Neues Sozialistisches Manifest

Das Reale ist das Schwerste

Hatte das vergangene Jahrhundert dank Freud, Einstein und vielen anderen mit einer Passion für das Reale und den „neuen Menschen“ begonnen, tun wir uns im 21. mit Neuentwürfen schwer. Dem versucht Dietmar Dath mit einer Streitschrift abzuhelfen - und setzt bei Lenin an. Von Cord Riechelmann

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juni 2008 21:14

Massenmörder Lenin

Armin Quentmeier (thiotrix)

Wie in diesen FAZ-Artikel Lenin dargestellt wird, ist schon befremdlich: „1902 hatte Lenin mit seiner Schrift „Was tun?“ die Begründung der modernen Politik geliefert.“ ....“daß nur Lenin und Mao geschafft hätten, dem Universalitäts-anspruch des Kapitals ...tatsächlich Angst einzujagen“. Gibt es sonst nichts über diesen Mann zu berichten? Sollte nicht doch einmal erwähnt werden, daß Lenin einer der ganz großen Massenmörder des 20. Jahrhunderts war, der zudem einem noch viel ärgeren Teufel, Stalin, den Weg bereitet hatte? Bei der einzigen freien Wahl in Rußland 1917 erreichten die Bolschewisten gerade einmal 25 % der Stimmen. Da stütze sich Lenin doch lieber auf brutale Gewalt: eine seiner ersten Amtshandlungen war die Gründung der „Tscheka“ (später GPU, dann in der Stalinzeit NKWD), eine der grausamsten staatlichen Organisationen für Mord, Folter, Terror und Massenverhaftungen – und die Errichtung zahlreicher Konzentrationslager. Innerhalb kürzester Zeit hatte Lenin die Wirtschaft mit seinen sozialistischen Experimenten völlig ruiniert, nur mit einem Hauch von Kapitalismus (neue ökonomische Politik) konnte der totale Zusammenbruch abgewendet werden. Dieser Mann sollte nur als grausamer Massenmörder im Gedächtnis bleiben!

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09. Juni 2008 17:34

Irrtümer sind das Leichteste - aber auch das Realste wird leicht, wenn ...

Rüdiger Kalupner (Ruediger_Kalupner)

Der größte, verzeihliche Irrtum von Herrn Dalth ist die Behauptung, dass es die neue Partei noch nicht gibt. Sie existiert. Sie heißt DIE KREATIVEN, 1. evolutionsistische Partei der Welt, gegr. am 23.9.1985 in ERlangen. Ihr Programm ist die evolutionsprozess-eigene Exodus- und Übergangssoption in die Weltordnung des Schöpferischen - via u.a. evolutionsprozess-logisch zu Ende gedachte ökosoziale Umfinanzierung der staatlichen und sozialen Leistungen. Ein Gespenst geht um hinter den Wattetüren der Mächtigen. Es heißt: Vormachtanspruch der KREATIVEN KLASSE. Sie wird vertreten durch die KREATIVEN EVOLUTIONÄRE, das ist der Evolutionsprozesstheorie informierte Teil der KREATIVEN KLASSE und die der 5. Stand genannt werden kann. Dieser Teil wird von den DIE KREATIVEN in einer neuen, nicht-parteipraktischen und nicht-macht- und -mühseligen Weise politisch organisiert werden. Die globale Vorherrschaft des Wachstumszwang-Absolutismus des Typs Kapitalstockmaximierung (= Kapitalismus) wird durch eine evolutionsprozess-logisch zu Ende entwickelten ORDOliberalismus ersetzt werden. Hier gehen Freiheit und Ressourcenknappheit-durch-steuerliche- Simulation ordnungspolitisch übermächtig zusammen.

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09. Juni 2008 17:33

abstruser Unsinn

Volker Kulessa (solelite)

Wie gut, daß es sich diese freiheitlich demokratische Gesellschaft, in der es den Ärmsten seit 1960 heute etwa 12-15 Mal so gut geht, leisten kann, verirrten Wirrköpfen eine Bühne zu bieten. Nur zu Herr Dath, Ihre Blamage der eigenen Blindheit und Engstirnigkeit und sozialen Kälte könnte kaum größer werden.

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09. Juni 2008 16:55

Die nächste "Revolution" ist virtuell

Paul Rabe (heidelpaul)

Eine sich exponentiell entwickelnde Informationstechnik und Neurowissenschaft wird Begriffe wie "Sozialismus" oder "Klassenkampf" sehr bald als so unrelevant für die Gesellschaft ablegen wie es heute die Frage ist ob jemand Katholik oder Protestand ist (was in früheren Jahrhunderten schon fast zur Ausrottung ganzer Landstriche genau wegen dieser Frage geführt hat) Das Hirn des Menschen hat sich zwar seit der Steinzeit nicht mehr geändert, aber die Methoden die wir momentan grade erfinden diesem 'Befriedigung' zu vermitteln werden in gar nicht so ferner Zukunft dafür sorgen, daß zu "Revolutionen" keiner mehr hin geht. Heutige 'Bedürfnissbefriedigungen' wie Computerspiele, FastFood, Fernsehen, InternetCypersex etc. das alles ist in seiner heutigen Form so weit entwickelt wie ein Ochsenkarren verglichen mit einem Porsche. Wenn Menschen in Zukunft das Gefühl haben, es könnte ihnen besser gehen, dann werden sie keine Barrikaden anzünden oder Geschäfte plündern (das wäre auch viel zu anstrengend), sie werden einfach für die Spielkonsole sich ein Update 'besorgen' und per Internetcommunity den Politiker ihrer Wahl dazu anhalten, daß Sie sich um sonst nicht zu viel Gedanken machen zu müssen. Gut so, Revolutionen braucht auch keiner.

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09. Juni 2008 15:38

Wie unendlich langweilig

Andreas Reimer (IneGivar)

...sind linke Literaten und ihre persönliche politische Reise.

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