Zum heiligen Ort verklärt? Der Bendlerblock

Tom Cruise und Stauffenberg

Die entsicherte politische Korrektheit

Scientology ist ein widerlicher Verein und Tom Cruise kein guter Schauspieler. Doch der gefühlte Triumph über die Scientologen, den die Befürworter von Drehverboten feiern, ist eine Niederlage für den Rechtsstaat. Von Heinrich Wefing.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juli 2007 23:52

Henckel und Hollywood

Wolfgang Oldigs (chaboom)

Sehr geehrter Herr Wefing, in den späten 80er Jahren hatte ein Regisseur in Berlin die Idee, das 3. Reich mit Windhunden nachzustellen - die öffentliche Förderung wurde ihm nach langen Kämpfen verwehrt. Die Idee, die Entschlossenheit von Stauffenberg durch die Hollywoodmaschine zu drehen, ist ähnlich bizarr und nicht durch unsere Institutionen zu unterstützen. Wie stellen Sie sich das ästhetisch vor? Soundtrack von Snoop Doggy Dogg? Paris Hilton als Eva Braun? Natürlich soll Cruise drehen, was er will, aber nicht hier, weil er mit HIER einfach nichts zu tun hat. Es dient doch die Originalkulisse nur dazu, ein abenteuerliches Drehbuch zu legitimieren. Richtig skandalös finde ich auch dieses kilometerlange lobbyistische Bewerbungsschreiben an Hollywood von Henckel in Ihrer Zeitung. Sie hätten es wenigstens als Anzeige kenntlich machen können. Mit besten Grüßen, Ole Oldigs

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05. Juli 2007 17:38

Bigotte Bezirks-Oligarchen...

Peter Reinike (P.Maikaefer)

Selbstverständlich sind die Argumente für eine Verweigerung der Drehgenehmigung in diesem absurden Kulturkampf vorgeschoben. Der Bendlerblock hat schon mehrfach als Kulisse für Film-Produktionen gedient. Der zweite hart umkämpfte Drehort, die Kaserne in der Friesenstraße ist eine etwas heruntergekommene, weitläufige Anlage der Kaiserzeit, die von der Polizei für alle möglichen Zwecke wie Lagerung sichergestellter PKW genutzt wird.

Sechzig Jahre lang hatten deutsche Filmemacher die Möglichkeit, eines der zentralen Dramen der jüngeren deutschen Geschichte filmisch umzusetzen. Außer ein paar passablen Fernsehproduktionen ist nichts Spektakuläres dabei produziert worden. Es fehlte am Geld, am Willen und an der Vision. Nun übertreffen sich bigotte Berliner Bezirksverantwortliche in bei diesem Grabenkampf im Ausheben von strukturellen Gräben und freuen sich bei jedem kleinen Teilerfolg schenkelklopfend wie bei einer Olympiabewerbung.

Ich wohne genau 500 Meter von der Berliner Scientology Zentrale entfernt und bis jetzt hatte ich noch kein Bedürfnis, mich totalitären Ideologien anzuschließen. Dieses entmündigende Gehabe in Oligarchenmanier ist das Gegenteil von Demokratie, auch wenn es mit der Inbrunst des Korrekten daherkommt.

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05. Juli 2007 14:02

Scientologys Bauernfängerei!

Max Krüger (MaxKrueger)

Um zu verstehen warum Tom Cruises Sektenangehörigkeit nicht unerheblich ist, sollten seine Befürworter doch mal diesen Artikel lesen
http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EA97FFEC157DA4ED29F1C4BFBFAC39E2F~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
und endlich verstehen das Scientology die Mitgliedschaft von Filmstars gezielt nutzt um neue Mitglieder anzuwerben. Das in Deutschland versucht wird dieser Bauernfängerei entgegenzuwirken ist meiner Meinung nach vorbildlich.

Warum Scientology noch nicht verboten ist, ist eine Frage deren Beantwortung die FAZ doch bitte einen Artikel widmen sollte. Zur Tätigkeit von Scientology, mir wurde erklärt, nach deutschem Recht darf der Staat nicht versuchen den Bürger vor sich selber zu schützen.

Soll das bedeuten wir sollen tatenlos zusehen wie unterschwellige Propaganda instrumentalisiert wird, und die, die Scientology zum Opfer fallen, sind dann selber Schuld?

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05. Juli 2007 12:54

Affentheater

Peter Böttcher (Joffy)

Als Produzent würde ich nach diesem ganzen Affentheater um Tom Cruise einen neuen Darsteller auswählen.

Eddie Murphy!

Oder hat jemand Rassenprobleme??

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05. Juli 2007 12:21

Mangelnde Darstellung der Komplexität der Geschichte

Bernhard Schmitz (DerKetzer)

Anlo sagt zu recht: "Stauffenberg war weder Demokrat, noch Kriegsgegner, noch gegen den Holocaust. Sein Motiv für den Anschlag war, eine Kriegsstrategie, die sinnlose Opfer gebracht hätte, zu verhindern. Seine Visionen für das Nachhitlerdeutschland waren schlicht hahnebüchen."

Wir müssen uns mal fragen, wie wenig komplex Stauffenberg bei uns aufgebaut wurde. Vielleicht sind auch wir auf die Stauffenberg-Propaganda reingefallen.

Andererseits stellt Cruise in den Filmen "Jerry Maguire" und "Der letzte Samurai" komplexe bis zerrissene Charaktere dar. Die Parallelen zwischen "Last Samurai" und Stauffenberg sind nicht zu übersehen: Ein Offizier kann das Abschlachten nicht mehr mit ansehen, er merkt, dass er sich verkauft hat, im letzten Moment schwenkt er um, er ist bereit, dafür sein Leben zu riskieren. (Superhelden sterben sonst nicht, aber diesmal kennen wir bereits vorher das Ende.)

Tischlinger weist zurecht auf die versteckte Botschaft hin. "Minority Report" spielte zuwenig ein, aber der Film wird sich später als visionär erweisen, auch wenn er von der Realität bereits überholt wurde. Die Innenminister aller Länder haben sich auch darauf geeinigt: Leute schnappen, bevor sie etwas tun (nur das Hellsehen klappt noch nicht).

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05. Juli 2007 11:58

Verkrampfte Demokratie !

Christian Erkelenz (Christian_030)

Dieser Film wäre tatsächlich eine gute Gelegenheit, die Information in alle Welt zu tragen, daß "Volk und Führer" eben keine in Stein gegossene Einheit waren. Das Attentat vom 20. Juli zog 7000 (!!) Verhaftungen in Militär, Staatsapparat, Wirtschaft, Kirchen, etc. nach sich, insgesamt gab es 40 Attentatsversuche, 39 aus den Reihen der Wehrmacht. Das weiß außerhalb Deutschlands kaum jemand.

Der Kern des "Deutschen Problems" scheint etwas ganz anderes zu sein:

Wenn wir Deutschen erst einmal meinen, unser ewiges, heiliges Weltbild gefunden zu haben, so verteidigen wir dieses fanatisch, verbohrt, verbissen und allzu oft ohne eine Spur von Selbstkritik. Zudem versuchen wir unsere Mission in alle Welt zu exportieren, wer dann nicht in dieses Weltbild passt, dem erkennen wir rasend schnell das Recht ab, "anständig" zu sein - und genauso behandeln wir ihn dann auch. Unser heutiges ideologisches Weltverbesserungsfundament ist die "liberalistische Ideologie", welche Toleranz predigt aber längst Intoleranz lebt. Wer bereit ist sein Geld an krude SF Ideologen zu verschleudern, ist selbst schuld. Aufklären tut not, Aussteigern muss geholfen werden, aber so etwas vom Geheimdienst überwachen zu lassen grenzt an Fanatismus und Hysterie.

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05. Juli 2007 11:15

Herr Wefing

Fridolin Hanf (frihan)

Ja, mit Pathos formuliert, das trifft die Sache im Kern.
Stauffenberg ist nicht für die Freiheit gestorben, er war selbst ein knallharter Nazi und hat nur den Wahnsinn Hitlers erkannt. Dabei ist er auch noch dilletantisch vorgegangen.
Ich würde also behaupten, er ist aus Dummheit gestorben.

Aber davon mal abgesehen, Hollywood weicht alles auf, spült es durch seine Waschmaschine und spuckt historisch falsche Aussagen aus. Mit einer gehörigen Portion Laxativ, damit auch ja nichts hängenbleibt.

Meiner Meinung nach sollte der deutsche Gesetzgeber wesentlich stärker kontrollieren, was die Weichspüler hier treiben.
Wenn Sie die Abstimmung verfolgt hätten, würden Sie erkennen, das die Mehrheit gegen Tom Cruise und ein guter Teil sogar gegen die Neuverfilmung gestimmt hat.

Demokratie und Rechtsstaat heisst auch, die Wünsche des volkes zu berücksichtigen, nicht nur, daß altkluge Kommentare in der FAZ abgedruckt werden können.

Sich hier in die Verbotsgeilheit Fraktion einzureihen beweist nur, daß sie gerne auf den Zug aufspringen. Und das noch mit einem sehr schwachen Kommentar.

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05. Juli 2007 10:29

Wieso net Tom Cruise?

Adalbert Schwalb (aschwalb)

Seine private Überzeugung kam doch sonst
noch nie rüber in einem Film,warum sollte
das hier der Fall sein?
Eher müsste man sich Sorgen bei der Interpretation
des Themas machen,da allgemein bekannt ist,
das amerikanische Filmemacher nicht gerade
bewandert sind in Geschichte und Kultur anderer
Länder, und es daher oft zum Teil, heftigen
hollywoodartigen Fehldarstellungen,kommt.

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05. Juli 2007 09:58

Intelligenter Kommentar

Katharina Mauer (miastella03)

Ich beobachte seit einigen Tagen die Auseinandersetzung über das Valkyrie-Projekt in den verschiedensten deutschen Medien. Trotz der Verworrenheit mancher Argumentation, bin ich auch froh, dass über dieses Thema so intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Das bedeutet ja auch immer, dass man sich ein Stückchen weit mit sich, seinen Werten, seiner Außenwirkung auseinandersetzt etc. Aber auch in dieser Zeitung habe ich in den letzten Tagen Artikel gelesen, mit denen ich nur ansatzweise einverstanden bin (siehe Donnersmarck, wenn man über seine diversen Familienbanden hinwegliest...). Dieser Kommentar jedoch bringt auch meine Gedanken mehr oder weniger auf den Punkt. Für mich geht es weniger um Scientology, denn ich kenne mich schlicht zu wenig damit aus, als dass ich es rundheraus ablehnen wollte; mir geht es darum, dass ich Tom Cruise nicht ernst nehmen kann. Jedenfalls nicht als Schauspieler, erst recht nicht als würdevollen, der die Kapazitäten besitzt, komplexe Charaktere darzustellen. Und von dieser Fehlbesetzung abgesehen, lässt sich ein Drehverbot im Bendlerblock mit der Argumentation, die von seiten des Finanzministeriums gegeben wurde, natürlich nicht nachvollziehen.

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05. Juli 2007 09:02

Die Freiheit soll siegen

Karsten Krug (kkrug)

das hätte Graf Stauffenberg gewollt und nicht Behördenwillkür und staatliche Beamte. Wo sind wir den hier? Wehret den Anfängen! Damit ist alles gesagt.

Egal wie man es dreht auch ein Hollywoodschinken ist ein Denkmal, ich denke an "Wem die Stunde schlägt".

PS: ich stehe TC und insbesondere seiner Sekte kritisch gegenüber.

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05. Juli 2007 08:56

Drehverbot??

Peter Böttcher (Joffy)

Ich glaube, diese ganzen Berufsbetroffenen wollen nur den Antiamerikanismus in Deutschland weiter fördern.

Es zeigt auch ein Bild unserer Politik.

Verbote über Verbot.

Bis alle kriminalisiert sind!

Ja Tom Cruise, sie sind jetzt in Germany! Und in Germany wir haben Drehverbot!

Antje Blumenthal (CDU) freut sich und Deutschland blamiert sich.

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05. Juli 2007 08:32

Vielen Dank für diesen Kommentar, Herr Wefing!

Stefan Kröger (coach_pilot)

Ich bin geradezu erleichtert, nach den vielen selbstgerechten und selbstüberhöhenden Beiträgen zu diesem Thema endlich wieder einmal sachliche Argumente zu lesen.

Wenn all die kommentierenden USA-, Cruise- und Scientology-Spontis der letzten paar Tage ihre Energie in die tatkräftige Bekämpfung der wirklichen Probleme und Gefahren dieser Tage stecken würden, wäre uns allen wirklich geholfen.

Statt dessen wird so getan, als ob der Bendlerblock der Nabel der Welt und Stauffenberg ihre fast schon heilige Führungsperson wäre.

Liebe Leute, hier geht es nicht um einen Dokumentarfilm, sondern um Unterhaltung.

P.S. Wo waren denn all die hier plötzlich so zahlreich vorhandenen Kritiker totalitärer Systeme, als man in Berlin noch versuchte, einem Wolf Biermann die Ehrenbürgerwürde zu verweigern?

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05. Juli 2007 07:33

Ich höre wir müssen uns verteidigen

Thomas Wenzel (Coloneltw)

Das sagte Hitler auch als er in Polen einmarschierte. Und das saen die Amis als sie im Irak landeten. Wir müssen unsere Freiheit verteidigen. Wir haben ein ganz anderes Problem. Und das sind wir. Unser gesellschaftssystem ist auf Ausbeutung und Sklaverei aufgebaut. Wenn uns was fehlt nutzen wir unsere militärische/wirtschaftliche Überlegenheit und holen es uns. Kaffee aus Südamerika, PCs aus Korea, Bananen aus dritte Welt Ländern, Öl aus dem Irak. Wir verstecken usn hinter einem möchtegern Rechtsstaat. Wir denken bloß weil wir in Freiheit leben bzw. mehr Geld und Reichtum haben können wir andere unterdrücken. Aber indem wir nicht bereit sind 25€ für ein Pfund Kaffee zu zahlen damit die Menschen da unten auch ihr Geld bekommen, Krankenversichert sind, einen Rentenanspruch haben, eine 40h Woche haben und in Urlaub fliegen können sind wir nicht besser als Adolf. Wir verstecken es nur während er so ehrlich war es schon vorher in ein Buch zu verfassen. Wir sind Nichts besseres, nicht im Geringsten und sollten uns ein wenig zurückhalten, wenn es darum geht anders denkende zu unterdrücken und diese zu bekämpfen. Aber wir müssen uns ja verteidigen...

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05. Juli 2007 07:27

Hallo?

Matthias Hühn (matthiashuehn)

nur weil das Finanzministerium Dreharbeiten im Bendlerblock nicht genehmigt, ist die Rechtsstaatlichkeit in Gefahr? Ich glaube eher nicht. Da ist Herr Wefing wohl doch etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Klar ist Scientology ein widerwärtiger Verein, aber ob Cruise so ein schlechter Schauspieler ist, daß er einen Helden spielen kann, weiß ich nun wirklich nicht. Hier verwechseln viele Kino mit Wirklichkeit. Wenn Cruise die Uniform am letzten Drehtag auszieht, dann ist er wieder Cruise. Das ist anders als mit Professor Brinkmann. Wenn wegen Cruise die jungen Leute ins Kino gehen und einen der größten Helden Deutschlands besser verstehen, dann ist auch dem Ansehen Stauffenbergs etwas Gutes getan worden. Das "heilige Deutschland" Stauffenbergs ist nämlich komplett Nazi-frei und diese Art des Patriotismus' dürfte für für viele Deutsche etwas Neues sein.

Weniger Hysterie und etwas mehr informierte Gelassenheit wäre angebracht. Daß die Familie Stauffenberg eine andere Meinung hat, ist auch vollkommen in Ordnung und verständlich.

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05. Juli 2007 04:32

An der Welt vorbeigelebt

Thorsten Pattberg (PhillipPaux)

Der deutsche Fernsehfilm 'Stauffenberg' waere mit einer Hollywood Produktion nicht mal im Ansatz zu vergleichen. Es ist ein Unterschied ab irgendwelche deutsche Moechtegern Intellektuelle sich einen Film drehen, den das Publikum dann moegen darf oder auch nicht - oder aber ein Team aus dem groessten Film-Talenten der Erde auf den Geschmack der Erdbevoelkerung ausgerichtet einen Film drehen, der diesen Planeten nicht nur unterhaelt und bereichert, sondern auch viel viel Geld einbringt und die deutsche Geschichte in einem guten Licht stellt.
Dass dies alles der Herr von Stauffenberg und all jene deutsche Politiker, die niemals etwas Grosses leisten koennen, ausser eben etwas Grosses verhindern zu wollen, dies alles ist ja nur verstaendlich.

Es ist schon ein Unterschied ob jemand vorneingenommen 'positiv' in die Welt blickt, oder aber, wie der Deutsche es tut, 'grundsaetzlich negativ' durch die Welt geht.

Ich haette gerne Stauffenberg im Hollywood-Kino gesehen. Man koennte sogar viele deutsche Schauspieler unterbringen, deutsche Markennamen, deutsche Sponsoren, eine Eroeffnung in Deutschland, all das was gut ist fuer Deutschland... ist schlecht fuer Stauffenberg's Sohn und die Politiker.

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04. Juli 2007 23:15

cruise ist gar nicht so ein schlechter schauspieler

Volvic Volvic (volvicXP)

wie hier immer alle sagen, der kann schon was, siehe "jerry maguire", aber trotzdem wäre eine major-produktion über stauffenberg mit cruise in der hauptrolle bestimmt keine ernsthafte auseinandersetzung mit der gar nicht so simplen figur stauffenberg, weil eine ernsthafte auseinandersetzung nicht die kohle in die kasse bringt, die ein cruise-film kostet.
und auf klischierte heldenverehrung können wir verzichten.

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04. Juli 2007 22:59

Nicht beobachten, verbieten!

Julius Franzot (JFranzot)

Ich habe nichts gegen die Person Cruise, den ich als guten Schauspieler betrachte. Es wurde die Frage laut, ob es sich ziemt, als Rechtsstaat nur deshalb in ein Filmprojekt einzugreifen, weil der Hauptdarsteller Mitglied der vom Verfassungsschutz besonders beaufsichtigten Sekte Scientology ist.
In einem Rechtstaat ist die besondere Beobachtung eines Vereins rechtlich uneheblich. Die besondere Beobachtung darf nur als Argument verwendet werden, wenn sie zum Schluss kommt, die beobachtete Sekte sei verfassungswidrig und daher verboten.
Ich frage mich nur, worauf der Verfassungsschutz wartet, um Scientology endlich zu verbieten. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Angehörige dieser Sekte Interessen verfolgen, die mit denen Deutschlands unvereinbar sind, man denke nur an die Zerschlagung einer der bekanntesten Firmen im Rhein-Main.Gebiet, die, dem Vernehmen nach, von einem Scientology-Mitglied angestiftet wurde. Dabei handelte es um einen der wenigen Fälle, wobei der Käufer seine eigenen Mitarbeiter "freisetzte", um den Mitarbeitern der "Gekauften" Platz frei zu machen. Selbst Helmut Kohl, der Kniefällen richtung USA nicht abgeneigt war, erkannte die Gefahr, die von den Scientologen ausging. Wer stützt hierzulande Scientology?

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04. Juli 2007 22:57

Das postmortale Persoehnlichkeitsrecht

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Wie weit geht das hier eigentlich? Marlene Dietrich war sicher keine sehr viel geringere Figur der Zeitgeschichte, mag es auch eine andere Geschichte gewesen sein. Wuerde man Sohn Staufenberg nicht geradezu enteignen, wenn man ihm das Recht absprechen wuerde, ueber die Verfilmung des Lebens seines Vaters zu entscheiden?

Im Uebrigen geht nicht um die Vermietung einer Stadthalle an politische Parteien, sowas scheint Wefing im Kopf zu haben, sondern um einen sachgerechten Umgang mit geschichtlichen Orten. Da ist die Bunderregierung doch eher frei. Selbst wenn eine Hollywoodproduktion vor Ort nicht weiter auffaellig waere, so wird doch das Andenken durch jede Form der literarischen Bearbeitung zwangslaeufig profanisiert, bei einer Hollywoodproduktion in jedem Fall in ernstzunehmendem Masse, und dass muss die Bundesregierung nicht noch foerdern.

Fussballweltmeisterschaft? Genau dieser Laerm ist schaedlich! Pisa war schon genug.

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04. Juli 2007 22:55

Die Guten und die Bösen

Niels-Christian Otzen (nco)

nach diesem Motto werden nach guter alter propagandistischer Manier gerade in den Medien ständig Unterschiede zwischen der ideologisch richtigen und der falschen Meinung gemacht.
Niemand darf sich also darüber wundern, dass bei Politikern der neurotische Drang, auf der richtigen Seite zu stehen, so ausgeprägt ist.
Als vor Jahren einmal hier in Hamburg von "linken Aktivisten!" einem vermeintlichen Nazi (was ist das?) die Wohnung angezündet wurde, so dass dieser sich nur knapp retten konnte, war das den Zeitungen nur eine knappe Notiz wert: "...die Wohnung des Neonazis x wurde durch einen Brandsatz...völlig zerstört...
Ich glaube nicht, dass die Nachricht im Falle eines Scientologen entscheidend anders ausfallen würde.
Merke: Der Zweck heiligt die Mittel oder wie der preussische Innenminister Göring einmal sagte: "wo gehobelt wird, fallen eben Späne"

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04. Juli 2007 22:21

Der Wahrheit ein Stückchen nächer

Annette Klug (ANNETTEKLUG)

Mit diesem Artikel kommt der Autor der Wahrheit ein Stückchen näher.
Ja, Deutschland ist ein Rechtsstaat. Dann sollen die deutschen Behörden aber auch zeigen, dass sie nicht willkürliche Entscheidungen treffen.
Es ist auch völlig egal, was Politiker, Sektenbeauftragte oder sonstige Kommentatoren über Scientology denken oder behaupten. Scientology ist nicht verboten sondern ganz einfach supsekt, weil neu und aus meiner Sicht völlig missverstanden. Wenn jemand behauptet, er weiss, worum es in Scientology geht, ohne jemals einen Fuss in eine Scientology-Kirche gesetzt zu haben, ohne jemals ein Buch von Hubbard gelesen zu haben und ohne sich mit einem aktiven Mitglied unterhalten zu haben, dann weiss er einfach nicht, wovon er spricht. Ich kann diese andauernden Lügen falschen Anschuldigungen über Scientology nun bald nicht mehr hören, diese Intoleranz stinkt zum Himmel.

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04. Juli 2007 22:07

Übung

Martin Hofmann (LoupGarou)

Sie vermengen die Grundsätze über politische Parteien mit denen zum Umgang mit pseudo-Religionsgemeinschaften.

Andererseits wird die Sekte den Film nicht drehen, sondern eine Produktionsgesellschaft. Es steht auch nicht zu erwarten, dass sie irgendeinen Einfluss auf den Film haben wird. Daher muss eine Genehmigung erteilt werden.

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04. Juli 2007 21:47

Herr Huber

Philipp Striedter (supri)

Ich frage mich in dieser ganzen Angelegenheit schon, wie lange es dauert, bis Menschen wie Herr Huber verstehen, dass es sich bei Scientology nicht um eine Kirche, nicht um eine Religion handelt.
Ich frage mich, wie lange noch die Toleranz dafür herhalten muss, um diesen Abschaum zu decken.

Scientology hat keinen Gott, keinen Herrn. Es ist eine totalitäre Ideologie, die ausradiert werden muss, weil sie den kulturellen, moralischen und philosophischen Fortschritt der Menschheit beeinträchtigt.
Die Toleranz erstreckt sich nicht auf Elemente, die gegen Sie arbeiten. Die Demokratie und die Toleranz müssen wehrhaft sein. Sie müssen gegen menschenverachtende und totalitäre Systeme ankämpfen. Diese Errungenschaften der Menschheit müssen verteidigt werden!

Scientology ist keine Religion, die geachtet werden soll. Sie ist ein totalitäres, der NS-Ideologie ähnliches Gedankengerüst.
Wenn wir nicht gegen diesen Abschaum der Menschheit kämpfen, haben wir es nicht verdient, hat es der Rechtsstaat nicht verdient, zu existieren.

Das ist keine Hetze! Das ist der Aufruf, sich gegen diejenigen zu verteidigen, die es hier schon einmal geschafft haben, die Würde des Menschen und das freie Individuum abzuschaffen.

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04. Juli 2007 21:31

EINSPRUCH!

Karl Tischlinger (Tischlinger)

"Scientology ist ein widerlicher Verein und Tom Cruise kein guter Schauspieler."

Mr. Cruise gehört gewiß zu den besten Schauspielern überhaupt. Man kann es u. a. daran erkennen daß seine Filme von einem Millionenpublikum gerne gesehen werden.

Die eigentliche Frage muß aber lauten, gegen wen würde Stauffenberg heute Wiiderstand leisten. In einer veränderten Welt, unter veränderten Rahmenbedingungen?




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04. Juli 2007 21:20

Deutschland ist Rechtsstaat!

Mirko Majorek (hantaan)

Danke, Herr Wefing, für eine differenzierte Betrachtung des Falles.
Es ist traurig anzusehen, wie eindimensional unter anderem meine Vorkommentatoren diesen Fall angehen. Selbst wenn Scientology ein pervertiertes Menschen- und Gesellschaftsideal hat - unser Rechtsstaat wacht sehr genau darüber - kann nicht dieses Empfinden religiöser Abscheu zur Leitschnur des Handelns werden.
Ein Verbot der Dreharbeiten hätte ich im umgekehrten Fall der Sekte Scientology sehr wohl zugetraut - wie sich ein Organ unserer Regierung zu solch einem Schritt hinreißen lassen konnte? Ganz einfach: Die Zeitung mit den 4 Buchstaben scheint zur Grundlage nun auch des ministeriellen Handelns zu werden - unser GG hat wohl ausgedient...
O tempora, o mores...

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04. Juli 2007 21:08

Wo ist das Problem?

Werner Kuemmerle (wkuemmerle)

Tom Cruise ist Mitglied von Scientology - disqualifiziert ihn das als Schauspieler? Besteht die Gefahr, daß aus dem Bentlerblock bei den Dreharbeiten ein Sektenzentrum wird? Ob der Film künstlerisch wertvoll ist und/oder ein finanzieller Erfolg wird, wird man sehen. Jedenfalls ist der Film eine Chance international neuen Bevölkerungsgruppen über die Tatsache zu informieren, daß nicht alle Deutsche Nazis gewesen sind.

Mit dem Thema "Drehverbot für Scientologen im Bentlerblock" machen Politiker und Medienexperten mal wieder aus Mücken Elefanten um sich selbst in Szene zu setzten! Scientology ist eine Marginalie verglichen mit der zunehmenden Islamisierung unserer Gesellschaft; zu diesem Thema sollten sich diese Leute mal Gedanken machen!

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04. Juli 2007 21:04

Minderwertigkeitskomplexe und Überheblichkeit

Bernhard Schmitz (DerKetzer)

Die Geschichte Amerikas ist nicht alt. Außerdem wird Amerika kulturell nicht ernst genommen. Sozusagen als Überkompensation schaffen es die US-Amerikaner aber immer wieder, ihre wenige Geschichte als filmische Geschichten sehr gut, ständig und weltweit zu verkaufen. Der deutsche Film (und anderer Länder) kann hier einiges lernen.

Die Deutschen haben auch ein Problem mit ihrer Geschichte. Es gab zu viele Mitläufer und zu wenige Widerständler. Sozusagen als Überkompensation brauchen die Deutschen die wenigen Alibi-Deutschen, die das überhöhte Selbstbild aufrecht und die Schuldgefühle unterdrückt halten. Da möchten natürlich die wenigsten riskieren, dass evtl. eine andere Sicht auf die Helden vom 20. Juli geworfen wird.

Andererseits haben die amerikanischen Filme die Geschichte verfälscht, indem sie sogar für Nichtnazifilme häufig deutsche Bösewichter genommen haben (teilweise mit deutscher Subvention). Auf einmal stehen sie aber selbst nicht mehr wie Superman (deutsch: Übermensch) dar.

Das ist für alle die Chance, von platten Images, z.B. vom filmischen Bösewicht, weg zu kommen, weil die Amis ein Image einfach besser verkaufen können. Dass Tom Cruise einsteigt, ist ein gutes Zeichen. Das müssen viele nur noch verstehen.

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04. Juli 2007 20:41

Phenomenologisch

Henriette Kaschulke (Wissibesser)

Es gab mal eine Zeit , als Schauspieler Arbeitsverbote erhielten und zur Ausreise aus in Deutschland gezwungen wurden, da sie weder Protestanten noch Katholiken waren.

Die ganze Diskussion in diesem Land ist absurd, Wortmeldungen gewisser Personen, u.a. Verwandter Stauffenbergs, peinlich. Überdies sollte auch das Attentat gegen Hitler in den historischen Kontext gesetzt werden, um die Handlungsmotive der beteiligten Personen bewerten zu können. (Hätte FDR und WC mit ihnen Frieden geschlossen, um gemeinsam gegen Stalin loszuschlagen?)

Cruise ist Schauspieler, der einen Mann in einem historischen Film spielt, der sich immerhin mit dem Versuch verdient gemacht hat, den Anführer der nationalsozialistischen Verbrechergesellschaft unschädlich zu machen. Er wird sicherlich handwerklich keine Fehlbesetzung sein.

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04. Juli 2007 20:33

tom cruise als stauffenberg

Peter Meier (xrantanplanx)

Stauffenberg hat ja grade NICHT sein Leben gelassen, um Hitler zu töten. Wäre er bei der Bombe geblieben, hätte er vermutlich sein Ziel erreicht. Natürlich, alles ganz mutig und so weiter, aber letztlich -und das sagen ja auch viele Historiker- keineswegs die heldenhafte Tat eines Demokraten sondern eines Militärs, dem bzgl seiner aktiven Partizipation an Hitlers Vernichtungskrieg erst Zweifel kamen, als er ohnehin unabwendbar und vorhersehbar verloren war.

Ob der deutsche Generalstab nicht noch viel widerwärtiger war als Scientology sollte man vielleicht auch mal thematisieren. Jemanden wie Stauffenberg durch einen Hollywood-Film mit Tom Cruise noch mehr zu glorifizieren, sollte aber den Deutschkonservativen eher schmeicheln anstatt sie zu ihren seltsamen Tiraden herauszufordern.

Generell sollte man lieber einen Film über Georg Elser machen, der frühzeitig und nicht mit weniger (eher mehr) persönlichem Risiko sein Attentat plante und ausübte.

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04. Juli 2007 20:00

Willkuer

Mike Danielewsky (ExilBrit)

Danke fuer den pointierten Kommentar. In der Tat ist es erstaunlich, wie diese Diskussion in Deutschland gefuehrt wird. Entweder halten viele Tom Cruise nicht fuer die richtige Besetzung (dass wir zig millionen Bundestrainer haben, wusste ich schon, dass sich auch zig millionen Directors in unserer Mitte versteckt halten, war mir neu) oder die religioese Einstellung von Tom Cruise findet keinen Anklang. Beide Argumente kann ich sehr wohl nachvollziehen und mindestens dem letzten kann ich mich auch anschliessen. Hierbei handelt es sich aber wohlgemerkt um die privaten Meinungen von Privatbuergern, die jeder aeussern kann, darf und sollte. Auf der ganz anderen Seite steht allerdings, was der Staat insoweit darf. Ein Freiheitsrecht, was gerade im 3. Reich nicht existierte ist die Abwesenheit von STAATLICHER Willkuer (Art. 3 GG). Und exakt eine solche Willkuer laege vor (bzw. es spricht viel dafuer, dass eine solche vorliegen koennte), wenn die zustaendige Behoerde einen Antrag auf Drehgenehmigung eines Stauffenberg Filmes ablehnt, weil Tom Cruise die Hauptrolle spielt, einer anderen Produktion aber eben diese erteilt. In der Tat, sehr traurig, dass viele Kommentatoren dieses elementare Freiheitsrecht so nonchalant uebergehen.

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04. Juli 2007 19:56

Entmündigung...

Peter Reinike (P.Maikaefer)

Dieser ganze peinliche Kulturkampf ist eine wahre Farce und macht deutlich, welche Dynamik und Blockade die um sich greifende politische Korrektheit bereits geriert hat. Dabei geht es wirklich nicht um die Leistungen von Cruise oder das Degoutante an der Scientology Bewegung.

Im Prinzip traut man dem Volk wie bei manchen anderen Gelegehenheiten einfach nicht zu, selbst ein Urteil über den Film zu fällen. Da muß man halt entmündigend unter vielerlei Vorwand eingreifen und feiert den Erfolg wie den Sieg in einem Wettkampf. Dieses oligarchische Gehabe ist das Gegenteil von Demokratie , auch wenn es mit der Inbrunst des Korrekten daherkommt.

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04. Juli 2007 19:06

Peinlich...

Thomas J. Huber (tjhuber)

Wie peinlich. Sind vielleicht Angehörige anderer Religionen die den Beamten nicht passen als nächste dran? War das nicht schon mal so?

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04. Juli 2007 18:33

Dieser Film ist überflüssig

Konstantin Schneider (bundesboy)

Dieses Filmprojekt hat einfach keine Vorschusslorbeeren verdient.

Da sich die Demokratien auf ein Stadium zubewegen, die mit Huxleys Schöner Neuer Welt verglichen werden kann, ist dieses Filmprojekt von vornherein dem Verdacht ausgesetzt, sich mit scientologischer Akribie an der totalen Ausbeutung von Geschichte wider unseren Menschenverstand zu versündigen.

Die Besetzung der Hauptrolle mit Tom Cruise lässt durchaus vermuten, dass sich die ganze Produktion vorgenommen hat, Profite für das Scientologen-Netzwerk abzuzweigen. Und man sieht doch, wohin unmoralischer Kapitalismus heute führt.

Nein, die Verschwörung gegen die Demokratie durch eine langsame Aushöhlung unseres Geschichtsverständnisses muss nicht auch noch aus lauter Lust am Zeigen immer neuerer Interpretationen des historischen Geschehens gefördert werden.

Auch Schauspieler haben ein Anrecht darauf, dass ihre Fiktion von unserer Realität durchdrungen wird und die hat keine Zeit damit zu verschwenden, sich von Scientologen an der Nase herumführen zu lassen.

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