht nicht. Vielleicht ist sie konservativ: allerdings weniger neo- und mehr paläo- . Vielleicht ist sie auch nur ein Anzeichen von Charakter.

Nur komisch, dass Herr Todenhöfer immer dann seiner Empörung Luft macht, wenn er gerade wieder ein neues Buch veröffentlicht. Das Manöver ist so durchsichtig...

Hatte die Umverteilungsfraktion im letzten Jahrtausend mit 3 „Argumenten“
- Du bist ein Nazi
- Du bist ein Frauenfeind
- Du bist ein Ausländerfeind
„argumentiert“, erleben wir nunmehr das in seiner argumentativen Kraft unübertroffene vierte „Argument“: DU BIST EIN ISLAMHASSER.
Dass sich PI gerade über die Substanzlosigkeit dieser „Argumentation“ lustig macht - kann Herr Minkmar durch das Milchglas seiner antiamerikanischen Zeitgeistbrille offenbar nicht mehr erkennen.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“
werden wir belehrt und fragen uns nach der Lektüre, ob Terroropfer auch zur Gattung Mensch gehören. Denn die „Begründung“ für diese Verbrechen ist genauso „stringent“ wie etwa die von Herrn Jessen (ZEIT) offerierte Begründung für das münchner U-Bahn-Verbrechen (der Rentner hat den Überfall „selbst provoziert“).
Im Zuge des Karikaturenstreits haben die Muslim in Nigeria 40 Christen ermordet. Der Grund dafür sei, so Todenhöfer:
„Grausamkeit westlicher Herrschaft in muslimischen Ländern“
„Ist der ein Pionier einer Weltbürgergesellschaft oder schon in der Liga der Erleuchteten?“ fragt Minkmar rhetorisch.
Tut mir leid, aber bei derart verzerrter Weltsicht stellt sich diese Frage nicht. Sie ist beantwortet.

Todenhöfer habe, schreibt Minkmar, für seine Kampagne „ein kleines Vermögen“ ausgegeben, „alles privat bezahlt“, drei Zeilen später war es dann „so viel gar nicht“, „ungefähr die Größenordnung eines Sportwagens“. Laut offizieller Preisliste kostet eine FAZ-Seite rund 50.000 Euro, wären bei vier Seiten 200.000 Euro, die „New York Times“ dürfte erheblich teurer sein, dann der Internetauftritt – auch „privat“ bezahlt? Bei den Zeitungsanzeigen war kein Auftraggeber zu erkennen, bei der dreisprachigen Internetseite schon: Random House, also Bertelsmann. Todenhöfer will uns also weismachen, dass der Großverlag Bertelsmann im Internet zwar als Verantwortlicher zeichnet, aber einen seiner Autoren für den Auftritt bezahlen lässt? Ich glaub kein Wort. Bei den Anzeigen haben wir noch gerätselt, wer wohl ein Interesse daran hat, den Westen schlecht- und die islamische Welt schönzureden, nachdem wir die Internetseite gesehen hatten, wussten wir, wer. Todenhöfers Buch, schon auf Platz 9 der "Spiegel"-Bestsellerliste, ist im Verlag C. Bertelsmann erschienen.

Spleens und Eigenbrötlereien sind ja ganz nett manchmal, aber z.B. Ihr lustiger kleiner Vergleich zwischen Terrorismus und Straßenverkehrstoten wirkt doch etwas unpassend konstruiert, nicht wahr? Und übrigens sind es "nur" noch rund 5000 Fälle pro Jahr, immerhin.
Und, viel wichtiger: Ihren mühsam rationalisierten Antisemitismus sollten Sie anstandshalber auch für sich behalten.
Falls Sie Zugriff auf so etwas wie einen Weltatlas haben (Sie wissen schon, Landkarten von rund um den Globus), dann schauen Sie doch mal, wie "groß" Israel ist und wieviel arabische Welt drumherum. Sehen Sie: Sie stellen die Verhältnisse mit Ihrem Vergleich zwischen Israel und Gazastreifen gerade so auf den Kopf.
Und natürlich ist hinterhältiger, todessüchtiger Terrorismus gegen jedwede Zivilbevölkerung in besonderer Weise verwerflich und unmenschlich, im Gegensatz zu einer staatlichen Streitmacht, ohne die Israel tatsächlich schon mehrfach durch die "nachbarliche" Aggression vernichtet worden wäre.
Ich glaube zwar eigentlich nicht, dass jemand wie Sie überhaupt noch einer rationalen Diskussion zugänglich ist, aber den Versuch wollte ich doch mal wagen.
Und übrigens: man wird auch nicht umso dünner, je mehr Joghurt man isst.

Todenhöfer sagt, was ich allerorts höre, aber selten in den Zeitungen lese und bei den Sonntagsreden der Politiker höre.
Im Koran sind Terroranschläge wie die Twin Towers, London oder Madrid verboten, es besteht aber die Pflicht für jeden Moslem, die eigene, moslemische Heimat vor Angriffen von "Ungläubigen" zu schützen. Somit sind Aggressionskriege nach Irakischem oder Afghanischen Muster eine den islamischen Extremisten willkommene Provokation, um das Volk gegen die "Träger der westlichen Werte" zu hetzen. Gewalt gegen die Moslems in den eigenen Ländern erhöht die Wahrscheinlichkeit von Terroranschläge gegen die daran beteiligten Länder. Zapatero hatte nach dem Anschlag in Madrid richtig gehandelt.
Wollen wir uns nicht vielleicht auch die Frage stellen, ob der "Westen" den moslemischen Völkern echt einen Gefallen tut, wenn er versucht, ihnen die eigenen Wertvorstellungen mit Gewalt aufs Auge zu drücken? Kann es nicht sein, dass die spezifischen Lebensformen in islamischen Ländern für die dortige Gesellschaft besser sind?
Wir sind zu recht gegen eine Islamisierung Europas, haben die Moslems nicht auch das Recht, sich gegen eine Amerikanisierung ihrer Heimatländer zu wehren?

Übers Osterwochende wurden 52 Menschen im Irak getötet, vier US Soldaten aber viele Iraquis, und auch sehr viele "Zivilisten". Ich nehme an, dass in Todenhöfers Kalkül und dem Kalkulus der FAZ alle diese Tote den USA und dem Westen angerechnet werden müssten, um auch nur ungefähr an die aufgeschriebenen Zahlenwerte zu kommen.
Goeorge Orwell wäre stolz auf die FAZ und Todenhöfer. War is Peace, and Peace is War.

für hunderttausend Tote - so einfach ist die Rechnung aber nicht. Wer den Islam als friedliche bescheidene Religion ansieht, stellt die Tatsachen auf den Kopf. Der Islam teilt die Welt in das Haus des Krieges und des Friedens auf. Dort, wo der Islam nicht herrscht, die Scharia nicht gilt, ist das Haus des Krieges. Jeder Muslim ist verpflichtet, für die Herrschaft des Islam zu kämpfen, notfalls auch mit Mord. Wo der Islam herrscht, gibt es freie Religionsausübung, aber nur für Muslime. Das ist Religionsfreiheit nach islamischem Denken. In keinem islamischen Staat gibt es das Recht, öffentlich für das Christentum zu werben. Wo gibt es eine echte islamische Demokratie? Ein Muslim der in Ägypten oder anderswo zum Christentum konvertiert und seinen Glauben nicht versteckt, wird verhaftet und nach drei Tagen hingerichtet, wenn er nicht das musl. Glaubenbekenntnis spricht. Saddam Hussein zahlte für Familien von Terroristen und finanzierte den Terror. Wäre der Islam friedlich, würden nicht täglich Bomben in Israel explodieren.

Auch ich kenne Todenhöfer noch aus den 80ern als antisowjetischen Propagandisten. Was er jetzt absondert ist aber wirklich verrückt. Dass ihm die FAZ neben diversen rechts- und linksextremistischen - im Zweifel aber immer antisemitischen - Internetforen jetzt auch ein Portal anbietet ist befremdlich. Die Verschiebung des politischen Koordinatensystems in Deutschland nicht weniger.

Ich muss leider einräumen, die Details nur grob zu kennen.
Aber ad eins (sicher): Ein superber Artikel der FAZ.
Und ad zwei (ohne genauere Personenkenntnis bzgl. Herrn T.):
Es möge doch bitte wenigstens ein halbes Dutzend solcher (Ex-) Unionschristen geben, dann wäre die „Abwinkhaltung“ gegenüber dem blockparteimässigen Unions-Christentum deutlich reduziert … .
Nota bene: Bezeichnend für dieses ist der Vorkommentator namens "Bundespräsident", mühsam angeeignetes Fidischi-English parlierend: (Who the f.ck is Tödenhöfer).
Freundliche Grüsse aus dem eingeschneiten Interlaken

Da ich mich in vielerlei Hinsicht auch als solcher sehen würde, kann ich diese Wandlung vom Saulus zum Paulus gut nachvollziehen. Meine erste längere Russlandreise 1973 und die nachfolgenden völlig unverständlichen Reaktionen meiner "Parteikollegen" auf meine Aussagen hin, haben letztlich dazu geführt, dass ich meine Partei verlassen habe. Es dauert zwar manchmal sehr lang, bis die Realität in den Gedanken ihren Niederschlag findet, aber wenn man sich ihr stellt, sind die Chancen deutlich besser, diese mit Wille und Vorstellung in Einklang zu bringen. Eine Chance der Globalisierung muss sein, dass wir uns endlich mit den anderen Gemeinschaften dieser Welt intensiv auseinandersetzen (welch hässliches und unsinniges Wort zugleich). Für eine ehrliche Begegnung reichen die oftmals schulmeisterlichen Auslandsberichte in den Medien jedenfalls nicht aus.

Also uns erzählt man, wir müssten unsere Freiheit in tausenden Kilometern Entfernung (!!) am Hindukusch verteidigen,
die Gefahr des Terrorismus sei die bedrohlichste der Neuzeit ( 6000-7000 Deutsche sterben jährlich im Straßenverkehr - warum beschützt mich eigentlich keiner vor der Automobilindustrie?)
und das arme kleine Israel werde vom bösen Gazastreifen bedroht ( Ja, keine Frage- auch als Atommacht sollte man sich vor selbst gebastelten Kassam-Raketen in Acht nehmen- diese Hilflosigkeit erfordert unsere uneingeschränkte Solidarität!)
und Jürgen Todenhofer soll der Irre sein?
Da bleibt mir nur zu sagen:
Verrückte Welt...

Gott sei Dank gibt es noch diese "anderen" Meinungen und Persönlichkeiten mit dem Willen sowie den Mitteln und Möglichkeiten sie zu kommunizieren.
Würde die so genannte "erste Welt" - wie lange eigentlich noch - ihre Energie und finanziellen Anstrengungen, statt in kriegerische Ausseinandersetzungen in Bildung und Forschung (z.B. alternative Energiequellen) investieren, wäre allen - und vor allem uns selbst - gedient.
Denn eines ist doch evident: Es geht nicht in erster Linie um Terrorismusbekämpfung, sondern um die Sicherung von Enegiequellen bzw. die Sicherung von Transportwegen - koste es, was es wolle! Dabei - und das lehrt die Geschichte eigentlich regelmäßig - wird der, der Gewalt mit noch mehr Gewalt beantwortet (sät), regelmäßig nur weitere Gewalt ernten.
Amerika und die anderen "Aufrechten" sind auf dem falschen Weg. Er wird langfristig nicht zum Erfolg führen.

Nur, who the fuck is Todenhöfer?

Man sollte Herrn Todenhoefer nicht bewundern, nur weil:
-- er von rechts nach links gewandert ist: umgekehrt lief Horst Mahler von RAF zu NPD
-- er ganzseitige Zeitungsanzeigen gekauft hat, um seine Version der Wahrheit zu verkuenden: hat Scientology in den 1990ern auch in der New York Times getan, um Deutschland religioese Unterdrueckung vorzuhalten
-- er vom voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg spricht: so etwas war Saddam Hussein`s Ueberfall auf den Iran 1980, der hundertausende Menschen das Leben gekostet hat
-- er mangelnde Inaktion der UN beklagt: UN hat niemals Saddam Hussein und Chemical Ali wegen ihres moerderischen Giftgasangriffs auf zehntausende Kurden zur Rechenschaft gezogen
-- er 1980 mit den afghanischen Mujaheddin marschierte -- tat Osama bin Laden ebenfalls
-- huetet euch vor falschen Propheten und blindem Anti-Amerikanismus!!
Nicht jeder ist des Menschen Freund, der dies von sich behauptet!

Habe dem allen nichts hinzuzufügen und sollte deshalb eigentlich meinen Mund halten. Trotzdem möchte ich hier meine allergrösste Hochachtung vor Herrn Todenhöfer bekunden! Solche Aktionen einflussreicher Persönlichkeiten sind so selten und so wichtig, zumal Leserbriefschreiber und die Meinung der grossen Bevölkerungsmehrheit für die Politik offenbar völlig ohne Belang sind.

Ich bin wirklich baff und erschüttert, einen solchen Kommentar im Internet-Auftritt der FAZ zu lesen. Ich habe Todenhöfers Anzeige in der FAZ mit einem Dauerkopfschütteln gelesen. Da wird der Terrorismus auf weit zurückliegende Untaten westlicher Imperialisten in der islamischen Welt zurückgeführt, nicht auf die Identitäts- und Entwicklungskrise dieses Kulturkreises. Warum sind denn die Terroristen keine Hinduisten, gab es in Indien keine Kriegsverbrechen europäischer Kolonialherren? Es soll die "Wahrheit über den Irakkrieg" sein, dass Präsident Bush ist ein größerer Verbrecher als Bin Ladin ist, weil Herr Todenhöfer alle Opfer des Irakkrieges den amerikanischen Befreiern von der Dikatur anrechnet, nicht denjenigen, die täglich dort Menschen zerfetzen. Eine wirklich absurde Denkweise, die offenbar in Deutschland inzwischen so verbreitet ist, dass selbst die FAZ sich nicht mehr scheut, einen solchen Kommentar zu veröffentlichen. Warum geschieht das gerade zu einer Zeit, in der sich dank des besonnenen, konsequenten Vorgehens von Bush die Lage im Irak deutlich gebessert hat? Wollen manche Deutsche unbedingt beweisen, dass sie doch recht hatten, auch wenn die US-Regierung ihrem Ziel eines demokratischen Irak sichtbar näher kommt?

Also, wenn ich die Lage recht übersehe, halten "wir" nicht sonderlich viele Palästinenser in Lagern, und sind in den letzten sechzig Jahren auch in eine eher bescheidene Zahl von Ländern einmarschiert. Der Afghanistan-Einsatz stellt für die BW eine eher bescheidene Sicherungs- und Polizeiarbeit dar. Vielmehr ist es doch so, daß islamische Zuwanderer hier in Deutschland trotz teils unmöglichen Verhaltens weitaus besser leben können als in ihren Heimatländern.
Aber wenn man das *so* formulierte, könnte man den Zeigefinger natürlich nicht so schön heben, wie Herr Todenhöfer das tut.
P.S. Die Spitze bzgl. § 80 StGB ist nur teils richtig. Strafbar ist die Vorbereitung eines Angriffskriegs hierzulande nur insoweit, als die BRD daran beteiligt sein soll. Das wäre wohl beim Krieg gegen Serbien der Fall; der Hufeisenplan gehört ja wahrscheinlich in die gleiche Schublade wie die irakischen MWDs. Aber aus irgendwelchen Gründen interessiert *das* kein Schwein...

In einer Welt, die offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, wuerde ein Mann wie Herr Todenhoefer gar nicht auffallen. Er faellt aber auf, da er ebenso offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht hat und das Herz am rechten Fleck hat ( sollte eigentlich Linker Fleck heissen, da es ja seit Menschengedenken links schlaegt). Erfreulich, das es sie giebt Herr Todenhoefer, auch wenn sie einer aussterbenden Species angehoeren. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Ihre Worte besonders in den Hinterkoepfen der journalistischen Elite gewisse nachhaltige Impulse setzen, naemlich der Volksverdummung Einhalt zu gebieten und damit ihrem Auftrag als Diener der Wahrheitsfindung und Verbreitung gerecht zu werden.Es kann einfach nicht zulaessig sein, dass deutsche Soldaten in einem nicht zu gewinnenden Konflikt in Afghanistan mehr und mehr entgegen dem urspruenglichen Willen der Vaeter des GG eingesetzt werden und damit ein Vorwand geschaffen wird, das GG weiter auszuhebeln. Deutschland muss ja gegen die Terroristen aus dem Hindukush verteidigt werden und demzufolge muss ein Ueberwachungsstaat her. Wovor hat die politische Elite eigentlich wirklich Angst?

Gottseidank gibt es in unserem Volk noch Menschen wie Jürgen Todenhöfer! Als einer von Wenigen hat er nicht nur den Mut, sondern auch das Geld dazu, eine solche Anzeigenkampagne zu initialisieren. Meine absolute Hochachtung, Herr Todenhöfer. Was er gelssen als Realität ausspricht, wissen nicht nur viele Tausende in Europa, sondern selbst in den USA. Man denke nur an die Urteile von Nürberg: "Vorbereitung eines Angriffskrieges!" Todesurteil! Und was ist mit Herrn Busch und seinen "Vorbereitern." - Aha, die westliche Welt lebt halt vom: "Lebensraum im Ölbereich!" Nicht im Osten.
"Ausspreche Anerkennung", Herr Todenhöfer.