
Mag man auch Kritik an einigen Formaten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens üben und insbesondere die Übertragung von Sportgroßereignissen für unnötig halten, so sieht man doch keinen Bedarf für eine Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, denn darauf laufen ja die Abschaffung der Gebühren und die Forderung ARD und ZDF mögen ihr Geld selbst erwirtschaften hinaus. Das Programm der Privatsender ist durchweg kommerziell ausgerichtet und in seinem geistigen Gehalts durchaus treffend als „Unterschichtenfernsehen“ bezeichnet worden; diesen Sendern allein das Medium Fernsehen zu überlassen halte ich für falsch, trotz der gravierenden Mängel des öffentlichen-rechtlichen Programms. Es wäre schon viel getan, wenn man die Unterhaltungssparte reduzieren würde und künftig diese albernen Spielszenen aus historischen Dokumentationen entfernen würde, selbiges gilt auch für Guido Knopp, dessen theatralische Märchen durchaus nicht im Sinne eines Bildungsauftrags gesehen werden können.

...nirgendwo auf, um die es eigentlich geht. Etwa 7,8 Milliarden erhalten die Öffentlich Rechtlichen über die GEZ. Die würden für entsprechende Angebote den Privaten zufliessen. Alle beschwören den Wettbewerb. Doch keiner will ihn haben. Also, abschaffen ist nicht. Für den geringen Preis erhalte ich mehr, als bei den Privaten. Ausserdem sind mir die Privaten zu nahe bei der CDU und FDP. Der politische Einfluss und die mindere Qualität der privaten Programme fordern regelrecht die Öffentlich Rechtlichen. Privatisieren heisst den Einfluss des Volkes reduzieren. Und es brachte bisher keinen Arbeitsplatz mehr. Eher weitere schlecht bezahlte.

Er kommt alle paar Wochen so sicher wie die Mondphasen: ein Artikel in der FAZ, der mehr oder weniger direkt der Abschaffung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks das Wort redet. Und der dazugehörige Rattenschwanz an mehr oder weniger wütend zustimmenden Leserkommentaren. Na gut, da bleibt nichts anderes übrig, als mal wieder mit vereinzelten Stimmchen zaghaft dagegen zu halten. Natürlich hat das Methode bei der FAZ. Sie sieht völlig zurecht in den ÖR einen Konkurrenten im Informationsmarkt. Normal ist es etwas unfein, dessen Abschaffung zu verlangen, statt ihn mit wettbewerblichen Mitteln zu bekämpfen. Aber gut, verboten ist es auch nicht. Doch vielleicht sollte sich die FAZ mal überlegen, wer ihre Leser sind. Sicher auch die, die hier jedesmal lautstark akklamieren. Ich bezweifele allerdings, daß sie eine Mehrheit sind. Ich glaube eher, daß die ÖR-Geneigten beispielsweise die FAZ lesen und nicht BILD. Ist doch jetzt ein nettes Kompliment, oder?

Ich stimme dem Autor uneingeschränkt zu. Nach dem Krieg war gute Information der Bürger zum Aufbau der Demokratie essentiell. Und die brauchte Anschubfinanzierung. In einer etablierten Demokratie kann man dies besser und günstiger privat organisieren. Heute sind die Programme von ARD und ZDF teuer produzierter Durchschnitt - nicht weniger, aber auch nicht mehr. Daher verzichte ich seit 3 Jahren auf einen Fernseher und "dank" Staatsvertrag und GEZ darf ich so nichtmals die privaten Sender empfangen. Gerne würde ich direkt den Deutschlandfunk unterstützen, der ein qualitativ hochwertiges Programm bietet. Doch leider fliest nur ein kleiner Teil der Gebühren dorthin. So habe ich während eines dreijährigen USA-Aufenthaltes das ähnlich gute Radionetzwerk NPR mit Spenden unterstützt - freiwillig und mit höheren Beträgen als die GEZ Gebühr. Schade, dass die öffentlichen Fernseh- und Radiomacher in Deutschland nicht den Mut haben, sich dem Votum der Zuschauer zu stellen. Die guten könnten profitieren.

Es ist Zeit, dass man sich in unserem Lande über das Unwesen der Öffentl. rechtlichen Medien gedanken macht. Denn die sind Universitäten der linken Ideologie geworden! Ich stimme ganz damit ein, dass die Gebühren abgeschafft werden. Es gibt nicht nur in Amerika gute, private Medien. Auch in vielen anderen Ländern der Welt. Ein privates Fernsehen, das frei sendet muß man nicht bezahlen. Die leben, gut, von den Anzeigen. Wenn die keine Zuschauer haben, gibt es auch keine Einnahmen durch Anzeigen. Daher haben die ein viel grösseres Interesse, den Zuschauer, Kunde, zufrieden zu stellen als die ARD und ZDF. Und das funktionier ohne politische Blindheit! Wenn ich eine Zeitung nicht lesen will, kaufe ich sie nicht. Wenn ich aber ARD und ZDF nicht einschalten will, muss ich doch bezahlen.

Die Finanzierung von ARD und ZDF durch Zwangsgebühren auf Rundfunkgeräte hat mit einer echten -- d.h. freien -- Beziehung zwischen Kunden und Anbietern nichts zu tun. Dass der Staat seine Bürger für das Einsammeln von Zwangsgebühren durch andere hergibt mag zwar legal sein, es macht diese Praxis aber nicht legitimer; es macht sie zu einer Steuerpacht, die man nur aus dem Feudalzeitalter kennt und die dorthin zurückgehört. Kein Berufspolitiker wird jemals dieses Privileg von ARD und ZDF in Frage stellen; dazu sind diese Anstalten erstens zu mächtig und zweitens stellen sie den Parteien und Verbänden attraktive Posten zur Verfügung. Die Wähler jedoch stehen nicht unter einem solchen Interessenskonflikt. Und in allen Bundesländern haben die Wähler die Möglichkeit, per Volksentscheid einfache Gesetze zu beschliessen. Damit ließen sich schon einmal die Anstalten der ARD angreifen. Ich wäre dabei. Wer noch?

Die Idee das die öffentlich Rechtlichen um ihre Kunden werben sollen ist toll gedacht. Weiter gedacht bedeutet das, das die öffentlich rechtlichen verschlüsselt werden. Denn warum sollen einige zahlen damit alle gucken können? Und wie sieht es denn mit Arbeitslosen und Hartz iV Empfängern aus? Heute können sie umsonst gucken, bei einem Kundenfernsehen bleiben sie ausgeschlossen. Ich schlage dem Autor eine Selbstversuch vor: 1 Monat lang alle öffentlich rechtlichen löschen und sich nur bei den privaten informieren. Viel Spaß! Die öffentlich rechtlichen bieten ein viel weiter ein extrem breites Angebot mit Sendungen die sonst nicht zu sehen sind. Wo findet man bei den privaten Kanäle ala 3sat/BR alpha? Angebot bedeutet das es da ist für alle, egal ob es von einzelnen genutzt wird oder nicht. Ich kann sehr gut auf Volksmusik und Theater verzichten aber ich verstehe das es auch dafür Interessenten gibt. Und ich finde es gut das sie bedient werden, denn ich bekomme dafür auch Alpha Centauri was 95% der Zuschauer nicht interessiert.

Man versucht GEZ und Inhalte von ARD/ZDF miteinander zu vergleichen. Fakt ist ARD und ZDF ist Pay TV. Zwangs Pay TV. Es gibt viele Millionen Menschen die das sehen wollen aber auch viele Millionen die das nicht sehen wollen. Ich denke die Freiheiten kann man dem Bürger geben. Es stellt sich ja nicht nur die Frage ob der Bürger für diese Inhalte zahlen möchte oder ob es nicht Menschen gibt die sich sagen - Werbefinaziert und kostenloses zum Abspannen aj aber TV ist mir nicht so wichtig, dass ich dafür Geld ausgebe. Es ist eine Blamage für ein freies Land, dass die Bürger gezwungen werden diese Pay TV Sender zu bezahlen. Wenn man das mal auf die Spitze treibt müsste es eine GEZ für Premiere und für Kabel Deutschland geben damit auch alle deren Programm sehen können. Vielleicht kommt es noch soweit das wir eine Bezinsteuer zahlen müssen wenn der Absatz durch sparen weiter sinkt. Oder eine Milchsteuer wenn die Leute jetzt weniger Milch kaufen etc etc. Armes Deutschland ich hoffe auf den EU Gerichtshof und das er im Sinne der Freiheit handelt

Mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist es wie mit dem Berufsbeamtentum: eine gute Idee, die durch Verfettung einiges an Strahlkraft eingebüßt hat. Man muss das GEZ-Fernsehen an seine Versprechungen erinnern. Steuern für Qualität. Dazu reicht ein regionales und ein nationales Programm. Dazu 3sat, KiKa, Phoenix und arte - also wirkliches Qualitätsfernsehen, was vermutlich kaum mehr als Senderiehen wi "Wetten dass?!" o.ä. kostet.

...ist so schlecht nicht und taugt daher nicht als Schreckgespenst zur Verteidigung von Gebühren-Erbpachthöfen. Dort gibt es viele gute Sendungen, auch gute Nachrichten und politische Sendungen. Was es dort weniger gibt ist die pastoral vorgetragene penetrante Vermittlung politscher Glaubensbekenntnisse, wie sie bei ARD und ZDF üblich ist und auch noch als "kritisch" gilt. Mit Präsident Bush ist man hart und macht sich gern über ihn lustig; im Gegensatz zum deutschen Fernsehen werden aber auch seine Gegner nicht hofiert, sondern auch gern durch den Kakao gezogen. Was die Unterhaltung angeht setzt das angeblich so schlechte amerikanische Fernsehen sowieso Maßststäbe. Gegen Serien wie 24 oder Six Feet Under, um nur zwei zu nennen, sind die durch die Zwangsgebühren finanzierten deutschen Serien nicht mal Schülertheater.

Nun, zunächst möchte man diesem kämpferischen Artikel lebhaft zustimmen- schließlich haben sich die ÖR mit enormer Dreistigkeit hergegeben als Propagandisten kruder Ideologismen wie des „Gender mainstreaming“ und sollte die Welt darüber in Scherben fallen- nichts mehr vom Pluralismus der frühen Jahre, der unsägliche Büttel Kerner nur so als Beispiel. Allerdings standen derlei Chuzpe die Privaten in nichts nach- erinnert sei an die „SpiegelIn“ („eine Krankheit namens Mann“) mit zum Veröffentlichungszeitpunkt schon glasklar widerlegten Thesen, die in der FAZ genauso kolportiert wurden (an die „Männerdämmerung“ sei erinnert wie auch an unappetitliche familiäre Liaisonen Richtung Steinzeit- Feminismus), etc.- Opportunismus pur und gar kein Zweifel kann bestehen am unterirdischen Niveau von RTL u.ä. Geradezu ein Wettlauf um die Gunst der Zeitgeisthure war zu beobachten: das Problem der Seriosität gilt für alle. So herb es für den User ist: die „Paycard“ wird wohl Kriterium werden müssen. Als Bonus für Kultur u.ä. dem ÖR eine halbe Mrd. und gut is. Und der Zusatz in den Staatsvertrag, dass abgehalfterte Politos und Ideologen da nichts verloren haben.

Mich hat noch nie jemand beim Kauf eines Konsumguts gefragt, ob ich einen Teil des Kaufpreises als Werbegeld in die Sendezeit eines Privatkanals investieren möchte. Das entscheiden ganz andere Leute, nachdem sie mein Geld längst haben. Der Vergleich mit der Privatpresse, der im Beitrag so halb angestellt wird, stimmt also nicht - denn ob ich die FAZ kaufe, den Spiegel, ein Buch oder was es sonst so gedrucktes gibt, auch ob ich einen Internet-Infodienst abonnieren möchte, das kann ich tatsächlich selbst entscheiden. Aber die Mitfinanzierung des Privat-TV, daran werde ich als Normalkonsument zwangsläufig beteiligt - und können bitte mal die Summen berichtet werden in der FAZ, die da jährlich zusammenkommen? Danke für die faire Berichterstattung ;-)

Da schau ich mir nur selten "Wer wird Milionär", Filme und ausgesuchte amerikanische Serien ("Lost":-) an. Bei den öffentlichen: Nachrichten, Dokus, Naturfilme, Politmagazine (und die haben sie zu meinem Ärger stark gekürzt), komplette Konzerte (3sat sei dank) statt zwei Clips und Werbung auf MTV, Reiseberichte, Wintersport usw. Stellt sich bein den Kommentaren hier die Frage, ob außer mir noch jemand Weltspiegel guckt? So was läuft auf keinem Privatsender, die bringen doch lieber Barbara Salesch und Super Nanny. Das verbuche ich unter Volksverdummung. Und das ich manche Berichte und Sendungen im Internet abrufen kann, find ich praktisch.

Wenn das eine zulaessig ist, dann wird das andere auch zulaessig sein. Der BDI freut sich, Steuer heisst eine Gebuehr pro Kopf, nicht pro Geraet, und die laestige Polltax waeren wir auch los. Reiche potentielle Rundfunkhoerer zahlen mehr, ob sie ein Geraet haben ist ganz egal. Und auf Steuerzahlers Kosten machen die dann soviel Texte wie sie wollen, vielleicht faellt ihnen ja was besseres ein als der FAZ.

Ich schaue kein Fernsehen, da mich ARD/ZDF genauso langweilen wie die Privaten, sondern nutze meinen Fernseher nur um wii zu spielen und DVDs anzusehen. Ich würde gerne meinen Fernseher nur für das benutzen, wofür ich ihn auch gekauft habe, ohne GEZ für nichts bezahlen zu müssen. Ein Fernseher ist schon lange nicht mehr nur Fernseher sondern ein Multifunktionsgerät wodurch die GEZ Steuer ein Überbleibsel aus der Mediensteinzeit ist. Es gibt heute genügend Möglichkeiten, den Empfang einzugrenzen. Kabel Digital und Premiere kriegen das mit einem Digitalempfänger und Chipkarte auch hin ohne arm zu werden. Noch beknackter ist die GEZ Steuer auf Computer, da man ja theoretisch damit online die Radios im Livestream nutzen könnte. Die öffentlichen Radios haben für meinen Geschmack viel zu oft Werbung, Eigenwerbung, Nachrichten oder Gequatsche. Dieser 'Service' und das Archiv, welches ARD/ZDF jetzt krampfhaft online stellen wollen, kann man über einen Benutzerlogin auch nur für GEZ-Zahler freischalten. Ansonsten könnte man bei Radios, wie bei DVD Brennern mit GEMA-Abgabe üblich, die Gebühr an den Kauf eines Radios binden, da das Fernsehmodell mit Chipkarte unrealistisch ist.

Denen, welche das Staatsfernsehen an das Herz gewachsen ist, sei es vergönnt. Es gibt aber keinen Grund, die anderen dafür zahlen zu lassen. Und schon gar nicht diejenigen, welche gar kein Fernsehen konsumieren. Die Ausbreitung der deutschen Staatssender auf das Internet dient nur dazu, neue Gründe für Gebührenerhöhungen zu erfinden und diejenigen unter Druck zu setzen, welche ihr Geld durch gesuchte Leistungen in der freien Wirtschaft verdienen müssen.

Also dem Bericht kann ich mich als 23 Jähriger voll und ganz anschließen! Als Erstes möchte ich mal all denen, die hier meinen, naja die paar Euro hat jeder für die GEZ, mal sagen, NEIN das ist nicht ganz richtig. Warum soll ich für etwas zahlen, das ich NIE benutze! Radio hören und Fussball kucken kann ich im Netz! Außerdem: Sind wir mal ehrlich; welche/r unter 25 jähr. schaut sich dieses Programm an??? Keine 2% derer! Alle Infos bekomm ich aus der Tageszeitung oder dem Netz!!! Des Weiteren, hat ARD/ZDF nicht mal früher geworben, von wegen; WERBEFREI ??? Haha, dass ich nicht lache.....

Wozu sollen diese Parteisender gut sein? Alles Geldverschwedung und sinnlos, deshalb ABSCHAFFEN

Die Hetze und perfideste Verleumdung, die aus allen Kanälen einen Politiker träfe, der es sich erlauben würde, die Abschaffung der Zwangs-Gebühren für irgend eines der elektronischen Geräte - auch PCs und Handys - in Erwägung zu ziehen, kann keiner unserer Politiker aushalten. So ist unsere FDGO gebaut. Das Unverschämteste ist dazu die Behauptung von der Qualität, wobei sich diese Anstalten mit pseudostaatlicher Arroganz die Arbeit anderer aneignen.

Als Grund für die Existenz von Fernsehanstalten des öffentlichen Rechts wird gerne das Vorhandensein von Nachrichten- und Politikmagazinen heranzegogen, die andere in dieser Qualität nicht lieferten und die benötigt würden, um den Fernsehbürgern ein Mindestmaß an politischer und gesellschaftlicher Bildung zu verschaffen. - Ob die Grundaussage zur Qualität so zutrifft, sei ausnahmsweise mal dahingestellt. Aber sehen denn diejenigen, die es aus Sicht der Fürsprecher eines öffentlichen Bildungsfernsehens nötig haben, überhaupt die entsprechenden Programme? Sehen sich Hauptschüler das große Rechschreibquiz an? Schauen Skinheads "Report"? Gucken Hiphopper eine Opernaufführung? - Da eine solche Bildungsdruckbetankung definitiv nicht möglich ist, ist damit dieser Grund für die Existenz von ARD und ZDF nur ein Vorwand und damit hinfällig. - TF

Hier wird von vielen Nutzern die Abschaffung der Zwangsabgaben mit der Abschaffung von den Sendern ARD und ZDF gleichgesetzt. Ich mag diese größenteils Sender auch, aber die GEZ-Gebühren finde ich nicht gerechtfertigt. Denn: 1) ARD und ZDF machen genauso Werbung wie alle anderen. Zwar nicht innerhalb der Spielfilme aber doch zu den zuschauerstärksten Sendungen (z.B. eingangs der Nachrichten und zu Beginn des Wetters) 2) Die Informationsvielfalt korreliert nicht mit der Anzahl der Sender, denn viel zu oft laufen auf den Dritten die gleichen Sendungen oder es werden Sendungen anderer ÖR-Sender wiederholt. 3) Bei Privaten Sendern kann ich meinen Unmut über schlechte Sendungen durch Abschalten äußern -> weniger Einschaltquoten -> weniger Werbeeinnahmen -> Schrott kommt weg. Beim ÖRR fließt das Geld trotzdem und ich als Kunde muss essen, was auf den Tisch kommt. Nirgendwo sonst wird das geduldet. Zusammenfassend: Erhaltung des ÖRR in einem gesunden Maß und zu gerechtfertigte Kosten

Natürlich reine Polemik. Aber ebenso könnte man es ausdrücken. Denn ich zahle lieber ein wenig Rundfunkgebühren (die sind ja nun echt nicht erdrückend), als mir den Mist angucken zu müssen, den RTL, Pro7 etc. verzapfen. Günther Jauch repräsentiert unseren Zeitgeist? Wenn wir in unserer Zeit lieber populistisches Halbwissen fördern, dann ja! Denn wirklich bildungsreich ist das hochgepriesene WWM ja nun nicht.

Einmal aus Schreibstube mit Fernseher heraus und laegere Zeit in Laendern des CNN und all dieser freiheitlichen und schoenen amerikanischen, lateinamerikanischen, asiatischen Sendern verbringen. Vielleicht kommen sie dann aus den wirklichen Laendern der Verbote ins Land der Verbote zurueck und stellen fest, wie gerne sie ARD undZDF das doppelte zahlen wuerden - nur damit sie bleiben.

Im Artikel heisst es: "die einzige Möglichkeit, aus ARD und ZDF auszutreten, bestünde darin, alle Fernseh- und Radiogeräte aus dem Haushalt zu entfernen" - seit einigen Jahren reicht nicht einmal das, denn man muss auch noch die "neuartigen Empfangsgeräte" aus dem Haushalt entfernen - dazu gehören PC, Handheld Computer (PDA) und Telefone mit UMTS. Die GEZ kriegt trotzdem alle ...

So z.B. die FAZ (wer sonst?), Neue Zürcher, Spiegel Online, Süddeutsche und Welt - die einen mehr, die anderen weniger. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sucht man da leider zumeist vergebens. Auch wenn es dort Ausnahmen gibt (wie z.B. WDR 5, den man glücklicherweise auch über Satellit empfangen kann), ist das öffentlich-rechtliche Programm von den Silbereisens, Wills, "Waldis" und Kerners dieses Anstalts-Genres geprägt, das dem deutschen Bürger täglich mitteilt, was er - politisch korrekt - zu hören und zu denken hat. Kritische Reflexion ist dort sicher ein Nischenprodukt. Deshalb gebe ich Ihnen, Herr Seidl, vollkommen Recht, dass die ÖRis langsam mal anfangen sollten, selbst Geld zu verdienen, anstatt ständig auf den Taschen der Gebührenzahler zu liegen. Jetzt muss es Ihnen, Herr Seidl, nur noch gelingen, das BVerfG von dieser Erkenntnis zu überzeugen, wo Sie und wir alle, die uns von den Silbereisens und Co. dieser höheren Bildungsanstalten mit Grausen abgewendet haben, schlechte Karten haben, wenn es um die Gewährleistung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit seiner Gebühren-Krake geht. Offenbar gefällt den höchsten Richtern dieses Landes das Lied- und Bildungs-"Gut", das ARD und ZDF so unters Volk bringen ;-)

Neben den im Beitrag gebrachten Überlegungen finde ich es eigentlich eine Frechheit, das ich dafür zahlen muss und dann wird noch zusammengestrichen was ich nutzen darf. Gerade die Archive des ZDF im Internet sind teilweise als Informationsquelle nicht zu verachten. Daher regen mich die Gebühren für die öffenltichen nur noch mehr auf. Zumal ja trotz derer Werbung gemacht wird.

Mit den Gebühren ansich habe ich kein Problem, nur mit mit der Art ihrer Verwendung. Ich bin der Meinung, daß die Gebühren nur für die Grundversorgun genutzt werden dürften, also Nachrichten, Kultur und Bildung. Alles andere (Sportsendungen, Soaps, Quiz-Sendungen, ...) müssen die ÖR aus eigener Tasche finanzieren. Das heißt ohne Gebühren. Wenn ich die Zahlen richtig in Errinnerung habe, sollten so die Kosten/Gebühren dann um etwa 70% fallen. Und das ganz ohne Einschränkung der gesetzlich geschützten Grundversorgung. Zur Grundversorgung zählt es zum Beispiel nicht Privatsender beim Bieten um die Fussballübertragungsrechte zu überbieten und dafür mehrere Millionen Euro an Gebühren aus dem Fenster zu werfen. Aber ich schweife ab.... Fazit: Gebühren dürfen nur für die Grundversorgung genutzt werden, alles andere müssen die ÖR durch "sponsoring" finanzieren.

"Der Mann der den Geist unserer Jahre gleichermaßen verkörpern wie reflektieren kann, heißt Günther Jauch und arbeitet für RTL." In einem gewissen Sinn liegt der Verfasser sicher richtig, wenn er so vom Geist unserer Zeit redet. Für mich ist "Geist" etwas anderes. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass man den Regenwald durch Biertrinken retten kann. So der "geistreiche" Rat des Herrn Jauch - aus der Werbung. Sauf dir ein gutes Gewissen an? Die Kritik an den Gebühren und ihrer Verwendung halte ich für sehr berechtigt, aber in dieser Form (Abschaffung) für völlig überzogen.

Endlich einmal auf einer "großen" Plattform echte Volksmeinung vertreten ! Hut ab. Sie bekommen in den nächsten Tagen bestimmt Besuch von den Damenundherren der GEZ! Und mit diesen ist durch die mafiaähnlichen Geschäftsgebahren (siehe vorangegangene FAZ-Artikel) nicht zu spaßen!!! Ich mag es ja schon nicht mehr hören: die Grundversorgung, die Neutralität (wie denn, wenn der Statt mich bezahlt und meinen Chef wählt) und Werbung machen wir auch kaum noch... Zusätzlich zu den erzwungenen, undemokratischen Gebühren nehmen die ÖRR horrende Summen aus der Werbung ein: 22:30, nach jedem Fußballspiel kommt noch ein hübscher Werbespott, der juristisch abgeklopft, nun Sponsoring heißt... Die Diskussion über den "Europavertrag" und dessen Ablehnung durch die Iren hat erneut viele Bürger über Demokratie nachdenken lassen. Hier kann das Thema weitergeführt werden: KEIN Bürger hat je über die Zusammensetzung, die Besetzung der Chefatagen, die Sendeinhalte und die Gebühren abgestimmt. Undemokratischer, ja durch die staatliche Inkassounterstützung (rechtliche Absicherung) diktatorischer kann ein System wohl doch nicht laufen. P.S. So gerne ich Fußball sehe- müssen da Gebühren für bezahlt werden? Private können das auch.

Vielleicht würde es einigen die Augen öffnen, wenn man das Kind beim Namen nennen würde: Staatsfernsehen passt m.E. besser als die "öffentlich-rechtlichen". Wo sonst ist das Parteibuch wichtiger als die journalistische Kompetenz?

Mich würde interessieren ob es nicht sogar Verfassungs oder Vertragsrechtliche Bedenken gibt da man inzwischen selbst für den Besitz eines Handys oder PC der Internetfähig ist Gebühren zahlen muss wenn man nicht gegen das Gesetz verstoßen möchte und dies steht absolut in keinster Weise mehr in einem Verhältnis zu der gelieferten Qualität ...

Uneingeschränkt: BRAVO! m.feldmann

Wie leicht zu durchschauen die Politiker sind. Ihr Spiel mit den ÖR treiben sie, weil sie ihre alten Seilschaften dort haben, weil sie glauben, über diese ihre Demagogie leichter vorantreiben zu können. Weil sie dort ihre lukrativen Neben- oder Ruhestandspöstchen haben, weil eine Krähe nunmal der anderen kein Auge aushackt. Wer glaubt, das ARD und ZDF demnächst die rauhe Wirklichkeit des Konkurrenzkampfes spüren werden, der glaubt wohl auch noch an die Zusammenlegung der Bundesländer. Aber wo sollen all die überflüssigen Ministerpräsidenten dann untergebracht werden? Etwa im Fernsehen? Die Nachrichten konsumiere ich so selten im Fernsehen, dass mir ein Fehlen der ÖR-Programme nicht auffallen würde. Eine ganze Reihe von Spartensendern schafft es eh nicht mehr in meine Senderliste. Wie schön wäre das, wenn man manche Politiker auch so einfach abschalten könnte.

MIt typisch deutscher Gründlichkeit ist aus dem ÖRF ein bürokratisches, sich selbstzufrieden und unangreifbar wähnendes Monstrum geworden. Und wer die Anfänge mit verfolgt hat, weit entfernt von der ursprünglichen Aufgabe. In Zeiten der Digitalisierung sollte es kein Problem sein, dem Haushalt, dem monatlich über 17 € Zwangsabgabe per GEZ abgeknöpft werden, umzustellen auf ein Pay per View System, ebenfalls für 17 €. Wer´s mag, kann dann abonnieren, und schon steht das Öffentlich-Rechtliche ( was immer das sein soll außer Parteienproporz und Zwangs- GEZ ) in echtem Wettbewerb um den mündigen Bürger ! Und hat es immer noch viel besser als z.B. Premiere, denn die GEZ bleibt uns bestimmt erhalten. Ich bin es leid, bevormundet zu werden !

Zu der scharfsinnig-pointierten Meinungsäußerung von Claudius Seidl gibt es nur einen Kommentar: Bravo! Für alle jene, die mit ohnmächtigem Grimm ihre Zwangsgebühren für die "Öffentlich-Rechtlichen" entrichten, wirklich ein Befreiungsschlag - ebenso eloquent vorgetragen wie die in der FAZ veröffentlichten Kommentare von Michael Hanfeld. Leider bleiben sie ohne Wirkung. Paul Kuhnle

Demnächst dürfen wir dann auf faz.net nicht mehr über den besten Tatortkommisar, sondern über die beste Nachmittagsrichterin abstimmen... Ich halte die öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten für einen unverzichtbaren Teil der deutschen Medienlandschaft. Im Gegensatz zu Printmedien, bzw. Internetseiten liegt bei Fernsehproduktionen der Aufwand für eine Sendung wesentlich höher (und ich halte die deutschen Fersehinformationssendungen im internationalen Vergleich für äußerst hochqualitativ). Also müssen auch deutlich mehr Leute die Sendung sehen, damit sich ihre Produktion rechnet. Dass die Summen für qualitativ hochwertige Produktionen nur von den öffentlich rechtlichen Sendern mit Hilfe der GEZ Gebühren aufgebracht werden können zeigt die amerikanische Medienlandschaft. Hier gibt es keine öffentlich Rechtlichen. Ein seichtes, "dummes" Fernsehprogramm ist die Folge. Und der amerikanische Markt ist noch deutlich größer als der deutsche. Um eine solche Banalisierung des deutschen Fernsehmarkts zu verhindern, zu gewährleisten, dass das Fernsehen seiner Informationsfunktion gerecht wird und die öffentlich rechtlichen zu diesem Zweck dem Wettbewerbsdruck zu entziehen halte ich Gebühren für unvermeitbar.

Ich bin absoluter Fan von ARD, ZDF und all den anhängenden Kleinen. Neulich habe ich mich samstagabends entschieden, mir "Schlag den Raab" auf PRO7 anzusehen. Tolles Konzept, toller Typ......aber die Werbung, das geht doch gar nicht. Da ist doch ein Samstag Abend mit "Wetten dass" durchaus angenehmer. Bitte lasst uns die Sender, die einem noch einen schönen Krimi-Abend vor den viertel vor Zehn Nachrichten bescheren. Ich zahle gerne für das, was mich interessiert! Sollten also in irgend einer Form Kosten für mich entstehen, egal ob durch die GEZ oder sonst wie, die Sender sollten auf jeden Fall so erhalten bleiben.

das vermutlich ergebnislos verschallt - nichts ist so schwer, wie einmal installierte Besitzstände wieder abzubauen oder sogar aufzukündigen.

Auf einem Bundesparteitag debattierte die FDP einmal kurz, ob man nicht in die Bundestagswahl mit der Forderung ziehen sollte, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verkleinern. Ein kleines Machtwort des Vorsitzenden beendete diese Diskussion: man wolle ja nicht mit dieser Forderung von den Medien zerrissen werden. So weit reicht also die Macht der öffentlich-rechtlichen! Keine Partei traut sich, die Abschaffung von ARD und ZDF zu fordern, weil man weiß, mit welcher geballten Meinungsmacht man dann auseinandergepflückt würde...

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (und Fernsehen) mit seiner Zwangsgebühr ist nicht anders denn als Spielwiese und Pfründe einer Vielzahl von Politikern und Interessengruppen zu erklären. Andere einsichtige Gründe sind nicht mehr erkennbar - die sog. "Grundversorgung" ist dermaßen offenkundig vorgeschoben, dass man loslachen muss: als ob es ohne ARD und ZDF kein gutes Fernsehen gäbe! Das Festhalten an den Zwangsgebühren ist nur ein weiterer Betonklotz in der Mauer der Politikerverdrossenheit. Die Medienlobbyisten bedienen sich eben zu gerne selber!

Wenn man sich die Inhalte der privaten Sender einmal anschaut, mag man gar nicht daran denken, was wäre, wenn die Öffentlichen auch nur noch die Einschaltquoten im Blick hätten. Ein anspruchsvolles und vor allem niveauvolles Programm kann nur mit Rundfunkgebühren finanziert werden. Ich möchte die sehr informativen Sendungen der Öffentlichen nicht missen und auch mal einen Film ohne Werbeunterbrechung sehen können. Was die Privaten da mit den Zuschauern machen (alle 15 min 10 min Werbung) ist schon unverschämt.

Jeder der gerne die öffentlich rechtlichen abschaffen möchte dem empfehle ich dringest einen Aufenthalt in den USA mit dem dortigen Fernsehprogramm. Dort kann man sich anschauen wie es um die Qualität von Programmen bestellt ist deren einziger Sinn und Zweck darin besteht die Rendite des Eigentümers zu erhöhen. Dort regiert der reine Markt und keine öffentlich rechtliche Konkurrenz und keine staatlichen Wächter kontrollieren irgendwie was gesendet wird, eigenlich das "Paradies" wenn man dem Artikel glauben schenken wollte... Grade dem qualitätsverwöhnten FAZ Leser (zu denen ich mich selber zähle) dreht sich da aber der Magen um. Was im Print Bereich ganz gut funktioniert scheint beim Fernsehen nicht machbar zu sein. US Fernsehen ist für jeden halbwegs gebildeten Menschen grausam...

Abgesehen davon, dass auch der Frankfurter Allgemeine Zeitungsverlag ein klares Eigeninteresse hat, sich immer wieder gegen die Gebühren der Öffentlich-Rechtlichen zu mokieren, hat Claudius Seidl trotz allem jeden Punkt getroffen. so sind Deutschland Radio und Bayern 2 tatsächlich Medien, die - was Informationsdichte und -güte bei gleichzeitigem Unterhaltswert anbelangt - fast nicht zu übertreffen sind. Aber genauso, wie man sich eben eine gute Zeitung 'leistet', sollte es auch im elektronischen Markt zugehen. Schließlich ist es kaum einzusehen, dass gänzlich Sport-Uninteressierte ein ganzes Jahr 2008 mit ihren Zwangsgebühren die Übertragung von Biathlon, Fußball (Bundliga, EM), Tour de France, Olympische Spiele etc. alimentieren. Oder die ZDF-Volksmusikdudelei, für die man sich ebenfalls buchstäblich dumm und dämlich zahlt. Oder - was die Gästeauswahl anbelangt - die ewig gleich geschalteten Talkshows, bei denen sich Politiker vor eben jenen Zuschauern wahlstimmenfängerisch gerieren können, die zuvor die Plattform dieser öffentlichen Auftritte bezahlen mussten. Und zwar unfreiwillig. Darauf kommt es ja in der Diskussion nur an. Oder ist man irgendwo auf der Welt sonst noch verpflichtet, z.B. eine bestimmte Zeitung zu abonnieren?

Hurra, endlich mal dieser alte Zopf im Zielfernrohr. Von wegen freies Fernsehen. Hier schleudern wieder einmal Beamte das Geld aus dem Fenster und der sogenannte Kulturauftrag wird verschämt durch Nebenprogramme erfüllt. Die Informationen in den Nachrichten sind weder umfangreicher noch ausgewogener als in Programmen die sich selbst finanzieren müssen. Ergo: Weg mit diesem Dinosaurier der nur zur Verlustierung abgehalfterter Politiker gut ist.

Sagt mal, liebe FAZ, wie geht das eigentlich zusammen, da gibt es etliche, die bei den Öffentlich-Rechtlichen arbeiten und nebenher bei Euch (mit Euch meine ich nun die privten Printmedien) und auf der anderen Seite gibt es natürlich Mitarbeiter von Euch, die dann und wann bei der ARD, ZDF, und den Dritten ihre festen Plätze haben.... Irgendwie finde ich das derzeitige Säbelrasseln von Euch nur noch lächerlich. Auch wenn man in die Zukunft blickt, so erscheint es nicht unrealistisch, dass es das TV, wie wir es derzeit kennen, wahrscheinlich in 10- 15 Jahren so nicht mehr geben wird. Sendungen und Informationspolitik laufen dann wahrscheinlich über das Internet zu 100% in einer derzeit nicht vorstellbaren Vielfalt. Und es wäre dann doch schön, wenn nicht alles nur von der ach so unabhängigen Wirtschaft mittels Werbung und Geld beeinflussbar wäre. Es könnte ja dann alternativ z.B. eine Pauschalgebühr von jedem Teilnehmer erhoben werden, so dass ein werbeneutrales Informationsmedium arbeiten kann. Es muss deswegen ja nicht gleich polemisch als Staatsmedium bezeichnet werden, oder liebe FAZ?

...noch eine kurze Ergänzung: der Ausstieg der öffentlich-rechtlichen aus der analogen Technik steht bevor. Einen günstigeren Zeitpunkt für die Einführung eines grundsätzlich, veränderten Gebühreneinzugsystems wird es nie wieder geben. Nach dem Vorbild der SRG und des ORF ein Verschlüsselungssystem installieren und den Teilnehmern Smart Cards nach Bezahlung der Rundfunkgebühr ausgeben - das wäre die Lösung ? Auf die Hompage der Rundfunkanstalten käme man mit Smart Card Nummer und Passwort. Die MP's wären dann ein für allemal die Gebührendiskussion los. Über Konkurrenz zu Printmedien redete niemand mehr. Die GEZ in Bocklemünd könnte geschrumpft werden. Dann stellt sich für die öffentlich-rechtlichen Anstalten natürlich die Frage: Korrespondieren Einschaltquoten und Smart Card Zahlungen ? Und außerdem, würde das Gebühren- Budget so hoch ausfallen, wie beim Zwangsgebühreneinzug? Sicher nicht. Und da liegt das Problem, welches Ministerpräsident Koch am 12.06. 2008 zum Pressetermin so benannte: " Bei einem veränderten Gebührensystem darf die aktuelle Gesamtsumme nicht geringer werden". Fazit: Es bleibt so wie es ist - Glück für die deutschen Ö.R.RA.

Die Begründung für das staatliche Monopol im Rundfunk war doch die Knappheit der Frequenzen. Da stammt auch der Begriff Binnenpluralismus her. Mit der Digitalisierung und besonders dem Internet ist dieses Argument hinfällig. Neue Begründungen müssen her! Warum eigentlich? Welches Interesse hat die Politik, haben die (noch) großen Parteien an einem ö-r Rundfunk? Immerhin geht es um 7000 Millionen Euro jedes Jahr, die hier ohne Erfolgsnachweis verteilt werden können. In den Gremien und auch auf verschiedenen Pöstchen sitzen zahlreiche Berufspolitiker und werden alimentiert. Die Produktion ist in weiten Bereichen auf Freie Mitarbeiter und Produzenten verlagert, die auch für die privaten Rundfunkanbieter tätig sind. Über die Qualität der Nachrichten kann man geteilter Meinung sein, ich halte sie in weiten Bereichen für Hofberichterstattung. Da lassen sich dann schon Gründe finden, warum das unbedingt so weitergehen muss.