10. August 2007 Das hat Charme: Heino, der große Volksmusiker, hat - nicht ganz im Ernst - gesagt, er wolle, da das ZDF die Lustigen Musikanten einstellt, künftig einen Euro der Rundfunkgebühr einbehalten. Dabei baut das ZDF sein gesamtes Programm um und trimmt es auf jugendlich. Folgten alle Heinos Beispiel, fehlten ARD und ZDF von 7,3 Milliarden Euro bald mehr als 400 Millionen Euro pro Jahr. Rechtsbruch sei das, hieß es im Sender. Aber gäbe es nicht so manch guten Grund, zivilen Gebührenungehorsam zu leisten? Wir finden gleich mehrere. (F.A.Z.)
Was passt Ihnen nicht am Programm der Öffentlich-Rechtlichen? Wofür würden Sie den Sendern einen Euro vorenthalten - oder auch mehr? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.
Sport: Alle Moderatoren reden wie Kerner
Es gibt einen einzigen Fernsehtermin im Jahr, den ich mir nicht nehmen lasse, und morgen ist es wieder so weit: die erste Sportschau in der neuen Bundesligasaison. Denn man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Seit die ARD vor vier Jahren wieder die Fernsehrechte am deutschen Erstligafußball erwarb, hat mich die früher heißgeliebte Sendung erst enttäuscht, dann entsetzt, zuletzt entmutigt. Der reine Anteil des tagesaktuellen Sports an der Übertragungszeit der Sportschau vom 12. August 2006 - der letzten Sendung, die ich gesehen habe - lag bei weniger als fünfzig Prozent, stattdessen gab es Statistiken, Gespräche, Preisausschreiben - von Werbung im gebührenfinanzierten Fernsehen gar nicht zu reden.
War es Zufall, dass selbst das Satiremagazin Titanic vor einem Jahr die Waffen streckte und seinen seit Saison 2003/04 laufenden Appell an die Leser, sich bei der GEZ mit der Begründung abzumelden, Johannes B. Kerner sei als Moderator überbezahlt, einstellte? Dabei ist der nicht mal bei der Sportschau. Mittlerweile aber reden im Fernsehen alle Sportmoderatoren wie Kerner. Das ist Schmerzensgeld wert, aber keine Gebühren. (apl)
Pop: Gebt uns Ed Sullivan, gebt uns Saures!
Jetzt also, Karamba, Karacho, sprechen die Zahlen. Einen Euro ist sie wert, die deutsche Lulaleimusik. Und zwar im Monat. Das macht knapp drei Cent am Tag oder 0,13 Cent in der Stunde, was nun wiederum dem achthundertsechsundvierzigsten Teil des Eintritts zu McClean, der Kölner Bahnhofstoilette, entspricht. In dieser Region hätte ich den Wert auch veranschlagt und bin verwundert über den Realitätssinn des Barden. Doch geht es hier nicht um Peanuts, sondern um die Haselnuss. Schließlich kugelt Deutschlands führender Tattergreissender mit Lustige Musiktanten nur eine seiner vielen Volksmusikaufwallungen aus dem Programm und das schlicht deshalb, weil moderne Senioren mehr zur Silbereisen-Konkurrenz mit ihrer Harold and Maude-Erotik tendieren: Heinoon im Altersheim.
Ganz falsch ist das alles freilich nicht. Nach dem Untergang des Fernsehens ist die gedankenlose Auffüllung der Sendezeit mit Musik ein respektables Unterfangen. Allein, es sollte ein knüppelhartes Programm auch für Jüngere geben. Dafür zahlte ich Heinos eingehaltenen Obolus gerne vierfach zurück. Top of the Tube müsste die Reihe ja nicht unbedingt heißen. Auch sollten nicht die Wetten, dass ..?-Zombies ein weiteres Mal auftreten. Nein, ein visionäres Konzept tut not. Holt Ed Sullivan aus der Erde. Lasst die Thermals das Studio in Brocken rocken. Gebt uns Saures. (oju)
Fernsehspiel: Vom Klassiker zur Quotenpampe
Klassiker? Als dünkelhafte Studienräte mir Ende der sechziger Jahre ihre verzopfte Sicht auf den Faust oder Maria Stuart einbleuen wollten, war ich resistent. Denn das Fernsehen hatte mich schon als Kind gelehrt, dass Schiller, Goethe und Shakespeare, Brecht oder Fallada brandaktuell sein konnten. Nicht nur Inszenierungen ihrer Werke übertrug damals die ARD, sondern sogar - heute unvorstellbar - eine dreistündige magische Fassung von Claudels Seidenem Schuh. Dann kamen die dritten Programme als Abstellgleis der Hochkultur, und das Fernsehspiel, zuvor regelmäßiger Höhepunkt, rutschte ab ins Spätprogramm.
Mit den aufkommenden Privatsendern verfielen die gebührenpflichtigen Anstalten endgültig dem Denkschwund. Seither serviert man, Lichtblicke ausgenommen, die immer gleiche Pampe aus Pseudorealismus und Sozialkitsch - Dresdens Inferno und Hamburgs Flut als Reißer, Heinrich Schliemann als treudoofen Indiana Jones. Ich gäbe mindestens einen Euro mehr, käme beispielsweise Nina Hoss in einem Fontane auf den Bildschirm. Aber es wird wohl auf eine Serie mit ihr als forensische Anthropologin à la Kathy Reich hinauslaufen. (bat.)
Weltrettung: Big Brother und die Biosphäre
Machen wir uns nichts vor: Solange uns diese närrische Kleinkrämerei ums deutsche Liedgut erhalten bleibt, so lange wird an den wirklich großen Repräsentationspflichten der Öffentlichen-Rechtlichen, will heißen: an den wahren Verheißungen des Gebührenzahlerkollektivs weiter fröhlich vorbeigeschunkelt. Oder glaubt jemand allen Ernstes, der Deutsche trällert heute immer noch so unbekümmert wie zu Heinos Glanzzeiten daher, wo doch die Nation ihre große Aufgabe längst in der Weltrettung gefunden hat? Nicht der üble grüne apokalyptische Tratsch, der auf allen Kanälen und aus sämtlichen Biozapfsäulen tröpfelt, ist da gefragt, sondern die lückenlose Dokumentation eines hochseriösen, ethisch peniblen und innovationsmäßig geradezu außerirdischen Erderhaltungsprojektes.
Die Amerikaner hatten die Chance und haben versagt. Biosphäre 2 ist tot. Die dreizehntausend Quadratmeter große Zweiterde unter Glasdächern in der Wüste von Arizona hat ihre Ökomission und zweihundert Millionen Dollar (viel weniger als der kumulierte deutsche Rundfunkgebühren-Euro) vor drei Jahren endgültig in den Sand gesetzt. Die billigere russische Biosphäre 3 in Krasnojarsk, Sibirien, hat den Namen nicht einmal verdient, und das englische Eden-Projekt ist nichts weiter als ein architektonisches Wunderland. Also, Koffer gepackt und mit Heidi Kabel ins Weltrettungslabor im Bombodrom gezogen. Dr.-Ing. Big Brother wird uns schon zeigen, wofür es sich zu leben lohnt. Das wäre mal eine Reality-Seifenoper mit Anspruch. (jom)
Dokumentarfilm: Das Richtige zur falschen Zeit
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Aber es gibt das richtige Programm zur falschen Zeit. Und das falsche Programm zur falschen. Zu den besseren Sendezeiten nämlich gibt es die Meterware. In der ARD ist sie nach Filmstunden gar nicht mehr zu ermessen, vor allem dank der Filme mit dem Label Degeto, der zentralen Produktionseinheit des Ersten, die zwar auch Håkan-Nesser-Krimis mitfinanziert, aber zumeist gerne lau im Seichten dümpelt. Was so schlimm nicht wäre, müssten es die anderen Stücke nicht ausbaden, die, die angeblich keine Quote, aber den eigentlichen Kern der Marke öffentlich-rechtlicher Rundfunk ausmachen.
Malte Ludins sensationelle Familiennazigeschichte 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß am Dienstag im Ersten zum Beispiel oder die Doku Koran im Kopf am Montag beim WDR liefen beide um 22.45 Uhr und waren damit noch bestens bedient. Wenn das Sommerloch sich schließt, laufen solche Sachen im Ersten wie im Zweiten (wenn außerhalb Guido Knopps Geschichtswerkstatt überhaupt) erst nach Mitternacht. Ist schon klar: Diese Klage ist alt, aber leider auch zeitlos. (miha.)
Spätprogramm: Wir kürzen am besten um zwei Euro
Natürlich ist es schön, mitten in der Nacht eine Geschichte erzählt zu bekommen. Drinnen ist es ruhig. Meistens sogar im Kinderzimmer. Draußen ist es ruhig. Meistens sogar dunkel. Und Zeit hat man. Wenn da nur nicht der verflixte eigene Kopf wäre: Ihm fallen, völlig unerwartet, seit Stunden die Augen zu. Ihm dröhnt es, nach langem Geplapper auf allen Kanälen, dank der Reizüberflutung in den Ohren. Und wenn das Schlafen auch zuweilen nicht völlig gelingt, funken ständig diese Träume dazwischen, mit denen man eines Tages vielleicht mal einen Psychiater oder Verlag beglücken könnte. So wird das nie was mit dem Spätprogramm.
Mag es auch sein, dass das Öffentlich-Rechtliche neben allerlei seichten Eigenproduktionen für die Prime Time über einen bewundernswerten Fundus großer alter Kinofilme, Konzertmitschnitte und Hörspiele verfügt: Solange sie erst am späten Abend oder mitten in der Nacht beginnen, könnte man einen der GEZ zugedachten Euro eigentlich einbehalten - um damit einen Videorekorder zu finanzieren. Oder das Abo in der Videothek. Und fünfzig Cent für jeden Film, natürlich, der nicht im Zweikanalton ausgestrahlt und dessen Abspann brutal gekürzt wird. Ja, wären da gelegentlich nicht 3sat und Arte: am besten gleich zwei. (math.)
Vorabendserien: Es gibt Leben auf dem Mars, aber im ZDF?
Neulich lief im ZDF der Film Geheimnis der Karibik mit Christian Wolff als Schatzsucher in Mexiko, der seiner Tochter zu deren achtzehntem Geburtstag gesteht, sie adoptiert zu haben, woraufhin sich eine finstere Familienintrige entspinnt. Es war unterhaltsam, nicht immer nur diese spannenden amerikanischen Serien anzuschauen, sondern auch mal eine grundehrliche deutsche Südseeschmonzette. Andererseits war da auch das Gefühl, unter den jüngsten zu sein, die das durchhalten. Das kommt daher, dass ARD und ZDF trotz aller Ankündigungen keine Unterhaltung für Zuschauer fern der Verrentung machen.
Bestenfalls ergibt sich alle paar Jahre eine gute Vorabendserie, schlimmstenfalls Bravo TV. Mag sein, dass unter Achtzehnjährige schwer für Programme zu begeistern sind, in denen nicht ständig Superstars und Topmodels gewählt werden. Aber ARD und ZDF produzieren (anders übrigens als die BBC mit Serien wie Life on Mars) auch an den Zwanzig- bis Dreißigjährigen vorbei . Nichts gegen Christian Wolff. Aber öfter als einmal im Jahr kann er so ein Geheimnis der Karibik ruhig für sich behalten. Und wir dafür einen Euro. (psr.)
Countdown: 25,50 Euro für Pocher und Pilawa
Beim öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsklassiker Dalli Dalli wurde, nachdem die Kandidaten so viele passende Begriffe wie möglich aufzählen mussten, von der Jury streng bilanziert: Das und das war doppelt, das gehört nicht zum Thema, da müssen wir leider etwas abziehen. Dieses Prozedere könnte der Programmbeobachter auf ARD und ZDF anwenden und GEZ-Euros abziehen. Für jede Personalentscheidung, die nicht den besten Bewerber, sondern denjenigen bevorzugt, der der richtigen Partei oder Sendeanstalt angehört: 0,40 Euro. Für jede Tagesschau- oder heute-Minute, die zur Eigenwerbung missbraucht wird: 0,60 Euro. Für jeden Sendeplatz, der mit einer weiteren Pinscher-Lindwurm-Schmonzette zugekleistert wird: 0,75 Euro.
Für alle Sendungen, die den Zusatz mit Jörg Pilawa tragen und mäßig bekannte Menschen beim Hüpfen oder Skilaufen zeigen: 0,50 Euro (zu zahlen als Patentgebühr an Stefan Raab). Für jede Serie, in der Ottfried Fischer einen Pfarrer, einen Schriftsteller oder irgendeinen anderen korpulenten Herrn auf Verbrecherjagd, nun ja, spielt: 0,30 Euro. Für jedes Ich frag' ja nur oder Ich muss das jetzt fragen, mit denen Johannes B. Kerner den Anschein erweckt, mit seinem eigenen Treiben gar nichts zu tun zu haben: 0,20 Euro. Für die Verpflichtung Oliver Pochers: 25 Euro. Da die Sender befürchten müssen, auf diese Weise Monat für Monat im Minus zu landen, verbessert sich das Programm praktisch von alleine. (jöt)
Kino: Weniger ist weniger
Weil es in Deutschland kein Kino ohne Fernsehgeld gäbe, ist die Verbindung Fernsehen-Kino ziemlich prekär. Dabei könnte das Fernsehen bestens und konfliktfrei etwas fürs Kino tun (und nicht nur für Bücher): Filme kritisch vorstellen nämlich, das Bewusstsein wachhalten fürs Filmerbe, den Verstand schulen, um über Film sprechen zu lernen, den Blick schärfen, um mehr zu sehen als Netzhautreizungen.
Doch da sich das Fernsehen keine Kinosendungen mehr leistet, die diesen Namen verdienen (der BR hat Kino, Kino auf eine Viertelstunde wöchentlich gekürzt, die er abends um viertel nach elf im Programm versteckt, das war's dann schon auch), kommt Kino nur als Werbung, Prominentenklatsch oder Geschmacksnote in den Nachrichten vor. Es gibt nicht einmal eine Daumen-rauf-Daumen-runter-Sendung, die das Kinogehen als Kulturaktivität vorführte, eine Schande. (lue.)
Nostalgie: Man könnte öfter den Weißen Hai zeigen
Man sollte nicht so viel aufs Fernsehprogramm schimpfen; niemand muss einschalten. Was die Volksmusik betrifft, so ist sie sicherlich nicht abendfüllend, aber die Aufregung darüber auch nicht. Die Kritik an ihr atmet den menschenfeindlichen Geist, den sie selber dahinter wittert. All diese lustigen und anderen Musikanten können einem, wie so vieles andere im Leben auch, doch ziemlich egal sein - solange es genügend Leute gibt, die das sehen wollen, wird man im Ersten und Zweiten schon wissen, was man zu tun hat. Es wäre verkehrt, dem Publikum den Spaß zu verderben, nur weil es sich dabei nicht so aufführt, wie man das selber für richtig hält. Nichts schlimmer als das wohlfeile Herumhacken auf dieser Klientel durch unsere sich kritisch dünkenden und doch nur selbstgefälligen Fernsehkomödianten, die es nicht vertragen können, wenn es Menschen gibt, die sich einfach so über etwas freuen können.
Dass es trotzdem eine reizvolle Vorstellung wäre, direkt und ganz persönlich Einfluss aufs Fernsehprogramm zu nehmen, versteht sich. Grundsätzlich wäre es erfreulich, sollte die Drohung, den Öffentlich-Rechtlichen den Geldhahn auch nur ein bisschen zuzudrehen, da irgendetwas bringen. Wenn ich persönlich einen Wunsch anmelden darf, so brauchte man gar nichts aus dem Programm zu nehmen - ich sehe das alles einfach gar nicht -; man könnte stattdessen mehr alte Spielfilme wiederholen, wie neulich den ersten Rocky-Film, das hat mir wieder sehr gut gefallen, oder auch öfter mal den Weißen Hai und was mit Spinnen, dazu natürlich Chinatown und regelmäßig einen Spätwestern, also insgesamt möglichst viele Spielfilme aus den sechziger und siebziger Jahren. (edo.)
Frauenbilder: Verschont uns vor den Vollweibern
Natürlich darf sich der Zuschauer entspannen. Das macht er ohnehin - er lümmelt, klatscht, schunkelt, mampft, trampelt, kippt Bier, bringt selbiges wieder weg und bohrt fortwährend in der Nase. Wer will es ihm verbieten? Es ist sein Recht. Dass er zu all diesen Aktivitäten das passende Programm braucht, liegt auf der Hand. Zumindest auf der von ARD-Programmdirektor Günter Struve, der dem Spiegel jüngst zu Protokoll gab: Ich finde es zynisch, so zu tun, als sei der Mensch den ganzen Tag bildungshungrig und informationsdurstig. Er darf sich auch entspannen. Genau. Aber irgendwann ist Schluss mit lustig.
Sobald nämlich im Fernsehen sinnlich durch Vollweib ergänzt wird. Das megapatente Vollweib ist ein gefühlt hundertfach erhältliches, hausgebackenes Fernsehmarkenprodukt, welches als Privatperson angeblich vollkommen in sich ruht, gleichwohl wie wild Diätkochbücher und Antifaltencremes verkauft. Wenn es nicht das Dirndl krachen lässt, rodet das Vollweib hektarweise afrikanischen Boden im Alleingang, saniert, frisch verlassen, marode Unternehmen ohne einen Hauch von Managementerfahrung oder verführt ganze Kohorten von Männern mit Pralinen. Im Fernsehen. Davor verführt sie uns noch nicht mal zum Nasebohren. (hup)
Volksmusik: Weg mit Heino, auf nach Österreich
Volksmusik, herzzerreißend bei jedem Wiederhören - das ist für mich die Zither des Anton Karas im Dritten Mann. Also: nicht diese Sendungen zum Ausknipsen im Ersten oder im Zweiten. Nicht dieses Loden-Kunst-Country. Und bitte nicht schunkeln. Aber nun doch das Positive: Erstens großer Tusch für Sepp Forchers Klingendes Österreich, produziert vom ORF, hierzulande auf Bayern Alpha zu sehen. Hier kommen die Musiker nicht aus der Kitsch-Konserve, sondern vom nächsten besten Dorf. Edelsteine allesamt, bis ins Friaulische hinunter, wie Forcher einflicht.
Sie spielen nicht Authentizität, das haben sie so wenig nötig wie die Berge und Seen, zu denen Sepp Forcher uns entführt. Schöneres als diese Sendung lässt sich kaum denken, jede Wiederholung ist ein neuer Genuss. Zweiter Tusch: Für Bayern 1 Volksmusik, jeden Abend ab fünf nach sieben. Ebenso echt, oft fränkisch; einmal gab es zauberhafte Egerländer. Der große Kulturzusammenhang Süddeutschlands wird uns deutlich, wenn wir Forcher und die Franken hören. Die Konsequenz also: Weg mit Heino. Dafür mehr ins Echte, Unverfälschte investieren. (L.J.)
Und was passt Ihnen nicht am Programm der Öffentlich-Rechtlichen? Wofür würden Sie den Sendern einen Euro vorenthalten - oder auch mehr? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP, CINETEXT, Cinetext Bildarchiv, Cinetext/Haeselich, Cinetext/Mona Filz, ddp, HR/svarcfilm, picture-alliance / dpa, WDR/NDR (M)