Frau im Licht: Alice Schwarzer und Harald Schmidt

Harald Schmidts Laudatio auf Alice Schwarzer

Warum ich in den Feminismus eingetreten bin

Männertrauma und Mannesglück: Nerven mit Niveau, das ist eine der Qualitäten von Alice Schwarzer. Warum Alice Schwarzer größer als der Feminismus in Deutschland ist und sich den Börne-Preis verdient hat. Eine Lobrede. Von Harald Schmidt

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Mai 2008 16:32

Börnepreis für Schwarzer - kein Witz!

Harald Huber (toggo5hh)

Toll - unsere Emanze Nr. 1 und unser Intellekt-Komiker Nr. 1 nutzen ihre Publicity zur gegenseitigen Bestätigung, öffentlich zur Schau gegeben. Goethe ein Schwätzer? Neuer mainstream. Kopfschütteln bleibt angesichts zigtausender in der Regel vom Vater getrennter Kinder mit Erwartung doppelter Suizidalität, ebenso der Väter, soziale Entgleisung, Depression, Alkohol. Werden schon selbst dran schuld sein, die Väter - nicht wahr Herr Beck ("Wer die menschliche Gesellschaft will muß die männliche Gesellschaft überwinden")?. Ich fühle mich wie im tiefen Mittelalter, bloß war da EINES gewiß besser : es gab weniger mediale Quotenschwätzer.

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05. Mai 2008 21:25

Die Lobrede

gisbert heimes (gisbert4)

Ein bedeutender Leser der Lobrede müßte natürlich - schweigen. So aber sage ich: was für eine schöne Lobrede. Wie sie sich selbst feiert und weit über den in der Tat belanglosen Gegenstand ihres Lobes erhebt ;-) Ach Harald, hat trotzdem Spaß gemacht, mal wieder.

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05. Mai 2008 11:14

... gelandet im Angesicht des Laudators

Stephanie Reyntjes (StephanieRe)

Dank an den Baummarkt- und Weltraum-Zitator Schmidt (if clean or dirty) Nieder mit dem UFO Alice!

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05. Mai 2008 10:31

Der Börne Preis für die Schwarzer?

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Das nun ausgerechnet der Börne Preis an eine vor Ideologie nur so strotzende Person vergeben wird ist hochpeinlich. Börne, dem es um die Verbreitung von Wahrheit ging, würde sich im Grabe umdrehen.

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05. Mai 2008 09:39

Emma ist nicht die weltweit einzige feministische Publikumszeitschrift

Marcus Schätzle (Marcus_Schaetzle)

Emma ist nicht die weltweit einzige feministische Publikumszeitschrift, in den Niederlanden gibt es Opzij, die erscheint im Gegensatz zu Emma monatlich und auch mit einer höheren Auflage. Ist aber schön, dass Herr Schmidt in der Paulskirche das als selbstzusammengezimmerte Tatsache von sich geben kann.

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05. Mai 2008 09:12

Das ist peinlich!

Norbert Ost (grohfuda)

Für einen freiheitsliebenden Menschen ist die Preisverleihung dieses Preises an Alice Schwarzer eine Blamage. Diese Frau, die vorgibt, für die Sache der Frau zu kämpfen tut mitnichten dieses. Das kann man allein schon daran erkennen, dass die Mehrheit der Frauen sie ablehnt. Selbst in Ländern, wo Frauen angeblich benachteiligt sind, findet sie keinen Zuspruch bei den Frauen. Die wirklichen Ziele der Frau Schwarzer zielen auf die Entmenschlichung und Zerstörung alles männlichen ab. Wer sich die Mühe macht und den von ihr ideologisch zementierten Opferstatus hinterfragt - legendär ist ihr Vergleich von Frauen und Juden im 3. Reich - wird eine ganz andere Entdeckung machen: Der Feminismus ist ein totalitäres Gebilde mit einem Schwarz-Weiß Denken (Frau=gut; Mann=Böse), dass sich in unserer Gesellschaft bis in Regierungskreise fest etabliert hat. Jegliche Kritik am Feminismus wird als frauenfeindlich diffamiert, man denke nur an den Fall Eva Hermann. Auch die klassischen Massenmedien berichten erstaunlicherweise fast ausschließlich pro-feministisch. Das alles kommt mir von irgendwoher irgendwie bekannt vor. Harald Schmidt hat sich damit eine Nominierung für die Lila Kröte 2008 verdient.

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