11. April 2007 Dem Deutschen Journalisten-Verband ist aufgefallen, dass sich Journalisten, die Zugang zum Presse-Internetangebot des Berliner Zoos bekommen wollen, verpflichten müssen, die zur Verfügung gestellten Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen.
Diese Vereinbarung, meint der DJV, müsse umgehend geändert werden, der Berliner Zoo habe nicht das Recht, in die Freiheit der Berichterstattung einzugreifen. Wir meinen: Angesichts seines kleinen weißen Weltstars Knut hat der Berliner Zoo das auch gar nicht nötig. Die Journalisten sind doch schließlich schon von ganz allein und von Kopf bis Fuß auf Jubel eingestellt.
Text: miha./F.A.Z.
Bildmaterial: dpa