
Auch hier wird das Thema diskutiert:
www.axel-springer-akademie.de/blog/index.php/2007/06/22/die-enteignung-der-presse

Ich stimme dem Beitrag zu, daß die Grenzen der ööfentlich-rechtlichen Sender nunmehr überschritten werden - und schon lange überschritten wurden. Sie werden zunehmend zu konkurrenzprodukten der Privatsender, was sie eigentlich nicht sein sollen. Die öffentlich rchtlichen sind sicherlich nicht dazu da, den letzten Telenovelamist nachzudrehen oder ähnliche Spiränzchen mit den Gebühren zu machen.
Ich stimme dem Beitrag aber rein gaar nicht zu, wenn es um die obskure Verschwörungstheorie mit dem politischen Gängelband geht. Das ist sicherlich ein uralter Hut. Die Gremien sind nuneinmal politisch besetzt, weil die Gelder vom Bürgern stammen. Man mag das sehen wie man will - es ist nicht der Kern des Problems. Das Kernprblem ist die mehr oder minder unverschämte Geldeintreibeppolitik durch die GEZ, die bereits mehrfach Gesetze dabei mißachtet hat, mit der u.a auch Kommunen kooperieren, um die Gelder via Adressbestand des Meldeamtes einzutreiben. Das ist die eine Sauerei. Man kann sich dagegen kaum wehren. Daher gehört die GSZ abgeschafft zugunsten einer pauschalen Abgabe.
Die andere Sauerei ist die, daß sich hierzulande so viele Menschen so vieles gefallen läßt - selbst wenn Schindluder mit den eigenen Geldern getrieben wird.

Nochmals zum Mitmeißeln:
Schafft die Zwangsabgaben ab, und die Menschen werden sich für Ihre 20 Euro im Monat das Programm aussuchen, das ihnen paßt.
Heute steht "Privatfunk" in vielen Fällen für "fragwürdige Qualität" gerade weil den potentiellen Kunden durch Zwangsabgaben für ÖR das Geld aus der Tasche gezogen wird, so daß nur die Alternative eines werbefinanzierten kostenlosen Programms bleibt.
TF

Es ist schon toll, da gehen Raubritter durch die Lande, versprechen ein hochwertiges Programm, aber liefern mit Frontal 21 , drei nach neun usw. nur Foren für Menschen, die etwas verkaufen wollen, in der Regel ihre Bücher, sich oder ihren Marktwert. Journalismus eher ein Fragezeichen? Langweile ja, vor allem der Dauerbeschuß wir brauchen mehr Geld, der Otto normal Verbraucher muss komischerweise immer mit weniger auskommen, wo ist da die Konkurenz...........?

hätte ich schon, wenn die ÖR dereinst nicht mehr sein sollten.
Nicht vor der dann von Ihnen gemutmaßten grenzenlosen Freiheit, sondern vor der Diktatur des Unterschichtenfernsehens, der sich leider auch ÖR mit vielen Formaten jetzt schon beugen mußte.
Und ich fürchte, dann würden wir nämlich sogar beide traurig sein ;-).

Dem Beitrag ist eigentlich nichts hinzuzufügen bis auf das: nicht nur die Presse wird enteignet, sondern auch der freie Bürger in einer freien (Informations-)Gesellschaft durch die Radio- und TV - Gebühren - Zwangsabgabe. Ich will weder in der ersten Reihe sitzen, noch für von mir weder genutzte Angebote noch gebilligte Expansionsbestrebungen zur Kasse gebeten werden. Selbst "Grundversorgung" ist heute antiquiert: der multimediale Raum - körperlich wie virtuell - bietet jedem heute schon mehr als "Grundversorgung". Deswegen hat sich öffentlich - rechtliches Medienangebot überholt: weg damit!

Es ist unbedingt zu begrüßen, dass jemand Meinungsfreiheit garantiert. Auch die Grundversorgung zu sichern ist lobenswert.
Aber nur ein kleiner Teil der Gebühren wird zur Finanzierung des Lobenswerten aufgewendet. Mutmaßlich wird das weitaus meiste unseres Geldes verwendet, um mit den Privaten um Sportübertragungen zu konkurrieren und ansonsten das Niveau der Privaten nach Möglichkeit noch zu unterbieten ("Explosiv"; Soaps etc.).
Beschränkte sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf das, was seine Aufgabe ist, wäre die Rechnung akzeptabel und jeder würde gerne bezahlen.
Aber es scheint, dass die von den Parteien eingesetzten Garanten der Meinungsfreiheit vor allem von dem Ehrgeiz getrieben sind, durch schiere Umsatzgröße zu beweisen, dass niemand auf sie verzichten kann.
So überrascht es denn auch niemanden, dass wir zunehmend geistlose Unterhaltung mitfinanzieren müssen, die es auch ohne Öffentlich-rechtliche schon im Überfluss gäbe, während das Schulfernsehen schon vor Jahren gestrichen wurde.

Herr Markus Kremer (Markus.E.Kremer1), sind natürlich nur die Sendungen der Privaten. Die Sendungen von Pressuregroup-TV sind dagegen so was von untendenziös, untendenziöser geht´s gar nicht.
Was die ÖR verbreiten ist nicht nur die einfache, sondern „wissenschaftlich“ begründete Wahrheit.
Gern erinnere ich mich an ZDF „Knochenjob Hausfrau“ wo uns „bewiesen“ wurde, dass die deutsche Frau alltäglich 13 (in Worten: dreizehn) Stunden Hausarbeit verrichtet, die sagenumwobene, kostenlose.
Und wie der Südwestfunk uns dafür sensibilisierte, dass Ehemänner gewohnheitsmäßig ihre Frauen ermorden, verbunden mit der Forderung, den Morden vorzubeugen – das war ganz großes Tennis.
Und ... die Aufzählung der Untendeziösität ließe sich seitenweise fortsetzen.
Nein, nein, nicht alles von ÖR ist schlecht. Einige Sendungen sehe ich gern und regelmäßig.
Und von privat ist weiß Gott nicht alles gut, einiges von denen werde ich mir ums verrecken nicht reinziehen.
Aber bei „extrem tendenziös“ liegen die ÖR vorn. Uneinholbar.

Soviel Geld geben die Staatssender jährlich aus. Für die Finanzierung der von einigen hier immer aufgeführten Qualitätssendungen müßte ein Zehntel davon locker reichen. Leider gibt es diese kaum. Tatsache ist, daß es z.B. fast keine Klassik-Kanäle mehr im Radio gibt, daß Jazz nur sporadisch zu später Stunde in einem Nebenprogramm zu finden ist, daß es praktisch keine Filme mehr in Originalfassung gibt - noch nichtmal auf Arte -, daß es praktisch keine Auseinandersetzung mit der Informationstechnologie gibt, daß Parlamentsdebatten nicht mehr übertragen werden usw.. Wenn jemand dafür Gebühren bezahlen will, soll er das tun, aber nicht von anderen verlangen, daß sie diese Ware auch kaufen, obwohl sie sie für Ramsch halten. Respektieren Sie die Entscheidungsfreiheit der anderen! Wir wollen Vielfalt und nicht von einer kleinen Clique gegängelt werden, die sich die Taschen vollstopft.

Sie und andere haben Angst davor, was sein wird, wenn die ÖR einst nicht mehr sein werden. Diese Angst ist für die ÖR sehr nützlich, denn ein verängstigtes Volk läßt sich leicht und gerne regieren.
Was wird passieren, wenn es den ÖR nicht mehr gibt? Mein Anhaltspunkt dafür ist die Landschaft der Zeitungen, Zeitschriften und Magazine. Lassen Sie sich doch von diesen Halbgebildeten nicht einschüchtern! Das haben Sie doch nicht nötig. Oder?
TF

Ich bin einer der Parasiten, die das freie Internet nutzen.
Ich lese FAZ, FR, Zeit, Süddeutsche und auch die Webseiten der Öffentlich-Rechtlichen. Jedes einzelne der Online Medien hat seine Vor- und auch seine Nachteile.
Die Kinderseiten von kika, WDR, SWR und BR sind gut und man kann seine Kinder problemlos dort surfen lassen. (Wieso hat die FAZ eigentlich keine Kinder-Seite?)
Ich bezahle auch gerne Rundfunkgebühren. Denn davon wird:
ein werbefreies Kinderfernsehen finanziert.
Kultursendungen finanziert, die ich ansonsten niemals sehen würde, denn die Nachfrage wäre viel zu gering.
hochwertige Filme, zu unbequemen Themen
und Nachrichten, die tatsächlich auch Nachrichten sind und keine Infotainments.
Ich gehe mit meiner Familie in Sinfonie-, Big Band-, Weltmusikkonzerte, die wir uns gerade wegen der ÖR-Finanzierung leisten können.
Warum sind sie eigentlich so giftig auf die Online-Präsentation der ÖR? Jeder private Sender hat eine Internet-Seite, in dem er das gleiche macht, das der ÖR jetzt schon macht, oder vorhat.
Qualität entsteht nicht dadurch, dass ein Webdesigner viel Geld bekommt, sondern durch sorgfältige Recherche und unabhängigem Denken.

Mein Vorredner Heimes hat ja tatsächlich harte Worte gefunden, aber denen möchte ich beipflichten. Auch wenn das ör Programm teils durchsetzt ist mit Formaten, denen man getrost jeglichen Anspruch in Abrede stellen kann, so muss einfach gesagt werden, dass es außer ARD und ZDF keinen (deutschen) Sender gibt, der ein ähnlich gutes und hochwertiges Informationsangebot bereithält. Schon mal Galileo/Pro7 geschaut? oder die ganzen anderen Pseudo-Informationsprogramme der Privaten, z.B. Kabel1? Oder vielleicht sogar NACHRICHTEN? Hinterher frustriert gewesen? Kein Wunder! Billige Aufmachung, dürftiger Informationsgehalt, oft extrem tendenziös. Und warum? Weil's nix kosten darf, schnell gehen muss - Hauptsache Quoten!!! Da lobe ich mir doch die 20€ monatlich, von denen ein Teil auch so guten Radiosendern wie Inforadio/RBB, HR1 und SWR1 zufließt, die sich nicht mehr halten hönnten, wenn's immer nur um Quoten ginge.
Der deutschen Medienlandschaft ginge der wichtigste, der tragende Pfeiler verloren, wenn die Gebühren kippten. Dann ginge es uns wie den Freuden jenseits des Atlantiks oder in Italien, für die Qualität ein Fremdwort ist (US-Marktanteil CNN:3%).Eine Handvoll hochwertiger Internetportale wie FAZ können das auch nicht kompensieren

Um die Gebührenerhöhung zu rechtfertigen, die zur Erschließung des internet verwendet werden soll, muss doch erst einmal dieser Schritt gerechtfertigt werden.
Wieso ist es erforderlich, dass bei einem riesigen, deutsch- und fremdsprachigen Angebot ohne dass überhaupt eine Angebots-, Meinungs-, oder Plattformmonopolstellung ersichtlich ist, gebührenfinanzierte Anstalten ihre gesetzlich zugewiesenen Aufgaben erweitern ?
Erst wenn diese Frage überzeugend beantwortet ist, kann sich die Frage nach einer Gebührenausstattung anschließen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk macht es genau umgekehrt. Die sagen nämlich, wir wollen das machen und dafür benötigen wir die finanziellen Mittel.
Da sägt jemand aber sehr kräftig am Ast, auf dem er sitzt.
Ich prophezeie nämlich, dass entweder die EU oder das BVerfG dem Vorhaben einen Riegel vorschieben wird. Ob es danach überhaupt noch GEZ-Funk geben darf, darauf möchte ich nicht wetten.

Sehr geehrter Herr Heimes, allmählich reicht es. Erst beschimpfen Sie die Menschen, die angesichts des zwangsfinanzierten ÖRR Wut empfinden, als rattenhaft und in ihrem neuesten Beitrag bezeichnen Sie die Gegnerschaft zum ÖRR als ahnungs- und hirnlos. Offensichtlich gehören sie zu der Elite von Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gegessen hat und sich berufen fühlt, die Welt zwangsweise zu beglücken. Jede andere Privatmeinung wird dann diffamiert. Ja, wie sähe denn eine ausschließlich privat betriebene (und einzig rechtmäßige) Kulturlandschaft aus, gäbe es ARD/ZDF nicht: Sie sähe so aus, wie die Menschen sie haben wollten - und womöglich würde es Ihnen auch gefallen. Oder brauchen Sie das, daß Zwang angewendet wird? Höhepunkte deutscher Kultur und auch die Kulturhöhepunkte, die die Menschen in deutschen Landen genießen konnten, fanden ganz sicher nicht im letzten Jahrhundert mit staatlichen Rundfunkmonopolen statt, sondern im Mittelalter und zu Zeiten wettbewerbsorientierter (Kultur-)Kleinstaaterei. Die Milliarden, die der ganze staatlich betriebene Kulturbetrieb verschlingt und die ebenso zu Unrecht zwangsfinanzierten ARD und ZDF verschleudern, fiele ja nicht einfach weg, sondern würde wohlallokiert viel mehr Früchte tragen.

Quiz-Shows, Verbotene Liebe etc. mit Qualität gemein? Nix. Und was davon wird halbwegs durch Werbung gegenfinanziert? Fussball und die Soaps.
Es bedarf einer restriktiven Definition des Wortes Grundversorgung und auf die sollen sich die ÖR gefälligst dann auch beschränken.

Sie glauben also, daß nach Abschaffung der GEZ-Gebühr sowohl ÖR wie PR an Qualität und Niveau gewinnen?
Haben Sie den geringsten Schimmer davon, wie sich allein die deutsche Kulturlandschaft verändern würde, wenn man dem ÖR den Geldhahn zudreht? Und zwar nicht nur im TV und Radio, sondern landauf landab in den Konzertsälen, Theatern, Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen usw. usf.? Ob man den sogenannten Kulturbetrieb nun goutiert oder nicht? Nun, dann nehmen Sie Anschauungsunterricht und glotzen PR.
Ich bitte um Entschuldigung für den Tonfall, aber ich krieg dann auch schon mal die Wut, wenn ich dieses ahnungs- bis hirnlose ÖR-Bashing lese. Mein Trost: muß und wird ja nicht repräsentativ sein.

Wo in Deutschland gibt es noch ein Presseorgan, das seine Themen frei und unabhängig wählen kann? Die Zeitungen können wir an einer Hand abzählen. Dementsprechend stehen sie auch finanziell mit dem Rücken zur Wand. Oder glauben wir, sie bekämen noch eine Werbe-Annonce von denen, über die sie kritisch berichten müssten?
Die anderen schreiben und thematisieren genau das, was ihre Klientel gerne hört und denkt. Dafür gibt es seitenweise Image- und Produktwerbung, mit deren "Gebühren" es sich gut leben lässt. Diese Blätter sind in höchstem Masse von ihren Geldgebern abhängig und nicht die "Öffentlich-Rechtlichen" wie sie uns weismachen wollen.
Deshalb begrüsse ich, dass die "Öffentlich-Rechtlichen" alle Möglichkeiten nutzt, um neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Ich zahle gerne Gebühren dafür, dass ich nicht manipuliert werde, sondern über alle Sachverhalte umfassend und nicht einseitig oder sogar falsch informiert werde.

Mit welchem Recht kann eine Organisation eine Internetseite ins Netz stellen und dafür Zwangsgebühren bei den Besitzern von PCs eintreiben, unabhängig davon, ob sich letztere überhaupt die Beiträge nutzen?
Wenn dies geltendes Recht sein sollte, dann ist es in der Tat geltendes Unrecht.
Hat ein normaler Bürger die Möglichkeit, eine informative Internetseite zu unterhalten und dafür von allen PC-Besitzern eine Zwangsgebühr zu erheben?
Bislang wurden solche Streitfragen garnicht erst vom Bundesverfassungsgericht angenommen, weil auch die Verfassungsrichter nicht vom Himmel fallen, sondern genauso als Vertreter der politischen Parteien im Propotz gewählt sind wie die Mitarbeiter bei ARD und ZDF. Den Parteien geht es darum, ihre Funktionäre nicht von Mitgliedsbeiträgen bezahlen zu müssen, sondern sie in Anstalten des Ö.R. bürgerfinanziert unterzubringen.
Was das Verfassungsgericht, die Politiker und die Ö.R. Sendeanstalten miteinander gemein haben, ist, daß sie allesamt vom Geld der Steuerzahler leben und arbeitsteilig voneinander profitieren. Sie bilden ein Kartell gegen die Bürger, indem sie zweifelhafte Sendeinformation als Feigenblatt benutzen. Sie tun es nicht, sondern erzeugen nur Kosten.

ist ein Parkplatz für ausgemusterte Politiker und zugleich Sprachrohr der Parteien.
Also wer wirklich glaubt, dass sich der Staat dieses Instrument nehmen läßt ist auf dem Holzweg.

Diese Geldvernichtungsmaschiene sollte stark rediziert werden.
Beste Lösung, die öffentlich rechtlichen Programme nur noch verschlüsselt senden. Wer sie sehen will, soll dann auch zahlen.
Wer dies nicht will, spart das Geld.

Ich finde, dass es im Internet gerade wegen der Freiheit, alles, auch Unsinniges und Unseriöses zu machen, Fixpunkte geben muss. an denen man sich (auch unsere Kinder, wenn sie im Auftrag der Schule recherchieren), orientieren kann.
Warum sollen da ARD und ZDF fehlen? Hier ist (positive) Konkurrenz nur gut. Hat die FAZ soviel Angst vor Konkurrenz? Das passt doch auch sonst nicht in die Philosophie der Zeitung.

Die Wut kommt daher, daß sich Anstalten und die Menschen dahinter der Konkurrenz entziehen und sich fürstlich alimentieren lassen.
Das Argument, die Privaten seien qualitativ schlecht, ist hinterlistig. Denn, wie bereits anderswo geschrieben, gibt es heute für Qualität, die Geld kostet, keinen Markt, da das Geld, das die Bürger bereit sind auszugeben, bereits zwangsabgeschöpft und ARD/ZDF/etc. geschenkt wird. So bleibt nur die Nische "Free TV".
Erst wenn die Zwangsabgabe fällt, wird Qualität einkehren. Daß die alteingesessenen Sender davor Angst haben, ist verständlich. Die Zuschauer sollten sich davon nicht anstecken lassen.
TF

Der Hass auf die ÖR wird sicherlich zu einem beträchtlichen Teil durch die Methoden der GEZ hervorgerufen: Die GEZ-Juristen interpretieren den Rundfunkstaatsvertrag unter dem Aspekt der eigenen Gewinnmaximierung. Freiberufliche Geldeintreiber schleichen dann durch Wohn- und Gewerbegebiete, um Bürgern und Unternehmen ihr Geld abzupressen.
- Eine Familie, die ihrem Kind ein Studium finanzieren will und keine Universität am Ort hat, muss nicht nur die Miete für die Studentenbude aufbringen, sondern auch noch die GEZ-Gebühren. Selbst wenn der Student kein Radio und keinen Fernseher hat: Ohne Computer kommt man nicht durchs Studium, und ein Computer kostet GEZ-Gebühr.
- Ein Lehrling, der bei seinen Eltern wohnt, muss von seinem Lehrlingsgehalt GEZ-Gebühr bezahlen, auch wenn er gar keinen Fernseher hat. Wenn auch noch die Oma mit einer kleinen Rente mit im Haus wohnt, kassiert die GEZ für den einzelnen Fernseher im Wohnzimmer dreifach Gebühr.
- Wer seinen Job verliert und versucht, als Selbständiger im heimischen Büro wieder auf die Beine zu kommen, muss auf einmal für jedes einzelne Gerät incl. PC in Wohnung und Auto die volle Gebühr entrichten. Da bleibt vom Existenzgründerzuschuss kaum etwas übrig.

Na habt Ihr es noch nicht begriffen? Das ist keine (GEZ) Abgabe für die Rundfunkanstallten, die können sich mit der vielen Werbung schon selbst finanzieren, es ist einfach eine Informationssteuer. Und die Sportschau kann ich gucken, weil ich Toyota fahre und Krombacher saufe, was früher mal den Regenwald gerettet hat, das Geld brauchen die jetzt aber für die ARD, weil der Sportschau die Übertragungsrechte so teuer geworden sind. Und die Nachrichten die sonnst noch kommen, sind sowieso alle von AFP, CNN, CIA usw. Der alte Spruch: Ist nicht Deine Baustelle, sonnst hätte man dich bereits angerufen, gilt noch immer. Gestern brachte der WDR eine Wiederholung
von der Regenflut von 2005 in meiner Stadt. Ich lief ans Fenster, die Sonne schien. War doch klar, die sitzen in Köln ohne Personal und der Computer hatte Regen vorraus gesagt und den passenden Beitrag selbstständig ausgewählt. Oder war es die 1-Euro-Kraft? Aber die gibts doch nur in den neuen Bundesländern, oder?

Ich hoffe (glaube es aber nicht), daß die FAZ-Redakteure nun endlich besser begreifen, weshalb immer mehr Menschen sich von der staatlichen Bevormundung, die nur ein Vorwand zum Geldeintreiben darstellt, angewidert abwenden.
Der ÖR (und dere Staat) haben nur den Fehler begangen, die sonst so devoten Medien anzugreifen. Hätte man eine beliebige andere Gruppe schikaniert, wäre die selbstgerechte Empörung wohl ausgeblieben.
Erst jetzt, wo der sonst so gelobte Staat in die Privatinteressen der FAZ eingreift (zum aller natürlich!), vernimmt man statt der üblichen Lobarien auf staatliches Handeln (berechtigte) Kritik.
So freue ich mich über das taktische Mißgeschick des ÖR/Staates, freue mich über die Zwickmühle, in der sich die sonst so staatsgeile Medienlandschaft befindet und ärgere mich über die zig anderen, ignorierten und unerwünschten staatlichen Eingriffe.

Ich bin auch der Meinung, daß diese ÖR-Selbstbedienungsläden samt der GEZ-Mafia Züge eines totalitären Systems tragen und in einer Demokratie nichts zu suchen haben.
Aber: Viele Jahre war sehr selten etwas wirklich kritisches über das ÖR-System zu lesen. Der seit langem schwelende Unmut in der Bevölkerung über diese unverschämten und gierigen Abkassierer und Schnüffler fand kaum Resonanz in den Zeitungen. Müssen erst eigene Interessen bedroht werden, umd sich kritisch mit diesem System zu beschäftigen?
Auch in der FAZ, der wahrscheinlich besten Zeitung des Landes, liest man beispielsweise zur angeblichen "Klimakatastrophe" fast nur exakt den gleichen, unreflektierten Unsinn wie woanders auch... als hätte man den Journalisten das Hirn weggepustet, wie es neulich im Technik-und-Motor-Teil, aber leider nur dort so treffend hieß. Es ist schon traurig, daß sogar der Spiegel weitaus kritischer mit der neuen Klimareligion umzugehen wagt als die FAZ. Dazu noch das unterwürfige Einknicken bei der "Rechtschreibreform"...
Die Argumentation des Artikels ist an sich schlüssig, doch würde durch wirklich kritischen Journalismus statt "political correctness" das Verständnis der Leser für die Nöte der Presse erhöhen.

...auch wenn die "20 Uhr Eichung" nicht immer nach meinem Geschmack ist.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Warum sollten sie nicht auch im Internet eine Marke setzen. Es wird seit 10 Jahren die dazugehörige Digitaltechnik eingeführt und auch im Internet liegt die Wahrheit irgendwo zwischen den Zeilen.
Gut das eine Zeile mehr dazu kommt!

Der FAZ-Leser Bertold Jäger beanstandet in diesem FAZ-Artikel "nachweislich falsche Informationen", erbringt aber leider den behaupteten Nachweis nicht. Auch seine Mutmaßung, wie groß die Angst sein muß, wenn die FAZ mit "solchen Bandagen" kämpft, geht völlig fehl. Seine Wahrnehmung der Veröffentlichung einer bloßen Meinung - hier die der FAZ - als bandagierten Kampf ist für mich nicht nachvollziehbar. Zumal ganz offensichtlich gleichzeitig der tatsächliche hart bandagierte Kampf von ARD und ZDF mittels Zwangsgebühren und GEZ-Inkasso nicht gesehen wird. Es sind doch die ÖR, die sich mit GEZ und staatlicher Gewalt bewaffnen und nicht die FAZ.

Bedauerlicherweise ist es immer noch so, dass weite Teile des sog. "Bildungs"bürgertum (was immer man unter Bildung verstehen mag), den öffentlich-rechtlichen Sendern Seriosität und Professionalität zuschreiben und sie deshalb nutzen. Bei genauerer Betrachtung erweist sich aber genau das als Trugschluss. Die Reportagen und die Nachrichtensendungen bzw. der Polittalk bei den Öffentlich-Rechtlichen ist nicht nur tendenziös, sondern auch unprofessionell und journalistisch schlecht gemacht. ARD und ZDF machen einfach ihre journalistische Arbeit nicht gut, setzen den Zuschauer irgendeinem verquasteten "Polit"talk aus und besitzen die Anmaßung, von Grundversorgung zu sprechen. Dass das die deutsche Bevölkerung so lange "hinnimmt" spricht nicht unbedingt von kritischem Bewusstsein in diesem Land. Ich denke, der Ausspruch von Günther Jauch über "Gremien voller Gremlins" bei seiner Ablehnung des Christiansen-Talks spricht Bände. Manchmal meint man, die deutsche Öffentlichkeit hätte Angst, man würde Ihnen Ihre schöne, bequeme Gemeinschaftsmeinung nehmen, wenn man von den öffentlich-rechtlichen Sendern fordert, sich mit anderen messen lassen zu müssen. Ich persönlich habe meinen Fernseher vorerst abgeschafft.

die sich in den meisten Leserkommentaren offenbart?
Sie ist durch kaum ein rationales Argument gerechtfertigt; es ist müßig, darauf im einzelnen einzugehen. Keiner behauptet, daß im ÖR alles richtig laufe und gut sei.
Aber bei den Privaten??
ÖR ist immerhin ein zumindest formal demokratisch legitimiertes und kontrolliertes Gebilde.
Dann das Thema 'Zwangsgebühr'. Hier gibt es tatsächlich auf den ersten Blick eine Asymmetrie. Wer nur PR will, muß gleichwohl für ÖR bezahlen. Allerdings: wer nur ÖR will, bezahlt PR dennoch mit, nur auf dem undurchsichtigen, nicht kalkulierbaren Umweg über sein Konsumverhalten. Muß man das denn tatsächlich exemplifizieren: daß selbstverständlich auch PR etwas kostet und von irgendwem und irgendwie bezahlt wird.
Natürlich zahle ich bei ÖR zusätzlich zum GEZ-Einzug auch noch über die Werbung. Meine GEZ-Gebühr sehe ich daher als Grundgebühr für einen einigermaßen unabhängigen 'Qualitätsjournalismus'. Und für ein doch um Längen besseres Kultur- und Informationsangebot.

Was bedeutet eigentlich Grundversorgung? Mit den zig Milliarden ist es den ÖR nicht gelungen - sie haben es ja nie probiert - einen qualitativ hochwertigen Nachrichtensender in Form der BBC World News hochzuziehen. Stattdessen wird das Geld für die Gagen von Gottschalks Gäste, die Fussball-Bundesliga, Boxen und Radfahren rausgepumpt und dem völlig überschätzten Schmidt ins Hinterteil geblasen. Beim Radio wird unter Grundversorgung der Aufbau von werbefreien Jugendsendern verstanden, die an Belanglosigkeit nicht zu überbieten sind.
Daher einschränkung des Sendeauftrags auf:
Tagesschau, heute, Polit-Magazine, DLF & D-Radio, 3 Sat, Arte und Deutsche Welle. (Ehrlich gesagt kein Plan ob die über GEZ finanziert werden). Kein Sport, kein Rentner und Zahnspangenschwachsinn, bei der demografischen Entwicklung sollte sich das Musikantenstadl bald auch durch Corega-Tabs Werbung bei den Privaten finanzieren lassen. Schmidt dahin wo er hin gehört, ins Unterschichtenfernsehen und Jauch soll gleich dort bleiben. Beckmann mit Schreinemakers zu Sat*1!

Ich finde es sehr schade, wenn in einer seriösen und renommierten Zeitung mit nachweislich falschen Informationen übelste Polemik betrieben wird. Insbesondere scheint mir diese Form der Meinungs"bildung" eher geeignet, die vielfach große Bewunderung und das Vertrauen in die Berichterstattung der FAZ nachhaltig zu erschüttern. Wie groß muss die Angst sein, wenn mit solchen Bandagen "gekämpft" wird.
bj

Immer wenn ich den Begriff Öffentlich rechtlicher Rundfunk lese/höre wird meine Wut über diesen aufgeblähten selbstbedienungs Apparat größer. Ich ärgere mich insbesondere darüber, dass ich als freier Bürger keine Möglichkeit habe, da von der Politik gedeckt/gewollt, mich gegen dieses moderne Raubrittertum zu wehren. Wer fragt die Kunden, nein besser gesagt die Zwangzahler, ob dass was mit Ihrem Geld gemacht wird auch so gewollt ist? Ich denke wenn man uns Fragen würde, nur Wenige würde hier zu stimmen. Aber gefragt wird man ja nicht, bestes Beispiel sind die im GEZ Jargon genannten „neuartige Rundfunkgeräte“. Hier muss ich zahlen da ich ja die Möglichkeit habe über das Internet ÖR-Programme zu empfangen, gefragt hat mich keiner ob ich das will oder nicht. Eigentlich müsste die FAZ von mir auch monatlich eine Gebühr verlangen können, da ich ja auch hier die Möglichkeit habe diese online zu lesen – gleiches Recht für alle? Nein nicht bei den ÖR, die sind anders.

Und es ist wieder das gleiche, immer wieder die gleichen hohlen Phrasen. Dem qualitativen Anspruch und seiner Umsetzung von Informationen und Aufklärung durch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wurde bisher noch keine private Medienanstalt gerecht, das wird sich auch durch solche ständig wiederkehrenden Brandreden nicht ändern.
Es ist schade, dass so unnötig auf den ÖR herumgehackt wird, zumal immer wieder alte Kammellen hervorgekramt werden, wenn nach zwei Sätzen die Argumente ausgehen.
Und den Sinn und die Bedeutung des Wortes "Flatrate", würde ich dann doch noch einmal nachschlagen, liebe FAZ :).

Leider gibt´s solche Mißstände und Millionengräber zu Hauf in ganz Deutscheland. Aber wer sägt sich schon gern ins eigene Fleisch... Ist die Lobby groß genug, so läßt sich immer ein bürokratischer Weg finden das Geld des kleinen Mannes (des großen Mannes Vieh) in die "richtigen" Bahnen zu leiten. Und die Bürokratie hat kein Gewissen, kein Herz... Gesetz ist Gesetz. Ab und zu fällt mal Licht auf eine solche Geschichte, doch genausoschnell wird es wieder gelöscht werden. mit freier Marktwirtschaft hat das jawohl gar nichts zu tun, oder wo versteckt sich die ungeheure Nachfrage, die dieses Monstrum an Angebot und Kosten rechtfertigen und bezahlen würde und möchte? Ich würde auf ARD und ZDF und alle weiteren "öffentlich rechtlichen" gerne verzichten - für deren Abschaffung, oder Ausgrenzung würde ich sogar liebendgerne zahlen...

Es ist ein Hohn, was sich die ÖR leisten. Es ist ein Hohn, weil sie uns jetzt auch im Web mit Zwangsabgaben kommen. Zwangsabgaben, die zumindest was das Internet angeht, keinerlei technische oder funktionelle Rechtfertigung haben.
Wer die ÖR-Angebote im Internet nutzen will, kann sich ja mit seiner GEZ-Nummer einloggen.
Fertig.
Diese sog. Demokraten der ÖR zensieren de fakto das Internet. In D kann ich meine Emails nur noch nach Anmeldung bei der GEZ nutzen.
Ich möchte die Angebote der ÖR im Web aber NICHT nutzen. Schon aus Prinzip nicht. Denn ich lasse mich nicht gerne zu etwas zwingen.
Die ganze Politikerwelt schweigt, die Gewerkschaften, die Kirchen, alle sonst so lauthalsen "Demokraten"; nur die FAZ hat jetzt erfreulicherweise das Thema benannt. Die ÖR sind ein Konglomerat der Macht und sie spielen ihre Macht aus, nicht nur per Sender.
Armes Deutschland.

"Die paar Euro", die jeder, der überhaupt fernsehen oder das Internet nutzen will, zahlen muß, sind für viele ein Großteil des Etats, den man für mediale Unterhaltung auszugeben bereit ist. Alles darüber hinaus muß zwangläufig billig oder elitär sein.
Angenommen, jeder, der einen Briefkasten besitzt, müßte die "Zeitung des öffentlichen Rechts" abonnieren. Welche Chance hätten dann noch die FAZ, die Süddeutsche oder lokale Zeitungen?
Zusätzliche Zeitungen dürften nicht viel kosten. Was bliebe, wären Anzeigenblättchen. Und wer dann die Diskussion startet, das Zwangsabo der "Zeitung des offentlichen Rechts" abzuschaffen, bekäme vorgehalten, daß die "Privaten" - also die werbefinanzierten Käsblättchen - qualitativ minderwertig seien.
Ein solches System unterdrückt die freie Presse, beutet die Bürger aus und füllt die Kassen eingesessener Anstalten und ihrer Fürsten. Ich möchte es erleben, daß die Intendanten in die Kamera rufen "aber wir lieben Euch doch" und dann abgeschaltet werden.
TF

Aua das war ein klassisches Eigentor.
Mit den steuerfinanzierten (GEZ-Gebühr!) Sendern ARD und ZDF weiß ich dass hier nur regierungstreue Publikationen kommen (Oettinger erklärt Filbinger Naziheilig und weder SWR noch sonst ein ÖR-Sender bringt einen Beitrag zur bundesweiten Feinstaubdemo, noch zum Bürgerrechtstag in Frankfurt).
Die PR-Sender übrigens auch nicht.
Private Zeitungen sollen da besser sein? Die FAZ-Online hat sich die Mühe gemacht - als einzige Zeitung - das Thema Feinstaub im Nachhinein etwas besser aufzuarbeiten.
Nicht ganz korrekte Berichte fanden sich in den Stuttgarter Nachrichten und dem Lokalteil der Bildzeitung.
Das war alles zum Thema Enteignung durch Feinstaub.
ÖR und PR-Unternehmen redeten dafür in 10 Minuten-Abständen die BW-CDU in die Regierungskrise.
Und nun d e r Beitrag. Verzeihen Sie bitte meinen Sarkasmus, aber Politiker und Journalisten stehen an letzter Stelle meiner Glaubwürdigkeitsskala. Voriges Beispiel ist eher ein Zeichen von Gleichschaltung (D 1933-1945 Gruß an die Verleger) denn von Meinungspluralität.
So nebenbei bemerkt vor 3-4 Tagen lief ein Bericht zum Klimawandel bei RTL nachts um 22.30 Uhr, damit das wohl ja keiner mitbekommt?

Wer einen PC besitzt, aber das Fernsehen oder die Online Auftritte der ÖR nicht konsumieren will, der muß dennoch eine Gebühr entrichten. Schließlich wäre es ja nicht zumutbar, daß man sich online registrieren müßte. Jeder könne das Programm schließlich empfangen, wenn er sich nur genügend lange dort eingewählt hat.
Es ist wohl einmalig in Deutschland, daß das Großparteien-Fernsehen nun auch alle diejenigen zur Kasse bittet, die das Fernsehprogramm gar nie nutzen wollen und werden. Wenn allerdings die Leute Zwangsgebühren entrichten müssen, dann bewirkt das, daß viele kein Geld mehr für private Online-Anbieter aufbringen werden. Wo bleiben die Rechte derjenigen, die dieses Programm nicht konsumieren wollen? Warum darf man sich nicht aus freiem Entschluß für die FAZ-online entscheiden, sondern muß zwangsweise an die ARD bezahlen?
Nur ein Ende der Zwangsgebühren für alle Online Auftritte der ÖR wäre ein Garant für ein Fortbestehen der demokratischen Meinungsfreiheit.

Sonst ist die FAZ doch sehr für den Wettbewerb.
Warum eigentlich nicht beim Online-Angebot? Sie ist doch gut dabei?
Und ich möchte neben dem privaten und unabhängigen [unabhängig wovon eigentlich ;-)] 'Qualitätsjournalismus' bitte gern auch noch einen öffentlich subventionierten und von mir zwangsweise bezahlten 'Qualitätsjournalismus'. Rein sicherheitshalber. Und die Proporz-Mechanismen bei den ÖR garantieren mir mindestens soviel Sicherheit wie die ach so unabhängigen, neutralen und von jeglichen Interessen freien privaten Informationsanbieter.
Dieses reflexartige ÖR-Bashing der übrigen Kommentare ist doch einfach lächerlich.

Sehr geehrter Herr Fischer,
Sie mag ein Beitrag, wie der von Herrn Klier, traurig machen, mich macht der Ihre wütend. Ich verdiene Vollzeit EUR 522,22 netto und "ein paar Euro" zahlt mir mein Chef in eine Direktversicherung. Und ich sehe überhaupt nicht ein, daß ich, wenn ich z.B. das Internet nutzen möchte, dafür ARD und ZDF bezahlen soll. Ihre Reichen-Arroganz ist unerträglich und verdirbt mir die Lust zu arbeiten. Ich gehe sicher richtig in der Annahme, daß, wenn Sie morgen von irgendwem um "ein paar Euro" privat erpresst werden, zur Polizei laufen. Aber das öffentlich-rechtliche Unrecht tun Sie als Peanuts ab. So geht das nicht.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Ihr
Stefan Sedlaczek

Das metastatische Wachstum in alle Kommunikationswege ermöglicht die Meinungsführerschaft aus Monopolzeiten (prä-private Rundfunkzeiten) aufrecht zu erhalten.
Es ist für Politiker und Gewerkschafter wichtig, ein ihnen genehmes Sprachrohr zu besitzen. An eine Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunkes glaube ich nicht; - dazu sind leitenden Positionen zu sehr aufgrund fachfremder Kriterien besetzt worden.
Würden ARD/ZDF auf die Ausbreitung im Internet verzichten, würden sie langfristig an Bedeutung verlieren. Das würde den über die Finanzierung entscheidenden Politiker langsam das geliebte Sprachrohr, Multiplikator, Meinungsbildungsinstrument entziehen.
Auch unter dem Blickwinkel Machterhalt und Hoheit über deutsche Gehirne ist für Politiker der ör-Rundfunk lebensnotwendiges Hilfsmittel - und dazu noch auf Kosten von anderen - nämlich der GEZ-Zahler!

"Die Enteignung der freien Presse"- ach ja , da werden die großen Anzeigenkunden der FAZ sicher ein paar Krokodilstränen ob i/Ihrer lobbyfreien Einordnung verdrücken dürfen ...
Soviel selbstloser Vormärz im neoliberalen Juni ???

wäre das einzig Richtige. Bis auf 1-2% wird das ganze Geld für Dinge ausgegeben, die private min. genauso gut können oder für irgendwelche dödilige Sendungen von und für 50-60-jährige Durchschnittsleute.
Was wichtig ist, ist die rechtliche, unverrückbare Presse-etc.-freiheit.
Ansonsten könnte ich mir subventionierte Sendungen vorstellen im Bereich Dokumentation und Wissenschaft (es gibt z.B. kein einziges wirklich fundiertes technischen und/oder wissenschaftliches Magazin im Deutschen Fernsehen (analog zur Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft), der Grund hierfür liegt wahrscheinlich auch in den hohen Produktionskosten).
Die Entscheidungsverfahren müßten dafür aber radikal geändert werden, das Übergewichtig der Parteipolitik muss dabei abgeschafft werden.

Ich finde es schade,
das wir die sogenannte Grundversorgung garnicht mehr erkennen können. Die öffentlich rechtlichen Sender,
sind qualitativ von den anderen nicht mehr zu unterscheiden. Ich wünschte mir eine Basisversorgung, objektiv und auf das Wesentliche begrenzt, um schnell und übersichtlich informiert zu werden. Ob im Internet oder im TV. Alle Unterhaltungssendungen, die keinen wissenschaftlichen, sprich sachlichen Informationsstand präsentieren, müssten privatisiert werden. Die Grundversorgung kann über eine Sendeanstalt sichergestellt weden. Mir fällt dort die Deutsche Welle auf.
Wenn man diese mit den BBC Reportagen wissenschaftlich veredelt, dann haben wir eine übersichtliche günstige Form der Grundversorgung,
steuerfinanziert. Alle anderen müssen sich gleichberechtigt dem freien Werbemarkt stellen,
wie heißt es in der Verfassung "alle sind gleich" auch im Internet und auch in der Presse.
Und die Bevölkerung spart Mrd für wichtige Sachen, wie Bildung!
mfG
Realo_FAZ

Ich kriege immer eine gewisse Wut im Bauch, wenn ich das Zeug über die öffentlich-rechtlichen "Sender" lese. Nicht dass der Beitrag völlig richtig wäre. Das, was ARD und ZDF da tun, ist einfach unmöglich, und es ist schändlich, dass die Länder das hinnehmen. Hier ist angesichts der Verquickung politischer und wirtschaftlicher Interessen lediglich noch die Justiz eine Chance, die "Sender" zu beschränken. Aber bis zu diesem Zeitpunkt möchte ich bitte bitte nicht mehr mit so richtigen, aber schmerzhaften Kommentaren gequält bringen.

Hm. Hat die F.A.Z Angst online nicht mehr zum zuge zu kommen? Mir kommt es so vor.

Wie weit muss man es in Deutschland eigentlich noch kommen lassen, bevor erkannt wird das wir es nicht mit einer Informationsgrundversorgung sondern mit dem Versuch eines Informationsmonopols zu tun haben?
Natürlich stimmen die Politiker dem weiteren Griff in die Taschen der Bürger und einer Machterweiterung der Öffentlich Rechtlichen zu. Mit ihnen und durch sie wird schließlich im großen Politik und Meinung gemacht.
Der Rundfunkvertrag und die GEZ sind Anachronismen die der heutigen Medienwelt, den Möglichkeiten der Informationsbeschaffung nicht mehr gerecht werden und abgeschafft gehören. Komplett und vollständig.

Ja hat das Medium Internet die ARD zu versorgen oder die ARD dei Bürger .. Wenn sie mich fragen läuft hier einiges aus der Bahn. Mit Grundversorgung der Bevölkerung mit Information und Bildung hat dieses ganze hier wahrlich nichts mehr zu tun! Die ÖR Sender werden missbraucht als Staats und Propaganda Maschinerie nach dem Motto wer die Fäden zieht weiss so ungefähr was am Ende herauskommt.
Politische Magazine werden abgeschafft Kinderfehrnsehen wird gefördert und ausgedehnt, das kann doch nicht im Auftrag unserer öffentlich rechtlichen Anstalten sein.... oder etwa doch.. das Quoten System zerstört den Grundgedanken unddas Konzept ideologiefreier Meinungsvielfalt die ja dort angestrebt ist! Die Herren da oben denken zu sehr materialistisch und geben geld aus das ihnen nicht gehört nur anvertraut ist! Wenn Politiker sich selber kontrollieren da sehen wir auch was dabei herraus kommt! Stichwort (Nebenverdieneinkünfte veröffentlichen) ... garnichts!
Die Herren Struwe Pleitgen Voss Bednarz etc alle sitzen sie in einer Art Elfenbeinturm von dem sie himmelhochjauchzend, anscheined so schnell nicht wieder auf den Boden der Tatsachen herunterkommen !!
Sie rüsten für den Kampf der Informatoren!!!!

Was ARD und ZDF seit Jahren betrieben, ist nichts anderes als ein Angriff auf die Pressefreiheit. Die Vorgehensweisen werden in dem Artikel treffend beschrieben. Der Bürger wird entmündigt und finanziell vergewaltigt, während unabhängige Anbieter wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden. Die Frage ist, wann die freien Medien die Dinge endlich beim Namen nennen. Es handelt sich hier um ein Staatsfernsehen, welches mit Trivialprogrammen möglichst viele Menschen betäuben möchte, um auf der anderen Seite die Pfründe der eigenen Leute und der beteiligten Politiker zu sichern und auszubauen.

dass nun auch die FAZ als renommierte Zeitung mal einen sachlich-kritischen und ausführlichen Artikel zu der Arbeitsweise der teuren, ineffizienten öffentlich-rechtlichen Anstalten veröffentlicht. Vielleicht schließen sich andere Medien an und erreichen auf diesem Wege die Politik. Auf populistische Bürgerbeschwerden in diversen Foren hört diese ja (zum Glück) nicht. Mit sachlicher Kritik besteht aber vielleicht eine kleine Chance.
Patrick Meyn

Ihr Artikel hält uns Gebührenzahlern den Spiegel vor. Was hat das alles noch mit Grundversorgung zu tun? Warum scheinen die meist einseitigen politischen Ansichten der Redakteure gerade bei den Öffentlich-Rechtlichen in Wort-, Themen- und Gesprächspartnerauswahl so holzhammerartig durch?
Wer braucht 1 MuXX, 1 Extra, Theaterkanal, EinsFestival etc.? Wie viele Gelder werden außerdem in den langfristig aufgeblähten Verwaltungsetagen verjubelt?
Wer braucht die Dinosaurier, die sich nun den Mantel des Fortschritts auf fremde Kosten umlegen, überhaupt noch?
Ich hoffe auf die Zukunft und den qualitativ-wirtschaftlichen Fortschritt- auch bei den Öffentlich-Rechtlichen.