Kann irgend jemand dieser illustren New Yorker Autoren, die uns nun in einer Reihe hintereinander vorgeführt werden, einmal nachvollziehbar begründen, worin der Zusammenhang liegen könnte zwischen dem Thema "Grass-Geständnis" und ihren willkürlichen Umdeutungen des selben Themas auf NS-Judenverfolgung? Was hat Grass damit zu tun?
Falls diese Begründung nicht möglich und die Umdeutung also beliebig ist, würde ich es begrüßen, wenn diese Herrschaften in ihren nächsten Beiträgen auch einmal Düngeverfahren für geständige Bananenstauden behandeln. Diese Umdeutung finde ich wesentlich wichtiger und würde gerne mehr darüber erfahren.
Oder war es mit dem spaten Gestaendnis nur die Flucht nach vorn, bevor jemand anderes berichtete?
Die hier etwa : "Nicht so schlimm,das Ganze,wenn andere auch Macken haben".
Vielleicht waren das ja auch Herrn Grass Gedanken,weil es solange gedauert hat.Mit 60 Jahren Abstand sieht eben manches nicht mehr so dunkel aus.
Was man beim Kommunismus schon lange hinbekommen hat,die Relativierung und das Abschneiden des fauligen Randes ,wird beim 1000jährigen Reich auch noch gelingen.
Günter Grass hat nach der Niederlage, als 18jähriger, begonnen die Fehler seines eigenen, bisher bewunderten Staates zu sehen. Noch schneller hat er die Schwächen und Ungereimtheiten bei den "Befreiern" und bisherigen "Feinden" wahrgenommen. Ist das wirklich sooo erstaunlich? Oder gar Zeichen für einen schlechten Menschen?