Nicht alles Gold, was glänzt: Ein italienischer Bischof verweigert einem querschittsgelähmten Mann die kirchliche Trauung.

Italien

Keine Hochzeit ohne Sex

Ein italienischer Bischof hat einem querschnittsgelähmten und impotenten Mann die kirchliche Trauung verweigert. Keiner könne eine Trauung vollziehen, wenn eine Impotenz vorliege, lautete die Begründung.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juni 2008 18:15

Konsequent - aber zeitgemäß?

Shaanea Novall (Shaanea)

Dem Bischof kann man nicht einmal einen Vorwurf machen. Wer die Bibel so streng auslegt, kann nur konsequenterweise zu diesem Schluss gelangen. Allerdings merkt man doch, dass es nicht mehr ganz zeitgemäß ist, was beschlossen worden ist. Italien ist ein sehr katholisches Land, weit mehr als Deutschland, deswegen fällt es schwer die Gründe nachzuvollziehen. Vielleicht hätte der Bischof besser zugunsten der Liebesbotschaft entscheiden sollen - und dem Paar (bzw der Frau dort) den Wunsch erfüllen können auch Nächstenliebe. Ehe nur um Kinder zu zeugen - irgendwie doch schon etwas überholt...

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