Die Unions-Abgeordnete und Islam-Expertin Kristina Köhler macht einen Eklat öffentlich

Interview mit Kristina Köhler

Sie täuschen uns in der Maske der Medienprofis

Nach der Islamkonferenz kam es heraus: Islamische Vertreter nahmen wichtige Beschlüsse wie die Verpflichtung auf die demokratisch-freiheitliche Ordnung wieder zurück. Wie dieser Rückzug zu bewerten ist, erklärt die Unions-Abgeordnete Kristina Köhler im Interview.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2007 11:58

viel versprechend != vielversprechend

Peter von Katow sen. (Katow)

Auch der FAZ ist der Unterschied nicht klar. Die Rechtschreibreform war eben doch eine Verschwörung zur Tarnung der bloß viel versprechenden.

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14. Mai 2007 17:26

Qui tacet, consentire videtur..

Hayri Ergun (DrErgun)

Fr. Köhler darf man ganz offenherzig für die hervorragende Bemeisterung einer so schwierigen und undankbaren Aufgabe gratulieren.

Es ist unmöglich, zwischen den verschiedenen Religionen eine Trennung vorzunehmen und Menschen nach deren Religionen zu kategorisieren.

Menschenrechte bezeichnen ein Konzept, nach dem allen Menschen universelle Rechte zustehen.

Das Bestehen von Menschenrechten wird heute von fast allen Staaten der Erde prinzipiell anerkannt.

Allen einzeln genannten Menschenrechten übergeordnet ist das oft als Gleichberechtigung oder als „Gleichheits-“ oder „Gleichstellungsgebot“ bezeichnete oder missverstandene allgemeine Differenzierungsverbot.

Es lautet in Konventionen und Verfassungen meist wie folgt:

„Jeder Mensch hat Anspruch auf die hiermit garantierten Menschenrechte und Freiheiten, ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.“

Wir stellen aber mit Bedauern fest, dass manche Staaten Religions- Politik betreiben und manche Organisationen religiös-politische Ziele verfolgen.


Dr. H. Ergun

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14. Mai 2007 16:13

Nicht wir

Markus Teuber (arathorn)

die Deutschen müssen uns den Zuwanderern anpassen,sondern die Zuwanderer uns !

So einfach ist der Grundsatz !

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14. Mai 2007 13:53

Scharia

Yusuf Almani (kornpicker)

Was sich einige hier unter Scharia vorstellen, ist ja schon haarsträubend. Also zur Aufklärung: Nach der Scharia muss z.B. ein Muslim die Gesetze des Landes befolgen, in dem er lebt. Das einzige, was unter "Schariavorbehalt" gelten darf, ist, dass die Gesetze des Landes einen Muslim nicht dazu zwingen dürfen, Sünden zu begehen. Dies ist aber unter der deutschen Verfassung nicht der Fall. Die Verfassung regelt die Grundlagen für das gemeinsame Zusammenleben, das auch für hier wohnende Muslime gilt. Es gibt nicht den geringsten Anlass, zu vermuten, dass hier irgendwann Körperstrafen per Peitsche oder andere unmenschliche drakonische Strafen eingeführt werden. Die Panikmache, die hier betrieben wird, ist völlig unangebracht. Zumal der allergrößte Teil der hier lebenden Muslime die "Scharia" nach iranischem oder saudiarabischem Vorbild strikt ablehnt. Ebenso was "Taqiyyah" angeht: Hier handelt es sich nicht, wie ein Kommentator behauptet, um die Pflicht eines Muslims zwecks Ausbreitung des Islams zu lügen, sondern dass er im Falle, dass sein Leben bedroht ist, leugnen darf, Muslim zu sein. Mit dem Begriff "Taqiyyah" wird im Westen (nach dem Begriff "Scharia") bzgl. des Islam am zweitmeisten Unfug getrieben.

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11. Mai 2007 23:24

Sie täuschen uns...

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

An THOMAS HAWK:
Ich vermute Sie sind Brite, einfach vom Namen her!- Und Sie haben recht! - Freilich kommen Sie und ich aus ethnisch einigermaßen homogenen Ländern.- Die Donaumonarchie dagegen war schon seit Jahrhunderten ein Vielvölkerstaat und ein Staat vieler Religionsbekenntnisse. Ein solcher Staat muß zwangsläufig zugleich liberal und repressiv sein. Ich nehme an, Sie verstehen was ich meine!- So kommt es jedenfalls, daß in Ö. Muslime, Christen und was weiß ich noch friedlich-aber voneinander geschieden- nebeneinander leben.Niemand hier sieht die Notwendigkeit zu mehr oder weniger gewaltsamer Integration ein.-"by the way": Die Verbrechensstatistik in Ö. führen die sog. "Tschuschen" an, will heißen, Balkanvölker in weitestem Sinn, und Tschetschenen. Turkide sind selten dabei.-
Und Sie sollten mal über Ihre britischen Ethnien nachdenken: Schottland und Wales wollen sich von GB demokratisch verabschieden.Unsere starken slawischen Siedlungsgebiete denken nicht daran, sich von D. zu separieren.-
mfG Festge

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11. Mai 2007 23:16

Die gesellschafts- und ordnungspolitischen Forderungen die der Islam stellt

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

sind keine Theorie.

Dies zeigt die „Kairoer Erkl. der Menschenrechte“ von 1990, unterzeichnet von 45 isl. Staaten. Unveräußerliche Menschenrechte, bürgerliche Grundfreiheiten wie sie bei uns selbstverständlich und unabdingbar sind, gibt es nicht, es gilt die Scharia. Diese teilt die Menschen in zwei Klassen, Muslime und „Ungläubige“ (rechtl. den Musl. nicht gleichgest.).

In keinem der 45 Länder gibt es e. freie Bürgergesellschaft, keines besitzt e. freiheitlich -demokratische Grundordnung! Das ist der real existierende Islam. Sollte er hier in Europa anders sein, wenn er durch Mehrheitsverschiebung einmal die Oberhand gewinnt?

Die Türkei beweist, daß auch der unpolitische Islam (türk. Sonderweg Attatürks) innerhalb weniger Jahre politisch werden kann und dann die sekulare Ordnung bedroht.

Alija Izetbegovic (ehem. Präs. Bosniens) schrieb 1970 in s. Isl. Deklaration:

"Ein Moslem existiert ganz allgemein nicht als Individuum. Wenn er als Moslem leben und überleben will, muss er sich eine Umgebung, eine Gemeinschaft, eine Ordnung schaffen. Er muss die Welt verändern oder er wird selbst verändert. Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war."

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11. Mai 2007 22:40

Sind Koran-orientierter Islam und GG vereinbar?

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

Jeder Moslem ist durch seinen Glauben Mitglied der Umma, der weltweiten islamischen Religionsgemeinde.

Innerhalb der Umma gilt die Scharia als einzig anerkannte Rechtsordnung, denn der Islam ist nicht nur Religion, sondern gleichzeitig Gesellschafts- bzw. Ordnungspolitischer Entwurf und erhebt wegen der religiösen Ableitung derselben, unabdingbare Forderungen an Recht und Gesellschaft.

Ziel der Umma ist es also, überall dort wo Muslime leben die Scharia, das islamische Recht aufzurichten, d.h. die bestehenden, Ordnungen, durch die Scharia zu ersetzen und dadurch deren Territorien dem Dar al Islam, dem Herrschaftsgebiet der Umma, einzugliedern.

Steht der Islam damit nicht zwangsläufig ganz grundsätzlich in einer selbst erklärten Feindschaft zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, die ihre Wurzeln im Christentum und in der Aufklärung hat?

Jeder Muslim steht doch offenbar in einem innern Konflikt, wenn er einerseits in seiner Religion, dem Islam, bleibt, der Umma angehört, andererseits, aber deutscher Staatsbürger werden will, Staatsbürger eines Landes, in dem das Zusammenleben der Menschen eben nicht durch die Scharia, sondern durch eine freiheitlich-demokratische Grundordnung geregelt ist.

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11. Mai 2007 22:05

@ Holger van Tran u. andere:

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

Ich habe es nicht ernst gemeint, ich wollte nur mal vorführen, was für S. u. a. F. und bis vor kurzem auch noch für viele andere normal war. F. sprach sogar einmal bewundernd von der „Kraft des Islam“. Solche Leute haben uns regiert - leider.

Diese Regierung S./F. hat sieben Jahre lang versucht das GG aufzuweichen und fast niemanden hat es interessiert, auch nicht die Presse. Niemand hat wahrgenommen, daß es Menschen gab, die darunter gelitten haben, sie fanden kein Gehör und fanden keine Stimme in den MSM.

Jetzt sollte man fragen, wie konnte das geschehen? Und wie konnten diese radikalen Islamisten überhaupt nach Deutschland kommen und deutsche Staatsbürger werden? Wie konnte Ayyub Axel Köhler der Vorsitzende des Koordinierungsrates, der ein Mitglied der radikal-islamischen Muslimbruderschaft zur Islamkonferenz mitbringt, und damit zeigt, wo der Koordinierungsrat der Muslime in Wahrheit steht, wichtigster offizieller Ansprechpartner der Bundesregierung werden?

Diese Menschen gehören gar nicht nach Deutschland. Es gibt Länder in denen ihre Vorstellungen von Religion, Recht und Gesellschaft verwirklicht sind und die Scharia herrscht, dorthin sollte sie die Regierung wieder zurückschicken.

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11. Mai 2007 20:06

Beleidigt sein, ist selbstverständlich

Klaus Steffen (krs)

Herr Öztaskin,
es ist nachvollziehbar, daß Sie das alles nicht sehr lustig finden. Und selbstverständlich sind Moslems beleidigt, wenn man den Koran so ließt und versteht, wie er da nun mal geschrieben steht. Ob man daran nun glaubt, oder nicht, soll er doch angeblich das unverfälschte und immer gültige „Wort Gottes“ sein. Nicht wahr?

Dieses Beleidigtsein ist inzwischen völlig normal und reißt keinen mehr so richtig vom Hocker. Ich gehe grundsätzlich davon aus, daß die westliche Lebensart und Kultur eine Beleidigung des Islam darstellt. Das ist aber völlig irrelevant. Glauben Sie mir: Spaß macht das in Deutschland und in Europa schon lange nicht mehr.

Wenn „Vertreter“ der Moslems (auch von Ihnen) unwidersprochen das GG und damit die Menschenrechte relativieren, dann ist das nicht die Schuld der Deutschen. Es ist höchstens eine Besorgnis, die nach Konsequenzen (z.B. des Art. 20 GG) schreit.

Ihre Frage nach der Begeisterung für eine Religion, welche die Freiheit des Individuums negiert und mit der Demokratie und den Menschenrechten nicht kompatibel ist, stellt sich auch mir. Aber wie man aus der Geschichte weiß, gibt es immer Menschen, die sich für autoritäre und kollektive Strukturen begeistern.

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11. Mai 2007 18:38

@Comments

Enver Öztaskin (cromson)

Ja, wieder hervorragende Kommentare von Hobby-Islamkennern.

Es ist immer wieder sehr schön zu lesen, wie der liebste deutsche Sport hier (vor allem in der FAZ) betrieben wird:

Türken- bzw. Muslimbashing:

- Gesellschaftlich anerkannt.
- Jeder kann mitreden, dabei ist es unwichtig, ob die Quellen stimmen oder nicht.
- Niemand braucht mit Konsequenzen rechnen, wenn man Moslems beleidigt.
- Es macht ungeheuer Spass!

(Wenn ich was vergessen haben sollte, so verzeiht es mir)

Ich frage mich nur, warum sind so viele Menschen so dumm und geben sich einer Religion hin die angeblich nur aus Unterdrückung, Freiheitsberaubung und was weiss ich noch schlechtem besteht.

Vor allem find ich es sehr Interessant, dass viele der Kommentatoren hier, dass Wissen des Islam besser kennen, als Dozenten der Islamwissenschaften.


Grüße

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11. Mai 2007 16:33

@Daniel Rossmann

Holger van Tran (Gilmour)

Lieber Hr.Rossmann,
ich kann es mir nicht vorstellen, dass Sie das, was sie da geschrieben haben,irgendwie selbst ernst nehmen. Sie wollten provozieren, gelle?

Falls es aber doch ernst gemeint ist, ist mir Angst und Bange vor der deutschen Stultitia.

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11. Mai 2007 16:04

Burka für Rossmann!

Caroline Meyer (CarolineM)

das können Sie doch wirklich nicht ernst meinen, Herr Rossmann: Ein Kompromiß zwischen Scharia und Grundgesetz? Wie würde der lauten? Etwa: Die Würde des Menschen ist unantastbar, die der Frauen und Ungläubigen ausgenommen? Und wie gedenken Sie, den Tierschutz mit der Halal-Schlachtung in Einklang zu bringen? Ließe sich u.U. die Kamel-Fatwa in eine zeitgemäßere Fahrrad-Fatwa umwandlen, ohne die Muslime zu beleidigen?
Falls Sie noch keine Antworten auf solcherlei Fragen gefunden haben, reisen Sie doch mal nach Ostanatolien, um sich inspirieren zu lassen. Aber vergessen Sie nicht, ihre Frau mitzunehmen, die wird dort bestimmt Spaß haben....!

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11. Mai 2007 15:41

Ernstes Thema

Uwe Leopold (leouwe)

Respekt vor Frau Köhler, die den Mut hat mal deutlich zu reden. Das kennt man von den deutschen Politikern kaum noch. Erschütternd finde ich, wie sich die Regierung bei einer solchen Konferenz vorführen lässt. Die Naivität unserer Politiker macht Angst. Warum führt man Diskussionen mit den Vertetern von Minderheiten, von denen man auch weiß, dass sie sich am Rande der Legalität bewegen. Hoffentlich wird dieses ernste Thema nicht wieder bei der Diskussion um Integration verwässert. Der von radikale Gruppen mittel-/langfristig angestrebte Wertewandel hin zum Islamismus muss unterbunden werden.

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11. Mai 2007 15:29

@Rossmann: Wissen Sie überhaupt, wovon Sie sprechen?

Wolfgang Schaefer (schaeferw)

Wenn man Ihren Beitrag so liest, hat man nicht den Eindruck. Und daß Sie jetzt Rot/Grün und besonders Schröder so toll finden, kann ich nach Lektüre Ihrer sonstigen Beiträge (ich sage nur: Putin, ein lupenreiner Demokrat) erst Recht nicht nachvollziehen.

Ich hoffe nur, daß die Verfassungs-Prinzipenfestigkeit, die Frau Köhler im Interview erkennen läßt, auch in der Bundesregierung und bei den übrigen "Gutmenschen" im Parlament Konsens ist.
Aber ich fürchte, diese Festigkeit wird der in Deutschland so lange geübten vorauseilenden "Political Correctness", die glaubt , auch diese Verfassungsfeinde mit Polit-Wischiwaschi einseifen zu können, zum Opfer fallen.
Und wer daher meint - wie Herr Rossmann - das Grundgesetz stünde zur Disposition und sei alles andere, nur keine schützenwerte Institution, folgt damit nur den praktischen Auswirkungen dieses Wischiwaschies. Und damit befindet er sich vermutlich im Einklang mit der schweigenden Mehrheit. Grundgesetz? War das nicht das Heft, daß mal in der 7. Klasse verteilt wurde? Und deswegen jetzt so ein Gewese?

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11. Mai 2007 15:10

Fahnenflucht der Politik

Markus Müller-Dott (mmd1965)

Wenn man Kommentare wie die von Herrn Rossmann liest, fühlt man sich unweigerlich an eine Zeitreise in die 60iger und 70iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert, als Deutschland aufgrund fehlender Masse an muslimischen Migranten diese Probleme gar nicht kannte und auch sonst vor Gutmenschentum nur so strotzte. Ich empfehle dringend eine Prise "Realität" zu schnupfen. Der Gipfel wäre es, den macht- und geldgeilen Herrn S. als Vertreter der russischen Technokratie als Heilsbringer wiederzubeleben.

Heute steht es in vielen anderen europäischen Staaten gar nicht mehr so gut um die innere Sicherheit. Die Selbstverständlichkeit, dass nämlich die Verfassung des Gastlandes absolute und uneingeschränkte Geltung für die hier lebenden Migranten hat, haben unsere Politiker längst aufgegeben.

Dauernd wird von Dialog der Kulturen/Religionen gesprochen. Man muss sich doch ernsthaft fragen, ob es überhaupt Sinn macht, einen Dialog zu führen, wenn das Lippenbekenntnis zu unserer Verfassung reine Täuschung zur Verfolgung der eigenen religiösen Ziele ist.

Wann endlich machen unsere Politiker wieder Politik für Mehrheiten und nicht für Minderheiten? Die Gutmenschenära von Herrn S. aus H. hat uns da einen Bärendienst erwiesen.

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11. Mai 2007 14:55

@Daniel Rossmann

Oliver Hofmann (t-e-lawrence)

"Gesetze können verändert werden, auch das Grundgesetz ist nicht das Maß aller Dinge und ich bin überzeugt, daß die Mehrheit der Deutschen mit einer Mischung aus Scharia und GG gut zurecht käme. Es wäre kein Verlust für dieses Land."

Ist das Ihr Ernst Herr Rossmann? Na dann bauen Sie mal keinen Verkehrsunfall in Zukunft sonst droht die Peitsche!!! Vielleicht würde man Sie auch steinigen? Ist aber ja auch ganz nett!!!!

Ich bin dann im übrigen auch froh das Rot-Grün weg ist und das Multikulti-Gequatsche mal etwas abflaut. Schade nur das wir nicht in ganz Deutschland so ordentliche Verhältnisse, vor allem Mehrheitsverhältnisse der Politik, wie in Bayern haben.

MfG

Oliver Hofmann
(Hessen mit ebenfalls ordentlichen Mehrheitsverhältnissen)

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11. Mai 2007 14:22

Das Maß der Dinge

Klaus Steffen (krs)

So, so, Herr Rossmann.
Das GG ist also nicht das Maß aller Dinge? Welche Bedeutung hat es dann?

Das GG ist in seinem Kern (Art. 1 - 20 GG) das absolute Maß aller Dinge in diesem Lande. Zumal es in diesem Bereich untrennbar mit der Charta der Menschenrechte verbunden íst.

Die in den Art. 1-20 GG festgestellten Grundrechte (einschließlich des Rechts auf Widerstand des Volkes gegen deren Beseitigung) können auch in einer künftigen Verfassung nicht relativiert, oder gemindert werden.

Wenn Sie also leichtfertig von einer Scharia schwadronieren, dann erkennen Sie offenbar die Menschenrechte nicht an. Das Eintreten gegen die Menschenrechte aber, ist strafbar. Wissen Sie das?

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11. Mai 2007 14:11

Lieber Herr Rossmann,

Peter Stephan (PeterStephan)

Natuerlich ist das Grundgesetz - letzten Endes - nicht absolut und kann bei Bedarf modifiziert werden. Aber wenn das ein Muslim fordert, soll er bitte schoen auch seine Scharia oder gewisse Auslegungen des Koran zur Disposition stellen. Gleiches Recht fuer alle, gelt?

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11. Mai 2007 13:52

Felix Austria!

Enrico Fels (enFels)

Ein glückliches Land, wenn es solche Probleme nicht hat. Das die Auseinandersetzung mit dem radikalen Islam und ungebildeten Einwanderern kein alleinig deutsches Problem ist, zeigen jedoch Schweden, Dänemark, Niederlande, Flamen, Wallonie, Frankreich... Aber gut zu wissen, dass es anderen Ländern besser geht. Vielleicht besteht dann auch für Deutschland noch Hoffnung.

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11. Mai 2007 13:45

Nachtrag:

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Im Verfassungsschutzbericht des BMI aus dem Jahre 2004 findet sich eine ausführliche Auseinandersetzung mit Milli Görüs und zwar u.a. in der Rubrik "SICHERHEITSGEFÄHRDENDE UND EXTREMISTISCHE BESTREBUNGEN VON AUSLÄNDERN".

Was haben solche Leute auf der sog. Islamkonferenz zu suchen?

Die Abgeordnete Köhler tut so, als habe nur ein einzelner Extremist - und dann auch noch ohne Billigung des BMI - an der Konferenz teilgenommen. Wenn man sich die Ausführungen im Verfassungsschutzbericht des BMI zu Milli Görüs, deren Vertreter offiziell an der Islamkonferenz teilnehmen, anschaut, dürfte das jedoch eine sehr schön gefärbte Sichtweise sein.

Im Verfassungsschutzbericht des BMI aus dem Jahre 2004 heißt es auf S. 187 wörtlich: Milli Görüs "versucht sich als integrationswillige und auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehende Organisation zu präsentieren. Ihre auf Stärkung der eigenen religiösen und kulturellen Identität und Bewahrung vor einer vermeintlichen Assimilation an die deutsche Gesellschaft
ausgerichteten Bestrebungen sind jedoch in Wahrheit geeignet, die Entstehung und Ausbreitung islamistischer Milieus in Deutschland zu fördern."

Noch Fragen?

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11. Mai 2007 13:26

Grundgesetzt ist nicht das Maß aller Dinge

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

Es ist sehr bedauerlich, wie die Bundesregierung vorgeht. Wäre Herr Schröder noch Kanzler, würde man die Moslems nicht so behandeln. Sie wären akzeptiert und anerkannt so wie sie sind. Niemand hätte irgendwelche Fragen nach einem Grundgesetz gestellt, daß sowie so niemanden mehr wirklich so interessiert.

Man sollte den Moslems die Freiheit geben, die sie gehabt hätten, wäre Rot-Grün noch an der Regierung und sie machen lassen. Gesetze können verändert werden, auch das Grundgesetz ist nicht das Maß aller Dinge und ich bin überzeugt, daß die Mehrheit der Deutschen mit einer Mischung aus Scharia und GG gut zurecht käme. Es wäre kein Verlust für dieses Land.

Die CDU sollte sich etwas zurücknehmen und sich ein Vorbild an der Vorgängerregierung nehmen. Da war Deutschland noch offen jetzt droht Erstarrung, das ist keine gute Entwicklung.

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11. Mai 2007 13:12

Sie haben recht,

Jens Muche (yahel)

nur hilft uns das überhaupt nicht weiter. Die Zahl der Verweigerer in den Schulen steigt und damit auch die Zahl der Erfolglosen. Befördert wird dies zu einem Teil von genau den in diesem Interview angesprochenen Verbänden. Beflügelt wird die Haltung in weitem Umfang von einem völlig übersteigerten türkischem Nationalismus vieler hier lebender Türken und ihrer Abneigung gegen alles, was sie als deutsch ansehen. Dies betrifft in hohem Maße die nachgeborenen Generationen. "Wir wollen nicht deutsch sein aber hier leben wir wollen."

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11. Mai 2007 13:11

Listig sein ist nicht täuschen

Kabur Kabari (hamkon)

Das stelle sich einmal einer vor. Nur weil Faulheit und selbstgefällige Naivität (Weltfremdheit und die totale Selbstüberschätzung) die herausragenden Qualifikationen unserer sogen. Eliten sind, stürzen sie sich in die Kluft zwischen den Kultur-, Klan- und Kultkreisen Arabiens und Europas.

Raqa´iq al-hilal fi daqa´iq al-hiyal. Es sei all diesen Experten und Klugschwätzern empfohlen, um wenigsten die Grundlagen für rationales und realistisches Agieren und Handeln zu schaffen.

Wer sich in seinen Wunsch- und Traumwelten einigelt, so wie das heute bei der deutschen Pseudo-Elite in Wirtscfhaft, Politik und Administration der Fall ist, darf sich nicht wundern, wenn ihm die Folgen seines von den Szenarien der eigenen Wahnwelten um die Ohren fliegen und seine "Ent" Täuschung so groß ist.

Nicht die Islamisten täuschen unsere Exzellenzelitaristen, sondern diese täuschen sich selbst.

Bei der großen Lotterie hat man hier wohl wieder das Hilflos des Monats gezogen.

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11. Mai 2007 12:34

WACHSAMKEIT IST ANGESAGT

Clemens Wolf (eubulgaria05)

Ein ausgezeichneter Beitrag! Und Frau Köhler ist offensichtlich eine Person, die sehr genau hinschaut und sehr genau differenziert! Wenn das doch sonst auch so wäre.

Wenn es wirklich zu einem Dialog kommen könnte - was ich persönlich angesichts solch großer Divergenzen nicht glaube - dann wird er erst durchgesetzt werden müssen, und das geht nur "von unten". Kontrolle über den Islam in die Schule (was sollen die so vielfach schon überforderten Lehrer alles sonst noch bewältigen???). Da führt kein Weg dran vorbei. Und das, Frau Köhler, müßte endlich auch (für Ihre Kolleginnen und Kollegen im Bundestag) heißen: Stattet die Schulen mit dem Personal aus, das sie brauchen, um unsere Zukunft zu sichern und die Kinder zu lehren, wie diese gestaltet werden kann. Macht endlich ernst mit einer qualifizierten Erziehungs-Bildung! Setzt die frischen Milliarden endlich in der Bildung ein, anstatt irgendwelchen Gutverdienern und Unternehmen auch noch Geld nachzuwerfen!

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11. Mai 2007 12:14

@Herrn Grube - Täuschung der Ungläubigen

norbert doerre (ndoerre)

Seit 50 Jahren wird den Deutschen vorgeworfen, sie hätten dem Hitler-Regime innerlich zugestimmt; denn allen habe ja schließlich das Werk "Mein Kampf" vorgelegen. Kaum jemand hat sich über die ersten Seiten hinweggequält. So wurde aus Phlegmatismus und Ignoranz das Chaos. Doch die politischen Kräfte haben damals ihre Absichten ganz deutlich offenbart.

Heute dagegen schütten Politiker alle sich auftuenden Gräben mit Lügen zu, um die unangenehmen Wahrheiten damit abzudecken, und sie lassen sich gern von der selbst herangezüchteten Klientel täuschen und hofieren, um 'im Glanze dieses Lichtes' als gutmütige Deppen dazustehen. Wie sonst wäre es möglich, daß diejenigen, welche sich an solchen Konferenzen beteiligen, sich dergestalt brüskieren lassen? Sie haben nicht den Koran gelesen, haben auch keine Koranschule besucht. Wer den Koran und auch jenes andere oben erwähnte Werk kennt, wird in beiden große Ähnlichkeiten entdecken. Der Koran ist für Gläubige NICHT interpretierbar. Er wird lediglich dazu benutzt, das schlechte Gewissen zu beruhigen, wenn es durch Taten erzeugt wird, die ja schließlich darin gutgeheißen werden.
Dazu zählt übrigens auch die Täuschung der Ungläubigen.

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11. Mai 2007 12:03

Ziemlich lange Leitung!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Nicht nur manche Berichte in der FAZ, die die sog. "Islamkonferenz" begrüßen, sondern auch die Politik scheinen sich der Tragweite dieser institutionalisierten Runde nicht bewusst zu sein. Man darf nicht - wie es jedoch fast durchgängig geschieht - die Augen davor verschließen, dass die an der "Konferenz" teilnehmenden sog. "Vertreter" der Muslime nur einen Bruchteil der in der BRD lebenden Angehörigen dieser Religionsgemeinschaft repräsentieren. Diese sog. Vertreter der Muslime gehören zum Teil extremen muslimischen Organisationen wie z.B. Milli Görüs an, die vom Verfassungsschutz überwacht werden. Ihr eigentliches Ziel ist die staatliche Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts und die Gleichstellung mit christlichen Kirchen. Damit endet aber schon die Gemeinsamkeit der Muslim-Vertreter. Die Konferenz ist ein reines Zweckbündnis zur Erlangung staatlicher Anerkennung mit einer kurzen Halbwertzeit. Der Teilnehmer Nakschbandi wies zu Recht darauf hin, dass dieses Zweckbündnis alsbald auseinanderbrechen dürfte.

Es ist in jeder Hinsicht unverständlich, dass sich staatliche Stellen mit Leuten, die man zum Teil vom Verfassungsschutz überwachen lassen muss, an einen Tisch setzen.

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11. Mai 2007 11:56

Und was, Herr Festge,

Cornelius Ludwig (CLudwig)

wollen Sie uns mit ihren Ausführungen sagen? Daß in Deutschland der Islam (Stichwort Religionsfreiheit) nicht "gleichberechtigt" ist? Daß Islamisten wie Al Zayat aus Ostanatolien kommen und nicht lesen und schreiben können? Daß wir Deutsche heute Probleme mit einem Teil der muslimischen Migranten haben, weil wir --so ein Pech!-- vor dem ersten Weltkrieg keine "muslimischen Reichsteile" hatten?
Herr Festge, das Problem ist vielmehr, daß es hierzulande (BRD) massenhaft muslimische Verbände gibt, die sich anmaßen, für die Mehrheit der Muslime zu sprechen, aber nur die persönlichen Machtinteressen ihrer Führer verfolgen -- welche geschmälert würden, wenn sich die unintegrierten Muslime endlich integrieren würden; daß man diesen Typen genau deshalb nicht trauen kann und ihnen kein Forum zur Selbstaufwertung geben sollte; daß die integrierten Muslime, und das ist die Mehrzahl, hier einfach nur leben und arbeiten wollen und deswegen, wie alle gesetzestreuen Bürger, kaum auffallen.
Ich kann Frau Köhler nur zustimmen: Das wichtigste Ergebnis der "Islamkonferenz" ist, daß die Spielchen der selbsternannten muslimischen Führer in Deutschland jetzt öffentlich werden und hoffentlich zu weniger Naivität bei den deutschen Behörden führen.

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11. Mai 2007 11:24

Unklare Strategie, fehlendes Expertenwissen

reimer hoffmann (rhoffmann)

Das Interview macht einige Unklarheit in der Strategie der Bundesregierung deutlich und legt dar, wie gering das Expertenwissen bei Abgeordneten ist! Was soll denn die ganze Konferenz mit den Verbaenden, wenn diese nur eine Minderheit der Muslime vertreten und dazu noch eine radikale! Auf diese Weise wird der radikalen Minderheit Gehoer verschafft und zusaetzlich verzerrt sich das Bild der deutschen Muslime in der Oeffentlichkeit. Die regierung sollte viel demokratischere und offenere Veranstaltungen anstreben, in denen die vielfalt muslimischer Ansichten in Deutschland klar wird.

Der zweite Punkt betrifft die geäusserten Ansichen ueber die Muslimische Bruderschaft. Die MB ist keine einheitliche Bewegung und vertritt auf gar keinen Fall immer einen radikalen Islam. In der Tat wurde die MB auf sehr modernen Prinzipien begruendet und nur in den 60er Jahre spaltete sich eine radikal Splittergruppe ab. In Aegypten z.B. kaempfen die MB gegen die unterdrueckerische Politik von Mubarak und eine der wichtigsten Exil-Oppositionsgruppen gegen die Syrische Regierung besteht zur Haelfte aus moderaten MB. Eine "Expertin" sollte nicht alles so platt ueber einen Kamm scheren.

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10. Mai 2007 21:23

Sie täuschen uns...

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

Ich lebe-als deutscher Pensionär-seit fast 11 Jahren in Österreich.-Dieses vergleichsweise kleine Land hat auf die Zahl Einheimischer gerechnet sicher mehr Muslime als Deutschland.Aber es hat damit keinerlei Probleme.Das mag daran liegen, daß bereits das Kaiserreich-Stichwort:Donaumonarchie- ausdrücklich den Islam als neben dem Christentum gleichberechtigte Glaubensgemeinschaft anerkannte und sogar förderte.Es blieb der Monarchie auch garnichts anderes übrig: Nicht unwesentliche Reichsteile und sog. Protektorate waren muslimisch.Und Muslime waren ein wertvoller Teil der k.u.k.Armee. -
So kommt hier niemand auf den Gedanken, die einsässigen Muslime, zu denen sehr viele tüchtige Türken gehören, auf die Verfassung gleichsam "einzuschwören" ,
denn sie verhalten sich von sich aus verfassungstreu.Und sie lernen Deutsch in östereichischer Mundart, weil sie müssen.-Ich glaube, die deutschen Probleme sind sozialer Art: D.hat ganz wahllos zu Zeiten der sog.Überbeschäftigung Menschen zur Arbeit angeworben, ungeachtet der Tatsache, daß es sich oft um ostanatolische 3.Bauernsöhne handelte , die des Lesens und Schreibens schon in Türkisch nicht mächtig waren.- Österreich hat diesen Fehler auf Grund seiner Erfahrung
nie gemacht.-

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