Zu den bedenklichsten Entwicklungen unserer Zeit gehört die offensichtlich unaufhaltbare Verseichtung des FAZ Feuilletons.
Wo sind die Maenner und Frauen, die frueher ueber die Qualitaet dieses Blattes wachten?
Wer jemals im Regen fruehmorgens unter der Mondsichel des Flughafenbaus das Rollfeld betreten hat, weiss dass es sich bei Tempelhof um einen der schoensten und eindrucksvollsten Flughaefen der Welt handelt.
Das Geplaenkel und Gezerre in Berlin ist laecherlich.
Da muss mal jemand beherzt anpacken und ne klare Ansage machen.
Derartige Entschiedenheit und kulturelle Sensibilitaet kann man von Senatsverwaltungen - und von Demokratien ganz generell - nur selten erwarten.
Von einer Chefredaktion des sich als beste Zeitung Deutschlands duenkenden Blattes ist allerdings mehr Schaerfe zu fordern.
Die beiden obigen Pro/Contra-Statements haben weder FAZ noch Tempelhof verdient.
Greifen sie heherzt durch, meine Damen und Herren am Steuer. Die FAZ kann man vermutlich leichter retten, als den Tempelhof. ... Und, wer weiss, vielleicht fuehrt eine anspruchsvolle Feuilletonkultur auch wieder zu verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Kulturdiskursen. - Zu wuenschen waere es allen Beteiligten.
Tun Sie was.
Viel Glueck!
Bei allem Respekt, aber Ihre beiden Beiträge sind von einer erstaunlichen Banalität. Seichte Sontagskost, gespickt mit lauter Füllwörtern ("ja", "gleich mal", "nun"). Dem Thema werden sie jedenfalls nicht gerecht. Wo bleibt das FAZ-Niveau?
auf das dieser Blödsinn gedruckt wurde!
Ernst-Markfried Kraatz