Das Pseudonym des Autors ist entlarvend. Der "Jordan" als heiliger Fluß und "Mejias" mit seinem Anklang an Messias", und dann noch die "Götzen", deren "Dämmerung" natürlich bei den Republikanern stattfindet. Alles garniert mit dem Untertitel "Aus amerikanischen Zeitschriften", um von der Parteilichkeit und dem Ort, wo das eigene Herz schlägt, abzulenken und dafür so etwas wie Objektivität zu suggerieren. Was aber bietet der Text von Mejias wirklich? Zitiert werden Harper's Weekly Standard American Conservative American Spectator National Review Allerdings hat man den Eindruck, daß sie nur das eigene Weltbild festigen sollen, das eine Karikatur der Fronten zwischen Demokraten und Republikanern ist. Nichts gegen eine Karikatur, die zur Verdeutlichung eines Standpunkts dient, aber eine Aufmischung von wenigen interpretierten Zitaten als "Götzendämmerung" zu verkaufen, mit der unterschwelligen Parallele zu einer pompösen Götterdämmerung à la Wagner, erscheint etwas weit hergeholt.