Neue Berliner Sachlichkeit

Die Hofdamen vermissen die Königin

Kein Besuch des Presseballs, eine Sperrzone ums Privatleben: Über Angela Merkels „neue Sachlichkeit“ rümpft die Berliner Gesellschaft die Nase und ersehnt, von der Herrscherin hofiert zu werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. November 2005 10:14

...aber das tiefere Kulturleben vor Politikannäherung verschont

gisbert heimes (gisbert4)

... so kann man's auch sagen :-).

Aber am intellektuellen Gespräch nimmt sie teil? Gewiß, mit Vier-Worte-Sätzen wird sie zwangsläufig zum Kern aller Dinge vorstoßen (müssen).

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27. November 2005 11:31

"Die Hofdamen vermissen dei Königin"

Bernd-J. Limbach (Lindlar)

Die Hoffnung, daß nun Substanz statt Show im Regierungsgeschäft zählt, ist wirklich ein Grund zur Hoffnung.
Die Leere und willkürliche Beliebigkeit der Schröderjahre waren ein Grund der Misere. Ein schöner Artikel!
Bernd Limbach, Lindlar

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27. November 2005 01:07

Ich liebe es...

Christian Booker (chbook)

Wenn ich etwas an Merkel mag dann die Tatsache, daß sie sich der Mediokratie entzieht. Weniger ist mehr, vor allem beim Quatschen. Schröder war ja derjenige, der dem Volk immer alles vermitteln mußte.

Vielleicht darf das Volk mit Merkel jetzt wieder selber denken - Zeit wär's.

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26. November 2005 10:56

Frau Merkel und der Glamour

Gunther Schirmer (bernhard777)

Wir können alle froh sein, dass unsere Kanzlerin sich nicht mit dem dekadenten Schicki-micki-Volk um den süßen Wowi gemein macht. Der kläglich gescheiterte Altkanzler hat dazu ja mehr geneigt.
Frau Merkel hat die Riesenaufgabe, eine nicht zuletzt von dieser angesprochenen Gesellschaft heruntergewirtschafteten Republik wieder einigermaßen zu sanieren. Was schwer genug ist. Und ob sie zum Presseball geht oder nicht, ist vollkommen uninteressant. Herr Schröder ist für solche wichtigen Events besser geeignet. Deshalb ist er ja in Berlin geblieben. Zur Freude der Hannoveraner, die sich vor seiner Rückkehr bereits gegraust hatten.

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25. November 2005 22:22

Zurück zur Normalität

Friedemann Gensel (FriedemannGensel)

Diese Art der Politik- und Selbstdarstellung ist wohltuend
Vorbei die Zeit der Show und "Ver"Blendung.

Verwunderlich, dass die kritischen Schrödertöne erst jetzt vermehrt kenntlich werden. Gleiches betrifft seinen Showgehilfen Fischer.

Es ist zu hoffen, dass die Mediengesellschaft nicht beleidigt
in der Ecke steht.

F.Gensel
Sanibel,FL

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25. November 2005 20:22

Klasse!

Christine Jakeman (Ruben2)

Wunderbar geschrieben. Einfach klasse.

C. Jakeman

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1 - 6 von 6 Lesermeinungen
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